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Unternehmens-Ökosysteme

Gemeinsam Nutzen stiften

  • 2021
  • Book

About this book

Unternehmens-Ökosysteme („Business Ecosystems“) entfalten derzeit ihre transformative Wirkung auf viele etablierte Bereiche der Wirtschaft. Angesichts dieser Entwicklung besitzt das Verständnis dafür, wie sich solche Wertschöpfungsnetzwerke aufbauen und orchestrieren lassen, nicht nur in theoretischer, sondern vor allem auch in praktischer Hinsicht eine große Bedeutung. Denn Unternehmens-Ökosysteme stellen ein Instrument dar, um spezifische und komplexe Kundenbedürfnisse auf kooperative Weise in in überlegener, nutzenstiftender Form zu befriedigen. Dieses Buch bietet einen integrierenden Rahmen für das Verständnis des Konzepts (plattformbasierter) Unternehmens-Ökosysteme. Es analysiert Wesen und Zweck von Ökosystemen, legt dar, wann der Aufbau von Ökosystemen eine sinnvolle Strategie darstellt und beschreibt im Sinne praktischer Handlungsanregungen die Grundlagen, wie sich Ökosysteme erfolgreich gestalten und nachhaltig entwickeln lassen.

Table of Contents

  1. Frontmatter

  2. Kapitel 1. Was ist ein Unternehmens-Ökosystem?

    Christian Erk, Christoph Müller
    Zusammenfassung
    Um ein Unternehmens-Ökosystem aufbauen und gestalten zu können, bedarf es zunächst eines Verständnisses dafür, was genau ein Unternehmens-Ökosystem ist. Entsprechend entwickelt das vorliegende Kapitel eine Definition dieser spezifischen Form der Wertschöpfungserbringung und macht seine Leser mit den beiden grundlegenden Typen von Unternehmens-Ökosystemen vertraut. Diese zielen im Kern entweder auf eine innovative Lösung oder eine effiziente Transaktion ab. In Ergänzung dazu führt es eine Reihe von Beispielen für Ökosysteme an, die von KMU, also kleinen bzw. mittleren Unternehmen, aus dem deutschsprachigen Raum aufgebaut werden.
  3. Kapitel 2. Das Herz eines jeden Ökosystems: Die „Joint Value Proposition“

    Christian Erk, Christoph Müller
    Zusammenfassung
    Das vorliegende Kapitel widmet sich dem Kristallisationskern eines jeden Unternehmens-Ökosystems, nämlich der sog. „Joint Value Proposition“. Es legt dar, was ein solches geteiltes Nutzenversprechen auszeichnet und beschreibt, wie die „Customer Journey Map“ zur Erarbeitung eines Nutzenversprechens genutzt werden kann. Des Weiteren geht es auf die Anforderungen ein, denen eine Joint Value Proposition genügen sollte, nämlich Modularität, Komplementarität und Netzwerkeffekte. Verschiedene Beispiele illustrieren dazu die grundlegenden Ausführungen.
  4. Kapitel 3. Ökosystem-Akteure und -Rollen

    Christian Erk, Christoph Müller
    Zusammenfassung
    Kapitel 3 wirft einen Blick auf die ein Unternehmens-Ökosystem konstituierenden Ökosystem-Akteure und die generischen Rollen, die von diesen je nach Ökosystem-Typus eingenommen werden können. Nicht jede Rolle, die ein Akteur innerhalb eines Lösungsökosystems einnehmen kann, findet sich auch in einem Transaktionsökosystem. Dies ist insofern relevant, da die in einem Ökosystem vorfindbaren Rollen unter anderem auch einen Einfluss auf die Rolle und Tätigkeit des jeweiligen Ökosystem-Orchestrators haben.
  5. Kapitel 4. Plattformbasierte Ökosysteme

    Christian Erk, Christoph Müller
    Zusammenfassung
    Dieses Kapitel richtet seinen Fokus auf plattformbasierte Unternehmens-Ökosysteme. Dabei wird das Konzept einer Plattform und damit der Infrastruktur konkretisiert, mit deren Hilfe die Ökosysteme ihre Akteure und Objekte vernetzen.
  6. Kapitel 5. Ecosystem Governance

    Christian Erk, Christoph Müller
    Zusammenfassung
    Kapitel 5 geht auf das Thema Ökosystem-Governance ein und befasst sich mit der Frage, worauf bei Aufbau und Steuerung von Unternehmens-Ökosystemen generell zu achten ist. Konkret beantwortet es die Fragen, wann der Aufbau eines Ökosystems Sinn macht, welche Offenheitsgrade in seiner Gestaltung möglich sind und wie sich die „Gesundheit“ von Ökosystemen bestimmen lässt. Des Weiteren geht es auf eine Reihe von spezifischen Herausforderungen ein, denen sich Orchestratoren beim Aufbau und der Steuerung eines Ökosystems gegenübersehen. Dies sind das sog. Multi-Homing, die Disintermediation und das sog. Henne-Ei-Problem.
  7. Kapitel 6. Ertragsmechanik: Monetarisierung von Ökosystemen

    Christian Erk, Christoph Müller
    Zusammenfassung
    Ökosysteme sollten nicht nur Nutzen stiften, sondern auch finanziell nachhaltig sein, d. h. Wertschöpfung und Gewinn erzielen. Das folgende Kapitel beschäftigt sich entsprechend mit der Frage der Monetarisierung eines Ökosystems und legt dar, welche grundlegenden Optionen Ökosystem-Orchestratoren im Hinblick auf die Ausgestaltung der Ertragsmechanik ihres Ökosystems offenstehen.
  8. Kapitel 7. Der Lebenszyklus von Ökosystemen

    Christian Erk, Christoph Müller
    Zusammenfassung
    Das siebte und letzte Kapitel betrachtet Ökosysteme in ihrer zeitlichen Dimension und beschreibt den Lebenszyklus, den Ökosysteme in ihrem „Werden und Vergehen“ typischerweise durchlaufen. Es beschreibt in diesem Zusammenhang des Weiteren vier Gruppen von Ökosystemen, wie sie sich anhand ihrer Position bzw. ihres Entwicklungspfads im Ökosystem-Lebenszyklus unterscheiden lassen.
Title
Unternehmens-Ökosysteme
Authors
Dr. Christian Erk
Prof. Dr. Christoph Müller
Copyright Year
2021
Electronic ISBN
978-3-658-35359-9
Print ISBN
978-3-658-35358-2
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-35359-9

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    Image Credits
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