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Beim 13. Wissenschaftsforum Mobilität in Duisburg wurde im Juni 2021 über die Transformation der Automobilindustrie und in der Mobilitätswirtschaft diskutiert. Der Tagungsband präsentiert dazu Beiträge des Wissenschaftsforums an den Schnittstellen der betriebswirtschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Forschung und zeigt Möglichkeiten auf, wie Unternehmen die Transformation gestalten können.
Dieser Tagungsband zu den technischen und betriebswirtschaftlichen Aspekten der Mobilität bietet einen Überblick über Vorträge und Science Pitches (verfilmte Posterbeiträge), die beim 13. Wissenschaftsforum Mobilität mit dem Rahmenthema „Transforming Mobility – What next?“ vorgestellt und diskutiert wurden. Die Themen schlagen einen Bogefn vom Management über technische Aspekte der Mobilitätstransformation und die Transformation der urbanen Mobilität bis zu Ansatzpunkten für eine Beschleunigung der Transformation. Sie nehmen Diskussionen seit dem 3. Wissenschaftsforum Mobilität 2011 auf (vgl. z. B. auch bereits Proff, 2021, S. 1–8):
Bei der langfristigen Ablösung von Basistechnologien ist die Unsicherheit, aber auch die Komplexität und Mehrdeutigkeit so hoch, dass es oft lange dauert, bis sich eine neue stabile Branchenarchitektur mit einem neuen „dominanten Design“ herausbildet. Beispiele für einen langen Übergang zu einer neuen Basistechnologie sind die Ablösung des Segelschiffs durch das Dampfschiff im 19. Jahrhundert und heute die Ablösung der Verbrennungstechnologie durch die Elektromobilität.
The automotive industry is currently undergoing radical changes caused by vehicle electrification, autonomous and networked driving, and new service-oriented business models. These radical changes on various levels create existential challenges for the incumbent manufacturers. Academic research has addressed such challenges of radical innovation for incumbent players in numerous streams of research. In our study, we analyse eleven incumbent car manufacturers from six cultures over a period of 20 years and the results reveal differences in the process paradigm of dynamic ambidexterity. These differences cannot only be explained by OEMs’ altering timing strategies. In a nutshell, the research focus of our study rivets on the question of how the cultural background of OEMs in the automotive industry affects their strategic approach to handle ambidexterity in the disruptive transition towards electric mobility over time: Will a firms’ culture influence its trajectory to handle ambidexterity? We add an international, culture-based perspective to this fairly new field of dynamic ambidexterity by contextualising our findings with Hofstede’s concept of intercultural differences and, thus, identifying cultural characteristics as a determinant of dynamic ambidexterity.
Klaus Middeldorf, Thomas Hanke, Christiane Richter
Zusammenfassung
Ein Grund für den bisherigen Erfolg der globalen Wertschöpfungsketten der Automobilindustrie liegt in deren Fähigkeit, Netzwerke aus einer Vielzahl von Unternehmen durch professionelles Supply-Chain-Management zu organisieren und zu führen. Die globale Vernetzung dieser Unternehmen hat auch die Risiken globalisiert und vernetzt: lokale Störereignisse können sich schnell zu globalen Störereignissen ausweiten, Störereignisse, die einzelne Unternehmen betreffen, können schnell alle Unternehmen in der gesamten Supply Chain betreffen. Risiken und Ungewissheit in den globalen vernetzten Supply Chains der Automobilindustrie werden weiter an Bedeutung gewinnen.
Der Gesamtumsatz der deutschen Autoindustrie lag 2019 bei knapp 450 Mrd. EUR. Fast gleichauf lagen die Gesundheitsausgaben in Deutschland mit rund 400 Mrd. EUR. Beide Branchen gehören damit zu den wichtigsten in Europa, haben aber scheinbar kaum Berührungspunkte. Dabei liefert das Thema „Incar-Wellbeing“ oder „Automotive Health“ viel Raum für Innovationen und Transformationen für die Mobilität. Am Beispiel des Schlaganfalls machen wir deutlich, dass die Zeit, die wir regelmäßig im Auto verbringen, sinnvoll für ein kontinuierliches Gesundheitsmonitoring eingesetzt werden kann.
Bis zur Jahrtausendwende stellt sich die Situation im Mobilitätsbereich so dar, dass es viele Konzeptideen zu einer Verbesserung des Verkehrsflusses, zur Reduzierung des Umweltaufwandes durch eine Verringerung der Fahrleistung im Individualverkehr sowie für einen Modal-Shift zu umweltverträglicheren Verkehrsträgern gab, die Umsetzung allerdings anhand fehlender technologischer Möglichkeiten gescheitert ist.
Automobilunternehmen müssen im Übergang zur Elektromobilität häufig Geschäftsmodelle für die Elektromobilität sowie die konventionelle Mobilität parallel managen. Verschiedene Arbeiten, insbesondere von Proff und anderen, haben das Management dieser Geschäftsmodelle untersucht. Der Schwerpunkt dieser Arbeiten liegt vorwiegend auf dem Management der neuen Geschäftsmodelle für die Elektromobilität. Diese Arbeit rückt das Management der Geschäftsmodelle für die konventionelle Mobilität in den Mittelpunkt und betrachtet die Entscheidungen zur Wettbewerbsstrategie als einer wesentlichen Geschäftsmodellkomponente. In den Geschäftsmodellen für die konventionelle Mobilität findet in der Regel die Ressourcenexploitation statt, um die Ressourcenexploration für die Elektromobilität zu finanzieren. Unter Rückgriff auf theoriebasierte Portfoliomodelle und Proff (2019) werden die Entscheidungen zu Wettbewerbsvorteilen in der konventionellen Technologie diskutiert. Daran anknüpfend findet die Prüfung der abgeleiteten Annahmen statt. Hierzu dient eine Inhaltsanalyse der Geschäftsberichte führender deutscher Automobilzulieferer. Diese Inhaltsanalyse liefert Hinweise für eine verstärkte Bedeutung von Kostenführerschaft bei Geschäftsmodellen für die konventionelle Mobilität. Der Beitrag untersucht auf diese Weise wie gefordert die Entscheidungen zu Geschäftsmodellen im Übergang zur Elektromobilität retroperspektiv und beleuchtet im Sinne der Ambidextrie das Management der Geschäftsmodelle der konventionellen Mobilität und der dort notwendigen Ressourcenexploitation.
Nina Hartmann, Matthias Zweigart, Carsten Hahn, Markus Böhm, Helmut Krcmar
Zusammenfassung
European car manufacturers maintain market dominance in the automotive industry for decades. How- ever, they currently face more challenges than ever before.
Udo Wehner, Marco Rehme, Julia Döring, Steve Rother
Zusammenfassung
Der tägliche Arbeitsweg stellt einen signifikanten Anteil des Verkehrsaufkommens dar und die häufig dominierende Nutzung des eigenen Pkw hierfür führt zu starken Verkehrsbelastungen, verbunden mit Zeitverlusten, Stress, Gesundheits-, Umwelt- und Klimaschäden. Der Gesetzgeber und viele Unternehmen haben dies erkannt und verfolgen im Zuge der allgemeinen Verkehrswende eine bewusste Umgestaltung dieser Ausgangssituation.Der vorliegende Beitrag untersucht, ausgehend von der Relevanz des Mitarbeiterpendelverkehrs (MPV) als Gegenstand eines betrieblichen Mobilitätsmanagements und unter Berücksichtigung zu erwartender langfristiger Veränderungen nach der COVID-19-Pandemie, das derzeitige unternehmensseitige Handeln in diesem Aktionsfeld. Das betrifft die tatsächlich getroffenen Nachhaltigkeitsmaßnahmen für den MPV, welche identifiziert und nach ihren grundlegenden Ansätzen geclustert werden, aber auch deren Außendarstellung und Transparenz. Grundlage der Analyse bilden die Nachhaltigkeitsberichte berichtspflichtiger Kapitalgesellschaften. Die dabei erfassten Ansätze und ihre Ausgestaltungsmöglichkeiten hinsichtlich Organisation und Finanzierung werden anschließend auf Abhängigkeiten zu Rahmenbedingen bzw. Einflussfaktoren, Zusammenhänge und ihre Wirksamkeit hin untersucht. Im Rahmen der Ergebnisinterpretation werden Vorschläge zur Verbesserung der bisherigen rechtlichen Regelungen unterbreitet.
Christoph Hebel, Ulf Herrmann, Thomas Ritz, Thilo Röth, Anette Anthrakidis, Jörg Böker, Till Franzke, Thomas Grodzki, Torsten Merkens, Mirjam Schöttler
Zusammenfassung
Das Ziel des INTERREG-Projektes „SHAREuregio“ (FKZ: 34.EFRE-0300134) ist es, grenzüberschreitende Mobilität in der Euregio Rhein-Maas-Nord zu ermöglichen und zu fördern.