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About this book

Das vorliegende Kommunikationskonzept unterstützt Investoren, Betreiber und Institutionen bei der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation für den Bereich Tiefe Geothermie und zeigt Wege auf, die Akzeptanz für das lokale Projekt zu fördern. Es geht auf den Auftrag des durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Forschungsprojektes „TIGER – Tiefe Geothermie: Akzeptanz und Kommunikation einer innovativen Technologie" zurück.

Table of Contents

Frontmatter

Kapitel 1. Vorbemerkung

Zusammenfassung
Für eine erfolgreiche Umsetzung der in 2012 beschlossenen Energiewende in Deutschland ist die Tiefe Geothermie im Energiemix der Erneuerbaren Energien ein notwendiger Baustein. Die Akzeptanz dieser neuen und innovativen Technologie in der Bevölkerung ist ein wesentlicher Faktor für eine erfolgreiche Implementierung. Im Forschungsprojekt TIGER (Tiefe Geothermie: Akzeptanz und Kommunikation einer innovativen Technologie) wurde im Auftrag des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Akzeptanz und Wahrnehmung der Tiefen Geothermie erforscht und auf dieser Basis Handlungshinweise für die Akteure – Betreiber und Betreiberinnen, Investoren und Investorinnen sowie Institutionen – entwickelt, die eine breitenwirksame Profilbildung der Nutzung Tiefer Geothermie ermöglichen.
Anna Borg, Mathias Jürgen Bauer

Kapitel 2. Ausgangssituation Tiefe Geothermie

Zusammenfassung
Die Nutzung von Erdwärme aus Tiefer Geothermie als Energielieferant ist in der Bevölkerung bislang wenig bekannt. Über die verwendete komplexe Technik und das Vorgehen bei der Erschließung dieser Energiequelle herrscht Unwissen vor. Wichtig ist es daher Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit als wesentlichen Bestandteil eines erfolgreichen Projektes zu verstehen und diese von Beginn an einzuplanen. Regelmäßige Kommunikationsmaßnahmen während der gesamten Projektlaufzeit sowie der Einbezug der Bürger in Entscheidungsprozesse können die Vermittlung eines Projektes positiv beeinflussen.
Anna Borg, Mathias Jürgen Bauer

Kapitel 3. Kommunikation und Akzeptanz

Zusammenfassung
Ziel der Kommunikation ist, in der breiten Öffentlichkeit die Akzeptanz für die Energieform Tiefe Geothermie zu verbessern. Akzeptanz ist auch für einzelne lokale Tiefe-Geothermie-Projekte ein Erfolgsgarant. Um Akzeptanz zu erreichen sind hierbei die Vermittlung von Wissen, der Aufbau von Vertrauen und transparentes Handeln die zentralen Aspekte.
Anna Borg, Mathias Jürgen Bauer

Kapitel 4. Grundsätze erfolgreicher Projekt-Kommunikation

Zusammenfassung
Aktivtäten zur Kommunikation sollten übergeordneten Gesetzmäßigkeiten folgen, um eine nachhaltig positive Wirkung entfalten zu können. Grundvoraussetzung für Unterstützung und Akzeptanz eines lokalen Geothermie-Projektes durch die Öffentlichkeit ist es, den Sinn eines solchen Projektes für die Öffentlichkeit nachvollziehbar zu machen.
Anna Borg, Mathias Jürgen Bauer

Kapitel 5. Wer kommuniziert: Die Absender

Zusammenfassung
Wesentlich für den Erfolg von Kommunikation ist der Absender der Botschaft. Absender sind z. B. Unternehmen, Institutionen oder Betreiber – in den meisten Fällen durch die Person des Geschäftsführers etc. vertreten. Dieser ist das „Gesicht“ des Projektes nach außen und schafft die lokale Identität des Projektes.
Anna Borg, Mathias Jürgen Bauer

Kapitel 6. Wer wird angesprochen: Die Zielgruppen

Zusammenfassung
Die Zielgruppen sind die Empfänger der Kommunikation. Mit der Bestimmung der Zielgruppen wird die Ausrichtung des Kommunikationskonzepts festgelegt. Hierbei wird unterschieden zwischen Mittlern und Empfängern. Mittler geben die Botschaften des Vorhabens an die Endzielgruppe weiter. Empfänger sind diejenigen, die durch die Botschaft direkt informiert werden sollen.
Anna Borg, Mathias Jürgen Bauer

Kapitel 7. Wie wird informiert: Kommunikationskanäle

Zusammenfassung
Der Kommunikationskanal ist das Medium, das zur Übermittlung der Botschaften an den Empfänger verwendet wird. Die klassischen Kommunikationskanäle wie die Printmedien (Zeitungen, Zeitschriften) sowie Hörfunk und Fernsehen sind nach wie vor die bevorzugten Kanäle. Social Media und Internet gewinnen jedoch zunehmend insbesondere für eine jüngere Zielgruppe an Bedeutung.
Anna Borg, Mathias Jürgen Bauer

Kapitel 8. Kommunikationsziele der Absender und Zielgruppe

Zusammenfassung
Mit den Kommunikationszielen wird die Frage beantwortet, was bei den Zielgruppen (Absender selbst, Empfänger oder Mittler) durch die kommunikativen Aktivitäten erreicht werden soll. Das inhaltliche Ziel der Kommunikation und der kommunikativen Aktivitäten hängt sowohl vom Sender als auch der zu erreichenden Zielgruppe ab.
Anna Borg, Mathias Jürgen Bauer

Kapitel 9. Kernbotschaften

Zusammenfassung
Mithilfe der Kernbotschaften werden die Kommunikationsziele zu den jeweiligen Empfängergruppen transportiert und damit die Inhalte der Kommunikation bzw. die Botschaft festgelegt. In den Kernbotschaften werden zentralen Inhalte – insbesondere die Chancen und auch die Risiken – aufgegriffen.
Anna Borg, Mathias Jürgen Bauer

Kapitel 10. Regelkommunikation als Basis für Akzeptanz

Zusammenfassung
Kern einer erfolgreichen Kommunikation ist die kontinuierliche Kommunikation und transparente Information. Allgemein wird dies unter dem Begriff Regelkommunikation zusammengefasst. Kontinuierlich bedeutet hierbei, dass frühzeitig, also von Beginn des Projektes an, mit Kommunikation im Sinne von Information begonnen wird und diese über den gesamten Lebenszyklus in allen Projektphasen aufrechterhalten werden muss.
Anna Borg, Mathias Jürgen Bauer

Kapitel 11. Kommunikation kritischer Ereignisse und Krisenkommunikation

Zusammenfassung
In jeder Phase eines Geothermie-Projektes können unvorhergesehene kritische Ereignisse eintreten. Daher muss neben der Regelkommunikation auch für den Fall von z. B. technischen Störfällen, Erdbeben etc. kommunikative Vorsorge getroffen werden. Grundsätzlich sollten Ereignisse der Bevölkerung zur Kenntnis gebracht werden. Hier gilt der Grundsatz, je „sichtbarer“ bzw. „spürbarer“ ein Ereignis ist, desto unmittelbarer sollte der Betreiber an die Öffentlichkeit treten.
Anna Borg, Mathias Jürgen Bauer

Kapitel 12. Akzeptanzfördernde Maßnahmen: Einbezug

Zusammenfassung
Der Einbezug der Menschen ist ein wesentliches Kriterium für die Akzeptanz des lokalen Geothermie-Projektes ist. Hierzu bieten sich insbesondere Beteiligungsmodelle an. Im Gegensatz zu Aktivitäten im Rahmen der Regelkommunikation oder bei kritischen Ereignissen, die zeitlich klar definierbare Vorgänge und Ereignisse kommunizieren, erfordern Maßnahmen zur Beteiligung von Bürgern am Willensbildungsprozess zeitlich und organisatorisch aufwändigere Formen der Öffentlichkeitsarbeit.
Anna Borg, Mathias Jürgen Bauer

Kapitel 13. Monitoring und Evaluierung von Kommunikationsaktivitäten

Zusammenfassung
Um die Wirkung der eigenen Kommunikationsaktivitäten beurteilen zu können, sollten grundsätzlich Möglichkeiten des Medienmonitorings und der Evaluierung genutzt werden. Ergebnisse des Monitorings lassen nur dann fundierte Aussagen und Rückschlüsse zu, wenn sie kontinuierlich, d. h. von Beginn eines Projektes an, durchgeführt werden.
Anna Borg, Mathias Jürgen Bauer

Kapitel 14. Fazit

Zusammenfassung
Nicht nur die Bedeutsamkeit von Kommunikation, sondern auch die Vielschichtigkeit der kommunikativen Prozesse und der Akzeptanzbildung bei geothermischen Anlagen wird deutlich. Es bleibt zu beachten, dass die hohe Komplexität des Zusammenspiels von Einstellungen, Meinungen, Befürchtungen und wahrgenommenem Nutzen einer flexiblen und dynamischen Kommunikation bedarf. Neben Kommunikationsstrategien zur Regelkommunikation sind darüber hinaus Kreativität und ein Feingefühl für die Gegebenheiten, Menschen und Bedürfnisse vor Ort auf Seiten der Betreiber und Institutionen erforderlich.
Anna Borg, Mathias Jürgen Bauer

Kapitel 15. Tabellen, Checklisten und Übersichten

Zusammenfassung
In den Tabellen, Checklisten und Übersichten finden sich kompakt zusammengefasst Hinweise und Hintergründe zu den einzeln Aspekten einer kontinuierlichen Kommunikation als Ergänzung zum Kommunikationskonzept.
Anna Borg, Mathias Jürgen Bauer

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