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Und ewig klafft die Lohnlücke

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Auch zum Weltfrauentag im Jahr 2020 wird die Arbeit von Frauen in Deutschland noch immer nicht so vergütet wie die von Männern. Aktuell beläuft sich der Gender Pay Gap hierzulande auf 21 Prozent.

Von wegen Geschlechtergerechtigkeit: Frauen verdienen in Deutschland 21 Prozent weniger als Männer.


Alle Jahre wieder ermitteln verschiedene Organisationen zum Weltfrauentag, ob Equal Pay inzwischen Realität geworden ist. Denn obwohl laut Grundgesetz Frauen und Männer in Deutschland gleichgestellt sind, zeigt sich bei der Vergütung von Arbeit, dass Geschlechtergerechtigkeit hierzulande noch immer ein Utopie ist. Und auch im März 2020 hat sich daran nichts geändert, wie aktuelle Zahlen dokumentieren. 

So beläuft sich nach Angaben des Statistischen Bundesamts der Gender Pay Gap in Deutschland im Jahr 2018 auf 21 Prozent. Das heißt, dass Frauen im Vergleich zum Einkommen von Männern 21 Prozent weniger Geld für ihre Arbeit erhalten. Im Jahr 2006 betrug die Quote bei den Gehaltsunterschieden zwischen Männern und Frauen noch 23 Prozent. Das Lohngefälle verringert sich also nur langsam.

Wegen Gender Pay Gap große Einbußen bei Rente

Auf das gesamte Erwerbsleben bezogen, fällt die Gehalts- und Lohnlücke von Frauen sogar noch größer aus. Sie verdienen in Hinblick darauf lediglich die Hälfte von dem, was Männer erhalten. Das erweist sich für das weibliche Geschlecht auch langfristig als Nachteil. Denn daraus ergibt sich im Vergleich zu Männern ein Rentenunterschied in Höhe von 53 Prozent. Dieser resultiert unter anderem auch aus einem höherem Anteil an unbezahlter Arbeit, den Frauen auf dem Gebiet der Fürsorge oder Pflege leisten. Der sogenannte Gender Care Gap beträgt insgesamt 52 Prozent.

Die Angaben beziehen sich auf Zahlen, die von der Bundesregierung und der Hilfsorganisation Oxfam ermittelt wurden. 

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