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25-11-2021 | Sportwagen | Nachricht | Article

Ferrari Daytona SP3 erinnert an Rennwagen der 60er-Jahre

Author: Patrick Schäfer

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1967 belegte Ferrari beim 24-Stunden-Rennen von Daytona die ersten drei Plätze. Der limitierte Ferrari Daytona SP3 stellt als Teil der Icona-Serie eine Hommage an die Ferrari-Sportprototypen dar.

Der Name des neuen Icona-Modells, Ferrari Daytona SP3, erinnert an das legendäre 1-2-3-Finish bei den 24 Stunden von Daytona. Am 6. Februar 1967 landete ein Ferrari 330 P3/4 auf dem ersten Platz, auf dem zweiten ein 330 P4 und auf dem dritten ein 412 P. Das Design des Daytona SP3 soll eine moderne Interpretation der damaligen Modelle darstellen. Das Leichtbau-Chassis des Targa-Sportwagens besteht aus Verbundwerkstoffen, das Leergewicht liegt bei 1.485 kg. 

Das limitierte Modell ist 4.686 mm lang, 2.050 mm breit und 1.142 mm hoch. Die vorderen Kotflügel mit Doppelkamm verweisen auf frühere Sportwagen. In die Schmetterlingstüren wurde eine Airbox integriert, die Luft zu den seitlich angebrachten Kühlern leitet. Die horizontalen Rückleuchten befinden sich in den Lamellen am Heck. Der minimalistisch gehaltene Innenraum soll für Fahrer und Beifahrer eine komfortable Fahrumgebung bieten. Die Sitze sind ins Chassis integriert, die Pedale für den Fahrer verstellbar. Hinter dem Multifunktionslenkrad befindet sich ein 16" großes Fahrerdisplay. 

Bislang stärkster Verbrennungsmotor von Ferrari

Angetrieben wird der Daytona SP3 von einem V12-Mittelmotor mit 65°-Winkel. Als Basis diente der 6,5-l-Motor des 812 Competizione. Nach der Überarbeitung, unter anderem mit Pleuel aus Titan, Kolbenbolzen mit einer DLC-Beschichtung und erleichterter Kurbelwelle sowie geänderter Ansaugung, ist der F140HC nun der leistungsstärkste Verbrennungsmotor, der bislang von Ferrari gebaut wurde. Er leistet 618 kW (840 PS) und bietet ein maximales Drehmoment von 697 Nm bei 7250 U/min. Die Kraftübertragung übernimmt ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Der Daytona SP3 beschleunigt in 2,85 s von 0 auf 100 km/h und in 7,4 s von 0 auf 200 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird erst bei über 340 km/h erreicht. Neben dem Fahrdynamik-System SSC der Generation 6.1 ist auch der Ferrari Dynamic Enhancer (FDE) für mehr Kurvenstabilität und Traktion an Bord. 

Die Kühlung des Antriebsstranges wurde in die Aerodynamiklösungen des Fahrzeugs integriert. So erhöhen die Lufteinlässe für die Bremsleitungen und für die Kanäle, die durch die Auslässe auf beiden Seiten der Motorhaube entlüftet werden, auch den Anpressdruck. Die mittige Backbone-Struktur der Motorabdeckung leitet Frischluft in den Motoreinlass und bietet gleichzeitig Auslässe für die Ableitung warmer Luft aus dem Motorraum. Weitere Aerodynamik-Maßnahmen wie Vortex-Generatoren, Bodenkamine, der Heckdiffusor sowie der Heckspoiler erhöhen den Anpressdruck und optimieren den Luftwiderstand. Der Ferrari Daytona SP3 ist Teil der Icona-Serie, die 2018 mit dem Ferrari Monza SP1 und SP2 gestartet wurde.

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