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2022 | OriginalPaper | Chapter

4. Theoretische Grundlagen III: Organisationale Agilität

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Zusammenfassung

Im folgenden Kapitel soll zunächst ein Verständnis für das Thema organisationaler Agilität und seine theoretisch-wissenschaftliche Entwicklung geschaffen werden. Hierfür werden wesentliche Begriffsgrundlagen, -systematisierungen, -definitionen sowie Bezugsmodelle und ihre Strukturierungsweisen vorgestellt.
Footnotes
1
Nicht dazu gezählt wird eine – vermeintlich erste, soziologische – Sichtweise von Agilität von Talcott Parsons (1951): Unter dem Akronym AGIL, das schon zu damaliger Zeit nicht auf das eben gleiche Adjektiv im heutigen Sinne abzielte, subsummierte Parsons Funktionen eines umfassenden kybernetischen Sozialkonzepts, das Gesellschaften ihr eigenes Fortbestehen qua Selbstanalyse ermöglichen sollte. Kühl (2019b) weist ausrücklich darauf hin, „dass es Parsons nicht um Assoziationen mit Agilität, sondern um die Erklärung der Stabilität sozialer Systeme ging.“ (o. A.)
 
2
Anm.: Seitenangaben beziehen sich auf das Skript, da in Druck, s. a. Quellenverzeichnis.
 
3
Bei dem dreispaltigen Modell von Sharifi & Zhang etwa, stehen die agilen Attribute zentral in der Mitte. Sie beschränken sich hier auf vier Merkmale, gebündelt als ‚Responsiveness‘, ‚Competency‘, ‚Flexibility‘ und ‚Speed‘, was im Groben den oben herausgearbeiteten, definitorischen Kernmerkmalen entspricht, die auch von den meisten späteren Definitionen und Frameworks integriert werden. Das Framework konkretisiert sich dann – hier am Beispiel „Speed“ – insofern, als auf Wandel bspw. schnell reagiert werden kann, indem seine Auswirkungen parallel in das eigene System, auch auf Humanebene, integriert werden, wiederum weil Mitarbeiter als Erfolgsfaktor hier stärker empowered und flexibler sein sollen. Die genannten Attribute werden bei Sharifi & Zhang somit jeweils nochmal auf verschiedene Organisationsaspekte respektive -bereiche angewendet, die die Autoren als ‚enabler‘ wie Organisation, Technologie, Menschen und Innovation bezeichnen und die sich im Block ‚Practices, Methods, Tools‘ konkretisieren, um den integrierten Agilitätstreibern zu begegnen (S. 11 ff.)
 
4
Vgl. insbesondere die Arbeiten der Literaturanalyse sowie die Hybridansätze der Managementforschung im fünften Kapitel
 
Metadata
Title
Theoretische Grundlagen III: Organisationale Agilität
Author
Oliver Haidukiewicz
Copyright Year
2022
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-38036-6_4