Restrukturierungssituationen stellen besondere Anforderungen an Qualität und Erfahrung, aber auch die Kapazität des Managements. Leadership-Qualität ist gefragt, müssen doch verunsicherte Mitarbeiter auf einen anspruchsvollen Weg mitgenommen werden.
Veränderungen sind sowohl in der Besetzung von Führungspositionen wie auch in der Organisation von Führung erforderlich. Für die Neubesetzung von Führungspositionen gibt es im Wesentlichen drei Gründe: Vertrauen, Kapazität, Know-how und Do-how.
Nicht nur im Interesse der externen Stakeholder, sondern auch des Unternehmens, ist oft die Einsetzung eines CRO (Chief Restructuring Officers) sinnvoll.
Die Projektorganisation gewinnt wesentlich an Bedeutung gegenüber der hierarchischen Aufbauorganisation – einschließlich Programm-Management und Lenkungsausschüssen.
Ist die akute Krise überwunden, muss das Unternehmen überprüfen, ob Führung und Mitarbeiterqualifikation für eine veränderte, langfristig tragfähige Unternehmensstrategie adäquat sind.
Erst zu diesem Zeitpunkt wird man dauerhafte Managementveränderungen in Angriff nehmen, in der akuten Restrukturierungsphase ist Interimsmanagement der Königsweg, um zusammen mit Restrukturierungsberatern die erforderliche Managementkompetenz in das Unternehmen zu holen und Vertrauen aufzubauen.