Skip to main content
main-content
Top

Hint

Swipe to navigate through the chapters of this book

Published in:
Cover of the book

2021 | OriginalPaper | Chapter

1. Theoretisch-konzeptioneller Bezugsrahmen

share
SHARE

Zusammenfassung

In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich das Konzept der Innovation nicht nur als Schlüssel zur Steigerung von Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlichem Wachstum im gesamten EU-Raum etabliert, sondern es wird auch als Schlüssel für die Lösung globaler Herausforderungen wie Klimawandel und die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung bezeichnet (vgl. OECD 2007: 3). Innovation und Innovationsförderung haben sich zu einem wichtigen Aspekt der EU-Innovationspolitik entwickelt, deren erhebliche wachstumspolitische Bedeutung in den letzten Jahren immer stärker über die herkömmliche Wirtschaftspolitik hinaus auch für die Umwelt- und Sozialpolitik hervorgehoben wird. Die Ziel- und Prioritätserklärungen verschiedener Programme, Dokumente und Strategien im Bereich der EU-Innovationspolitik machen deutlich, dass die EU-Institutionen durchaus die Notwendigkeit einer Integration von Nachhaltigkeits- und Innovationsaspekten in das Politikfeld sehen.
Footnotes
1
Die erste Version der Systematik der Gebietseinheiten wurde von Eurostat Anfang der 1970er Jahre erarbeitet; sie erhielt mit der Verordnung 1059/2003 des Europäischen Parlaments und Rates über die Schaffung einer gemeinsamen Klassifikation der Gebietseinheiten für die Statistik (NUTS) vom 26. Mai 2003 eine Rechtsgrundlage. Die NUTS-Systematik umfasst insgesamt drei hierarchische regionale Gliederungsebenen, deren Klassifizierung anhand der Einwohnerzahl und der politischen und institutionellen Stellung von Gebietseinheiten erfolgt (vgl. Eurostat 2008: 5 f.).
 
2
Im Konzept regionaler Innovationssysteme und in der Literatur in Polen werden Regionen meistens mit Woiwodschaften gleichgesetzt.
 
3
Hauschildt fügt noch eine vierte Dimension von Innovation hinzu, die normative Dimension, die die Frage stellt: „Ist neu gleich erfolgreich?“ Das normative Merkmal ist jedoch Hauschildts Meinung nach zur Abgrenzung des Innovationsbegriffs nicht geeignet (vgl. Hauschildt 2005: 35). Deshalb wird diese Dimension im Kontext der vorliegenden Arbeit vernachlässigt.
 
Metadata
Title
Theoretisch-konzeptioneller Bezugsrahmen
Author
Sylwia Patron-Ravidà
Copyright Year
2021
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-36345-1_1