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25-04-2022 | Unternehmen + Institutionen | Nachricht | Article

Motorenentwickler FEV gründet Software- und Elektronik-Firma

Author: Sven Eisenkrämer

1:30 min reading time
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Die FEV Group gründet ein neues Software- und Elektronik-Unternehmen für die Entwicklung digitaler Systeme und Lösungen im Mobilitätssektor. Bis zu 600 Mitarbeitende soll FEV.io wohl bekommen.

Die FEV Group, 1978 als Forschungsgesellschaft für Energietechnik und Verbrennungsmotoren gegründet, wird mit dem neuen Unternehmen FEV.io GmbH seine Entwicklungs- und Dienstleistungen in Software-gesteuerten Bereichen bündeln. Das hat die FEV an diesem Montag, 25. April 2022 bekanntgegeben. 

Damit geht der einst klassische Motorenentwickler einen Schritt, sich auch außerhalb der Antriebsentwicklung sichtbarer im Markt zu positionieren. Dr. Johannes Richenhagen ist Geschäftsführer der FEV.io GmbH neben Dr. Johannes Scharf (Geschäftsführer der FEV Europe GmbH und interimistischer Geschäftsführer der FEV.io). 

Global an allen Standorten aktiv

FEV.io soll vor allem die Entwicklungsbereiche Systems Engineering, Funktionale Sicherheit und Cyber Security, Vernetzte Mobilität, ADAS/AD-Systeme (Fahrerassistenz und automatisiertes Fahren), Infotainment sowie Software- und elektrisch/elektronische (E/E) Plattformen und -Integration abdecken. Das neue Unternehmen werde global an allen Standorten im Netzwerk der FEV-Gesellschaften agieren, heißt es vom unternehmen. Nach Informationen der ATZelektronik- und springerprofessional.de-Redaktionen sollen 600 Stellen für den neuen Bereich geplant sein. 

"Mit FEV.io werden wir dieser Entwicklung gerecht und bündeln unsere langjährige Erfahrung in sämtlichen Bereichen, die für die Entwicklung intelligenter Mobilitätslösungen relevant sind. So unterstützen wir wesentlich den Entwicklungserfolg unserer Kunden", wird Prof. Stefan Pischinger, Vorsitzender der Geschäftsführung der FEV Group in einer Mitteilung des Konzerns zitiert. "Das reicht vom Design über die Industrialisierung bis hin zur Bereitstellung von Frameworks und Tools." 

Der neue Geschäftsführer, Richenhagen, sagt: "Unsere Methodiken beim szenarien- und modellbasierten Systems Engineering stellen ein Alleinstellungsmerkmal dar und unterstützen bei der Beherrschung selbst höchster Systemkomplexität." Das Unternehmen sei dadurch in der Lage, die Lücke zwischen Fahrzeug und ITC (Informationstechnologie und Kommunikation) zu schließen und hochmoderne vernetzte Lösungen mit einer End-to-End-Betrachtung der Datenpipelines vom Fahrzeug bis zum Backend zu liefern.

Zusätzlich verstärke FEV.io seine Kompetenz kontinuierlich mit Input aus der Consumer Electronics-, Cloud- und Automobilindustrie und arbeite im IT-Bereich mit weltweit führenden Unternehmen wie beispielsweise Wipro zusammen.

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