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About this book

In diesem Open-Access-Buch wird gezeigt, dass ein Instrument zur sprachlichen adaptiven Anpassung benötigt wird, um auf die sprachlichen Lernvoraussetzungen bei Textaufgaben von Lernenden im Mathematikunterricht reagieren zu können. Auf Basis eines quantitativen Vorgehens werden die sprachlichen Variationen in mathematische Textaufgaben festgestellt und als Grundlage für sprachliche Veränderungspraktiken genutzt. Anhand der Ergebnisse dieser Arbeit werden fünf Faktoren herausgestellt, die für die Variation von Textaufgaben bedeutsam sind: der erklärende, komprimierende, beschreibende, informative und instruktive Faktor. Zur Konzeption des Instruments werden der Einfluss auf die Aufgabenschwierigkeit und die Verbindung zu fachlich-kontextuellen Merkmalen bestimmt.

Table of Contents

Frontmatter

Open Access

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Gesamtüberblick: Die vorliegende Einleitung dient dazu, einen generellen Überblick über die Intentionen der Konzeptualisierung eines Instruments zur sprachlichen Veränderung von mathematischen Textaufgaben und über die Strukturen dieser Arbeit zu geben. Theoretische und empirische Befunde zur Rolle von Sprache im Mathematikunterricht motivierten das Ziel der Forschung, ein Instrument zu entwickeln, das die sprachlichen Merkmale in einer mathematischen Textaufgabe verändern kann und damit einen Ansatzpunkt bietet, Anpassungen von mathematischen Textaufgaben zu liefern (Kapitel 1.1). Im Hinblick auf die Einordnung der bereits in der Literatur bestätigten Erkenntnisse von Sprache als Lernvoraussetzung und -hindernis sowie der Möglichkeiten der sprachlichen Anpassung ergeben sich für die Arbeit das Untersuchungsziel eines Instruments zur sprachlichen Veränderung von Textaufgaben (Kapitel 1.2).
David Bednorz

Theoretischer Teil

Frontmatter

Open Access

Kapitel 2. Zusammenhang zwischen Sprache und Mathematik

Zusammenfassung
Gesamtüberblick: Sprache ist für mathematische Lehr- und Lernprozesse relevant, sowohl in Bezug auf sprachlich-kommunikative als auch auf inhaltliche Aspekte. Die Bedeutung, die Sprache für den Mathematikunterricht in den letzten Jahren dazugewonnen hat, ist anhand von internationalen Vergleichs- und Folgestudien zu erklären (Abschnitt 2.1). Anhand dieser Arbeiten sind die sprachlichen Voraussetzungen von Lernenden unter der Perspektive von heterogenen Lerngruppen ein substanzieller Gesichtspunkt, der im Mathematikunterricht mitgedacht werden muss (Abschnitt 2.2).
David Bednorz

Open Access

Kapitel 3. Text und Kontext

Zusammenfassung
Gesamtüberblick: Die vorliegende Arbeit forciert die Analyse von Texten und die damit in Verbindung stehenden rezeptiven Prozesse. Entsprechend sind eine Klärung und Erörterung des Begriffs Text für den Mathematikunterricht notwendig. Bei der Definition, was als Text verstanden wird, ergeben sich unterschiedliche Kriterien aus der Literatur, die verschiedene Facetten des Begriffs Text aufgreifen (Abschnitt 3.1).
David Bednorz

Open Access

Kapitel 4. Variationen von Sprache

Zusammenfassung
Gesamtüberblick: Die sprachliche Kommunikation ist geprägt durch die Vielfalt an Varianten, die existieren, um Gedanken und Beobachtungen sprachlich auszudrücken. Ein Instrument zur sprachlichen Variation von Textaufgaben im Mathematikunterricht sollte sich an den Veränderungen von Sprache in der Nutzung orientieren. Daher ist das Ziel dieses Kapitels die bedeutsamen Konzepte von Variationen von Sprache zu beschreiben.
David Bednorz

Open Access

Kapitel 5. Textverstehen von Textaufgaben als sprachliche Anforderung im Mathematikunterricht

Zusammenfassung
Gesamtüberblick: In Hinblick auf Text und sprachliche Variationen, die aufgrund von Anpassung an situative Bedingungen erfolgen, ist das Textverstehen ein zentraler Gegenstand, um sprachliche Schwierigkeiten, die aufgrund der Veränderungen von Sprache erfolgen, in der Mathematik antizipieren zu können. Dahingehend ist zur Einordnung des Textverstehens eine allgemeine Betrachtung der sprachlich kommunikativen Anforderungen im Fach Mathematik notwendig. Die Beschreibung des Textverstehens ist vielfältig und kann auf verschiedenen Ebenen stattfinden.
David Bednorz

Empirischer Teil

Frontmatter

Open Access

Kapitel 6. Zielsetzung und Methoden der Studie

Zusammenfassung
Gesamtüberblick: Das sich aus dem theoretischen Teil ergebene Forschungsinteresse leitet zur Entwicklung eines Instruments zur sprachlichen Variation von Textaufgaben hin, das auf empirisch festgestellten Variationen basiert und spezifische Zielsetzungen verfolgt. Unter der Maßgabe der Entwicklung des Instruments ergeben sich ein auf die Zielsetzung ausgerichtetes Studiendesign und eine Auswahl an Methoden, um das Instrument zu konzeptualisieren. Unter Rückbeziehung des gewählten Verfahrens auf die in der Theorie gegebenen Ansätze, die die Basis für die empirische Studien bilden, ergeben sich Aspekte, die für die empirische Analyse von sprachlichen Variationen zu beachten sind.
David Bednorz

Open Access

Kapitel 7. Erste quantitative Studie

Zusammenfassung
Gesamtüberblick: Die erste quantitative Studie verfolgt die in Abschnitt 6.1 genannte dritte Zielsetzung, die Bildung von Faktoren, die die systematischen Variationen der Textmerkmale abbilden. Für das Vorgehen wird zur Analyse der Textmerkmale ein auf die erste quantitative Studie ausgerichtetes Auswertungsverfahren verwendet. Für die Auswertung wird, wie in Abschnitt 4.4 geschildert, ein korpusbasierter Ansatz genutzt und für die empirische Analyse spezifiziert.
David Bednorz

Open Access

Kapitel 8. Zweite quantitative Studie

Zusammenfassung
Der zweite quantitative Teil der Arbeit basiert auf den in Kapitel 7 extrahierten Faktoren. In Abschnitt 6.1 wurden die Zielvoraussetzungen der Ermittlung des Effektes der Faktoren auf die Schwierigkeit von Testaufgaben für das Instrument zur sprachlichen Variation von Textaufgaben formuliert. Die Ermittlung des Effektes der Faktoren auf die Schwierigkeit von Testaufgaben ist bedeutsam, um Kenntnisse darüber zu erlangen, welche praktischen Implikationen sich für Anpassungsstrategien von mathematischen Textaufgaben ergeben.
David Bednorz

Open Access

Kapitel 9. Qualitative Vertiefungsanalyse

Zusammenfassung
Die dritte Teilstudie der Arbeit ist eine qualitative Vertiefungsanalyse. In Kapitel 3 und Kapitel 4 wurde die Relevanz von sprachlichen und kontextuellen Veränderungen geschildert. Aus diesem Grund ist es das Ziel der qualitativen Vertiefungsanalyse, fachliche und kontextuelle Merkmale von Textaufgaben in Beziehung mit den in Kapitel 7 extrahierten sprachlichen Faktoren zu bringen.
David Bednorz

Open Access

Kapitel 10. Zusammenfassung der empirischen Ergebnisse

Zusammenfassung
Gesamtüberblick: Zu der zusammenfassenden Darstellung der unterschiedlichen Ergebnisse und zur Interpretation der Analyse zur Konzeptualisierung des Instruments zur sprachlichen Variation finden nachfolgend eine vergleichende Darstellung der Ergebnisse und eine Erörterung der inhaltlichen Erkenntnisse statt (Abschnitt 10.1). Aufgrund der zum Teil neuen methodischen Zugänge zur Untersuchung von Sprache im Mathematikunterricht bietet es sich außerdem an, die methodischen Erkenntnisse dieser Arbeit zu schildern (Abschnitt 10.2).
David Bednorz

Open Access

Kapitel 11. Ausblick und mögliche Anschlussfragen

Zusammenfassung
Gesamtüberblick: Die Ergebnisse der Entwicklung des Instruments lassen sich für zukünftige Anschlussfragestellungen weiterentwickeln. Das betrifft Möglichkeiten der Weiterentwicklung des Instruments besonders aufgrund gewisser limitierender Aspekte der zweiten quantitativen Analyse (Abschnitt 11.1). Außerdem lassen sich für das Instrument Ableitungen bezüglich des Einsatzes sowohl in Leistungs- als auch in Lernsituationen treffen (Abschnitt 11.2).
David Bednorz

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