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22-02-2021 | Sportwagen | Nachricht | Article

McLaren präsentiert neuen Hybrid-Supersportwagen Artura

Author:
Patrick Schäfer
1:30 min reading time

Der britische Sportwagen-Hersteller McLaren hat einen neuen Supersportwagen mit Hybridantrieb vorgestellt. Der Artura kombiniert eine neue Leichtbau-Konstruktion mit einem High-Performance-Hybridantrieb.

Der McLaren Artura ist das erste Modell, das auf der neuen "Carbon Lightweight Architecture" (MCLA) des Sportwagen-Herstellers basiert. Hergestellt wird sie im McLaren Composites Technology Centre (MCTC) in Sheffield/England. Die Leichtbau-Karosserie besteht aus supergeformtem Aluminium und Carbonfaser und beinhaltet ein maßgeschneidertes Batteriefach. Die gesamte hintere Verkleidung wurde als ein einziges Bauteil konstruiert und supergeformt. Das Leergewicht des Supersportwagens liegt bei 1.498 Kilogramm.

Der High-Performance-Hybridantrieb (HPH) bietet eine Systemleistung von 500 Kilowatt (680 PS) und maximal 720 Newtonmeter Drehmoment. Der neue 3,0-l-V6-Ottomotor leistet 430 Kilowatt (585 PS) und 585 Newtonmeter Drehmoment. Die beiden Turbolader des M630-Motors mit 120-Grad-V-Winkel sind im "heißen V" untergebracht. Die E-Maschine sitzt in der Getriebeglocke und steuert 70 Kilowatt (95 PS) und ein Drehmoment von bis zu 225 Newtonmeter bei.

McLaren Artura auf 330 km/h begrenzt

Die Kraftübertragung erfolgt über ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe auf die Hinterachse und das erste elektronische Differenzial von McLaren. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h dauert nur 3,0 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit wurde auf 330 km/h begrenzt. Die 7,4-kWh-Batterie besteht aus aus fünf Lithium-Ionen-Modulen und soll den Supersportwagen maximal 30 Kilometer vollelektrisch antreiben können. 

Neben dem rein elektrischen Modus bietet der Artura die Einstellungen Comfort, Sport und Track. Ein neues Konzept der Hinterradaufhängung soll mit der überarbeiteten elektrohydraulischen Lenkung und der Proactive Damping Control für mehr Stabilität und Fahrdynamik sorgen. Für die Verzögerung sind Carbon-Keramik-Bremsen zuständig.

Netzwerk-Architektur für OTA-Updates

Der Innenraum mit den neuen Clubsport-Sitzen ist ganz auf den Fahrer zugeschnitten. So sollen im Cockpit alle wichtigen Bedienelemente mit den Händen am Lenkrad erreichbar sein. Ein Stealth-Modus reduziert die Ablenkungen, indem im digitalen Kombiinstrument nur noch relevante Daten angezeigt werden. Das Infotainmentsystem ist mit einem Acht-Zoll-HD-Touchscreen ausgestattet. Eine Domain-basierte elektrische Netzwerk-Architektur reduziert den Verkabelungsaufwand um bis zu 25 Prozent und erleichtert den Zugriff auf Fahrerassistenzsysteme wie den intelligenten adaptiven Tempomaten, den Spurhalteassistenten, den automatischen Fernlichtassistenten und die Verkehrszeichenerkennung. Zudem beherrscht der Artura damit Over-The-Air-Updates (OTA).

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