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Frontmatter

1. Grundlagen der Automobilindustrie

Auszug
Mit dem Begriff „Automobilindustrie“ sind gemäß dem Verband der Automobilindustrie (VDA) Hersteller von Kraftwagen und Motoren, Anhängern und Aufbauten sowie Hersteller von Kfz-Teilen und Zubehör gemeint [VDA07]. Diese Definition richtet den Fokus auf die eigentliche Produktion, wobei in der Literatur der Begriff zum Teil noch weiter gefasst wird und um Unternehmen, die der Fahrzeugherstellung nachgelagert sind (Downstream-Bereich) ergänzt wird. Auch Logistikdienstleistungen werden häufig als zugehörig zur Automobilindustrie angesehen [STR05]. Ähnlich den gemachten Ausführungen sind auch die Begriffe „Automobilwirtschaft“ und „Automobilbranche“ aufzufassen. Der Forschungsstelle Automobilwirtschaft (FAW) zufolge, beinhaltet die Automobilwirtschaft „die Gesamtheit aller an der Produktion, der Distribution, der Aufrechterhaltung der Nutzungsfähigkeit und der letztendlichen Verwendung von Automobilen beteiligten Wirtschaftssubjekte“ [FAW07]. In der vorliegenden Arbeit sollen die drei genannten Begrifflichkeiten synonym verwendet werden. Außerdem wird bei der Betrachtung der Akteure vorrangig auf Automobilhersteller und deren Zulieferer abgestellt.

2. Die Herausforderungen der Automobilindustrie

Auszug
Der folgende Abschnitt widmet sich den Herausforderungen der Automobilindustrie. Um sicherzustellen, dass alle grundsätzlich in Frage kommenden Einflussbereiche Berücksichtigung finden, wird eine Unterteilung in globale und brancheninterne Veränderungstreiber vorgenommen

3. Strategien der Fahrzeughersteller und Wirkungen auf Zulieferer

Auszug
In den folgenden Kapiteln soll der Blick auf allgemeine Strategien der Automobilhersteller und Zulieferer gerichtet werden. Dazu werden in Kapitel 3.1 Möglichkeiten zur erfolgreichen Bearbeitung gesättigter Märkte sowie die Veränderungen in der zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit zwischen den Akteuren thematisiert. Im Anschluss daran behandelt Kapitel 3.2 sich daraus ergebende Chancen und Risiken für Zulieferunternehmen.

4. Kooperationen in der Automobilindustrie

Auszug
Allgemein existiert eine Vielzahl von Kooperationsformen, die für Unternehmen der Automobilindustrie relevant erscheinen. Im weitesten Sinne zählen auch Fusionen und Akquisitionen zu den Formen der zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit. Unternehmen erhoffen sich von den letztgenannten Transaktionen ein schnelles Wachstum, welches die Nutzung von Skaleneffekten verschiedener Form in Aussicht stellt, die mit einem organischen Wachstum kaum in einem vergleichbaren Zeitraum zu erreichen wären. In der Automobilindustrie waren derartige Transaktionen in der Vergangenheit allerdings in vielen Fällen weniger erfolgreich als zunächst angenommen. Zu nennen sind hier etwa die Übernahme von Rover durch BMW im Jahr 1994 oder die Fusion von Daimler-Benz und Chrysler 1998. Rover und Chrysler wurden inzwischen weiterveräußert. Im Gegensatz zu Fusionen und Akquisitionen gewinnen andere Kooperationsformen, wie Joint Ventures oder strategische Allianzen, in der Automobilindustrie zunehmend an Bedeutung [DUD06b; JOH07a].

5. Standortstrategien in der Automobilindustrie

Auszug
Die Automobilindustrie gilt im Vergleich zu anderen Branchen als äußerst stark globalisierte Branche. Pioniere unter den Automobilherstellern waren General Motors (GM) und Ford, die bereits in den 20er Jahren in Europa und Asien Fertigungsstätten errichteten. Als Vorteil versprach man sich die Erschließung neuer, wachsender Märkte, Profitieren von niedrigen Löhnen bzw. Faktorkosten und Nutzung von Economies of Scale in Entwicklung und Produktion. Durch die globale Präsenz besaßen General Motors und Ford einen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb, den sie über Jahrzehnte hinweg weiter ausbauen konnten. Mitte der 60er Jahre kontrollierten sie, mit über 10 Millionen produzierten Einheiten jährlich mehr als 50 % des Weltmarktes. Die strategischen Hauptmotive von damals gelten noch heute. Jedoch sind GM und Ford heute weit weniger erfolgreich [SED07; BLO03; NUN04].

6. Markenmanagement in der Automobilindustrie

Auszug
Im folgenden Kapitel wird das Markenmanagement in der Automobilindustrie thematisiert. Dazu werden in einem ersten Schritt die Grundlagen sowie allgemeinen Strategien und Trends vorgestellt, anschließend wird als Beispiel das Markenmanagement von General Motors behandelt.

7. Technologieanalysemethoden

Auszug
Ziel des Kapitels ist die Aufarbeitung verschiedener Methoden zur Analyse und Bewertung von Technologien. Ausgehend von grundlegenden Definitionen, Abgrenzungen und Klassifizierungen gilt es, eine breit angelegte Analyse und Bewertung der Methoden des strategischen Technologiemanagements durchzuführen. Dabei sind Methoden der Technologiefrüherkennung, der technologischen Prognose, der unternehmensspezifischen Technologiebewertung sowie Methoden zur Ableitung einer Technologiestrategie zu betrachten.

8. Technologietrends Karosserie

Auszug
Um den Stellenwert einer Technologiestrategie zu verdeutlichen, soll zuerst kurz auf die Zielkonflikte in der Fahrzeugentwicklung eingegangen werden. Eine Übersicht über die verschiedenen Anforderungen gibt Bild 8-1. Hier erkennt man, dass beispielsweise die Gebrauchstüchtigkeit des Fahrzeugs durch die hohen Anforderungen an die passive Sicherheit eingeschränkt werden kann. In diesem Fall ist einerseits abzuwägen, welches dieser Merkmale bei der anvisierten Zielgruppe bevorzugt wird, andererseits müssen die zur Erreichung der gewünschten Eigenschaften notwendigen Technologien in ausreichendem Umfang entwickelt sein und vom Unternehmen beherrscht werden.

9. Technologietrends Antrieb

Auszug
Der Antrieb eines Fahrzeugs dient zur Umwandlung der mitgefühlten, meist chemisch gespeicherten, Energie in mechanische, die zum Vortrieb des Fahrzeugs genutzt werden kann. Unter dem Begriff Antriebsstrang werden alle Komponenten zusammengefasst, die zur Wandlung und Bereitstellung der Energie benötigt werden. Neben dem eigentlichen Energiewandler, meist in Form eines Verbrennungsmotors, zählen auch die Getriebe, Wellen und Kupplungen zum Antriebsstrang.

10. Technologietrends Fahrwerk

Auszug
Zum Fahrwerk zählen vor allem die Teile des Fahrzeugs, die den Kontakt zur Straße herstellen. Neben den Rädern und der Radaufhängung gehören auch die Bremse und die Lenkung zum Fahrwerk. Nach einer Betrachtung der Komponenten werden im Anschluss integrierte Chassissysteme behandelt, die eine weitere Erhöhung von Sicherheit und Komfort ermöglichen.

11. Technologietrends Fahrzeugelektronik

Auszug
Wie in den vorangegangenen Kapiteln bereits zu sehen war, nimmt der Anteil der in Kraftfahrzeugen verbauten elektronischen Komponenten zu. Neben den bereits vorgestellten Systemen, bei denen meist ehemals mechanische oder hydraulische Komponenten substituiert wurden, finden sich im Fahrzeug eine Reihe von weiteren elektrischen Systemen. Davon werden hier die Beleuchtungssysteme sowie Systeme vorgestellt, die den Fahrer bei seinen Aufgaben unterstützen. Bei den fahrerbezogenen Systemen lassen sich Informations-, Assistenz-, sowie Komfortsysteme unterscheiden. Die Kommunikation der einzelnen Teilsysteme findet über so genannte Busse statt, die am Ende des Kapitels diskutiert werden. Bevor jedoch auf einzelne Systeme eingegangen wird, erfolgt an dieser Stelle die Klärung einiger grundlegender Begriffe.

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