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About this book

Ein langanhaltender, überregionaler Stromausfall führt in kurzer Zeit zu erheblichen Störungen in allen Sektoren kritischer Infrastrukturen mit schwerwiegenden Folgen für die Bevölkerung. Das vorliegende Buch gibt einen Überblick über Ausmaß und Ausrichtung der Maßnahmen, die von lokalen Katastrophenschutzämter deutscher Großstädte zur Stärkung der Urbanen Resilienz gegenüber dem Szenario getroffen werden. Mit Hilfe einer crisp-set Qualitative Comparative Analysis werden außerdem Faktoren ermittelt, die zu einem relativ ausgeprägten Aktivitätsniveau im deutschen Vergleich führen.

Table of Contents

Frontmatter

Kritische Infrastrukturen – unterbelichtet

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung und Forschungsfragen

Zusammenfassung
Ein langanhaltender, überregionaler Stromausfall hätte schwerwiegende Folgen für die Bevölkerung, gilt als zunehmend wahrscheinlich und Städte und ihre lokalen Katastrophenschutzämter wären in seiner Bewältigung von zentraler Bedeutung. Die Arbeit untersucht daher welche Maßnahmen gegenüber dem Szenario von den lokalen Katastrophenschutzämtern in deutschen Großstädten getroffen werden und welche Faktoren zu einer vergleichsweise hohen Aktivität in Bezug auf das Szenario führen.
Alice Knauf

Kapitel 2. Theoretischer Hintergrund

Zusammenfassung
Zentrale Konzepte, von denen in dieser Arbeit Gebrauch gemacht wird, sind „Kritische Infrastrukturen“ und „Resilienz“. Hinzu kommt noch der Urbane Raum als räumliche Komponente (siehe Abbildung 2.1). Im vorliegenden Kapitel wird in diese Konzepte und damit einhergehende Debatten eingeführt und notwendiges Hintergrundwissen zur Verfügung gestellt.
Alice Knauf

Kapitel 3. Rahmenbedingungen im Politikfeld

Zusammenfassung
Im vorliegenden Kapitel wird erläutert, in welchen institutionellen Rahmenbedingungen die kommunalen Katastrophenschutzämter ihre Arbeit zum Schutz kritischer Infrastrukturen durchführen. Dafür wird zunächst ein kurzer Überblick über internationale und europäische Strategien und Regulierungen gegeben, bevor genauer auf das deutsche System des Katastrophenschutzes und die Rolle der Kommune in ihm eingegangen wird. Die Kenntnis dieser Strukturen ist wichtig, um die Fallauswahl sowie die weiteren Analysen zu verstehen und die Ergebnisse der Analysen einordnen zu können.
Alice Knauf

Kapitel 4. Analyserahmen und Erhebung

Zusammenfassung
Im vorliegenden Kapitel wird der Rahmen der Analyse dargestellt. Die Darstellung dient als Übersicht zum Vorgehen in der Forschung. Die vorliegende Arbeit geht zwei aufeinander aufbauenden Forschungsfragen nach. Das Ziel der ersten Forschungsfrage ist die Ermittlung des Arbeitsstandes der lokalen Katastrophenschutzämter deutscher Großstädte bei der Stärkung der Resilienz gegenüber einem langanhaltenden, überregionalen Stromausfall. Die zweite Frage dient dazu, den Einfluss verschiedener Faktoren auf das Ausmaß der Aktivität der Katastrophenschutzämter zur Stärkung der Resilienz gegenüber einem Stromausfall, unter Berücksichtigung kausaler Komplexität, zu untersuchen.
Alice Knauf

Maßnahmen der Katastrophenschutzämter

Frontmatter

Kapitel 5. Konzeptspezifikation und Operationalisierung I

Zusammenfassung
Im vorliegenden Kapitel werden alle Begriffe und Konzepte definiert und operationalisiert, die im Rahmen der ersten Forschungsfrage Verwendung finden.
Alice Knauf

Chapter 6. Analyse I: Maßnahmen der Katastrophenschutzämter

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird die erste Teilfrage der vorliegenden Forschungsarbeit auf Grundlage des vorgestellten Maßnahmenkatalogs und der durchgeführten Erhebung beantwortet. Die Frage lautet: Welche Maßnahmen werden von den Katastrophenschutzämtern deutscher Großstädte zur Erhöhung der Resilienz gegenüber einem langanhaltenden, überregionalen Stromausfall ergriffen? Die Erhebung zeigt, dass sich 82 Prozent und damit der weit überwiegende Teil der Katastrophenschutzämter mit dem Szenario eines überregionalen, langanhaltenden Stromausfalls beschäftigt haben oder derzeit beschäftigen.
Alice Knauf

Kapitel 7. Zwischenfazit I: Maßnahmen der Katastrophenschutzämter

Zusammenfassung
Insgesamt befassen sich 82 Prozent der Katastrophenschutzämter der Erhebung mit dem Szenario eines langanhaltenden, überregionalen Stromausfalls. In diesen 82 Prozent wurden Ausrichtung und Ausmaß der Maßnahmen untersucht.
Alice Knauf

Einflussfaktoren auf ein hohes Aktivitätslevel

Frontmatter

Kapitel 8. Konzeptspezifikation und Operationalisierung II

Zusammenfassung
Das vorliegende Kapitel bereitet die Durchführung der zweiten Analyse zur Beantwortung der zweiten Forschungsfrage in Kapitel 9 vor.
Alice Knauf

Chapter 9. Analyse II: Einflussfaktoren auf ein hohes Aktivitätslevel

Zusammenfassung
Die Analyseschritte, die in diesem Abschnitt vorgestellt werden, dienen zur Bearbeitung der zweiten Frage der vorliegenden Arbeit. Diese lautet: Welche Faktoren führen zu einem hohen Aktivitätslevel der kommunalen Katastrophenschutzämter deutscher Großstädte bei der Stärkung der Resilienz gegenüber einem langanhaltenden, überregionalen Stromausfall? Da das Erkenntnisinteresse ausdrücklich bei den Bedingungen für ein hohes Aktivitätslevel (Outcome = 1) liegt, ist die Analyse des nicht hohen Aktivitätslevels (Outcome = 0) von nachrangigen Interesse. Die Einflussfaktoren wurden folglich explizit hinsichtlich ihrer potenziellen Erklärungsstärke für ein hohes Aktivitätslevel ausgewählt und kalibriert. Die Analyse der Gruppe „kein hohes Aktivitätslevel“ (Outcome = 0) zeigt daher auch erwartungsgemäß wenig aussagekräftige Ergebnisse. Sie ist ausführlich im Anhang einsehbar (siehe Anhang V).
Alice Knauf

Kapitel 10. Zwischenfazit II: Einflussfaktoren auf ein hohes Aktivitätslevel

Zusammenfassung
Durch die Durchführung der Qualitative Comparative Analysis (QCA) wurde der Frage nachgegangen, welche Faktoren zu einem hohen Aktivitätslevel der kommunalen Katastrophenschutzämter bei der Erhöhung der Resilienz gegenüber einem langanhaltenden, überregionalen Stromausfall führen. Hierzu wurden im Vorfeld Basishypothesen entwickelt. Diese Hypothesen konnten alle, teils mit Einschränkung, angenommen werden.
Alice Knauf

Licht ins Dunkel

Frontmatter

Kapitel 11. Resümee und Ausblick

Zusammenfassung
Die Gefahren für einen Ausfall der Stromversorgung, aber auch anderer kritischer Infrastrukturen nehmen zu. Terrorangriffe zu Beginn des 21. Jahrhunderts, Cyberangriffe der letzten Jahre und eine gestiegene Wahrscheinlichkeit für Extremwetterereignisse im Zuge des Klimawandels machen deutlich, dass das Gefahrenspektrum vielfältig ist und ein Eintreten des Szenarios nicht ausgeschlossen werden kann. Die Folgen eines großflächigen, langanhaltenden Stromausfalls wurden im TAB-Bericht als „nationale Katastrophe“ mit ungewissem Ausgang beschrieben. Die Sicherheitspolitik darf deswegen nicht bei dem Versuch der Vermeidung von Ausfällen enden, sondern muss auch die Möglichkeit des Eintretens solcher Ereignisse bedenken.
Alice Knauf

Backmatter

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