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Teil 0

1. Die IT-Strategie – IT wertsteigernd einsetzen

Welchen Wert hat der Einsatz von IT für das Unternehmen? Seit Beginn der Technologisierung ist das die entscheidende Frage für IT-Verantwortliche und Topmanagement. Von der Einführung der ersten automatisierten Datenverarbeitung bis zur Integration von Wertschöpfungskettenüber Unternehmensgrenzen hinweg ist das Potential der IT, Nutzen und schließlichWert für das Unternehmen zu erzielen, erheblich gewachsen.
Dirk Buchta, Marcus Eul, Helmut Schulte-Croonenberg

Wert steigern – Die IT als Werttreiber für das Unternehmen

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2. Die IT-Strategie – IT wertsteigernd einsetzen

In vielen Branchen ist die Informationstechnologie aus der Geschäftstätigkeit von Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Der dynamische Wettbewerb, steigender Kostendruck und wachsende Kundenanforderungen zwingen Unternehmen zu kontinuierlichen Anpassungen – auch der IT. Technisch möglich ist dabei vieles. Welche IT-Investitionen jeweils sinnvoll sind, hängt jedoch von der spezifischen Markt- und Wettbewerbssituation und den strategischen Zielen eines Unternehmens ab.
Dirk Buchta, Marcus Eul, Helmut Schulte-Croonenberg

3. IT als Enabler für das Geschäft – Geschäftsprozesse verbessern und Umsatz steigern

Der Wert der IT besteht in den Ergebnissen, die Unternehmen durch den Einsatz der IT im primären Geschäft erzielen. Viele Unternehmen haben bereits umfangreiche Erfahrungen mit innovativen Technologien gesammelt. Bemerkenswert ist dabei, dass sich nicht nur IT-affine Branchen darunter befinden, die seit jeher Vorreiter im Einsatz neuer Technologien sind, wie Banken oder die Automobilindustrie. Auch Branchen, bei denen der Gedanke an Wertsteigerungen durch IT auf den ersten Blick nicht nahe liegt, darunter die Containerlogistik oder Landmaschinenhersteller, können IT wertsteigernd einsetzen.
Dirk Buchta, Marcus Eul, Helmut Schulte-Croonenberg

4. Unternehmenstransformation – Sicherstellen, dass der Nutzen der IT erzielt wird

Die Identifikation wertsteigernder IT-Projekte in der IT-Strategie ist ein wichtiger Schritt, um die Innovationskraft des Unternehmens zu fördern und seine Markt- und Wettbewerbschancen zu erhöhen. Ob der Nutzen der zukunftsgerichteten IT-Projekte erzielt wird, hängt jedoch davon ab, ob die Anwender die Möglichkeiten der IT auch tatsächlich im Alltagsgeschäft nutzen.
Dirk Buchta, Marcus Eul, Helmut Schulte-Croonenberg

5. IT-Merger-Integration und IT-Carve-Out – Externes Wachstum und Desinvestitionen durch IT unterstützen

Unternehmen zu kaufen und das Portfolio zu bereinigen, gehört im Rahmen einer externen Wachstumsstrategie zum Lebenszyklus großer Unternehmen, wie Innovationsfähigkeit und Kundenorientierung die tragenden Säulen des internen Wachstums sind. Die IT stärkt als Enabler für das Geschäft die Innovationsfähigkeit des Unternehmens, erhöht die Kundennähe und bereitet damit die Basis für internes Wachstum. Ebenso ist sie aber auch bei externem Wachstum ein Erfolgsfaktor: Die Merger-Integration von Unternehmen bedeutet immer auch eine Integration der IT, und die Desinvestition eines Unternehmensbereiches bedeutet immer auch eine Desintegration der IT dieses Unternehmensbereiches vom Gesamtunternehmen – auch IT-Carve-Out genannt.
Dirk Buchta, Marcus Eul, Helmut Schulte-Croonenberg

6. Green IT – Gesellschaftlicher Verantwortung durch IT gerecht werden

In Forschung und Wissenschaft, aber auch in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft besteht weitgehende Einigkeit, dass der zunehmende CO2e-Ausstoß wesentliche Ursache für den Klimawandel ist: Lag der CO2e -Ausstoß 1990 noch bei ca. 21 Milliarden Tonnen weltweit, gehen Prognosen für 2020 von über 36 Milliarden Tonnen aus. Gleichzeitig erhöht sich die weltweite Temperatur signifikant, unabhängig von den jeweiligen Szenarien, die sich allenfalls graduell, nicht aber tendenziell unterscheiden. Die CO2e-Emissionen werden von Wissenschaft und Politik nicht mehr mitgetragen. Die deutsche Bundesregierung hat deshalb ein CO2e-Reduktionsziel bis 2020 von 40 Prozent gesetzt und fordert hierzu gleichermaßen einen Beitrag von Gesellschaft und Wirtschaft, z. B. durch Stromsparen, Vermeidung unnötigen Verkehrs oder stärkere Nutzung erneuerbarer Energien. Auf der anderen Seite wird für die IT im Zeitraum der Jahre von 2000 bis 2020 allerdings eine CO2e-Steigerung von über 200 Prozent prognostiziert.
Dirk Buchta, Marcus Eul, Helmut Schulte-Croonenberg

Leistung steuern – Wertorientiertes IT-Management

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7. IT-Governance – Den organisatorischen Rahmen für wertsteigernden IT-Einsatz schaffen

Das Kosten- und das Nutzenpotential der IT kann nur dann vollständig erschlossen werden, wenn die IT die Bedürfnisse und Ziele der Anwenderseite kennt und proaktiv Vorschläge macht, wie diese am besten zu erfüllen seien. Dies setzt eine enge Zusammenarbeit zwischen IT- und Anwenderseite voraus, die in der Organisation eines Unternehmens verankert sein muss. Die IT-Governance regelt die „Straßenverkehrsordnung der IT” mit dem Ziel, den effektiven und effizienten Einsatz von IT zu steuern. Die Steuerung beginnt auf der Seite der Nachfrage, der „Business”- oder „Demand”-Seite, die als IT-Leistungsempfänger oder - Kunde die Prioritäten für IT-Investitionen setzt und Nutznießer der Wertsteigerung ist. Sie reicht bis zur „Supply”-Seite, in der Regel die klassische IT-Abteilung, die für die Leistungserbringung wie PC-Support, Rechenzentrumsbetrieb oder die Software-Entwicklung verantwortlich ist. Eine ganzheitliche IT-Governance integriert beide Sichten und stimmt sie optimal aufeinander ab.
Dirk Buchta, Marcus Eul, Helmut Schulte-Croonenberg

8. IT-Planung – Die IT-Planung in die Unternehmensplanung integrieren

Die IT-Governance bildet den strukturellen Rahmen für eine effektive IT-Steuerung und damit für die Umsetzung einer wertorientierten IT-Strategie. Innerhalb dieses Rahmens ist die IT-Planung der erste Schritt zur Realisierung der IT-Strategie. Wesentlicher Erfolgsfaktor ist dabei die „richtige” Art und Weise der IT-Planung. „Richtig” ist die Planung immer dann, wenn einerseits die in der IT-Strategie geplanten, wertsteigernden Maßnahmen sauber umgesetzt werden. Andererseits hat die IT als „Gemeinkostenbereich” immer ein „Budget”, das sie nicht überschreiten darf. Das Austarieren zwischen den in der IT-Strategie verankerten, erforderlichen IT-Innovationen und den in der Planungsperiode zur Verfügung stehenden Mitteln ist daher ein weiteres Charakteristikum für eine Best-Practice-IT-Planung.
Dirk Buchta, Marcus Eul, Helmut Schulte-Croonenberg

9. IT-Performance-Management – IT ganzheitlich führen und steuern

Wenn die IT ihre Rolle als Werttreiber für das Unternehmen erfüllen soll, müssen die Leistungen der IT mess- und steuerbar sein. Hierfür sind geeignete IT-Systeme zu entwickeln, die zu einer Geschäftsprozesskostenoptimierung, Umsatzsicherung oder -erweiterung beitragen oder möglicherweise sogar als Produktbestandteil Wertbeiträge liefern. Aber auch das „Back- Office” der IT muss der gewandelten Rolle angepasst werden: Das IT-Management und allen voran der CIO benötigen Führungs- und Steuerungsmethoden und -instrumente, die ihnen die wirksame Steuerung der IT-Effizienz und nun auch zusätzlich die Steuerung der Effektivität erlauben.
Dirk Buchta, Marcus Eul, Helmut Schulte-Croonenberg

Kosten senken – Effizienz- und Effektivitätssteigerung der IT

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10. IT-Optimierung – Kosten senken, ohne den Nutzen zu schmälern

Bei der Umsetzung der Geschäftsziele spielt IT heute eine tragende Rolle. Viele Unternehmen merken dies dann, wenn die Geschäftsprozesse nicht „rund” laufen oder IT-Projekte zeitlich und finanziell den geplanten Rahmen überschreiten. Solche Schwierigkeiten resultieren häufig aus heterogenen IT-Landschaften mit unterschiedlichen Anwendungssystemen in ähnlichen Funktionsbereichen, mehreren Hardware-Plattformen, dezentralen IT-Einheiten ohne zentrale Koordinierung oder ungenügenden IT-Serviceniveaus. Die Folgen sind ernüchternd: Die Anwender der IT sind unzufrieden, die Unternehmensleitung sieht die hohen ITKosten, aber viel zu wenig Nutzen der IT.
Dirk Buchta, Marcus Eul, Helmut Schulte-Croonenberg

11. Interne IT-Dienstleister – Effizienzpotential intern nutzen

In den 1990er Jahren führten viele Unternehmen ihre interne IT zusammen und gründeten interne IT-Dienstleister aus. Es kam zu einer regelrechten „Gründungswelle” quer durch alle Branchen, die produzierende Unternehmen ebenso wie etwa Energieversorger, Fluglinien und Banken ergriff. Inzwischen hat dieser Trend nachgelassen, aber noch immer gibt es viele Unternehmen, die noch vor der Entscheidung stehen, ob die Ausgründung eines internen Dienstleisters für sie sinnvoll ist.
Dirk Buchta, Marcus Eul, Helmut Schulte-Croonenberg

12. IT-Outsourcing und IT-Offshoring – Kostenvorteile durch Fremdvergabe nutzen

Muss man Autos selbst bauen und warten können, wenn man sie fahren möchte? Muss man ein Wind-, Wasser- oder Kohlekraftwerk betreiben, wenn man Strom benötigt? Die Antwort ist natürlich in den allermeisten Fällen: Nein! Autos kann man von den größeren und kleineren Automobilherstellern kaufen oder leasen und der Strom kommt bekanntlich „aus der Steckdose” – jedenfalls solange man als Unternehmen oder Privatperson einen Strombelieferungsvertrag mit einem Energieversorgungsunternehmen hat, und dessen Rechnungen auch pünktlich bezahlt.
Dirk Buchta, Marcus Eul, Helmut Schulte-Croonenberg

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