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About this book

Das Buch zeigt auf anschauliche Weise, wie eine dynamische, partizipative und nachhaltige Weiterentwicklung der Unternehmenskultur in Unternehmen der Sozialwirtschaft implementiert werden kann. Es fasst die Ergebnisse des Projektes „WIND – Werte, Innovation, Diversity“ zusammen, welches für zwei große Träger in der Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Altenpflege realisiert wurde. Die theoretischen Grundlagen und Ziele werden ebenso wie die speziell entwickelten Tools und Vorgehensweisen ausführlich vorgestellt und evaluiert.Welche Rolle spielt Unternehmenskultur in der Sozialwirtschaft heute? Was brauchen Mitarbeitende und Führungskräfte, um dazu dialogfähig zu werden, Kultur zu erfassen und Kulturentwicklung in die tägliche Arbeit integrieren zu können? Welche Rolle spielt dabei Diversity für konfessionelle Träger in Zeiten zunehmender Säkularisierung und kultureller Heterogenität? Wie fördern wir Innovationsfreude, Agilität und Veränderungsbereitschaft? Diese und andere Fragen werden in den Beiträgen beantwortet.Mit den dargestellten Werkzeugen wendet sich das Buch an Praktiker aus der Organisationsentwicklung, die beschriebenen Ergebnisse bieten neue Impulse für Führungskräfte und die theoretische Reflexion dient als Anregung für die angewandte Forschung und Wissenschaft. Ein Buch, das nicht nur für die (konfessionelle) Sozialwirtschaft interessant ist, sondern darüber hinaus auch für Wirtschaftsunternehmen.

Table of Contents

Frontmatter

1. Anlass, Ziele und theoretische Rahmung

Zusammenfassung
Ziel dieses Kapitels ist es, theoretische Hintergründe zur Entwicklung von Unternehmenskultur in der Sozialwirtschaft zu liefern. Ausschlaggebend für den Inhalt ist dabei der Nutzen für die praktische Projektarbeit: Welche Argumente sind hilfreich? Welche Modelle sind praktikabel und anschlussfähig? Was ist für das Verstehen entsprechender Prozesse wichtig? Abschn. 1.1 zeigt zunächst allgemein, sowie anhand der beiden Partner – Diakonie Neuendettelsau und Caritasverband Nürnberg – im Projekt „WIND – Werte, Innovation, Diversity“ auf, warum es wichtig ist, sich mit Unternehmenskultur in der Sozialwirtschaft zu beschäftigen und liefert hierzu entsprechende Argumente. Abschn. 1.2 stellt hilfreiche Modelle zu Unternehmenskultur und deren Entwicklung dar, beleuchtet die wichtige Rolle der Führungskräfte und erklärt die Bedeutung von Diversity für erfolgreiche Kulturentwicklungsprozesse. Viele Träger in der Sozialwirtschaft sind konfessionell gebunden: Abschn. 1.3 schließlich widmet sich daher in besonderer Weise der Situation von Caritas und Diakonie und erläutert Hintergrundwissen zu christlicher Organisationskultur. Mit dem Inhalt dieses Kapitels sollte der Leser über das nötige theoretische Rüstzeug für eigene Projekte zur Unternehmenskulturentwicklung verfügen. Hinweis: Im Text ist von „Diakonie Neuendettelsau“ die Rede. Diese fusionierte zum 01. Juli 2019 mit dem Diak Schwäbisch Hall zur Diakoneo KdöR. und führt als solche die Arbeit und Geschäfte der früheren Diakonie Neuendettelsau fort.
Michael Zirlik, Mathias Hartmann, Michael Schwarz, Clifford Sell, Anna Weiß, Thomas Schaller, Elmar Nass

2. Unternehmenskulturentwicklung im Projekt WIND – Vorgehensweisen, Instrumente und Methoden

Zusammenfassung
Dieses Kapitel versteht sich als praktische Anleitung für eigene Projekte zur Unternehmenskulturentwicklung: Ausgehend von den Erfahrungen aus dem Projekt „WIND – Werte, Innovation, Diversity“ und ergänzt um entsprechende Literatur liefert es in Abschn. 2.1 zunächst eine detaillierte Darstellung der Projektstruktur, des Gesamtprozesses und der einzelnen Arbeitsschritte. Sodann werden die Instrumente zur Kulturdiagnose (Abschn. 2.2) und zur Qualifizierung von Multiplikatoren und Kulturcoaches (Abschn. 2.3) ausführlich erläutert. Mit vielen persönlichen Erfahrungen, Tipps und Hinweisen versehen schildert Abschn. 2.4, worauf es ankommt in der Zusammenarbeit zwischen Organisationsentwicklern und den Teams vor Ort, damit Unternehmenskulturprojekte wirklich zu einer erfolgreichen Veränderung und Weiterentwicklung führen. Abschn. 2.5 schließlich widmet sich ganz der Führung und Leitung solch innovativer Teams und liefert Bilder, Tipps und Theorien, die eine erfolgreiche innovative Zusammenarbeit in VUCA – Situationen ermöglichen. Zusammen mit dem Werkzeugkoffer, der kostenlos zum Download bereitsteht, verfügen Sie damit über breites praktisches Know-How für eigene Projekte. Hinweis: Im Text ist von „Diakonie Neuendettelsau“ die Rede. Diese fusionierte zum 01. Juli 2019 mit dem Diak Schwäbisch Hall zur Diakoneo KdöR. und führt als solche die Arbeit und Geschäfte der früheren Diakonie Neuendettelsau fort.
Sabine Grebner, Anna Weiß, Laura Will, Yvonne Mattes, Michael Zirlik

3. Unternehmenskulturentwicklung in der Praxis – Ergebnisse, Maßnahmen und Erfahrungen im Projekt WIND

Zusammenfassung
Ziel dieses Kapitels ist es, unsere praktische Erfahrung aus dem Projekt „WIND – Werte, Innovation, Diversity“ mit Ihnen zu teilen. Sie erfahren zunächst (Abschn. 3.1), was die Autoren bezüglich der Unternehmenskultur in den beteiligten Einrichtungen herausgefunden haben und können eigene Erkenntnisse damit vergleichen. Dabei widmet sich ein Teil dieses Abschnitts auch explizit der Frage von Merkmalen diakonischer, caritativer, bzw. christlicher Unternehmenskultur, so wie diese in der Kulturdiagnose wahrgenommen wurden. In Abschn. 3.2 schließlich berichten die Leiter der beteiligten Einrichtungen über ihre Erfahrungen, Erlebnisse und Erkenntnisse und erweitern somit den Blick auf die Thematik um weitere wertvolle Perspektiven. Abschn. 3.3 schließlich stellt dar, wie es mittels appreciative inquiry gelungen ist, auch auf Trägerebene unternehmenskulturelle Ressourcen zu entdecken und für die Gewinnung neuer Mitarbeiter nutzbar zu machen, bevor Abschn. 3.4 ein Vorgehen dafür darstellt, wie auch soziale Organisationen in ihrer Arbeitsweise deutlich agiler werden können. Hinweis: Im Text ist von „Diakonie Neuendettelsau“ die Rede. Diese fusionierte zum 01. Juli 2019 mit dem Diak Schwäbisch Hall zur Diakoneo KdöR. und führt als solche die Arbeit und Geschäfte der früheren Diakonie Neuendettelsau fort.
Michael Zirlik, Marco Romankiewicz, Gerald Krüger, Franz Ochs, Joachim Neuschwander, Christian Habermann, Bodo Steinheimer, Björn Schmitz, Lisa-Marie Böpple

4. Reflexion und Ausblick

Zusammenfassung
Was sagt die Wissenschaft zu dem gewählten Vorgehen? Welche Wirkungen sind feststellbar? Kein Projekt ohne Evaluation! Abschn. 4.1 stellt daher die Perspektive der Wissenschaft in Form evaluatorischer Begleitforschung dar. Mit dem Ziel, daraus und aus den praktischen Erfahrungen heraus ein Modell für Wirkfaktoren in der Unternehmenskulturentwicklung zu entwerfen (Abschn. 4.2), schließt das Buch letztlich ab. Hinweis: Im Text ist von „Diakonie Neuendettelsau“ die Rede. Diese fusionierte zum 01. Juli 2019 mit dem Diak Schwäbisch Hall zur Diakoneo KdöR. und führt als solche die Arbeit und Geschäfte der früheren Diakonie Neuendettelsau fort.
Peter Jaensch, Anna-Kathleen Piereth, Jürgen Zerth, Michael Zirlik

5. Erratum zu: Unternehmenskulturentwicklung im Projekt WIND – Vorgehensweisen, Instrumente und Methoden

Sabine Grebner, Anna Weiß, Laura Will, Yvonne Mattes, Michael Zirlik

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