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Vermögensaufbau

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Chapter 7. Nachhaltigkeit – Umsetzungskonzepte

Die Einsicht, dass der eingeschlagene marktradikale Weg in einer endlichen Welt nicht (mehr lange) funktionieren kann, führte zur Entwicklung unterschiedlicher Konzepte, die politische, wissenschaftliche, unternehmerische, aber auch zivilgesellschaftliche Ansätze verfolgen und unterschiedlich stark die im Kap. 5 vorgestellten Nachhaltigkeitsstrategien zugrunde legen.

Hartwig Haase

Kapitel 1. Grundwissen

In diesem Kapitel werden einige elementare Beziehungen und Themen der Mathematik, die in der Ingenieurpraxis häufig benötigt werden, behandelt. Das Ziel ist die Auffrischung der Kenntnisse aus der Schulmathematik.

Ziya Şanal

Kapitel 5. Die Besteuerung der gGmbH

Das Steuerrecht hat die weitestgehende Bedeutung für gemeinnützigkeitsrechtliche Fragestellungen der gGmbH. Die Grundzüge setzen sich aus den Regelungen zur Besteuerung aller sonstigen gemeinnützigen Körperschaften im deutschen Steuerrecht und den Besteuerungsreglungen für Kapitalgesellschaften zusammen. Die Darstellung verfolgt das Ziel, die Besteuerung im Lebenszyklus der gGmbH nachzuzeichnen, um eine schnelle Orientierung in der jeweils zu beurteilenden Situation zu ermöglichen. Auch werden die wesentlichen steuerlichen Themengebiete mit der gebotenen Ausführlichkeit behandelt. Unterschieden werden muss zwischen den steuerlichen Konsequenzen des Eintritts in die Gemeinnützigkeit, der laufenden Besteuerung und der steuerlichen Behandlung bei einer Beendigung des gemeinnützigen Engagements. Ebenfalls zu unterscheiden sind die jeweiligen Steuerfolgen auf Ebene der Gesellschaft und auf Ebene des übergeordneten Trägers, wobei dort wiederum zu unterscheiden ist, ob die Trägerschaft von einer oder mehreren Privatpersonen, von einer nicht gemeinnützigen Kapitalgesellschaft oder von einer gemeinnützigen Organisation (Stiftung, Verein, gGmbH) ausgeübt wird.

Christina Weidmann, Ralf Kohlhepp

18. Schlussfolgerungen

Wohneigentum bietet für den Einzelnen als auch die Gesellschaft insgesamt wichtige Vorteile. Gerade angesichts der Zinsentwicklung sowie der Schwierigkeiten in der gesetzlichen sowie betrieblichen Altersvorsorge wäre mehr Wohneigentum wünschenswert. Doch nach wie vor fehlt es an politischer Unterstützung für Wohneigentum, außerdem erschweren hohe Transaktionskosten den Zugang zu Wohneigentum. Im Ausland finden sich viele best-practice Beispiele, wie Erwerbsnebenkosten gesenkt und der Zugang zu Wohneigentum insgesamt erleichtert werden kann.

Michael Voigtländer, Otto Depenheuer, Eckhart Hertzsch

14. Die Förderung von Wohneigentum aus Sicht des Katholischen Siedlungsdienst e.V.

Die Position der Katholischen Kirche zum Eigentum basiert auf einer langen Tradition biblischer Auslegung, Lehrmeinung und theologischer Interpretation. Zwar beinhaltet das Alte Testament noch keine ausgebildete Lehre zum Eigentum, doch findet sich hier bereits eine Reihe von Sozialordnungen, die eine gerechte Verteilung von Land und Besitz anstreben. Im Folgenden soll zunächst ein kurzer Überblick über das theologische Fundament gegeben werden, welches Lehramt und einschlägige Enzykliken zur Thematik bieten. Die Katholische Soziallehre hat diese Grundlagen ausgestaltet und in diesem Kontext ihre Position zum Eigentum formuliert. Neben der theologischen Begründung sind dabei sozialethische Aspekte von Relevanz, auf denen auch die wohnungswirtschaftliche Perspektive aufbaut. Hierauf fundiert das Verständnis einer Versorgung breiter Schichten der Gesellschaft mit Wohnraum als kirchlicher Auftrag, der auch die Förderung von Wohneigentum einschließt.

Julia Doborosky, Ulrich Müller

5. Die neue Attraktivität des Wohneigentums

In der Vergangenheit galt das Wohnen zur Miete als wirtschaftlicher als der Kauf eines Eigenheims. Aufgrund der Zinsentwicklung sowie dem Abbau von steuerlichen Vorteilen hat sich dies aber geändert, wie Kalkulationen auf Basis des Wohnnutzerkostenansatzes zeigen. Allerdings fehlen vielen Haushalten die Ersparnisse, um tatsächlich Zugang zum Wohneigentumsmarkt zu erhalten. Beispiele aus anderen Ländern zeigen aber, dass die Zugangsprobleme gelöst werden können, um auch Haushalten mit geringen Einkommen die Vorteile des Wohneigentums zu ermöglichen.

Michael Voigtländer

2. Wohneigentum im europäischen Ausland

In den Euro-Ländern wohnten im Durchschnitt etwa 66% der Bevölkerung in 2017 im Eigenheim. Das Kapitel porträtiert Besitzverhältnisse und Überlastungen durch Wohnkosten und stellt die steuerliche Förderung des Eigenheims in den Fokus. Das Kapital stellt abschließend fest, daß die Wohneigentumsbildung zwar nicht nur, aber zu einem wesentlichen Teil durch wirtschaftliche Rahmenbedingungen determiniert wird, da u. a. in Europa Haushalte mit höheren Einkommen häufiger Selbstnutzer von Wohneigentum sind als Haushalte mit weniger Einkommen. Teilweise wird die Verteilung des Wohneigentums auch durch steuerliche Vorteile geprägt.

Marietta E. A. Haffner

Einkommen und Vermögen im Alter

Die Bundesrepublik Deutschland ist eine sog. Wohlstandsgesellschaft, wovon insbesondere die heute älteren Bürger/-innen profitieren. Mit Blick auf Einkommen, Vermögen und Wohlstand im Alter lassen sich dennoch unterschiedliche Bilder assoziieren: Auf der einen Seite das Bild von lebensfrohen und wohlhabenden Senior/-innen. Dem stehen auf der anderen Seite Berichte über Altersarmut, niedrige Renten, steigende Armutsquoten sowie über Angewiesenheit auf staatliche Leistungen gegenüber. Der Beitrag analysiert vor diesem Hintergrund u.a. die Einkommens- und Vermögensverhältnisse älterer Menschen sowie das Armutsrisiko und Zahlen zur Verschuldung. Es wird gezeigt, dass sich die meisten älteren Menschen in Deutschland in einer guten Einkommens- und vor allem einer guten Vermögenslage befinden. Es gibt allerdings nach wie vor deutliche Unterschiede im Ost-West-Vergleich sowie Geschlechterunterschiede und die Gefahr weiter steigender Altersarmut.

Dietrich Engels

16. Qualifizierung in der Ruhestandsplanung – Anforderungen, Status Quo & Perspektiven

Über das Thema Altersvorsorge wird schon lange viel gesprochen. Nicht zuletzt aufgrund des zunehmenden Rückbaus der sozialen Sicherungssysteme ist heutzutage fast jedermann bewusst, dass private Vorsorge in der einen oder anderen Form unabdingbar ist, will man den Lebensstandard im Rentenalter halten. Allerdings hört der irgendwann einmal begonnene Prozess zur Altersvorsorge nicht mit dem Eintritt in den Ruhestand auf. Vielmehr ergeben sich gerade dann zahlreiche neue Herausforderungen und Fragestellungen, die frühzeitig im Rahmen einer Ruhestandsplanung adressiert werden sollten.Ruhestandsplanung ist Finanzplanung für Menschen, die vor dem Eintritt in den Ruhestand stehen oder diesen bereits begonnen haben. Damit umfasst sie mit Ausnahme spezifischer Bausteine, die prinzipiell nur zu Beginn und Mitte des Lebenszyklus eine Rolle spielen, fast alle Bausteine einer klassischen Finanzplanung und fokussiert dabei den Ruhestand als Lebensabschnitt. Zentrale Fragen sind hierbei: Sind existenzielle Risiken hinreichend abgesichert und muss der bestehende Versicherungsschutz altersgerecht angepasst werden? Wie stellt sich die Liquiditätssituation (Einnahmen-Ausgaben-Rechnung) im Ruhestand dar? Reichen die laufenden Einnahmen zur Deckung der Ausgaben oder müssen Vermögenswerte umdisponiert werden? Ist Langlebigkeit durch ausreichende dauerhafte Einnahmen bzw. Vermögenswerte abgesichert? Wie sieht die Steuerbelastung im Ruhestand aus und inwiefern kann diese optimiert werden? Was passiert mit dem bisherigen Eigenheim? Entspricht dies noch den Anforderungen im Alter und wie soll damit gegebenenfalls umgegangen werden? Inwiefern ist die strategische Asset Allocation und Gesamtvermögensstruktur an geänderte Anlagehorizonte und Chance-/Risikoprofile des Anlegers anzupassen? Neben der materiellen Vorsorge umfasst Ruhestandsplanung darüber hinaus aber auch noch die immaterielle Vorsorge und adressiert damit Fragestellungen der selbstbestimmten Vorsorge (Vollmachten und Verfügungen) und der (vorweggenommenen) Vermögensnachfolge. Darüber hinaus können sich philanthropische Themen oder Fragen der Selbstverwirklichung stellen, die im Rahmen der Stiftungsberatung adressiert werden. Es zeigt sich, dass die Notwendigkeit und Sensibilisierung für eine Ruhestandsplanung bisher weder auf Seiten angehender Ruheständler noch auf Seiten potenzieller Berater besonders ausgeprägt ist. Auf Kundenseite besteht häufig eine Zurückhaltung, da eine Beschäftigung mit Alter und Tod und eine darauf abgestimmte Planung gerne verdrängt werden. Auf Anbieterseite fehlen hingegen häufig auf die Zielgruppe abgestimmte Beratungs- und Produktlösungskonzepte.Diese unzureichende Sensibilisierung muss umso mehr beunruhigen, als der Bevölkerungsanteil der über 50-Jährigen bereits heute ca. 44 Prozent ausmacht (vgl. Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung 2018). Dabei wächst dieser Anteil aufgrund der demografischen Entwicklung sukzessive weiter an. Gleichzeitig stellt die Zielgruppe der über 50-Jährigen 47 Prozent der Kaufkraft dar; die über 60-Jährigen vereinen 31,3 Prozent des gesamten privaten Konsums in Deutschland auf sich (vgl. Vogt 2017, S. 36). In einigen Gütergruppen, wie zum Beispiel Nahrungsmittel, Bekleidung, Reisen, ist die Zielgruppe 50 plus bereits heute für nahezu 50 Prozent der Konsumausgaben verantwortlich (vgl. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2007, S. 10).Die heutige Zielgruppe für Ruhestandsplanung, welche noch von einer guten gesetzlichen und häufig betrieblichen Rente profitiert und darüber hinaus als Erbengeneration auch noch über in der Regel substanzielles Vermögen verfügt, ist damit aus Anbietersicht äußerst attraktiv.Der nachfolgende Beitrag betrachtet unter besonderer Berücksichtigung der Spezifika der Angebots- und Nachfrageseite Anforderungen, Status Quo und Perspektiven der Qualifizierung in der Ruhestandsplanung.

Rolf Tilmes, Ralph Jakob

17. Ruhestandsplanung: Professionelle Umsetzung beim Finanzberater MLP

Ruhestandsplanung ist das Zukunftsthema im Markt und umfasst alle Fragen, die für die Zeit nach dem Berufsleben ohne ein regelmäßiges Einkommen relevant sind. Diese Fragen kompetent, ganzheitlich und bedarfsgerecht zu beantworten, hat sich der Finanzberater MLP zum Ziel gesetzt. Seit fast 50 Jahren ist MLP für seine Kunden der Gesprächspartner in allen Finanzfragen und mit hoher Expertise in der Ruhestandsplanung aktiv. Ob spezielle Bildungsangebote für Berater, (digitaler) Support bei der Neukundengewinnung oder das mehrstufige Beratungskonzept, das eine individuelle und umfassende Beratung sicherstellt – Ruhestandsplanung nimmt bei MLP einen sehr hohen Stellenwert ein und MLP Berater erhalten vielseitige Unterstützung, um ihre Kunden optimal auf diesen Lebensabschnitt vorzubereiten. Dazu gehören auch ein breites Netzwerk und Kooperationen mit Juristen und Steuerberatern sowie Expertise in besonderen Fragestellungen wie Nachfolgeregelungen, Erben und Schenken oder Immobilien.

Ursula Blümer, Maike Diekmann

9. Immobilien in der Ruhestandsplanung

Immobilien als Baustein der Altersvorsorge und Ruhestandsplanung bergen aufgrund der Charakteristika der Anlageklasse besondere Chancen und Risiken. Gleichzeitig kommt Immobilien vor dem Hintergrund des aktuellen Niedrigzinsumfeldes als alternative Anlageklasse eine immer größere Bedeutung zu. Notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration von Immobilien in eine private Gesamtvermögensstruktur und Ruhestandsplanung ist daher die aktive Auseinandersetzung mit der Anlageklasse Immobilie und ein strukturiertes Management von Immobilienvermögen.

Ralph Jakob, Christoph Pitschke

13. Ruhestandsplanung als Geschäftsfeld für Banken und Finanzdienstleister

Das Privatkundengeschäft der meisten Finanzdienstleister und Banken verläuft seit Jahren in relativ eingefahrenen Bahnen. Produkt- oder Dienstleistungsinnovationen sind selten, die Antworten auf neue Herausforderungen, wie etwa Digitalisierung oder Margenverfall, sind primär kostenorientiert und die intensive „Arbeit am Kunden“ wird reduziert. Bezogen auf die private Altersversorgung ihrer Kunden fokussiert sich die überwiegende Mehrzahl der Anbieter primär auf das Thema der betrieblichen und privaten Altersvorsorge sowie den damit einhergehenden Vermögensaubau. Das Thema „Ruhestand“ und dessen beratungsseitige Begleitung im Sinne einer Ruhestandsplanung finden sich aber bisher so gut wie gar nicht im Beratungsangebot von Finanzdienstleistern wieder. Dies erstaunt umso mehr, da in Zeiten disruptiver Marktentwicklungen Kunden vor oder im Ruhestand für Finanzdienstleister nicht unattraktiv sind oder werden bzw. keiner weiteren Beratung mehr bedürfen. Die nachfolgenden Ausführungen sollen daher die Ruhestandsplanung als Geschäftsfeld für Banken und Finanzdienstleister näher beleuchten, die nachfrage- und angebotsseitige Ausgangslage darstellen und darauf aufbauend die Ausgestaltung und Positionierung eines Geschäftsfeldes Ruhestandsplanung im bestehenden Dienstleistungsspektrum aufzeigen.

Rolf Tilmes, Ralph Jakob

1. Inhalte, Zielgruppen und Chancen der Ruhestandsplanung

In der Ruhestandsplanung geht es um die Planung der Zeit nach Beendigung des Arbeitslebens. Viele Fragestellungen sind dabei für alle Haushalte relevant, die sich dem Ruhestand nähern oder die sich bereits im Ruhestand befinden. In Deutschland sind das derzeit etwa 20 Millionen Haushalte, bei denen der Haupteinkommensbezieher mindestens 50 Jahre alt ist. Für etwa ein Viertel dieser 50plus-Haushalte stellen sich aufgrund der Höhe des angesparten Haushaltsvermögens komplexe Fragen, die sich wesentlich auf die Neustrukturierung des Vermögens für den Ruhestand beziehen. Diese etwa fünf Millionen Haushalte bilden die Kernzielgruppe der Ruhestandsplanung.Inzwischen wird von einer wachsenden Zahl von Finanzdienstleistern die Ruhestandsplanung als eigenständiger Beratungsansatz angeboten. Allerdings steht diese Entwicklung immer noch am Anfang. Ein aufschlussreiches Indiz für den weiterhin erheblichen Beratungsbedarf in der Zielgruppe ist die aktuelle Struktur des Ruhestandsvermögens deutscher Haushalte. Ein großer Anteil des deutschen Ruhestandsvermögens liegt nach wie vor in niedrig oder gar nicht verzinsten Bankeinlagen und ist somit in doppelter Hinsicht nicht ruhestandsgerecht angelegt: Das Vermögen erwirtschaftet keine Rendite, und es sichert kein lebenslanges Einkommen.Nach unserer Überzeugung bietet der Beratungsansatz Ruhestandsplanung erhebliche Chancen sowohl für Finanzberater als auch für die Unternehmen der Finanzbranche. Die Grundidee ist dabei, dass der inzwischen wohlhabend gewordene Kunde ähnlich wie bei seinem Berufseinstieg ein zweites Mal am Ende seines Berufslebens eine wirklich umfassende Beratung angeboten bekommt. Die konsequente Standardisierung und Professionalisierung der Ruhestandsplanung sowie eine effektive Bewerbung dieser Dienstleistung können nennenswerte und nachhaltige Ertragspotenziale eröffnen.

Torsten Haupt, Jochen Ruß, Dirk Schiereck

6. Die erste Halbzeit von aufgeschobenen Rentenversicherungen: Die Ansparphase

Dieses Kapitel geht auf die Ansparphase aufgeschobener Rentenversicherungen ein. Wir skizzieren die wesentlichen Bausteine des Geschäftsmodells deutscher Lebensversicherer und zeigen, welche Stärken hieraus auch im gegenwärtigen Umfeld erwachsen. Anhand von Marktentwicklungen und Marktbeispielen belegen wir, wie sich deutsche Lebensversicherer seit dem Beginn der 2000er-Jahre erfolgreich auf Kundenbedürfnisse im Niedrigstzinsumfeld eingestellt haben und so weiterhin attraktive Angebote für den Aufbau von Altersvorsorgekapital bieten.

Volker Priebe

8. Reine Investmentlösungen für Einkommen im Ruhestand

Das Wachstum des Geldvermögens in Deutschland fiel in den letzten Jahren mit 3,4 Prozent sehr viel schwächer aus als in den europäischen Nachbarstaaten. In Finnland, dem EU-Land mit der höchsten Wertpapierquote, wuchs das Geldvermögen mit 8,0 Prozent. Um das Vermögen in Deutschland ähnlich stark zu steigern und damit den langfristigen Wohlstand der Haushalte auch im Alter zu mehren, ist auch hierzulande eine Erhöhung der Wertpapierquote notwendig. Dabei empfehlen sich für Privatanleger als kostengünstige und risikooptimierte Anlageklasse bspw. Exchange Traded Funds (ETFs).Die Überlegenheit der Wertpapieranlage in der Ruhestandsplanung ist zwar seit langem bekannt, und die Einsicht, zukünftig noch viel stärker privat für die Zeit des Ruhestands vorsorgen zu müssen, ist weit verbreitet, aber die konsequente Umsetzung dieser Einsichten in der Vermögensstrukturierung zeigt sich nach wie vor nur eher vereinzelt. Das Kontensparen dominiert weiterhin. Als bedeutsamen Grund für diese suboptimale Vermögensallokation verweisen zahlreiche internationale Studien auf den Zusammenhang zwischen Vermögensstruktur und finanzieller Allgemeinbildung (Financial Literacy) in Privathaushalten. Unwissenheit erzeugt diffuse Angst. So zeigt sich in Deutschland ein weit verbreitetes Unwissen bezüglich der (geringen) Komplexität und (niedrigen) Kosten, die gerade mit einer Anlage in ETFs als Anlageinstrument verbunden sind, das in einer eher zögerlichen Umschichtung in diese Anlagen mündet.Die Empfehlung, bei der Ruhestandsplanung unbedingt auch auf Investmentlösungen zu setzen, sollte dann stärkeren Widerhall finden, wenn transparente Berechnungen auf der Basis objektiver Daten die attraktive Risiko/Renditestruktur von ETFs unterlegen. Dementsprechend wurden Monte-Carlo-Simulationen zur Illustration langfristiger Ansparpläne mit anschließenden Ruhestandseinkommen über 25 Jahre implementiert. Die Ergebnisse zeigen, dass derartige Anlage- und Entsparstrategien in der Regel nicht nur ein dauerhaftes Einkommen, sondern darüber hinaus auch erhebliche vererbbare Vermögensmassen erzielen. Allerdings sind auch risikooptimierte, wohl diversifizierte Anlageklassen wie ETFs selbst bei langfristigen Investmenthorizonten nicht völlig frei von Vermögensrisiken, die einen vorzeitigen Abbruch der Zusatzeinkommen bedeuten würden. Deshalb werden reine Investmentlösungen auch vorrangig als attraktiver Baustein des Ruhestandseinkommens neben weiteren schwankungsfreien Zahlungen betrachtet.

Dirk Schiereck, Dirk Schmitz

Geld- und Vermögensanlage

Es ist der Zeitraum zwischen den in den Anleihebedingungen genannten Verzinsungsbeginn und der Fälligkeit der Anleihe. Kurzfristige Laufzeit: bis zu 4 Jahre Mittelfristige Laufzeit: 4 bis 8 Jahre Langfristige Laufzeit: mehr als 8 Jahre Ewige Anleihen: keine festgelegte Laufzeit.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

10. Upscaling über Fonds

Eine Ausbreitung von Erbbaurechtskonzepten für die Absicherung bezahlbaren Wohnens ist nur im Tandem mit (inter-)kommunalen Bodenfonds machbar. Die diesbezüglichen Konzeptionen stehen derzeit aber noch ganz am Anfang. Kommunale Bodenfonds dürfen vom Wesen her nicht auf Rendite ausgerichtet sein, sondern auf die langfristige städtebauliche Entwicklung der Kommune. Sie eignen sich daher auch nicht für die Finanzierung durch Bürgerkapital. Anders ist dies bei marktgerecht ausgestalteten Erbbaurechten selbst; allerdings muss hier auf die angemessene Diversifizierung von Risiken geachtet werden.

Dirk Löhr

11. Vision nachhaltige Stadtentwicklung – Bodenreform von unten?

Das Bodeneigentumsregime ist für die kommunalen Entwicklungsmöglichkeiten ausschlaggebend. Volleigentum an Grund und Boden ist weder ökonomisch effizient, noch planerisch und sozial verträglich. Eine zielführende Anwendung des Erbbaurechts kann hingegen kompaktes Siedeln ökonomisch gestalten und sozial flankieren. Über eine sukzessive Ablösung des Volleigentums an Grund und Boden ist längerfristig zumindest in den großen Städten eine „Bodenreform von unten“ vorstellbar, die von den Städten und Gemeinden ausgeht.

Dirk Löhr

Kundenschnittstelle

Politik hat mich schon sehr früh fasziniert. Ich wollte ursprünglich Diplomat werden, denn das steht für mich für international, weltoffen, breit/generalistisch und spannend. Später wurde mir klar, dass ich meine anpackende Art besser in der (internationalen) Wirtschaft einsetzen kann und ich entschied mich deshalb, dies bei der ING zu testen.

Tomas Peeters

Digitalisierung im Wertpapiergeschäft

Bereits in meiner Jugend habe ich begonnen, mich für Finanzen zu interessieren. 1967 in Frankfurt geboren und aufgewachsen, waren Börse und Banken immer schon für mich präsent. Als Abiturient habe ich dann einen Ferienjob bei der Dresdner Bank absolviert, ohne eigentlich genau zu wissen, worauf ich mich da einlasse.

Arno Walter

Demokratisierung der Geldanlage

Verpasst wäre zu viel gesagt, aber die Flexibilität und Freiheit, die PayPal den Menschen in Sachen Zahlungsverkehr ermöglicht hat, hätte ich gern mit auf den Weg gebracht. Doch auch die Themen, die wir umsetzen, sind spannend und bieten den Menschen ganz konkreten Nutzen. So sind aufgrund der Niedrigzinssituation jetzt und zukünftig viele Anleger auf der Suche nach einer Alternative zu Spar-, Tagesgeld- oder vergleichbaren Konten.

Karl Matthäus Schmidt

8. Kapitel 8: Generation Z

Einem Klischee zu entsprechen, weckt in den meisten Menschen Abneigung. Jeder möchte als einzigartiges Individuum anerkannt werden und sich kein Stereotyp einer ganzen Generation auferlegen lassen. Als Angehöriger der Generation Z kenne ich ein stark erhöhtes Individualismusbedürfnis. Ähnliche Verhaltensmuster in zusammengehörigen Gruppen wie zum Beispiel Familien, Schulklassen und Freundeskreisen sind durch Spiegelung und Beobachtungslernen nicht wegzudenken. Derartige Zusammenhänge treten natürlich auch in größeren Gruppen von Menschen auf, wie den Generationen.

Jean Meyer

4. Kapitel 4: Persönlichkeit trifft Strategie

Wenn Sie mich fragen, wie ein typischer Millionär aussieht, dann zögere ich, antworte Ihnen, dass es äußerlich keine Merkmale gibt und schon gar keine Stereotype. Weder trägt ein Millionär per se teure Kleidung, noch golft er im besten Country Club der Gegend. Er bevorzugt für seine Kinder nicht unbedingt Privatschulen, auch jettet er nicht zweimal jährlich in eines der letzten Steuerparadiese dieser Erde, um seine Kontoauszüge in geheimer Mission zu überprüfen. Um es vorwegzunehmen: Von den mehr als 1.365.000 Millionären, die in Deutschland leben, genießt die Mehrzahl ihr Glück sehr leise.

Jean Meyer

1. Kapitel 1: Lebensziel Millionär

Ich vermute, Sie sind ein Mensch, der gerne reflektiert. Sie wollen Ihre Karriere voranbringen, haben Ziele, auch im Privaten. Wahrscheinlich genießen Sie es sogar, abends bei einem Glas Rotwein dem Tag noch ein wenig hinterherzudenken. Daraus ziehen Sie Ihre Schlüsse, um zukünftig Fehler zu vermeiden, mehr Erfolg zu generieren. Gut so. Mit der Reflexion erhalten Sie Lösungen, die zu Ihrem Temperament passen. Sie entfernen sich von vorgefertigten Meinungen und verlassen sich auf Ihre Erfahrung, auf Ihre Kreativität.

Jean Meyer

5. Kapitel 5: Im Porträt: die 25 besten Finanzberater Deutschlands

Wissen Sie, welches Datum als Sehnsucht für Reichtum gilt? Wissen Sie, wann ein wahrer Wahn um ein Leben als Millionär ausbrach? Seit dem ersten Goldfund 1849 im Sacramento River in Kalifornien ist das Hoffen auf schnellen Reichtum in Mode gekommen.

Jean Meyer

1. Bleibt das Banking auch in Zukunft Ihr Geschäft?

Die Digitalisierung hat die Finanzbranche erfasst. Europas Bankenlandschaft ist im Wandel und insbesondere der deutsche Finanzsektor erfährt derzeit massive Veränderungen. Neben klassischen Wettbewerbern werden FinTechs und vor allem die BigTechs bzw. die sogenannten GAFAs, die als multinationale Technologieunternehmen seit Jahren ihre digitalen Ökosysteme aufgebaut und etabliert haben, zur neuen und bedrohlichen Konkurrenz.In Zukunft wird es darum gehen, die regulatorischen Anforderungen in Verbindung mit dem eigenen Geschäftsmodell strategisch zu überdenken und für die Zukunft entsprechend angepasst neu zu definieren. All das wird zu einer Verschiebung in der Wertschöpfungskette führen. Erlösmodelle werden in Zukunft nicht mehr dieselben sein. Mit den neuen Systemen wird es im Finanzsektor auch darum gehen, wer die interessantesten, besten Schnittstellen sowie den größten Mehrwert für den Kunden bietet. Und wer sich als Finanzunternehmen der alten Schule im Sinne des „Open Bankings“ zu einem Teil eines digitalen Ökosystems entwickeln will, kann und wird. In dieser veränderten Marktsituation müssen kundenfokussierte Ideen schnell entwickelt und erfolgreich realisiert werden, um die Schnittstelle zum Kunden nicht an die Konkurrenz zu verlieren.Komplexitätsfaktoren, wie das seit Jahren andauernde Niedrigzinsniveau, regulatorische Rahmenbedingen oder auch wirtschaftliche und politische Parameter verschärfen die Ausgangssituation im Bankenumfeld. Ausgewählte Effekte hierzu werden in diesem Kapitel erläutert.

Corinna Pommerening

Finanzstandort Deutschland – Berufsperspektiven in der Finanzwirtschaft

Der Finanzstandort Deutschland hat sich parallel zur Volkswirtschaft in Deutschland entwickelt. Die zyklischen Schwankungen und Strukturprobleme der Realwirtschaft finden ihren Widerhall in der Finanzwirtschaft. Die aktuell zu beobachtenden strukturellen Verwerfungen in den verschiedenen Branchen sind auch in der Finanzbranche festzustellen mit den erheblichen Auswirkungen auf die Bestimmung der Geschäftsfelder, auf die Organisation der Abläufe sowie letztendlich auf die Beschäftigung. Trotz aller aktuellen Herausforderungen hat der Finanzstandort Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit bewiesen und ist unter Berücksichtigung der gesamten Infrastruktur gut aufgestellt. Er eröffnet engagierten und leistungsorientierten Beschäftigten in der Finanzbranche langfristig verlässliche berufliche Perspektiven. Dies setzt jedoch eine hohe Lernbereitschaft, intellektuelle Flexibilität, praktisches Engagement und sprachliche Kompetenzen voraus.

Ernst Fahling

Kapitel 3. Positionierung

Wo liegen Ihre geschäftlichen Schwerpunkte? Wohin entwickelt sich die Branche und wie verändert sich das Verhalten Ihrer Zielgruppe? Was unterscheidet Sie von anderen Beratern?

Antonio Sommese, Martin Eberhard

Kapitel 3. Erste Schritte für die Finanzplanung

Eine individuelle Finanzplanung beginnt damit, den Status quo zu analysieren: Die Glaubenssätze, die wir mit uns herumtragen sowie unser Netto-Vermögen. Dieses Kapitel legt die Grundlagen für den Umgang mit unseren Finanzen im Alltag. Nach der Betrachtung des Status quo werden konkrete Vorschläge entwickelt. Von einem Haushaltsbuch über Budgetvorschläge, den Aufbau eines Notgroschens sowie den Umgang mit Schulden und Finanzen in der Beziehung bietet dieses Kapitel viele konkrete Empfehlungen und Schritte, um die Finanzen in die eigenen Hände zu nehmen.

Claudia Müller

Kapitel 4. Kurz-, mittel- und langfristige Finanzplanung

Eine vernünftige Finanzplanung bedeutet, sich detailliert mit den eigenen Lebensplänen auseinander zu setzen. Der Zeitraum, wann die jeweiligen Pläne umgesetzt (und finanziert) werden sollen, bestimmt maßgeblich, welche Investitionsmöglichkeiten bestehen. In diesem Kapitel geht es darum, die verschiedenen Anlageklassen und die zu ihnen passenden Zeithorizonte kennen zu lernen, zu verstehen und die eigenen finanziellen Ziele zu konkretisieren.

Claudia Müller

Kapitel 5. Investieren an der Börse

Eine Investition an der Börse ist eine gute Möglichkeit für die langfristige Geldanlage. In diesem Kapitel wird zunächst die Funktionsweise der Börse erläutert. Daraufhin werden verschiedene Strategien dargelegt und die jeweiligen Vor- und Nachteile beleuchtet. Den Schwerpunkt des Kapitels bildet die Funktionsweise von passiven Indexfonds, ETFs.

Claudia Müller

9. IAP Impuls 2017 – Psychologie des Unternehmertums

In Familienunternehmen treffen zwei Welten aufeinander: die Familie und das Unternehmen. Die Gleichzeitigkeit familiärer und unternehmerischer Regeln wirkt auf die Familiendynamik, die wiederum Einfluss auf die Dynamik des Unternehmens haben kann. Familiäre Beziehungen mit ihren vielfältigen Verletzlichkeiten bieten ein gewisses Konfliktpotenzial, das jederzeit auf das Unternehmen überschwappen kann. Gerade Phasen von Veränderungen machen die Interaktionen konfliktanfällig – so auch bei der Unternehmensnachfolge. Für einen erfolgreichen Nachfolgeprozess sind gemeinsame Grundsätze im Umgang miteinander zentral. Auch Klarheit über die eigenen Bedürfnisse und denkbare Szenarien im Nachfolgeprozess sind wichtige Grundlagen für ein erfolgreiches Gelingen. Dieser Beitrag zeigt, was es für einen erfolgreichen Nachfolgeprozess braucht. Illustriert wird er durch zwei Praxisbeispiele; eine familieninterne und eine familienexterne Nachfolgeregelung.

Ladina Schmidt Boner

Kapitel 14. Prinzipien der Tech-Ökonomie

Die Zukunft der Wirtschaft bis 2050

Alle Formen der Wirtschaft, ob auf Mikro- oder Makroebene, benötigen eine Realisierung solch einer Tech-Ökonomie bis zum Jahr 2050. Dieser Beitrag zeigt, wie die Analyse von Produktion, Verteilung und Konsum von Gütern und Dienstleistungen in wirtschaftspolitische Veränderungen einfließen kann, die auf dem Impuls von „eco-unit“ & „household“ basieren. Prinzipien der Tech-Ökonomie konzentrieren sich auf eine Strategie zur Transformation von Volkswirtschaften in solche Kreislaufwirtschaften, in denen menschliche Teilsysteme nachhaltig zu einem globalen Ökosystem verschmelzen. Die Politik sollte sich von der „Produktion von Reichtum“ auf das „Überleben des Planeten“ verlagern. Wir sollten nun von den früheren exklusiven „Human centric development models“ zu integrativen „Planet centric economic growth models“ übergehen.

Ashutosh Bhardwaj

Kapitel 1. A

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch

Kapitel 8. Nichts dem Finanzamt schenken – Steuervorteile kennen und nutzen

Um Geld und Erbschaftsteuer optimal arbeiten zu lassen, um legale steuerminimierende Gestaltungen zu nutzen und um planen zu können, ist steuerliches Grundwissen bares Geld wert. Unter diesem Blickwinkel sind für den Anleger besonders Kenntnisse der Einkommensteuer sowie der Stromsteuer und der Schenkungsteuer unabdingbar.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

Kapitel 3. Langfristige Geldanlage: Aktien, Anleihen und weitere Anlagemöglichkeiten

In diesem Kapitel werden langfristige Kapitalanlagen vorgestellt, bei denen die Ermittlung des Risikos und die Dauer der Investition eine entscheidende Rolle spielen und die in der Verzinsung widergespiegelt werden. Der Zins macht damit als Ausdruck des bewerteten Risikos und der Zeit Anlagemöglichkeiten vergleichbarer.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

Kapitel 4. Vermögensaufbau mit Investmentfonds

Im „Magischen Viereck“ der Geldanlage in Kapitel 1 sind die Ziele und Kriterien Sicherheit, Rentabilität, Liquidierbarkeit und Steueroptimierung dargestellt worden.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

Kapitel 1. Langfristige Vermögensplanung zur Absicherung Ihrer Ziele

In „Geldanlage und Steuer 2020“ werden die wichtigsten Anlagemöglichkeiten mit ihren Chancen und Risiken, ihrer Rentabilität sowie ihren steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten dargestellt und Zusammenhänge aufgezeigt. Hierbei bietet die wachsende Angebotsvielfalt unzählige Möglichkeiten der Geldanlage. Dabei sind auch die Risiken wie Zinsänderungsrisiken, Wechselkursrisiken oder Aktienkursrisiken zu berücksichtigen, denn sie können besonders in Niedrigzinsphasen wie seit dem Jahr 2010 die ohnehin geringen Erträge aufzehren oder gar zu negativen Ergebnissen führen.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

Kapitel 7. Investitionen in Immobilien zur Eigennutzung und zur Vermietung

In Immobilien als Sach- und Substanzwerte zu investieren, ist seit jeher eine der attraktivsten Möglichkeiten, Vermögen zu bilden. Immobilien bieten eine große Vielfalt der Anlagemöglichkeiten, beispielsweise in eigengenutzte Immobilien über Direktanlagen in vermietete Wohnungen und gewerbliche Vermietungen, Ferienwohnungen oder Auslandsimmobilien bis zu Investitionen in Immobilien zur Altersvorsorge.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

Kapitel 4. Geldanlage in Wertpapieren

Die Vermögensanlage in Wertpapieren unterscheidet sich nach folgenden wesentlichen Merkmalen. Funktion Ausstattung Emittent Besonderheiten

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs

16. Ermittlung des zu versteuernden Einkommens

Grundlage der Besteuerung ist das zu versteuernde Einkommen (§ 7 Abs. 1 KStG), welches gemäß § 7 Abs. 2 KStG i. V. m. § 8 Abs. 1 KStG nach den Vorschriften des EStG und des KStG zu ermitteln ist (Abb. 16.1). Die Vorschriften des EStG sind allerdings nur anzuwenden, soweit sie nicht ausschließlich auf natürliche Personen zugeschnitten (z. B. Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen) oder durch Sondervorschriften des KStG ersetzt sind. Demnach könnten Kapitalgesellschaften grundsätzlich Einkünfte aus allen Einkunftsarten des EStG erzielen, mit Ausnahme von Einkünften aus selbständiger und nichtselbständiger Arbeit (sowie bestimmten Einkünften i. S. d. § 22 EStG). § 8 Abs. 2 KStG legt jedoch einschränkend fest, dass bei unbeschränkt Steuerpflichtigen i. S. d. § 1 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 KStG alle Einkünfte als Einkünfte aus Gewerbebetrieb zu behandeln sind. Somit liegen bei Kapitalgesellschaften immer Einkünfte aus Gewerbebetrieb vor; auch wenn sich z. B. die Tätigkeit einer Kapitalgesellschaft auf reine Vermögensverwaltung beschränkt. Streitig ist, ob auch Zuflüsse, die sich nicht unter eine der sieben Einkommensarten des EStG einordnen lassen, wie z. B. Erbschaften, bei der Kapitalgesellschaft zu Einkünften aus Gewerbebetrieb führen oder hier ebenso steuerlich nicht zu erfassen sind.

Andreas Dinkelbach

Wie man Geld macht – Eine ernst gemeinte Anleitung zum Reichwerden

In diesem Kapitel werden wir unseren Lesern eine ernst gemeinte (wissenschaftlich fundierte), acht-stufige Anleitung präsentieren, mit der man Reichtum erlangen kann: den Money-Tree. Wir werden diejenigen Faktoren analysieren, welche sich als die statistisch besten Prädiktoren der Wohlstands- und Reichtumsgenese herausgestellt haben. Wir beschreiben zahlreiche Übungen, mit denen die Leser prüfen können, ob sie diese Faktoren auch selbst so beeinflussen können, dass ihre persönliche Geldgenese vorangetrieben wird.

Martin Sauerland, Johanna Höhs

Kapitel 4. Die Revitalisierung der Idee der Sozialen Marktwirtschaft

Um das Jahr 1980 herum wurde die überall in den entwickelten Volkswirtschaften der Nachkriegszeit etablierte Soziale Marktwirtschaft von einem neoliberalen Regime abgelöst. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahre 2008 mehren sich heute, mit einiger Verspätung, die Stimmen, die für eine Revitalisierung der Idee der Sozialen Marktwirtschaft plädieren. Eine solche Renaissance bedeutet nicht Restauration, sondern Fortsetzung des lange zuvor begonnenen progressiven Projekts der demokratischen Einbettung, Bändigung und Dienstbarmachung der Marktkräfte. Der Gedanke einer sozialen, ethisch qualifizierten Marktwirtschaft bedarf der fortwährenden Erneuerung und Anpassung. Er basiert im Kern auf drei Pfeilern, die in verschiedenen Graden und Mischungsverhältnissen verwirklicht sein mögen: 1) der Zähmung der Marktdynamik durch Regulierung, 2) der verteilungspolitischen Abmilderung der Folgen des Wettbewerbs sowie 3) der Entwicklung und Pflege einer Wirtschaftskultur der Mäßigung und der Fairness im Umgang miteinander.

Ulrich Thielemann

2. Positive Psychologie und Finanzielles Selbstmanagement

Bernd träumt seit Jahren von einem eigenen Haus mit Garten, in dem er seinen Kindern beim Spielen zusehen kann. Aktuell bereiten ihm jedoch unvorhergesehene Ausgaben wie die Reparatur seines Autos und die bald anstehende neue Waschmaschine große Sorgen. Er schafft es einfach nicht entsprechende Reserven zu bilden und zum Monatsende wird das Geld regelmäßig knapp und er weiß nicht wie sich seine Situation jemals verbessern sollte. Die ständige Unsicherheit, ob er die nächste Rechnung bezahlen kann, belastet ihn so sehr, dass er auch bei der Arbeit oft nicht konzentriert ist. Wenn er doch nur im Lotto gewänne oder sein Chef ihn endlich befördern würde, dann wäre er seine Sorgen los und könnte in seinem Eigenheim glücklich werden. Hat er recht? Beim Einkaufen begegnet er seinem alten Freund Max. Sie kommen ins Gespräch und es stellt sich heraus, dass Max sich eben diesen Traum erfüllt hat, wobei dieser genauso viel verdient wie Bernd. Wie schafft er das? Max berichtet, dass es ihm vor ein paar Jahren auch so ging wie Bernd. Er hat sich nie Gedanken drüber gemacht wofür er wie viel Geld ausgibt und musste sich mehr als einmal etwas von seinem Bruder leihen. Durch Zufall erfuhr er von einem Tagesseminar zu Finanziellem Selbstmanagement und meldete sich aus reiner Neugier an. Dort wurde ihm aufgezeigt, dass nicht die Höhe des Einkommens entscheidend sein muss, sondern vielmehr der Umgang mit dem vorhandenen. Er habe gelernt wie wichtig es ist sich über die eigene Einnahmen- und Ausgabensituation bewusst zu sein, um etwas verändern zu können, welche finanziellen Fehlentscheidungen er in der Vergangenheit getroffen hat, warum es zu diesen kommen konnte und wie sie sich künftig vermeiden lassen. Auch hat er in diesem Training erfahren wie er seine Ziele formulieren sollte, damit die Wahrscheinlichkeit sie erfüllen zu können möglichst hoch ist.

Sarah Haas, David Krischewski, Ottmar L. Braun

3. Das Kapital

Wendet man sich dem Thema des Kapitals zu, muss man feststellen, dass eine sehr divergente Sicht und Einstellung dazu bestehen und dass auch in der Vergangenheit die Interpretationen dazu und das Verständnis darüber sehr unterschiedlich waren. Interessanterweise sind diese vielen Unterschiede immer abhängig von dem jeweils vorherrschenden Entwicklungsstand der Gesellschaft, dem jeweiligen Wohlstand, der unterschiedlichen Bildung der Menschen und nicht zuletzt auch von der Zeit selbst, in der man sich gerade befand. Es wird deutlich, dass die Definition dessen, was man unter „Kapital“ versteht und wie man es interpretiert, in der Vergangenheit extrem unterschiedlich ausfiel. Deswegen bieten sich uns heute die unterschiedlichsten Lehrmeinungen und Sichtweisen – und als Folge dessen können diese, je nach dem gerade vorherrschenden Interesse, ökonomisch, gesellschaftlich und politisch eine nicht unerhebliche und nicht zu unterschätzende Sprengkraft beinhalten.

Vinzenz von Holle

1. Vorteile bei der Einkommensteuer

Nach dem deutschen Grundgesetz wird jedem Bürger das notwendige Existenzminimum garantiert. Denn jeder seine allgemeinen Lebenshaltungskosten wenn möglich aus eigener Kraft bestreiten können. Die Besteuerung darf damit nur soweit reichen, wie es die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bürgers erlaubt. Wer erwerbstätig ist, muss daher erst Einkommensteuer bezahlen, wenn das zu versteuernde Einkommen über dem Grundfreibetrag liegt. Wer dagegen keine Einkünfte erzielt, hat Anspruch auf Sozialleistungen, um seinen Lebensunterhalt decken zu können.

Markus Deutsch, Maik Czwalinna

6. Hinzugekauft – werthaltige Schulden mit Plan

Storyline: Die Jahre 2015 bis Mitte 2016 sind überaus kritisch für die WWB. Die Abwendung der Insolvenz gelingt mit Hilfe eines cleveren Restrukturierungskonzeptes, das aus vielen Schritten besteht wie dem Hinzukauf spezieller Assets, dem Aufnehmen werthaltiger Schulden, dem Strecken von Verbindlichkeiten und einer Veränderung der Auftragsstruktur.Informationen zur Übernahme: Der Leser erfährt, wie man bei Kreditanträgen optimal mit Banken umgeht und wie man die Positionierung des Unternehmens strategisch optimiert.

Dirk Sojka, Ralf Sojka, Sonja Ulrike Klug

Kapitel 3. Jad und Jadwirtschaft

Die Jadwirtschaft ist als eine neue Alternative zur Geldwirtschaft konzipiert, die sich wie LETSysteme und andere Tauschringe auf ein System mit offenen Konten stützt. Die Jadwirtschaft setzt mit Jad (Justification, Accounting, Destruction) jedoch auf ein Einweg-Bezugsmittel, das nicht frei transferierbar ist. Ein solches Bezugsmittel verspricht Vorteile dort, wo nicht einfach getauscht werden kann, also etwa im Umgang mit beliebig reproduzierbaren Gütern. Die Menge eines nicht beliebig transferierbaren Bezugsmittels lässt sich leichter steuern. Als technische Erfindung kann die Jadwirtschaft risikoarm in kleinem Maßstab realisiert und parallel zur weitgehend freien Geldwirtschaft genutzt werden. Für eine effiziente dezentrale Verwirklichung der Jadwirtschaft wird eine Plattform für reliable Publikationen, sichere Hinterlegungen und verlässliche Verknüpfungen benötigt – eine Plattform wie das S-Netzwerk.

Johannes Viehmann

2. Theoretische Perspektiven des Personalmanagements

Die Lernziele dieses Kapitels: Die Leser überblicken die zentralen theoretisch-konzeptionellen Ansätze mit grundlegender Relevanz für das Personalmanagement. Die Leser können die Bedeutung ausgewählter ökonomischer Ansätze für die Gestaltung des Personalmanagements einordnen. Die Leser überblicken die zentralen verhaltenswissenschaftlichen Ansätze, die einen Erklärungsbeitrag für die Gestaltung des Personalmanagements liefern.

Ruth Stock-Homburg, Matthias Groß

Kapitel 1. Ladys first! Nehmen Sie die Verantwortung für sich in die eigenen Hände

Der erste Schritt zur Ihrer finanziellen Unabhängigkeit ist die Erkenntnis, dass es nur einen Menschen gibt, der für Sie zuständig ist: Sie selbst! Übernehmen Sie diese Verantwortung – und halten es auch sonst wie Aenne Burda (1909–2005; deutsche Verlegerin. Die „Königin der Kleider“ baute mit Burda-Moden einen der größten deutschen Zeitschriftenverlage auf): „Man kann meist viel mehr tun, als man sich gemeinhin zutraut.“ Denn es nützt ja nichts: Altersvorsorge und Vermögensplanung betrifft jeden. Hier kommt in 10 Schritten Ihre Wegbeschreibung zum Wohlstand.

Constanze Hintze

Kapitel 6. Aktien: Der Weg zum Wohlstand führt über die Börse

Seit die Zinsen auf einem Nullzinsniveau verharren, wächst zusammen, was zusammen gehört: Aktien und Altersvorsorge. Für den Vermögensaufbau und den -erhalt sind sie unverzichtbar. Doch nur jede fünfte Frau spricht sich selbst bei langen Anlagezeiträumen für Aktien aus. Warum das so ist, mit welchen Risiken Sie wirklich rechnen müssen und welche Chancen mit der richtigen Anlagestrategie verbunden sind, erfahren Sie in diesem Kapitel.

Constanze Hintze

Kapitel 9. „Der steht mir gut“: Wie Sie den Fonds finden, der zu Ihnen passt

Alles auf eine Karte? Oder doch lieber eine breite Streuung? Investmentfonds eignen sich wie kein anderes Finanzinstrument für die Vermögensanlage. Sie punkten mit Produkt- und Kostentransparenz, hoher Rechtssicherheit und ihren flexiblen Einsatzmöglichkeiten. Sie sprechen sowohl Erstanleger als auch professionelle Investoren an. 1950 ging der erste Investmentfonds in Deutschland an den Start, heute listet die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht 13.963 zugelassene Fonds auf. Worauf Sie bei der Auswahl des richtigen Investmentfonds und der Anlage achten sollten, erfahren Sie in diesem Kapitel.

Constanze Hintze

Kapitel 3. Finanz-Petits-Fours: Kreieren Sie ihre eigene Vermögensbiografie

Es ist offensichtlich, dass eine Berufseinsteigerin andere finanzielle Bedürfnisse und Möglichkeiten hat, als die erfolgreiche Unternehmerin, die ihre Nachfolge regeln möchte. Weil sich Lebensumstände und Lebensziele ändern, ändern sich auch Geldanlageentscheidungen. Doch was soll man wann tun? Damit Sie nichts verpassen und die richtigen Entscheidungen auch im richtigen Moment treffen, hier ein kurzer Überblick, worauf Sie besonders achten sollten.

Constanze Hintze

Kapitel 2. Geld- und Vermögensanlage

Die 47-jährige Privatkundin der Isarbank AG Birgit Knop (ledig) hatte im Jahr 2019 vom Nachlassgericht in München die nachstehenden Vermögenswerte zugesprochen bekommen.

Wolfgang Grundmann

Kapitel 5. Digitale Währungen mit dem S-Web am Beispiel der Jadwirtschaft

Mit einer dezentralen Plattform für unleugbare, sicherheitskritische Daten, wie dem S-Netzwerk und insbesondere mit dem Konzept der verlässlichen externen Verlinkung des S-Webs, entstehen neue Möglichkeiten für bekannte Transaktions- und Währungssysteme wie LETSysteme. Mit der Jadwirtschaft wird hier zusätzlich ein neues hypothetisches Wirtschaftssystem vorgestellt.

Johannes Viehmann

Kapitel 5. Business Case Private Banking

Kap. 5 dient der theoretischen Untermauerung des für diese Untersuchung zu entwickelnden Business Case. Hierfür erfolgt im ersten Schritt eine Definition des Begriffs. Darauffolgend werden auf der Definition aufbauend erste Grundüberlegungen bezüglich der Ausgestaltung des zu entwickelnden Modells getätigt.

Patrick Pertl

Bilanzielle Abbildung der ökonomischen Substanz: Bewertungseinheiten nach handelsrechtlichen GoB

Der handelsrechtliche Jahresabschluss ist nach den GoB aufzustellen (§ 243 Abs. 1 HGB) und dient der Konkretisierung von Informations- und Gewinnansprüchen zur Wahrung der gesellschafts- und öffentlich-rechtlichen Schutzzwecke. Gewinnansprüche können in Form von Gewinnzuweisungs- und Gewinnausschüttungsansprüchen auf gesetzlicher oder vertraglicher Basis entstehen. Dabei sind einerseits die Gewinnberechtigten vor Gewinnverkürzungen zu schützen. Andererseits bedarf es aus Sicht der Gesellschaft und insbesondere der Gläubiger auch eines Schutzes vor substanzgefährdenden überhöhten Ausschüttungen.

Matthias Backes

Kapitel 9. Rhetorische Vorbereitung: Inhalt und Form

Die Digitalisierung hat unsere Wahrnehmung grundlegend verändert. Stand am Anfang das Smartphone als ultimative „Disruptive Innovation“, so ist heute „Disruptive Communication“ gefragt. Wer Menschen erreichen will, muss in ihre Welt eindringen, muss präsent sein, muss buchstäblich den Alltag stören. Denn jede Information scheint ständig verfügbar; alles ist digital erreichbar, alles kann per Touch oder Klick verbreitet werden. Das verlangt neue Formen der Darbietung, die klassische Präsentationsformen ablösen.

Stefanie Etzel

Kapitel 1. Einleitung: Privates Vermögen und Schulden des Staates

Im Wirtschaftsraum der OECD-Länder plus China besteht knapp die Hälfte des privaten Vermögens aus Netto-Staatsschulden. Das private Vermögen ist nahezu doppelt so groß wie das private Realvermögen. Aufgrund der weiter steigenden Lebenserwartung wächst der Anteil der Staatsschulden am privaten Vermögen.Wenn die Staatsschulden nicht zu hoch werden, können im 21. Jahrhundert die Realzinsen niedrig aber positiv sein. Hauptgrund dafür ist die private Zukunftsvorsorge angesichts hoher Lebenserwartung. Die Investitionen können mit der steigenden privaten Spartätigkeit nicht Schritt halten.Im 21. Jahrhundert sind die Staatsschulden eine Steuerungsgröße. Mit ihr sorgt die Finanzpolitik dafür, dass auch weiterhin ein positives, aber niedriges Realzinsniveau vorherrscht.

Carl Christian von Weizsäcker, Hagen Krämer

6. Anwendungsbeispiele für die Praxis

Das Konzept der wissensbasierten Entscheidungsfindung kann auf verschiedene Szenarien angewendet werden. In zehn Praxisfällen wird dargelegt, wie das zuvor theoretisch hergeleitete Konzept umgesetzt werden kann. So wird etwa aufgezeigt, welche Informationen wichtig sind, um als Patient gute Entscheidungen zu treffen, oder aber welche Fehler im Rahmen einer Digitalisierungsstrategie vermieden werden sollten.

Sebastian Pioch

Kapitel 9. Versicherer-Image im Aushandlungsprozess

Das analytische Grundverständnis der Terminologie „Diskurs“, die diesbezüglichen theoretischen Implikationen sowie deren gesamtgesellschaftliche Omnipräsenz in Form des Kontextes und der latenten Aushandlungsprozesse innerhalb jeglicher Kommunikation wurden bereits zuvor ausführlich beschrieben (siehe hierfür Kapitel 2 und Kapitel 3). An dieser Stelle soll dennoch nochmals betont werden, dass es sich bei der Diskursanalyse um keine einheitlich ausdifferenzierte Methode handelt, sondern dass sie „ein breites, interdisziplinäres Feld von Methoden [bezeichnet], die die Produktion von Sinn als eine sozial gerahmte und situierte Praxis [erforscht]“ (Angermüller 2011, S. 24). Der „Diskurs“ bezeichnet so auch kein naturwüchsiges Bezugsobjekt, stattdessen ist die der (Diskurs-)Analyse zugrundeliegende Theorie und der individuelle Forschungsprozess unmittelbar an dessen Konstruktion beteiligt (ausführlich dazu Angermüller 2011).

Nazim Diehl

Allgemeine Einführung

Die Abgrenzungsfrage, ob schon eine Gewerblichkeit angenommen werden kann oder ob das Verhalten eines Steuerpflichtigen noch als Handeln im Rahmen der privaten Vermögensverwaltung anzusehen ist, ist nicht nur von rein steuertheoretischer Relevanz, sondern betrifft jeden Steuerpflichtigen, der sich aktiv am Geschäftsleben durch Kauf- oder Verkaufsvorgänge beteiligt.

Felix Ritter

Kapitel 7. Messenger-Kommunikation in der Praxis: Einsatzmöglichkeiten und Best Practices

Messenger Kommunikation gibt es mittlerweile in allen Branchen. Die erfolgreichsten zurzeit sind Medien und E-Commerce, gefolgt vom Finanz- bzw. Bankensektor, klassischen B2B-Services, Städte und Vereine sowie Verkehrsunternehmen und Parteien. Unternehmen wie die Urlaubspiraten, Commerzbank, Südzucker oder die Nordwest-Zeitung zeigen im Praxisteil, wie gutes Messenger Marketing funktionieren kann. Die Beispiele von Brille24, Intersport und Transgourmet verdeutlichen, wie auch der 1:1 -Kundenservice per WhatsApp erfolgreich etabliert wird.

Matthias Mehner

Kapitel 4. Individualarbeitsrecht

Das Individualarbeitsrecht hat die einzelne Rechtsbeziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zum Gegenstand. In Abgrenzung zu den vorgenannten kollektivrechtlichen Fragestellungen betrachtet das Individualarbeitsrecht die persönlichen wechselseitigen Verpflichtungen der Parteien aus dem Arbeitsvertrag. Gedanklicher Ausgangspunkt für die nachfolgende Darstellung ist daher das Arbeitsverhältnis.

Tim Jesgarzewski

Kapitel 5. Smarter leben: Mit Prognosen unsere Entscheidungen verbessern

An dieser Stelle sollten Sie sich gut informiert fühlen. Sie sollten wissen, was eine gute Prognose ausmacht und was ihr im Weg steht. Sie sollten Varianten von Prognosen, also Modelle, kennen, soweit sie für Alltagsfragen bzw. Entscheidungen der Lebensführung relevant sind.

Jörg B. Kühnapfel

Kapitel 3. Wie „geht“ Prognose und wie geht sie nicht?

Im vorangegangenen Kapitel haben wir uns mit Entscheidungen und Zukunft beschäftigt. Der Brückenschlag gelingt durch die Prognose, sie ist der Schlüssel zu „guten“ Entscheidungen. Aber wie funktioniert sie, vor allem im Falle von Alltagsentscheidungen, wenn der Aufwand einer komplexen Vorhersagemethodik nicht lohnt? Worauf ist zu achten, um die eigene Zukunft, soweit es eben geht, abzusichern oder zumindest zu verstehen, wie groß die Unsicherheit ist? Welche Fehler können dabei gemacht werden?

Jörg B. Kühnapfel

Geld- und Vermögensanlage

Beim Erwerb einer Anleihe zahlt der Käufer neben dem Kurswert auch die aufgelaufenen Stückzinsen an den Veräußerer. Bei einem Erwerb muss der Käufer dem Verkäufer die anteiligen Stückzinsen vom Beginn des Zinslaufs bis zum Kauf erstatten.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

Zweiter Teil: Unternehmensführung

Die Steigerung des Unternehmenswertes als langfristiges Ziel des Managements wird in der BWL schon seit langem diskutiert. Ende des vorherigen Jahrhunderts hat aber die Wertorientierung durch das von Rappaport entworfene Shareholder‐Value‐Konzept, das darauf abstellt, den Marktwert des Eigenkapitals eines Unternehmens im Zeitablauf stetig zu steigern, eine Renaissance erfahren. Im Rahmen eines solchen Value‐Based‐Management zielen die Aktivitäten der Unternehmensleitung insbesondere auf folgende Strategien ab, die sich wechselseitig ergänzen müssen:

Carl-Christian Freidank

2. Der Markt der Versicherungsvermittlung

Unter einem Markt wird abstrakt jedes Aufeinandertreffen von Angebot und Nachfrage nach einem Produkt oder einer Dienstleistung verstanden. Ein Markt kann eine örtliche und zeitliche Dimension haben wie beispielsweise ein Wochenmarkt. Im Versicherungsbereich kann als Beispiel die Versicherungsbörse Hamburg herangezogen werden, die einen festen Ort darstellt, an dem zu bestimmten Zeiten Anbieter und Nachfrager von Versicherungsschutz zusammenkommen, wobei unter Nachfrager in der Regel nicht die Kunden selbst, sondern Versicherungsmakler als deren Stellvertreter zu verstehen sind. Meistens jedoch findet Markt ohne eine örtliche Festlegung statt (Freiling/Reckenfelderbäumer 2010, 91 ff.).

Matthias Beenken

6. Finanzvorsorgeberatung 4.0

Finanzvorsorgeberatung ist Lebensplanung. Sie geht — heute mehr denn je — weit über die Finanz- oder Vermögensberatung hinaus. Nicht der kurzfristige Gewinn, sondern ein schlüssiges Langzeitkonzept für Vermögensaufbau, -mehrung und -sicherung ist das Ziel. Hierzu sollten Finanzvorsorgeberater / Ruhestandsplaner sich Zeit mit den Kunden nehmen, denn eine solide und erfolgreiche Finanzvorsorgeplanung ist die Basis für die Realisierung der Lebensziele der Kunden.

Olaf Neuenfeldt

1. Einleitung: Die Opportunität der Ruhestandsplanung

Die Initiative Ruhestandsplanung e. V. sagt dazu: „Der Mega-Trend demografischer Wandel hat weitreichende Konsequenzen in vielen Bereichen unseres Lebens. In der Finanzvorsorgeindustrie ist er jedoch noch nicht angekommen. Die Finanzvorsorgewelt muss sich daher dringend an die neuen Anforderungen der sich verändernden, erfahreneren und reiferen Gesellschaft anpassen, um so ihrer wichtigen volkswirtschaftlichen Funktion nachkommen zu können. Der Markt ist da!‟

Olaf Neuenfeldt

2. Ruhestandsplanung: Geschichte und Status

Nach den Informationen und Aussagen aus Kapitel 1 scheinen die Zielgruppe 50plus und das Thema „Ruhestandsplanung‟ ein MUSS für Finanzvorsorgeanbieter und Finanzvorsorgeberater zu sein. Nach dem Studium der Opportunität des demografischen Wandels für die Finanzvorsorgeindustrie muss man zu dem Schluss kommen, dass praktisch alle Finanzvorsorgeanbieter und Finanzvorsorgeberater diesen Markt schon bearbeiten oder es unzählige und umfangreiche strategische Projekte gibt. Die Faktoren größte und wachsende Zielgruppe, vermögend und Vermögen zunehmend, auf der Suche nach Beratung sollten motivierend wirken. Das klingt wie ein Paradies für Finanzvorsorgeanbieter und Finanzvorsorgeberater.

Olaf Neuenfeldt

4. Ruhestandsplanung: Beratungsansatz und Kernthemen

„Die (finanzielle) Ruhestandsplanung richtet sich vor allem an Kunden in der Altersgruppe 50plus. Viele haben in jungen Jahren eine Altersvorsorgeberatung in Anspruch genommen und im Zeitablauf Ruhestandsvermögen aufgebaut. In der Ruhestandsplanung geht es jetzt vor allem um die Frage, wie das angesparte Vermögen in der Ruhestandsphase genutzt werden soll, um den vom Kunden gewünschten Lebensstandard zu erhalten. Viele Gespräche zeigen, dass sich Kunden bei der Ruhestandsplanung allein gelassen fühlen. Es ist hier sehr deutlich, dass es für die Kunden einen umfangreichen Beratungsbedarf gibt, der auf Basis der großen Komplexität, von gut ausgebildeten Finanzvorsorgeberatern und Ruhestandsplanern abgedeckt werden sollte. Die Ruhestandsplanungsberatung geht weit über die üblichen Themen der Finanzvorsorgeberatung hinaus und enthält Elemente einer Lebensberatung.‟

Olaf Neuenfeldt

Kapitel 6. Lieber reagieren statt akzeptieren

Bitte notieren Sie spontan die wichtigsten Einwände, mit denen Sie in Ihrer täglichen Praxis beim Thema Vorsorge konfrontiert werden. Trennen Sie dabei nach Einwänden am Telefon und im Verkaufsgespräch.

Jens Rockel

9. Produktpolitik als Marketing-Instrument des Versicherungsunternehmens

Die Produktpolitik umfasst alle Entscheidungstatbestände, die sich auf die marktgerechte Gestaltung des Leistungsprogramms eines Versicherers beziehen. Da die dauerhafte Erfüllung der Kundenbedürfnisse bzw. die Erzeugung von Customer Value Voraussetzung für nachhaltigen Umsatz und auch für Wachstum ist, kommt der Produktpolitik für die Realisierung der Unternehmensziele eine besondere Bedeutung zu. Die Produktpolitik hat darüber hinaus Einfluss auf die anderen Marketing-Instrumente (Preis, Service, Kommunikation und Vertrieb), da diese i. d. R. auf das Produkt bezogen sind bzw. bezogen sein sollten. Daher kommt der Produktpolitik im Allgemeinen eine besondere Bedeutung unter den Marketing-Instrumenten im Marketing-Mix zu, und gelegentlich wurde sie sogar als „Herz des Marketings‟ bezeichnet (Kotler/Bliemel (1992), S. 702; Meffert/Bruhn (1995), S. 361). Im Einleitungskapitel zu diesem Buch ist allerdings bereits betont worden, dass dies für Versicherungsprodukte nur in eingeschränktem Maße gilt. Bei diesen spielen — nicht zuletzt aufgrund des geringeren Kundeninteresses und des Vertrauensgutcharakters — die Vertriebs- und die Kommunikationspolitik eine (mindestens) ebenso große Rolle.

Thomas Köhne

Kapitel 2. Prozess der Sozialen Marktwirtschaft im trade-off zwischen nationalen Präferenzen, Vollendung des Binnenmarkts und Laisser-faire-Prinzip

Die EU gilt gleichsam mit den öffentlich angepriesenen Perspektiven ihrer politischen Konstrukteure, ihrem ökonomischen Konzept einschließlich seiner inhärenten Wohlfahrtsmaximierung durch den primär privilegierten Einsatz der liberalen Wirtschaftslehre als eine der privilegiertesten Regionen der Welt. Zum Erhalt ihrer selbst ist die EU natürlich ebenso legitimationspflichtig wie die nationalstaatliche Politik. So wird die EU im öffentlichen Raum politisch und ökonomisch per se als Win-win-Modell vermarktet, das uneingeschränkt für „einen Gewinn an Sicherheit und Wohlfahrt“ für alle Bürger sorge.

Klaus Zapka

Kapitel 1. Finanzielle Selbstbestimmung – Worum geht es?

In diesem Kapitel geht es darum, was finanzielle Selbstbestimmung ist und warum es wichtig ist, dass auch Sie finanziell selbstbestimmt werden. In diesem Kontext wird der Zusammenhang zwischen finanzieller Selbstbestimmung und Wachstum erklärt. Das universelle und unumstößliche Gesetz SEIN – TUN – HABEN wird erläutert und auf den finanziellen Bereich übertragen. Ergänzend wird der in diesem Buch verfolgte Ansatz – Vision, Basis, Schutz und Selbstbestimmung – überblicksartig beschrieben.

Nicolas Edling

Kapitel 3. Nur Sparen und gezielte Investition führen zu finanzieller Selbstbestimmung

In diesem Kapitel dreht sich alles um die entscheidende Technik, um Vermögen aufzubauen. Das Sparen ist gleichermaßen Grundvoraussetzung und Werkzeug, um erfolgreich Vermögen aufzubauen. Viele Menschen sparen falsch und geraten so in einen Teufelskreis aus Zwang und Verzicht. Um dies zu vermeiden, wird dargelegt, wie Sie ein Erstrang-Sparverhalten aufbauen und wie Sie ohne Verzicht zukünftig mehr sparen können. Außerdem wird der Umgang mit Schulden thematisiert und klargestellt, wieso eine schnelle Schuldentilgung für den Aufbau von Vermögen meist kontraproduktiv ist.

Nicolas Edling

Kapitel 4. Das Konzept der zwei Geldkreisläufe

In diesem Kapitel wird das einfach umzusetzende System der zwei Geldkreisläufe vorgestellt. Dieses System wurde so konzipiert, dass Sie bei Anwendung automatisch Vermögen aufbauen. Es bietet darüber hinaus einen umfassenden Ansatz für finanziellen Schutz für Sie und Ihre Familie. Es kann einkommensunabhängig umgesetzt werden und ist individuell auf Ihre Lebenssituation anpassbar.

Nicolas Edling

Kapitel 5. Ihr Weg zur finanziellen Selbstbestimmung

In diesem Kapitel geht es darum, wie Sie finanzielle Selbstbestimmung erreichen können. Der beschriebene Weg ist in zwei Phasen unterteilt: 1) Der Aufbau Ihres finanziellen Schutzes und 2) Der Aufbau Ihres Vermögens. Den Schwerpunkt des Kapitels bildet die zweite Phase. Um diese erfolgreich meistern zu können, erfahren Sie, wie Sie typische Anlagefehler vermeiden können und was für wissenschaftliche Erkenntnisse Sie unbedingt bei Ihren Investitionsentscheidungen beachten sollten. Ergänzend wird die Global-Trend-ETF-Strategie erläutert. Es wird Ihnen eine konkrete Möglichkeit aufgezeigt, wie ein strukturierter Vermögensaufbau inklusive „Vermögensbooster“ erfolgen kann.

Nicolas Edling

Kapitel 5. Wird gern verdrängt: Erfolgreich mit Geld umgehen

Wenn wir über die Beziehung mit uns selbst reden, darf der Umgang mit Geld nicht fehlen: Über Finanzen wird nicht gern gesprochen.

Beate Kanisch

Kapitel 9. Neunte Vorlesung: Einkommensungleichheit in Marktwirtschaften

In der achten Vorlesung haben wir die wichtigsten soziologischen Ansätze zur Erklärung sozialer Ungleichheit vorgestellt: die intergenerationale Mobilitätsforschung, die Klassenanalyse und die funktionale Erklärung sozialer Ungleichheit. So bedeutsam diese Ansätze im einzelnen auch sein mögen, eine zufriedenstellende Erklärung der individuellen Einkommensungleichheit liefern sie nicht – und können sie auch gar nicht liefern. Thema der intergenerationalen Mobilitätsforschung ist das Ausmaß, in dem der soziale Status oder das Einkommen einer Person durch das Elternhaus determiniert ist.

Johannes Berger

Kapitel 3. Content Marketing bei Regionalbanken – Möglichkeiten und Grenzen

Content Marketing birgt für Regionalbanken großes Potenzial: Für sie eröffnet sich durch diese Marketingtechnik die Möglichkeit, einen Reason Why jenseits der Preisdiskussion herzustellen, ihre Werte – und damit ihr wohl stärkstes Differenzierungsmerkmal – besser zu vermitteln, ein jüngeres Publikum wirkungsvoller anzusprechen und Kunden besser an sich zu binden. Zudem können im Content Marketing Kaufentscheidungsprozesse (die sich sowohl bei den Privat- als auch bei den Firmenkunden immer stärker auf digitale Kanäle verlagern, auch wenn der Abschluss schlussendlich doch in der Filiale erfolgt) bereits frühzeitig durch hochwertige Inhalte beeinflusst und gewonnene Leads auf ihrer Customer Journey mit geeigneten Content-Formaten bis zum Kaufabschluss und darüber hinaus begleitet werden. Allerdings machen es der benötigte zeitliche Vorlauf und der hohe notwendige Professionalisierungsgrad im Marketing kleineren Regionalbanken schwer, das Potenzial des Content Marketings jenseits einzelner Maßnahmen (die freilich dennoch erfolgreich sein können) voll auszuschöpfen. Zudem stellen datenschutzrechtliche Aspekte und die begrenzte Eigenständigkeit der IT für das Content Marketing von Regionalbanken eine Begrenzung dar, wenn personenbezogene Daten erhoben und Lead-Management-Prozesse abgebildet werden sollen.

Stephan Reichhard

Kapitel 2. Jahresabschluss

Der Jahresabschluss eines Krankenhauses umfasst grundsätzlich Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Lagebericht und Anhang. Es werden der Aufbau einer Bilanz sowie die Posten auf Aktiv- und Passivseite näher dargestellt, zudem wird auf die Einzelpositionen der Gewinn- und Verlustrechnung eingegangen. Wichtige Inhalte eines Lageberichts und des Anhangs werden mit Beispielen erläutert. Ausgewählte Aspekte der Bilanzanalyse werden ebenso ergänzend betrachtet, wie die Bedeutung und die Berechnung des Cashflows.

Gerald Schmola

30 Telefonleitungen für zwei Mitarbeiter: Groß denken macht erfolgreich

Expansion, die zweite! Fertig war das neue Büro, aber mir fehlte noch mein „Tor zur Welt“. Und das war im vor-digitalen Zeitalter die Telefonanlage! Der Vertreter (mit dem ich noch am Tapeziertisch verhandelte) schaute mich entgeistert an, als ich mit meinen zwei festen Mitarbeitern eine Anlage mit dreißig ISDN-Leitungen bestellte. Ich wollte ihm nicht das ganze Geschäftsmodell von Lingua-World erklären, das schließlich auf Kooperationen mit Übersetzern in der ganzen Welt abzielte (und ich war auch noch gar nicht so weit), also konzentrierte ich mich auf die Preisverhandlungen. Natürlich hatte ich das Geld nicht, aber ich hatte ein gut laufendes Business. Als wir uns auf Ratenzahlung einigten, wusste ich, dass ich die großen Pläne meiner Unternehmensmission und –vision auf den Weg gebracht hatte ...

Nelly Kostadinova

Kapitel 17. Resümee mit Fallbeispielen

Stellen Sie sich vor, Sie haben Ihre „Reise in die Finanzwelt“ beendet. Was haben Sie dann am Ende gesehen und erlebt? Manches war Ihnen sicherlich bekannt, andere Dinge, wie die z. B. im Hintergrund agierenden Motivationskräfte, wie die Geld- und Profitgier haben Sie anhand zahlreicher Beispiele erfahren. Doch auf dem Höhepunkt der Reise standen Sie selbst mit Ihrer Finanzpersönlichkeit im Zentrum des Geschehens. Verlässliche und psychometrisch geprüfte Merkmalsskalen aus meinen eigenen Studien hatten es Ihnen erlaubt, mehr Erkenntnisse über sich selbst als Finanz- und Risikopersönlichkeit zu gewinnen, damit Sie sich später bei Ihren Finanzanlagen nicht selbst in die Quere kommen. Zudem können Ihnen praxisrelevante Analyse- und Planungsmethoden in Ihren finanziellen Angelegenheiten helfen, Ihre Einkommens- und Vermögenssituation zu ordnen und Ihre Finanzpläne mit viel Selbstmotivation umzusetzen. Der Mehrwert dieses Lernkonzeptes liegt in der „Hilfe zur Selbsthilfe“, da das angebotene Instrumentarium inkl. Fallstudien ohne weiteres auf andere Finanzprobleme übertragbar ist. Am Ende sollten Sie mehr Kompetenzen, Selbsterkenntnis und Zufriedenheit in Ihren finanziellen Dingen gewonnen haben.

Heribert Wienkamp

Kapitel 6. Beratung / Entwicklung

Das Beratungsgespräch vergleiche ich gern mit einer Bergbesteigung: Wie bei einer Bergbesteigung größeren Kalibers geht es auch in einer Beratung ganz unten mit einem Basislager – also mit grundlegenden Dingen – los. So ein Basislager dient der Akklimatisierung, der Versorgung, der Orientierung, es bietet Sicherheit und Rückzugsmöglichkeit.

Michael Künzl

Kapitel 11. Family Governance

Einführend zu Teil IV dieses Lehrbuchs haben Sie erfahren, dass erfolgreiche Familienunternehmen nicht nur ihr Unternehmen organisieren, sondern gleichermaßen auch die Eigentümerfamilie professionell aufstellen. Ziel der sogenannten Family Governance ist es, „faire, transparente sowie überprüfbare Regeln für die Familie und deren Zugang zum Unternehmen zu schaffen“. Wie man Familien erfolgreich organisieren kann, welche Gremien eingesetzt werden und wie diese funktionieren, erfahren Sie in diesem Kapitel.

Birgit Felden, Andreas Hack, Christina Hoon

Kapitel 2. Werte und Ziele von Familienunternehmen

Nachdem Sie im ersten Kapitel Familienunternehmen als besondere Unternehmensform kennengelernt haben, wenden wir uns in diesem zweiten Kapitel der Frage zu, ob und vor allem warum Familienunternehmen typische Verhaltensweisen zeigen, die sie von anderen unterscheiden.

Birgit Felden, Andreas Hack, Christina Hoon

Kapitel 11. Vermögensbildung und Altersvorsorge mit Investmentfonds

Bereits in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts war es erklärtes Ziel der Regierung, „die Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand“ zu fördern. Durch die Vermögensbildungsgesetze der Jahre 1961 bis 1970 sollte durch eine Pauschalsteuer von 8% und Sozialabgabenfreiheit ein Anreiz geschaffen werden, Teile des Arbeitslohns zu sparen.

Wolfgang Raab

16. Die Theorie des Gewinnvorbehalts als theoretische Grundlage für die Anlageberatung

1952 veröffentlichte Harry Markowitz einen bahnbrechenden Aufsatz, der das Wertpapiergeschäft nachhaltig prägen sollte. Seither haben die Ergebnisse der Finanzmarktforschung die Art und Weise, wie Wertpapieranlagen beurteilt und Anlageentscheidungen getroffen werden, fundamental verändert. Die moderne Portfoliotheorie kann daher als eine erfolgreiche ökonomische Theorie angesehen werden. Aber selbst solch ein ausgeklügeltes und komplexes Modell kann das Verhalten der Finanzmärkte nicht adäquat erfassen. Der Praxistest fällt daher – obwohl zigfach Grundlage in der Anlageberatung deutscher Banken – oft unbefriedigend aus: Die Portfoliotheorie bezieht ihre Reputation eher aus der mathematischen Formulierung als aus ihrer empirischen Validität. Die Verfasser dieses Beitrags schlagen die Theorie des Gewinnvorbehalts von Prof. Dr. H. Koch vor, ursprünglich entwickelt für die Unternehmenstheorie, und übertragen dieses Modell auf den Anlageberatungsprozess.

Marius Mönig, Prof. Dr. Karl-Heinz Prieß

1. Langfristige Vermögensplanung zur Absicherung Ihrer Ziele

In „Geldanlage und Steuer 2019“ werden die wichtigsten Anlagemöglichkeiten mit ihren Chancen und Risiken, ihrer Rentabilität sowie ihren steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten dargestellt und Zusammenhänge aufgezeigt. Hierbei bietet die wachsende Angebotsvielfalt unzählige Möglichkeiten der Geldanlage. Dabei sind auch die Risiken wie Zinsänderungsrisiken, Wechselkursrisiken oder Aktienkursrisiken zu berücksichtigen, denn sie können besonders in Niedrigzinsphasen wie seit dem Jahr 2010 die ohnehin geringen Erträge aufzehren oder gar zu negativen Ergebnissen führen.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

4. Vermögensaufbau mit Investmentfonds

Im „Magischen Viereck“ der Geldanlage in Kapitel 1 sind die Ziele und Kriterien Sicherheit, Rentabilität, Liquidierbarkeit und Steueroptimierung dargestellt worden.In der Erweiterung zum „Magischen Fünfeck“ wurde auch die Nachhaltige Geldanlage im Sinne von „Sustainable Finance“ mit aufgenommen. Diese genannten Ziele lassen sich durch eine Geldanlage in Investmentfonds in geeigneter Weise erreichen. Investmentfonds bieten die Möglichkeit sich mit einer gezielt getätigten Investition indirekt in eine Vielzahl von Anlagemöglichkeiten zu engagieren.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

Temporarily free

8. Nichts dem Finanzamt schenken – Steuervorteile kennen und nutzen

Um Geld und Kapital steueroptimal arbeiten zu lassen, um legale steuerminimierende Gestaltungen zu nutzen und um planen zu können, ist steuerliches Grundwissen bares Geld wert. Unter diesem Blickwinkel sind für den Anleger besonders Kenntnisse der Einkommensteuer sowie der Erbschaftsteuer und der Schenkungsteuer unabdingbar.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

3. Langfristige Geldanlage: Aktien, Anleihen und weitere Anlagemöglichkeiten

In diesem Kapitel werden langfristige Kapitalanlagen vorgestellt, bei denen die Ermittlung des Risikos und die Dauer der Investition eine entscheidende Rolle spielen und diese in der Verzinsung widergespiegelt werden. Der Zins macht damit als Ausdruck des bewerteten Risikos und der Zeit Anlagemöglichkeiten vergleichbarer.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

7. Investitionen in Immobilien zur Eigennutzung und zur Vermietung

In Immobilien als Sach- und Substanzwerte zu investieren, ist seit jeher eine der attraktivsten Möglichkeiten, Vermögen zu bilden. Angefangen mit der eigengenutzten Immobilie über Direktanlagen in vermietete Wohnungen und gewerbliche Vermietungen, Ferienwohnungen oder Auslandsimmobilien bis zu Investitionen in Immobilien zur Altersvorsorge.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

Kapitel 5. Profi sein – Der Wettkampf

Sportkarriere und das große 1:1

In diesem Kapitel geht es ans Eingemachte. Hier werden, aufbauend auf das vorangegangene Kapitel, sportlerspezifische Themen in der Absicherung und der Vermögensvorsorge behandelt und steuerlich die einzelnen Einkunftsarten und Abzugsmöglichkeiten für Einzel- und Mannschaftssportler behandelt. Genauso werden die wesentlichen Fallstricke erläutert. Ferner stellt der Sportprofi seinen Weg als Profisportler und seine Gedanken über die Zeit nach der Karriere dar. Nach den Basics geht es jetzt ans Eingemachte.

Jörg Bencker, Patric Böhle, Philipp Schwethelm

Kapitel 4. Profi sein – Aufwärmen

Anfänge und das Kleine Einmaleins

In diesem Kapitel geht es zum einen um die Anfänge des „Profiseins“ sowie die ersten wichtigen Gedanken über den Start in die Karriere und zum anderen um die Einleitung in die wichtigsten Themen aus dem Finanzbereich und dem Steuerrecht: angefangen von Erklärungen wie Versicherungen funktionieren und was man sonst noch über Finanz- und Vorsorgeplanung wissen sollte – über die Einleitung in die wichtigsten Steuerarten und die Erklärung der verschiedenen Einkunftsarten.

Jörg Bencker, Patric Böhle, Philipp Schwethelm

13. Digitalisierung des Geschäftsmodells Versicherung – Potenziale von digitalen Assistance-Dienstleistungen

Die Digitalisierung bietet eine Vielzahl von Chancen und Herausforderungen für die Versicherungswirtschaft. Diese steht dabei erst am Anfang der digitalen Transformation. Die bisher zu beobachtenden Digitalisierungsbestrebungen in der Versicherungsbranche fokussieren sich primär auf die Verbesserung der kundennahen Prozesse oder auf die Individualisierung des Versicherungsschutzversprechens. Neue Technologien, wie das Internet of Things und Big Data, bieten jedoch auch vollkommen neue Möglichkeiten, das Geschäftsmodell Versicherung, z. B. durch das Angebot von digitalen Assistance‐Dienstleistungen, weiter zu entwickeln. So besteht zum einen die Möglichkeit, sich als digitaler Risikomanager zu positionieren und unter Zuhilfenahme der neuen Technologien Präventions‑ und Schadenmanagementmaßnahmen in Echtzeit den Kunden im Privat‑, Gewerbe‑ und im Industriesegment anzubieten. Zum anderen besteht die Möglichkeit, zusätzlich zu den Risiken auch die Chancen der Kunden in einzelnen Themengebieten, wie z. B. Mobilität oder Wohnen, zu managen und somit digitaler Begleiter in ausgewählten Themenwelten zu werden. Die Versicherungswirtschaft muss sich in diesem Kontext die Frage stellen, in welche Richtung sie das bisherige Geschäftsmodell entwickeln will bzw. welche Rolle sie in der Wertschöpfungskette der neuen Geschäftsmodelle einnehmen möchte bzw. kann.

Prof. Dr. Florian Elert

Kunden, Kundenwünsche und Kundenorientierung im Private Banking

Der Kunde ist König, insbesondere im Private Banking. Der zentrale Punkt allen Denkens und Handelns eines von Erfolg gekrönten Weges ist damit der Kunde selbst. Seine Bedürfnisse stehen im Fokus der Akquisition und Betreuung, bilden den Maßstab der Anforderungen an die Kundenberater und sind die Leitschnur bei Entscheidungen zur Unternehmensausrichtung. Profunde Kenntnisse über die Wünsche und Erwartungen der Kunden, ihren finanziellen und persönlichen Hintergrund, die individuellen Lebensumstände und bestehende Lebensziele sind dabei ebenso wichtig wie kulturelle Aspekte und die Frage, auf welchem Niveau der Vermögensaggregation die Dienste eines Private-Banking-Anbieters gebraucht werden.

Heiko Schlag

Ganzheitliche Beratungslösungen im Private Banking

Zielgruppenübergreifend ändern sich die Bedürfnisse, Anforderungen und Erwartungen an Finanzdienstleister und somit die Einflussgrößen, die lange Zeit als stabil und einschätzbar galten. Dies rührt zum einen von den schwierigen Entwicklungen der Kapitalbzw. Anlagemärkte in den letzten 15 Jahren her, aber zum anderen auch von der demographischen Veränderung der Kunden, da die Erbengeneration andere Verhaltensmuster entwickelt als die vorherige.

Wolfgang J. Reittinger

Inhalt und Bedeutung des Immobilienmanagements im Private Banking

Nicht erst seit den Turbulenzen am Kapitalmarkt stecken die größten Vermögenswerte in Immobilien. Immobilien machen – laut dem aktuellen bundesdeutschen Regierungsbericht über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft von 2011 – mit 87% den größten Anteil am deutschen Anlagevermögen aus. Zusammen mit den Grundstücken beträgt das gesamte Immobilienvermögen 9,5 Bio. EUR.

Marcus Disselkamp

Private Banking in Deutschland – Status quo, Entwicklungen und Perspektiven

Eine signifikante Präsenz im deutschen Private-Wealth-Banking-Markt wird für eine Vielzahl von Anbietern in diesem Marktsegment seit einigen Jahren immer bedeutsamer. Banken in diesem Marktsegment suchen nach neuen Ertragsquellen, um Alternativen zu sinkenden Erträgen in klassischen Geschäftsfeldern, wie z.B. im Retail-Geschäft bei Sparkassen und Volksbanken oder im Investment Banking bei Großbanken, zu erschließen. Zudem möchten sich die Banken den positiven Eigenkapitaleffekt aus diesem Geschäftsfeld im Hinblick auf die künftigen Anforderungen gemäß Basel III sichern.

Katrin Lumma, Wolfgang Knoke, Ilmhart-Wolfram Kühn

Kapitel 4. Wie ich zum Unternehmer wurde: Lehren für zukünftige Entrepreneure

Ein befreundeter Professorenkollege an der FH Worms – er war damals Dekan – sagte mir vor einigen Jahren: „Lieber Kollege Otte, bei Ihnen ist das alles so einfach. Ihnen glückt alles, Sie sind in den Medien, alles geht so locker voran.“ Ich konnte darauf nur antworten: „Lieber Kollege, bei mir war nichts einfach, gar nichts.“

Max Otte

Fiduciary Management mit Vermögensverwaltung 3.0

Im Jahr 2008 brachen die Weltmärkte in neuen Dimensionen zusammen. Die Ausmaße erinnerten an die Weltwirtschaftskrise in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Investitionswelle der ersten Globalisierungsphase kam damit nach 18 Jahren zum Erliegen.

Jörg Blickle, Götz J. Kirchhoff, Günter Stibbe

Damit Werte Werte schaffen, braucht es mehr als nur eine Geschichte

Anfang 2008, noch vor dem spürbaren Ausbruch der Finanzmarktkrise, entwickelten Thomas Ritterbusch und Kerstin Borchardt eine Geschäftsidee, die sie rückblickend auf das 5-jährige Bestehen mit Stolz erfüllt. Die Frage, die sie immer wieder bewegte, war.

Thomas Ritterbusch, Kerstin Borchardt, Sven Mertens, Martin Schönborn, Sevilay Kasim, Bastian Bosse, Timo Wesemann

Der perfekte Vermögensverwalter

Jeder wünscht viel und erwartet das Beste. In den anderen Beiträgen dieses Buches geht es um die Sinnhaftigkeit und den Wert statistisch-mathematischer Erhebungen und von Ratings bei der Suche nach einem qualitativ hochwertigen Vermögensverwalter. Wenn man hohe Erträge erreichen möchte, sind solche Verfahren auf Basis der in der Vergangenheit erreichten Anlageergebnisse sehr hilfreich bei der Auswahl eines Vermögensverwalters.

Gerhard Massenbauer

Geld- und Vermögensanlage

Beim Erwerb einer Anleihe zahlt der Käufer neben dem Kurswert auch die aufgelaufenen Stückzinsen an den Veräußerer. Bei einem Erwerb muss der Käufer dem Verkäufer die anteiligen Stückzinsen vom Beginn des Zinslaufs bis zum Kauf erstatten.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

Kapitel 9. Erwartete Auswirkungen auf die Geschäftspolitik in Phase II

Ein Versicherungsunternehmen zu führen, das die Dimension Zeit nicht mehr im gleichen Maße nutzen kann wie früher, scheint uns deutlich schwieriger als in der Vergangenheit. Wir schätzen, dass in Zukunft selektiver Geschäft geschrieben werden wird. Die Angst, sich in den Annahmen getäuscht zu haben und in der Folge heftige Verluste ausweisen zu müssen, was für die Außenwelt sichtbar wird, dürfte zu einer gewissen Skepsis führen.

Carsten Zielke

Kapitel 4. Von Reichtum, Verantwortung und Umverteilung

Wer viel besitzt, trägt eine besondere Verantwortung innerhalb einer Gesellschaft. Arbeitsplätze, Lebensperspektiven und gesellschaftliche Entwicklungen hängen davon ab. So wie Eigentum verpflichtet, verpflichtet im Besonderen Reichtum dazu, einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten und Innovationen sowie Wohlstand in der Breite zu fördern. Es können sich auch reiche Menschen mit der Armut anderer nicht einfach abfinden. Aus ihrem Reichtum leitet sich vielmehr die Verantwortung ab, mit ihren vorhandenen Möglichkeiten für einen Wohlstand in der Breite zu wirken. Dieses Verantwortungsbewusstsein ist jedoch von Person zu Person unterschiedlich ausgeprägt.

Martin Pätzold, Volker Tolkmitt

Kapitel 3. Von der Verteilung der Ressourcen

Die Ressourcenverteilung ist in jeder Gesellschaft eine wesentliche Frage und Verteilungskämpfe gehören zur gesellschaftlichen Tagesordnung. Glücklicherweise haben wir uns in der Sozialen Marktwirtschaft darauf verständigt, die Verteilung nicht über das Recht des Stärkeren mit der Keule zu klären. Selbst in den hoch entwickelten Kulturen der Antike wurden Meinungsunterschiede bezüglich der Ressourcenverteilung immer wieder mit Gewalt ausgetragen. Selten wurden dabei die Ansprüche auf Umverteilung als „schlagender“ Grund vorgetragen. Üblicherweise wurde offiziell um höhere Motive gerungen. Wissenschaftlich geht es um das Prinzip der Verteilung, das in einer Gesellschaft vereinbart und konsensfähig ist. In einer Marktwirtschaft werden die Ressourcen nach dem Leistungsprinzip verteilt. Die Verteilungsgerechtigkeit nach der Leistung ist nur dann herstellbar, wenn der Marktmechanismus störungsfrei funktioniert. Das bedeutet insbesondere, dass es Chancengleichheit gibt und dass niemand Marktmacht ausüben kann. Da dies selbst mit einem funktionierenden marktwirtschaftlichen Ordnungsrahmen nicht immer gegeben sein kann, muss der Staat schon aufgrund von Marktmacht und fehlender Chancengleichheit in den Verteilungsmechanismus eingreifen. Darüber hinaus ist der Verteilungsmaßstab „Leistung“ infrage zu stellen, denn er erzeugt auch in perfekten Marktwirtschaften eine Benachteiligung von weniger Leistungsfähigen. Der Ausschluss der nicht Leistungswilligen wäre mit dem Prinzip vereinbar und beabsichtigt. Eine humanitäre Gesellschaft erhebt für sich aber den Anspruch, auch den Leistungsunwilligen eine Mindestsicherung zukommen zu lassen.

Martin Pätzold, Volker Tolkmitt

Eigentumsbildung oder Umverteilung – Die Gretchenfrage der Politik

Ausgehend von der These, dass der Bundesrepublik Deutschland ein massiver Strukturwandel durch die Digitalisierung und den parallel stattfindenden demografischen Wandel bevorsteht, werden Wege für zukünftige Teilhabe breiter Bevölkerungsschichten – sowohl ökonomisch als auch gesellschaftlich – analysiert. Dauerhaft wird dieses Ziel nur dann erreicht werden können, wenn der Fokus auf Vermögensbildung durch Eigenverantwortung liegt, nicht auf Umverteilung. Diese wird jedoch von einer risikoscheuen Kultur und schlechten Rahmenbedingungen behindert. Indem Mitarbeiterkapitalbeteiligungen gestärkt werden, könnte ein Impuls für eine neue Aktienkultur geschaffen werden. Durch bessere Rahmenbedingungen insbesondere für den Bau von Wohnimmobilien könnte erreicht werden, dass breite Bevölkerungsschichten einerseits weniger für ihre Mieten zahlen müssten, andererseits aber auch billiger Wohneigentum erwerben könnten. Beide Wege erscheinen geeignet, um die negativen Auswirkungen des Strukturwandels abzufedern.

MdB Diplom-Volkswirt Michael Theurer

Ethik der Kapitalbeteiligungen. Freiheit, Würde und Nachhaltigkeit in der Vermögensgesellschaft

Makroökonomische Ungleichheit und deren Kritik, Arbeitsmotivation und Unternehmenskultur, individuelle Alterssicherung und Vermögensbildung: um all dies geht es in der Debatte zu Kapitalbeteiligungen, von denen es wiederum unterschiedliche Formen gibt. Eine ethische Perspektive auf Kapitalbeteiligungen muss diese einordnen in eine soziale und normative Theorie der menschlichen Lebensführung. Kapitalbeteiligungen werden daher als eine Form von Sach- und Finanzvermögen zu anderen Formen des Vermögens (Humanvermögen, Sozialvermögen) in Beziehung gesetzt. Mit den Leitwerten Freiheit, Würde und Nachhaltigkeit werden individuelle und unternehmerische Entscheidungen erörtert. Ausgehend vom vorgeschlagenen Leitbild einer Vermögensgesellschaft können politische Konsequenzen angedeutet und auf Fragen der Besteuerung, Rentenversicherung oder auch der Corporate Social Responsibility bezogen werden.

Prof. Dr. Joachim Fetzer

Mehr Aktionäre braucht das Land

Das Potenzial von Aktien wird in Deutschland noch lange nicht ausgeschöpft. Es gibt immer noch zu wenige Aktionäre, und Aktien bzw. Aktienfonds spielen im Geldvermögen der Deutschen bislang eine untergeordnete Rolle. Dabei zeigen Berechnungen, dass Aktien in der langen Frist eine attraktive Rendite erzielen. Daher eignet sich die Aktienanlage für die Absicherung des Lebensstandards im Alter, die bei nachlassender Leistungsfähigkeit des gesetzlichen Umlageverfahrens immer wichtiger wird. Ferner ist die feste Verankerung der Aktienanlage ein wichtiger Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit, wenn auch einkommensschwächere Bevölkerungsschichten von den langfristigen Erträgen profitieren. Angemessene Rahmenbedingungen sind daher notwendig, damit die Aktienanlage in Deutschland ihr Potenzial voll entfalten kann. Ansatzpunkte sind der steuerliche Rahmen, eine Mindestaktienquote in der staatlich geförderten Altersvorsorge, die Förderung der Mitarbeiteraktie und eine Entbürokratisierung der Anlageberatung in den Kreditinstituten, um die Aktienberatung zu erleichtern.

Dr. Norbert Kuhn

Neustart für den Deutschlandfonds?

Seit den 1980er-Jahren geht die Schere zwischen Wohlhabenden und relativ Armen zunehmend auseinander. Stagnierende Löhne und hohe Einkommen aus Vermögen und Unternehmensgewinnen sind maßgebliche Treiber dieser Entwicklung. Zudem besteht die Gefahr, dass die Digitalisierung zu einer verschärften Spaltung des Arbeitsmarkts führt und sich so die Ungleichheit weiter zuspitzt. Für die Sozialdemokratie besteht daher dringender politischer Handlungsbedarf. Um eine Spaltung der Gesellschaft zu verhindern, gibt es keinen alleinigen Königsweg. Die Förderung der Teilhabe am Produktivkapital, die Stärkung der Tarifbindung und die staatliche Umverteilung des Erwirtschafteten können sich ergänzende Instrumente sein, um das Auseinanderdriften der Gesellschaft aufzuhalten. Dieser Beitrag schlägt Konzepte vor, mit denen die SPD an ihr traditionelles Ziel, den Gegensatz von Kapital und Arbeit aufzuheben, anknüpfen kann. Alle Bürger sollten an den steigenden Erträgen des Produktivkapitals beteiligt werden, indem sie privat und kollektiv über den Staat verstärkt zu Kapitaleigentümern werden. Neben einer besseren Förderung der Arbeitnehmerbeteiligung am Arbeit gebenden Unternehmen könnte die Schaffung eines staatlichen Vermögensbildungsfonds dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen.

Ministerpräsident a.D Kurt Beck

Teilhaberfonds: Wohlstand für alle ermöglichen

Mitarbeiterkapitalbeteiligung hat für Gesellschaft wie für Governance eine große Bedeutung. Die Finanzbranche tut gut daran sie zu fördern, zum einen durch die Integration in ESG-Kriterien, also Kriterien, die sich auf Umwelt, gesellschaftliche Auswirkungen und die Unternehmensführung („environment, social and governance“; ESG) beziehen, zum anderen durch das Angebot von Teilhaberfonds. Teilhaberfonds zeichnen sich darüber aus, dass sie den Anteilseignern die Wahrnehmung von Eigentumsrechten bei gleichzeitiger Vermeidung des Klumpenrisikos ermöglichen. Die Digitalisierung sollte die dafür notwendigen Anwendungen liefern. Vorstellbar ist auch, dass Teilhaberfonds in bestehende Durchführungswege der Altersvorsorge eingebaut werden können.

Tobias Pross

Eigentum: Eine ordnungsökonomische Perspektive

Die Eigentumsverfassung ist ein zentraler Bestandteil jeder Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung. Der Beitrag analysiert das Eigentum als Ausschlussrecht zur Überwindung sozialer Nutzungskonflikte. Die Soziale Marktwirtschaft kombiniert Privateigentum mit dezentraler Wirtschaftslenkung und ist so nicht nur eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftliche Effizienz, sondern – in Kombination mit freiheitlichen politischen Institutionen – auch für gesellschaftlichen Wohlstand und Teilhabe breiter Bevölkerungsschichten insgesamt. Das führt zu dem Schluss, dass die Schaffung von Eigentum auch gefördert werden muss.

Prof. Dr. Christian Müller

Kapitalbeteiligung für das 21. Jahrhundert – Befunde, Gestaltungswege, Maßnahmen

Teilhabe, Vermögensaufbau, Altersvorsorge, Verteilungsfrage, Sinnstiftung, Mitarbeitermotivation, Bekämpfung von Ungleichheit, Wandel des Arbeitslebens beim Übergang in das Zweite Maschinenzeitalter etc. – alles spricht dafür, die Vermögensbildung und die Mitarbeiterkapitalbeteiligung besser zu fördern. Wir müssen es nur endlich tun. Mit diesem 21-Punkte-Plan, kommen wir der Vision näher, dass Wohlstand für alle möglich ist.

Dr. Heinrich Beyer, Hans-Jörg Naumer

Wohlstand für alle durch Miteigentum? Die Adenauer-Jahre

Nach dem Zusammenbruch Deutschlands 1945 setzte das Nachdenken über eine neue Beziehung zwischen Kapital und Arbeit und über die Frage, wie erwirtschaftetes Vermögen gerecht zu verteilen sei, ein. Gerade die Aufbruchsphase in der Union war von einer heute verblüffenden Vielfalt von Vorschlägen gekennzeichnet. In einer ersten Phase nach Einführung der Sozialen Marktwirtschaft wurde aber die Mitbestimmung, nicht die Mitarbeiterbeteiligung zum prägenden Strukturmerkmal der neuen Wirtschaftsordnung. In einer zweiten Phase, in der es um die Frage der gerechten Verteilung der Früchte der Sozialen Marktwirtschaft ging, gewannen Konzepte der staatlich geförderten Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand gegenüber der Mitarbeiterbeteiligung die Oberhand. Die Frühphase der Sozialen Marktwirtschaft war somit hinsichtlich der Beteiligung der Mitarbeiter eine Zeit der verpassten Chancen. Grund dafür waren ordnungspolitische Grundvorstellungen, die mit Beteiligungsmodellen nicht vereinbar schienen.

Prof. Dr. Matthias Zimmer

Mitarbeiterkapitalbeteiligung in Deutschland – Ein Überblick

Mitarbeiterkapitalbeteiligung ist ein unternehmerisches und gesellschaftspolitisches Thema ersten Ranges. Sie bietet Unternehmen und Mitarbeitern weitreichende Vorteile und ist vor allem geeignet, breiten Schichten der Bevölkerung die Teilhabe am Erfolg der Wirtschaft zu eröffnen und dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Vermögensbildung zu leisten. Auch wenn die Formen und Durchführungswege der Mitarbeiterkapitalbeteiligung in Aktiengesellschaften und Familienunternehmen sehr unterschiedlich sind, so verfolgen doch alle Programme das Ziel, die Interessen der Mitarbeiter und des Unternehmens stärker in Einklang zu bringen. Bei der steuerlichen Förderung und Verbreitung derartige Programme liegt Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern weit zurück. Hier besteht politischer Handlungsbedarf.

Dr. Heinrich Beyer

Bedingungsloses Grundeinkommen für das zweite Maschinenzeitalter

In der öffentlichen Debatte gewinnt eine Idee an Momentum: das bedingungslose Grundeinkommen (BGE). Dieser Beitrag durchleuchtet das BGE anreiz- wie demokratietheoretisch und kommt zu dem Schluss, dass ein Grundeinkommen – bedingungslos – besser aus Kapitaleinkommen zu erreichen wäre. Dass dies kein Wunschtraum bleiben muss, zeigen die hier angestellten Berechnungen am Beispiel Deutschlands.

Hans-Jörg Naumer

Nord-Strategie: So verbessere ich meine materielle Zufriedenheit

Mitarbeiter anständig zu bezahlen, lohnt sich auch für Unternehmen. Der Ökonom und Nobelpreisträger Paul Krugman schrieb in der „New York Times“ (zitiert nach Werner 2015): „Wenn man Arbeiter besser bezahlt, bleiben sie länger im Unternehmen, die Moral ist besser und sie sind produktiver.“ Man kann zwar darauf hoffen, dass der eigene Arbeitgeber das auch so sieht, aber selbstverständlich ist es nicht. Eher ist das Gegenteil der Fall! Unsere Befragung hat gezeigt: Etliche Arbeitnehmer sind höchst unzufrieden mit den materiellen Leistungen ihrer Firma. Stellvertretend zeigt das die folgende Auswahl an Zitaten (siehe Abb. 11).

Martin-Niels Däfler, Ralph Dannhäuser

Kapitel 2. Geld- und Vermögensanlage

Die 47-jährige Privatkundin der Isarbank AG Birgit Knop (ledig) hatte im Jahr 2018 vom Nachlassgericht in München die nachstehenden Vermögenswerte zugesprochen bekommen.

Wolfgang Grundmann

Kapitel 14. FinTech-Lösungen für den Mittelstand

Banken spüren die Auswirkungen des digitalen Wandels und durchleben disruptive Veränderungen, die andere Branchen bereits nachhaltig verändert haben (z. B. Buchhandel, Musikindustrie, Filmbranche…). Durch das Auftauchen neuer Player, der sogenannten FinTechs, ist es Privat- und Geschäftskunden heute möglich Kredite, aufzunehmen oder Geld anzulegen, ohne in direkten Kontakt mit einer Bank zu treten.Sogenannte FinTechs sind in erster Linie junge Start-ups, die finanzbezogene Dienstleistungen intelligenter, schneller, einfacher, günstiger und passgenauer auf den Kunden abgestimmt anbieten. Der Begriff FinTech setzt sich aus den Wörtern „Finanzen“ und „Technologie“ zusammen und bezeichnet den webbasierten und digitalen Einsatz moderner Technologien im Bereich der Finanzdienstleistungen.Nachdem FinTechs sich zunächst vornehmlich auf Finanzdienstleistungen für Privatkunden konzentrierten, rücken nun Firmenkunden immer stärker in den Mittelpunkt, wobei vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) die wichtigsten Zielkunden darstellen. Im deutschen Mittelstand, der traditionell über eine starke Hausbankbeziehung verfügt, werden viele Entwicklungen bei den FinTechs noch zurückhaltend betrachtet.Um die zukünftigen Herausforderungen zu meistern, sollten sich mittelständische Unternehmen intensiver mit der breiten Angebotspalette von Finanzdienstleistungen aufseiten der FinTechs auseinandersetzen. Hier können sich eine ganze Reihe innovativer Möglichkeiten für mittelständische Unternehmen bieten, ihr eigenen Geschäftsmodell zu optimieren, Kosten einzusparen und die Abhängigkeit von der Hausbank zu reduzieren.

Nick Dimler, Boris Karcher

Kapitel 16. Strukturelle Macht und ökonomische Stabilität

Wassily Leontief offenbarte in seinem Paradiesparadoxon ein zentrales Problem der ökonomischen Dynamik: Innovationen könnten Arbeit weitestgehend unnötig machen, der Anteil den das Kapital dann am Faktormix hätte, wäre immens, ebenso sein Anteil an den Faktoreinkünften. Aber kein Einkommen bedeutet – zumindest in der gegebenen kapitalistischen Struktur – gleichzeitig kein Konsum, damit keine Nachfrage und letztlich die ultimative Überproduktionskrise. Im Anschluss an diese Gedanken und an die vorangegangene Analyse von Macht und Hegemonie, wird in diesem Kapitel der Frage nach der Stabilität der Transnationalen Ökonomie nachgegangen.

Daniel Lorberg

Kapitel 5. AV ist Basis des Wohlbefindens im Alter

EinigeEigenvorsorgeveränderteRentenillusion Rahmenbedingungen haben wir schon angesprochen: die Niedrigzinsphase, die Renditeträume für AV-Produkte platzen lässt; die länger werdenden Schatten des demografischen Wandels; kaum erkennbare langfristige Ansätze der Politik über Wohltaten für Bestandsrentner und den nächsten Wahltag hinaus. Denkt man an Bürger, die nach 2030 in Rente gehen und sich bei eher düsteren GRV-Aussichten im Rahmen seines langen und vielleicht noch längeren Berufslebens eine private AV aufbauen müssen? Welche Gruppe versteht es, großen politischen Druck auszuüben? Beitragszahler oder Rentner? Letztere steigen von 20 Mio. auf bis zu 27 Mio. ab 2030 und artikulieren sich gut organisiert, während Beitragszahler keine Lobby zu haben scheinen.

Heinz Benölken, Nils Bröhl

Kapitel 10. Selbstständigen-Vorsorge: Quo vadis?

SelbstständigeSelbstständiger sind nicht immer selbstständig, das gilt auch für die AV. Hier gibt es unterschiedliche Typen, die von der Erwartung einer guten oder zumindest auskömmlichen AV bis zu armen Kirchenmäusen reichen als Dauer-Sozialhilfeempfänger.

Heinz Benölken, Nils Bröhl

Kapitel 16. Dritte Schicht: Ungeförderte Private Vorsorge

Diese Schicht umfasstDrei-Schichten-Architekturdritte Schicht alle individuellen Vorsorgeleistungen für Vermögensaufbau und Altersvorsorge, sei es als Ersparnisse bei Banken, Rentenversicherungen, Wertpapiere, Investmentfonds, Immobilieneigentum etc., also alle Kapitalanlagen, aus denen adäquate Erträge als Zinsen, Dividenden, private Rentenansprüche und Mieten fließen können. Auch die Bildung von Produktivvermögen in Arbeitnehmerhand ist hier einzuordnen.

Heinz Benölken, Nils Bröhl

Kapitel 22. Vorsorge und deren Hemmfaktoren

Oft vernimmt man die Meinung: „Wenn ich mich gegen dieses und jenes absichere, habe ich kein Geld mehr für die AV. Da ich erst gut 30 Jahre alt bin, hat AV noch Zeit.“

Heinz Benölken, Nils Bröhl

Kapitel 30. Auf dem Dritte-Schicht-Marktplatz

Basis: Wer kannDrei-Schichten-Architekturdritte Schicht, der kann – oder auch nicht! Nochmals zur Erinnerung: Es ist für die AV fahrlässig, Geld in die dritte Schicht zu investieren, bevor entsprechend der individuellen Verhältnisse die fördergetriebenen Anlagen optimiert wurden. Zur Klarstellung: Wir diskutieren nicht Fragen des zweckmäßigen Vermögensaufbaus und der Vermögenssicherung für Bürger mit entsprechendem Einkommen, sondern bewegen uns auf der Ebene der notwendigen und möglichst gut auskömmlichen Alterssicherung. Dies ist die „Pflicht“, die darüber hinausreichende Vermögensberatung kann eine interessante „Kür“ sein, bei der Anbieter verbraucherschutzkonform mit kreativen Produkten Geld verdienen können.

Heinz Benölken, Nils Bröhl

Kapitel 3. Theoretische Grundlagen der Dividendenpolitik

Die Dividendenpolitik von Unternehmen beschäftigt die wirtschaftswissenschaftliche Literatur bereits über einen längeren Zeitraum und hat sich in unterschiedlichste Richtungen entwickelt. Zu einer der Kerntheorien gehört unter anderem die 1961von Modigliani und Miller etablierte Theorie der Irrelevanz von Dividenden.

Markus Meyer

3. Rechtliche Aspekte bei Vorsorgewohnungen als Kapitalanlage

Das folgende Kapitel bietet einen Überblick zu den rechtlichen Fragestellungen für Kapitalanleger. Zudem erfahren Sie, welche Unterlagen, Vorschriften und gesetzlichen Grundlagen für die Beteiligten eines Immobilienkaufs relevant sind und welche juristischen Aspekte Sie berücksichtigen sollten.

Michael Fesselmann, Rolf Kobabe, Dr. Katja Schwenzfeier, Ulrich Siegemund

Kapitel 4. Rahmenbedingungen der untersuchten Steuerung von Dialogmarketingkampagnen

In den folgenden Abschnitten wird die Grundlage für die empirische Überprüfung der Untersuchungsziele und der daraus abgeleiteten Untersuchungshypothesen geschaffen. Hierzu wird zunächst in den Datensatz eingeführt, der der empirischen Untersuchung zugrunde liegt (Abschnitt 4.2). In diesem Zusammenhang wird das konkrete Untersuchungsobjekt beschrieben.

Benedikt Lindenbeck

3. Strukturveränderungen und deren Auswirkungen auf das Bankgeschäft

Die Zunahme bankbetrieblicher Komplexität hat zahlreiche Ursachen. So resultieren aus einer fortschreitenden Globalisierung die Notwendigkeit regelmäßiger Anpassungen und ein kontinuierlicher Wandel der Institute im Wettbewerb. Darüber hinaus sehen die Kreditinstitute sich konfrontiert mit dynamischen Veränderungen durch Entwicklungen der Digitalisierung/Technisierung sowie mit zunehmend differenzierten Kundenbedürfnissen und -anforderungen, die seit der Finanzkrise im Jahr 2007 einhergehen mit deutlich erhöhten regulatorischen Rahmenbedingungen von Seiten der Bankenaufsicht und einer veränderten politischen und gesellschaftlichen Sicht auf die Kreditwirtschaft im Allgemeinen. Insbesondere Kreditinstitute mit bankbetrieblichen Aktivitäten in der BRD werden dabei zusätzlich auch durch demografische Veränderungen in ihrem Geschäftsmodell berührt. Das Management der Kreditinstitute steht insofern in einem dauerhaften Spannungsfeld unterschiedlichster Anforderungen, das eigene Institut strategisch richtig zu positionieren.

Prof. Dr. Detlef Hellenkamp

Siebtes Kapitel: De lege ferenda-Skizze des Gemeinnützigkeitsrechts

Das derzeitige Gemeinnützigkeitsrecht setzt sich zusammen aus dem steuerlichen Gemeinnützigkeitsrecht und den Ansätzen zur Förderung einer Gemeinnützigkeit von Nichtkörperschaften im geltenden Recht. Formell betrachtet bestehen kein Gemeinnützigkeitsgesetz und auch kein Gemeinnützigkeitsrecht, das einheitliche Grundstandards der Gemeinnützigkeitssphäre samt flexiblen Statusstrukturen für individuelles und kollektives Engagement aus der Gemeinwohlperspektive festlegt. Der jetzige Zustand führt dazu, dass Statusstrukturen unkoordiniert wachsen und sich themenbezogen entwickeln.

Cornelius Alders

Drittes Kapitel: Gemeinnütziges Engagement von Individuen im Freiwilligendienst

Seit der Aussetzung der Wehr- und Zivildienstpflicht vom 1.7.2011 sind die Freiwilligendienste zunehmend in den politischen Fokus gerückt. Sie sollen die Lücke, welche die Aussetzung der Dienstpflicht für junge Männer hinterlässt, durch freiwilliges Engagement von Männern und Frauen schließen. So ersetzt der freiwillige Wehrdienst den Pflichtwehrdienst und der Bundesfreiwilligendienst den Zivildienst.

Cornelius Alders

5. Bindung durch materiellen Nutzen

BindungEin VermögenVermögen wird (fast) nur durch den Einsatz von Zeit und Kapital in unternehmerische Aktivitäten aufgebaut. Ein gut etabliertes Unternehmen stellt eine der besten Möglichkeiten dar, ein Vermögen nicht nur zu bewahren, sondern auch zu mehren. Die Vorteilhaftigkeit, die Besonderheit und die Chancen des Familienunternehmens als Vermögen muss den Gesellschaftern verdeutlicht werden – auch im Vergleich zu anderen Kapitalanlagen. Die Einsicht in den „harten“ materiellen Nutzen des Unternehmens kann der überzeugendste Bindungsfaktor sein.

Hermut Kormann

2. IAP Impuls 2017 – Psychologie des Unternehmertums

In Familienunternehmen treffen zwei Welten aufeinander: die Familie und das Unternehmen. Die Gleichzeitigkeit familiärer und unternehmerischer Regeln wirkt auf die Familiendynamik, die wiederum Einfluss auf die Dynamik des Unternehmens haben kann. Familiäre Beziehungen mit ihren vielfältigen Verletzlichkeiten bieten ein gewisses Konfliktpotenzial, das jederzeit auf das Unternehmen überschwappen kann. Gerade Phasen von Veränderungen machen die Interaktionen konfliktanfällig – so auch bei der Unternehmensnachfolge. Für einen erfolgreichen Nachfolgeprozess sind gemeinsame Grundsätze im Umgang miteinander zentral. Auch Klarheit über die jeweiligen Bedürfnisse und denkbare Szenarien im Nachfolgeprozess sind wichtige Grundlagen für ein erfolgreiches Gelingen. Dieser Beitrag zeigt, was es für einen erfolgreichen Nachfolgeprozess braucht. Illustriert wird er durch zwei Praxisbeispiele; eine familieninterne und eine familienexterne Nachfolgeregelung.

Ladina Schmidt Boner

Chapter 8. Nichts dem Finanzamt schenken – Steuervorteile kennen und nutzen

Um Geld und Kapital steueroptimal arbeiten zu lassen, um legale steuerminimierende Gestaltungen zu nutzen und um planen zu können, ist steuerliches Grundwissen bares Geld wert. Unter diesem Blickwinkel sind für den Anleger besonders Kenntnisse der Einkommensteuer sowie der Erbschaftsteuer und der Schenkungsteuer unabdingbar.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

Chapter 7. Investitionen in Immobilien zur Eigennutzung und zur Vermietung

In diesem Kapitel werden vielfältige Möglichkeiten, in Immobilien als Sach- und Substanzwerte zu investieren, beschrieben. Angefangen mit der eigengenutzten Immobilie über Direktanlagen in vermietete Wohnungen und gewerbliche Vermietungen, Ferienwohnungen oder Auslandsimmobilien bis zu Investitionen in Immobilien zur Altersvorsorge.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

Chapter 3. Langfristige Geldanlage: Aktien, Anleihen, Genussscheine und Kunst

Der Wert einer bestimmten Geldanlagemöglichkeit ergibt sich aus dem Vergleich zu anderen Geldanlagemöglichkeiten. Die absoluten Werte müssen dabei hinsichtlich der Zeit und des Risikos vergleichbar gemacht werden. Hierfür wird ein Vergleichszinssatz, der sich am Markt bei einem ähnlichen Risiko und einer ähnlichen Anlagedauer bildet, herangezogen. Mit diesem wird das einer Geldanlage zugeordnete Risiko widergespiegelt.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

Chapter 1. Langfristige Vermögensplanung zur Absicherung Ihrer Ziele

In „Geldanlage und Steuer 2018“ werden die verschiedenen Anlagemöglichkeiten mit ihren Chancen und Risiken, ihrer Rentabilität sowie ihren steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten dargestellt und Zusammenhänge aufgezeigt. Dabei bietet die wachsende Angebotsvielfalt unzählige Möglichkeiten der Geldanlage. Es bestehen aber auch vielfältige Risiken wie Zinsänderungsrisiken, Wechselkursrisiken oder Aktienkursrisiken.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

Chapter 3. Exkurs: BWL-Grundbegriffe

Die Ingangsetzung und die Fortführung des Geschäftsbetriebs eines Unternehmens erfordert - wie dargestellt - die Verfügbarkeit über Güter, die geeignet sind, den jeweiligen Unternehmenszweck zu verwirklichen und Produkte zu erstellen, die mit betriebswirtschaftlichem Erfolg auf Zielmärkten verkauft und damit ökonomisch verwertet werden können.

Siegfried von Känel

2. Die Musterfirma und das relevante Zahlenwerk

Bei der von mir gewählten Gesellschaft (GmbH) handelt es sich um eine metallverarbeitende Firma im Großraum Köln. Die Abschlüsse sind recht aktuell, allerdings habe ich natürlich einige Zahlen und Zusammenhänge abgeändert. Die Entwicklung der Gesellschaft passt aber für die Punkte und Sachverhaltsdarstellungen, die ich aufzeigen möchte.

Bernd Heesen, Vinzenth Wieser-Linhart

Chapter 16. Determinanten der Wohneigentumsbildung in Deutschland

Immobilien sind Konsumgüter, für die sowohl Miete als auch Kauf möglich sind. Auf einem perfekten Markt sollten beide Wohnformen daher nahe Substitute sein, d. h., der Barwert der Mietzahlungen einer Wohnung über den gesamten Lebenszyklus sollte vergleichbar mit dem Kaufpreis der gleichen Wohnung sein. Dies ist jedoch aufgrund der Heterogenität von Immobilien in der Realität nicht der Fall.

Markus Demary

Chapter 17. Immobilien und Altersvorsorge

Die gesetzliche Rentenversicherung kann in aller Regel den Lebensstandard der Erwerbsphase im Alter nicht mehr sichern. Selbst im für breite Bevölkerungskreise nicht repräsentativen Fall des Standardrentners, der 45 Beitragsjahre in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, wird das Bruttorentenniveau im Jahr 2040 voraussichtlich nur 40 % betragen [1]. Die Bedeutung privater Vermögensbildung und damit auch der Immobilienvermögensbildung für die Altersvorsorge hat mit dem rückläufigen Leistungsniveau in der gesetzlichen Alterssicherung erheblich an Bedeutung gewonnen.

Peter Westerheide

Chapter 30. Demografische Trends als Bestimmungsfaktor für die Immobiliennachfrage

Immobilien werden in den meisten Fällen für mehrere Jahrzehnte gebaut, in einigen Fällen sogar für Jahrhunderte. Trends, die weit in die Zukunft reichen, sind daher gerade für jene Immobilieninvestoren besonders wichtig, die einen langen Anlagehorizont haben. Wirtschaftliche und gesellschaftliche Trends wirken länger und nachhaltiger auf die Wirtschaft eines Landes als Moden oder Konjunkturzyklen.

Tobias Just

Kapitel 1. Sechs Richtige – so gewinnen Sie immer!

Sicher haben Sie schon einmal Lotto gespielt und vergebens auf den Sechser mit Zusatzzahl gewartet. Wieder nichts! Oder doch? Zwei Richtige mit Zusatzzahl sind schon mal drin, drei Richtige, vier Richtige. Das ist ja mal was! Den Einsatz wieder rausgeholt. Der Reiz bleibt. Na ja, das nächste Mal. Die Hoffnung stirbt zuletzt. So funktioniert kein Immobilienverkauf. Sondern nur durch planmäßiges Handeln. Wie, zeigt das erste Kapitel.

Raimund Wurzel

1. Vorüberlegungen zum Franchisevertrag

Grundlegend sollten bei einem Franchisevertrag immer die Interessen der beiden Parteien zu Beginn der Gestaltung den Vordergrund gestellt werden. Der Franchisevertrag stellt den rechtlichen Rahmen, sowie die Basis der Zusammenarbeit zwischen Franchisenehmer und Franchisegeber dar. Schon vor dem eigentlichen Vertragsabschluss bestehen zwischen den potenziellen Partnern wechselseitige Rechte und Pflichten, die gerade beim Franchisevertrag eine wichtige Rolle spielen können. Nicht selten wird vergessen, die Beweggründe für einen Franchisevertrag und den Ursprung für das Interesse des Franchisesystems seitens des Franchisenehmers zu definieren. Der Franchisegeber hat ein klares Bild seiner Zielsetzung, ebenso der Franchisenehmer, welcher als eigenständiger Unternehmer auftritt und für alle rechtlichen und wirtschaftlichen Belange des Franchisestandortes gerade stehen muss. Der Franchisevertrag ist im rechtlichen Sinne ein Formularvertrag. Gerade aus dieser Sicht sind bestehende Verträge meist mit Inhalten überfrachtet, welche im Zusammenhang die Beweggründe widerspiegeln, aber in keinster Weise die Zusammenarbeit klar und prozessorientiert wiedergegeben.

Hermann Riedl, Martin Niklas

Kapitel 7. Neue Herausforderungen in der Finanzsphäre

In diesem Kapitel werden die neuen Entwicklungen in der Internetökonomie analysiert. Zum einen die Blockchain-TechnologieBlockchain und zum anderen das Handeln von Finanzprodukten elektronisch über Börsen (algorithmischer Handel) oderHandel, algorithmischerAlgorithmischer HandelPeer-to-PeerPeer-to-Peer-Handel im Sinne von CrowdfundingCrowdfunding. Die Anforderungen der Geschäftsmodelle der Internetökonomie werden mithilfe dieser Technologien demonstriert.

Harald Meisner

Chapter 4. Konzeption der empirischen Untersuchung und Ergebnisse des Fragebogens

In diesem Kapitel wird die Empirie vorgestellt, in welche die Conjoint-Analyse eingebettet ist. Hierzu werden zunächst der Befragungsablauf und das Vorgehen bei der Umsetzung der explorativen Befragung mit den genutzten Befragungskanälen vorgestellt, bevor auf die Grundlagen des Fragendesigns eingegangen wird. Im nächsten Unterkapitel stehen die Grundlagen der Datenauswertung für die erhobenen Daten im Vordergrund, die die Basis für die deskriptiv-statistische Analyse der Items bilden. An diese beiden Unterkapitel schließen dann die folgenden Unterkapitel an, die einerseits für die Befragung der Privatanleger und andererseits für die Befragung der Fondsmanager jeweils die einzelnen Fragen gruppiert nach thematischen Frageblöcken beschreiben. Im Zuge dieser Vorstellung der Fragen und Fragenblöcke werde auch deskriptive Auswertungen auf Ebene der Gesamtstichprobe – getrennt nach Privatanlegern und Fondsmanagern – vorgenommen. In diesem Kapitel werden also jene Items vorgestellt, die über die Conjoint-Analyse hinausgehen und dazu dienen, die Ergebnisse der Conjoint-Analyse in einen weiteren, explorativ-deskriptiven Zusammenhang zu stellen. Somit legt das vierte Kapitel die Grundlage für die Darstellung der Ergebnisse der Conjoint-Analyse im fünften Kapitel sowie für die dort erfolgende Clusteranalyse und die damit einhergehende Charakterisierung der Cluster.

Thomas Steiauf

30. Zwischen Boom und Bust: Die US-amerikanische Immobilienwirtschaft als Wirtschaftsbarometer

Die baulich-räumliche Entwicklung der USA unterlag in den letzten 60 Jahren weitreichenden Veränderungen, die mit einer Abfolge von Aufstieg und Niedergang der Städte verbunden war (vgl. Kap. 17). Sozialpolitisch hatte diese Entwicklung Sprengkraft, denn die Flucht der weißen Mittel- und Oberschicht aus den Städten ins suburbane Eigenheim hatte in der Nachkriegszeit verarmte Kernstädte zur Folge, in denen Minderheiten mit verschlechterten Infrastrukturbedingungen zu kämpfen hatten. Ab den 1990er-Jahren bis zur Finanzkrise 2008 erlebten einige, aber nicht alle Städte wieder einen Boom, der damit in Zusammenhang steht, dass Eigenheimhypotheken einfach zu erhalten waren. Wer von diesen Entwicklungen profitierte, war und ist die Bau- und Immobilienindustrie sowie der Finanzsektor. Im Folgenden soll die Entwicklung des Immobiliensektors vor dem Hintergrund ökonomischer und politischer Prozesse in den USA betrachtet werden. Dabei zeigt sich, dass die räumlich sehr ungleiche Entwicklung in den USA ein Ergebnis wirtschaftlicher Entwicklungen, aber vor allem politischer Interventionen war und ist. Diese Interventionen strukturier(t)en zu einem hohen Maße die baulichen Prozesse.Im Folgenden sollen zunächst die räumlichen Muster der Siedlungsentwicklung, die sich in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ergaben, skizziert werden. Anschließend werden die Veränderungen seit den 1970er Jahren im Zusammenhang mit Deindustrialisierung und dem Wachstum neuer Industrien dargestellt. Darauf aufbauend werden die politischen und wirtschaftlichen Bedingungen analysiert, die zur Finanzkrise und einer historisch bisher unbekannten Anzahl an zwangsversteigerten Häusern führten.

Susanne Heeg, Christina Reithmeier

Chapter 3. Nischenstiftungen

Die Sparkassen-Stiftung Jagdschlösschen am Ukleisee wurde 1994 gemeinsam mit dem Kreis Ostholstein und dem Sparkassen- und Giroverband gegründet. Ihre Aufgabe ist der Erhalt und die Veranstaltungsorganisation des gleichnamigen, sich im Besitz des Landes Schleswig-Holstein befindlichen, ehemaligen Tee- und Jagdhauses (Sparkassen-Finanzgruppe Stiftungen 2016).

Clemens Striebing

V

VAA – Abk. für → Versicherungs-Anwendungs-Architektur.

Fred Wagner

Kapitel 5. Wohnimmobilien im politischen Kontext

Das Investment in Wohnimmobilien wird gemeinhin im Vergleich zu anderen Immobilienkategorien als vergleichsweise risikoarm bewertet. Diese Bewertung ist nur insofern zutreffend, soweit man die politischen Rahmenbedingungen nicht als Risiko einstuft. Tatsächlich sind aber Wohnimmobilien vielfältigen Regulierungen und politischen Einflussnahmen ausgesetzt.

Andreas Ibel

Kapitel 1. Wohnungswirtschaftliche Grundlagen der Immobilienwirtschaftslehre

Dieses einführende Kapitel bildet den wissenschaftstheoretischen Unterbau des Gesamtwerkes „Wohnimmobilien“. Es referenziert inhaltlich auf die entsprechenden Einführungskapitel des gewerblichen Grundlagenwerkes „Immobilienwirtschaftslehre – Management, Ökonomie, Recht und Technik“ und bildet zusammen mit diesen eine wissenschaftstheoretische Einführung in die Immobilienwirtschaftslehre in Bezug auf die wichtigsten immobilienwirtschaftlichen Assetklassen. Es erfolgt eine wissenschaftstheoretische Einordnung in die interdisziplinäre, transaktionsbasierte Immobilienwirtschaftslehre. Inhaltlich wird der Begriff der Wohnimmobilien definiert und in den Kontext der immobilienwirtschaftlichen Wertschöpfung in Lebenszyklus, Strategie und Transaktion gestellt. In einer makroökonomischen Übersicht erfolgt zudem eine Analyse des Marktes, dessen Struktur sowie der grundsätzlichen volkswirtschaftlichen Bedeutung von Wohnimmobilien. Aktuelle Entwicklungen runden diese Einführung ab.

Nico B. Rottke, Julian Eibel, Sebastian Krautz

Kapitel 10. Immobilien und Altersvorsorge

Noch vor rund 150 Jahren arbeiteten die meisten Menschen in Deutschland bis zu ihrem Tod. Im Deutschen Reich betrug die Lebenserwartung eines bereits 60-Jährigen gerade einmal noch rund 12½ Jahre. Die Bevölkerung Europas erlebte den Umbruch von einer von der Landwirtschaft zu einer von Industriearbeitsplätzen geprägten Gesellschaft.

Bernd Hertweck

Kapitel 26. Management von Wohnungsbeständen im Privatvermögen

Immobilien spielen in der privaten Vermögensplanung eine wichtige Rolle und repräsentieren die größte Anlageklasse deutscher Haushalte. Aufgrund der geringen Größe vieler privater Wohnungsbestände erfolgt deren Bewirtschaftung oftmals unprofessionell und geprägt durch emotionale Bindungen. Der Fokus in der Bewirtschaftung fremdgenutzten Immobilieneigentums liegt auf der Erzielung dauerhafter Einkünfte, dem Erhalt der Substanz für der Funktion als Vermögensspeicher.

Horst Markmann, Holger Markmann, Nico B. Rottke

Chapter 6. Resümee und Handlungsempfehlungen

Zentrale Fragen zum deutschen Stiftungswesen motivierten die vorangegangenen Analysen der Wirkungsfelder Bildung, Wissenschaft und Forschung, Soziales und Kunst und Kultur: Welche Rollen nehmen Stiftungen in den jeweiligen Feldern wahr, welche gesellschaftlichen Positionierungen lassen sich im Verhältnis zu Staat, Markt und Zivilgesellschaft feststellen, welche komparativen Vor- und Nachteile von Stiftungen im Vergleich zu anderen Organisationsformen können nachgewiesen werden, und letztlich, welcher Beitrag oder welcher Mehrwert wird für die Gesellschaft erbracht?

Helmut K. Anheier, Sarah Förster, Janina Mangold, Clemens Striebing

Kapitel 9. Rhetorische VorbereitungVorbereitung, rhetorische : InhaltInhalt und FormForm

Die Digitalisierung hat unsere Wahrnehmung grundlegend verändert. Stand am Anfang das Smartphone als ultimative „Disruptive Innovation“, so ist heute „Disruptive Communication“ gefragt. Wer Menschen erreichen will, muss in ihre Welt eindringen, muss präsent sein, muss buchstäblich den Alltag stören. Denn jede Information scheint ständig verfügbar; alles ist digital erreichbar, alles kann per Touch oder Klick verbreitet werden. Das verlangt neue Formen der Darbietung, die klassische Präsentationsformen ablösen.

Stefanie Etzel

11. Der Weg zum wahren Wohlstand

Was ich meiner Tochter erzählen würde

„Wohlstand ist das Geburtsrecht jedes Menschen!“Thiphaphone SananikoneThiphaphone Sananikone kam 1979 in Flip-Flops und mit einer kleinen Plastiktüte voller Habseligkeiten in der Hand als Flüchtling von Laos nach Deutschland. In ihrem Heimatland war sie Mitglied einer der reichsten Familien des Landes. Konfrontiert mit Armut und ohne deutsche Sprachkenntnisse begann sie hart, diszipliniert und fleißig an sich zu arbeiten. Heute geht es ihr finanziell sehr gut. Sie hat es aus eigener Kraft „aus dem Nichts ganz weit nach oben“ geschafft. Sie möchte Frauen Mut machen, ihre finanziellen Themen erfolgreich selbst in die Hand zu nehmen, und hierfür gibt sie wertvolle und praktische Tipps. Denn: finanzielle Freiheit bedeutet Selbstbestimmung, Freiheit und Leichtigkeit im Leben. Hierbei unterstützt Thiphaphone Sananikone erfolgreich ihre Klienten – männlich, wie weiblich – aus tiefstem Herzen und mit allem, was sie weiß!

Thiphaphone Sananikone

Kapitel 5. Die Entwicklung einer Personalstrategie am Beispiel von Union Investment

Union Investment ist das Kompetenzzentrum für Asset Management in der genossenschaftlichen Finanzgruppe der Volks- und Raiffeisenbanken. Über 2267 Mitarbeiter betreuen ein verwaltetes Vermögen von rund 166 Mrd. EUR in über 886 verschiedenen Fonds. Mit über 4,6 Mio. Kunden zählt die Gruppe damit zu den führenden deutschen Fondsgesellschaften.

Oliver Best

Geldvertragsrecht: Freiheit und Verbraucherschutz

Das rechtliche Grundverhältnis einer Gesellschaft, die über das Geld ihre Kooperation organisiert sowie das Geld zum Wertmesser aller Dinge und zum wichtigsten Kommunikationsmittel macht, ist der Vertrag. Prototyp für den Kapitalismus ist dabei die gewinnorientierte synallagmatische Form des Vertrages geworden, die mit der Vertragsfreiheit die Geldfreiheit (dazu II.B) zum vorherrschenden Inhalt der Gerechtigkeit gemacht hat. Der Siegeszug dieser Vertragsform ist untrennbar mit der Revolution in der Produktivität verbunden, die der Einzug des Geldes in die Kooperationsverhältnisse mit sich brachte.

Udo Reifner

Chapter 3. Betroffene Parteien im Wirtschaftskreislauf

Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) ist eine Synthese zweier volkswirtschaftlicher Forschungsrichtungen: der Kreislaufanalyse und der Volkseinkommensstatistik. „Die Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen haben die Aufgabe, für einen bestimmten Zeitraum ein möglichst umfassendes, übersichtliches, hinreichend gegliedertes, quantitatives Gesamtbild des wirtschaftlichen Geschehens in einer Volkswirtschaft zu geben.

Thies Lesch

Kapitel 1. Einleitung

Von Juni 2015 bis Januar 2016 wurde am Kompetenzzentrum Finanzen der Technischen Hochschule Nürnberg eine anonymisierte Umfrage zum Wissen von Privatkunden rund um die Geldanlage durchgeführt. Ziel der Studie war es, systematisch fundierte Erkenntnisse über die Wahrnehmung und das Wissen der Bevölkerung zur Thematik von Risiko und Rendite bei Geldanlagen zu erhalten. Die zentrale These lautet, dass weite Teile der Bevölkerung nur über unzureichende Kenntnisse im Umgang mit Geldanlagen verfügen.

Matthias Fischer, Dominik Wagner

8. Nichts dem Finanzamt schenken – Steuervorteile kennen und nutzen

Um Geld und Kapital steueroptimal arbeiten zu lassen, um legale steuerminimierende Gestaltungen zu nutzen und um planen zu können, ist steuerliches Grundwissen bares Geld wert. Unter diesem Blickwinkel sind für den Anleger besonders Kenntnisse der Einkommensteuer sowie der Erbschaftsteuer und der Schenkungsteuer unabdingbar.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

7. Investitionen in Immobilien zur Eigennutzung und zur Vermietung

In diesem Kapitel werden vielfältige Möglichkeiten, in Immobilien als Sach- und Substanzwerte zu investieren, beschrieben. Angefangen mit der eigengenutzten Immobilie über Direktanlagen in vermietete Wohnungen, Ferienwohnungen oder Auslandsimmobilien bis zu Investitionen in Immobilien zur Altersvorsorge.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

3. Langfristige Geldanlage: Aktien, Anleihen, Genussscheine und Kunst

Der Wert einer bestimmten Geldanlagemöglichkeit ergibt sich aus dem Vergleich zu anderen Geldanlagemöglichkeiten. Die absoluten Werte müssen dabei hinsichtlich der Zeit und des Risikos vergleichbar gemacht werden.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

1. Langfristige Vermögensplanung zur Absicherung Ihrer Ziele

In „Geldanlage und Steuer 2017“ werden die verschiedenen Anlagemöglichkeiten mit ihren Chancen und Risiken, ihrer Rentabilität sowie der steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten dargestellt und Zusammenhänge aufgezeigt. Dabei bietet die wachsende Angebotsvielfalt unzählige Möglichkeiten der Geldanlage.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

GKV-Ratings aus Sicht der KKH Kaufmännische Krankenkasse

Entwicklung und Durchführung eines Prüfverfahrens mit Assekurata

Mit dem 1996 eingeführten Recht auf freie Kassenwahl wurde der Weg frei für eine stärker wettbewerbsorientierte Ausrichtung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Was folgte, war eine bislang ungekannte Dynamisierung des GKV-Marktes, abzulesen an den stetig steigenden Wechselraten der Versicherten und einem Konzentrationsprozess in der GKV selbst.

Ingo Kailuweit

Spielerberatung im Profifußball – die Rolle einer Full-Service-Agentur am Beispiel fair-sport

Spielervermittler bzw. Spielerberater sind wichtige Akteure im Profifußball und nehmen durch ihr Mitwirken bei nahezu allen Transfers und ihre Managementleistungen für Spieler auch wirtschaftlich eine bedeutende Rolle ein. Die Branche entwickelt sich weg von den auf Transfers spezialisierten, oftmals allein agierenden Vermittlungsagenten hin zu Full-Service-Agenturen, die den Spielern ein breites Dienstleistungsspektrum anbieten (u. a. Karriereplanung, Medienkoordination, Vermögensberatung). Im Bereich der Vermarktung spielen aufgrund der enormen Reichweiten von Profifußballern Social-Media-Profile eine immer wichtiger werdende Rolle. Der vorliegende Beitrag gibt einen Einblick in die Spielerberatung im deutschen Spitzenfußball und fokussiert hierbei neben dem gestiegenen Wettbewerb um (insbesondere junge) Spieler auch Regulierungsversuche des Marktes durch Fachverbände.

Robert Brehm

Kapitel 5. Voraussetzungen erfolgreicher nachhaltiger Geschäftsmodelle

Dieses Kapitel handelt von Exzellenz. Es beschreibt Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Entwicklung und Positionierung von nachhaltigen Geschäftsmodellen. Als Grundlage für die Darstellung der Erfolgsfaktoren dienen zahlreiche praxisnahe Studien und wissenschaftliche Quellen.Zu den 14 Erfolgsfaktoren für erfolgreiche nachhaltige Geschäftsmodelle gehören interne und externe Voraussetzungen, wie einer kundenorientierten Geschäftsidee, aber auch Glück und Zufall bei Entscheidungen und im unternehmerischen Alltag prägen den Erfolg.Ein nachhaltiges Geschäftsmodell sollte wirtschaftlich, tragfähig und umsetzbar sein. Dies erfordert neben einem Erfolgspotenzial auch verfügbare Ressourcen, Skalierbarkeit, beherrschbare Risiken und die Sicherung des Erfolgspotenzials. Die Unternehmerpersönlichkeit sollte neben funktionalen, sozialen, Führungs- und Unternehmerkompetenzen auch über ausreichend Potenzial zur Weiterentwicklung verfügen. Mit der regelmäßigen Überprüfung der unternehmerischen Ideen bzw. des Geschäftsmodells wird eine frühzeitige Anpassung (bis hin zum Abbruch) der Geschäftsmodellentwicklung erreicht. Bestehende Geschäftsmodelle werden zielführend weiterentwickelt. So bleibt der Unternehmer strategisch agil.Jeder Unternehmer, ob Unternehmensgründer oder angestellter Intrapreneur profitiert durch Kenntnis dieser Erfolgsfaktoren. Gleichwohl handelt es sich nicht um eine allgemeingültige Liste an Erfolgsfaktoren. Erst nach der persönlichen Reflexion bieten sich Einsichten und Ansatzpunkte für die Nutzung im unternehmerischen Alltag.

Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend

2. Finanzentscheidungen in der Praxis – Experteninterviews

Finanzentscheidungen werden täglich in jedem Unternehmen getroffen. Die Entscheidung, für dieses Buch Interviews zu führen, erwuchs aus dem Wunsch, Unternehmern, Coaches und Beratern in allen Branchen aufzuzeigen, welche Rolle Geld und Risiko bei der Entwicklung von Unternehmen spielen.

Monika Müller

4. Finanzcoaching für bessere Entscheidungen

Finanzcoaching ist die individuelle, ergebnisoffene Begleitung (Coaching) von Personen (Coachees) oder einer Gruppe von Personen bei beruflichen, privaten und unternehmerischen Finanzentscheidungen. Im Finanzcoaching entwickelt der Coachee ein besseres Verständnis von sich und seiner persönlichen Beziehung zu Geld, Risiko und Finanzen. Dieses neue Bewusstsein bildet die Grundlage für bessere Entscheidungsfindung und die optimale Umsetzung seiner finanziellen Ziele.

Monika Müller

Empirie

Nachdem umfassend die theoretischen und methodischen Grundlagen der Arbeit dargestellt wurden, ist das Beschriebene nun anzuwenden. Ich erkläre zunächst die Kalibrierung meiner Variablen, erläutere die Transformation des Rohdatensatzes in die Wahrheitstabelle und analysiere die Aussagen der Wahrheitstabelle über die notwendigen sowie hinreichenden Bedingungen harter als auch weicher gesellschaftlicher Rechenschaft.

Clemens Striebing

Chapter 1. Einleitung

Das vorliegende Dissertationsprojekt beschäftigt sich mit dem Einfluss des demografischen Wandels auf die Gestaltung von Handelsunternehmen. Frei nach Schirrmacher (2004) soll es dazu dienen, gängige positive und negative Meinungen über ältere Konsument/inn/en und ihre Bedürfnisse im Handel zu hinterfragen, um so eine eventuell bestehende Stigmatisierung dieser immer bedeutenderen Zielgruppe aufzudecken und den Handel auf die neue Herausforderung einer alternden Gesellschaft vorzubereiten.

Robert Zniva

Chapter 4. Soziale Probleme, Lebenslagen und Sicherungssysteme

Sozialpolitik stellt den Versuch dar, vorfindliche Problemlagen zu erkennen und zu definieren, um dann zu entscheiden, ob und wie auf diese reagiert werden kann bzw. soll. Sie ist das Substrat für politische und gesellschaftliche Reaktionen auf soziale Probleme. Gleichzeitig kann sie aber auch deren Ursache sein.

Jürgen Boeckh, Ernst-Ulrich Huster, Benjamin Benz, Johannes D. Schütte

§ 62 Offene Fondsbeteiligungen – Rechtliche Grundsätze

Offene Immobilienfonds zeichnen sich dadurch aus, dass eine Vermögensanlage in Immobilien über die schuldrechtliche Beteiligung an einem Sondervermögen erfolgt, gemeinsam mit einer Vielzahl anderer Anleger. Der rechtliche Rahmen hierfür folgt vor allem aus den §§ 230–260 KAGB, die die allgemeinen Regeln des KAGB zum Investmentrecht ergänzen und modifizieren.

Wolfgang Servatius

Kapitel 16. „Grundstrategien müssen festgelegt und verabschiedet sein“ – Interview mit Christoph Zapp

Christoph Zapp ist Gesellschafter der Zapp AG, einem über 300 Jahre alten Familienunternehmen aus der Stahlindustrie, sowie des dazugehörigen Single Family Offices der eigenen Familie, das bereits Ende der 1990er Jahre gegründet wurde und mit dem er Gründungsmitglied des Verbandes unabhängiger Family Offices e. V. ist. Zudem ist er geschäftsführender Gesellschafter der PAMERA Real Estate Partners GmbH, einem Immobilien-Multi-Family-Office, und besitzt daher Erfahrungen bei der Betreuung vermögender Familien im Bereich Immobilien-Investments und -Projektentwicklung.

Boris Canessa, Jens Escher, Alexander Koeberle-Schmid, Peter Preller, Christoph Weber

§ 66 Lebensversicherungsfonds

Geschlossene Fonds, die in Zweitmarkt-Lebensversicherungen investieren, sind eine relativ junge Anlageklasse. Erst 2002 sind die ersten geschlossenen Fonds aufgelegt worden, die in US-amerikanische Policen investiert haben. Es folgten Lebensversicherungsfonds mit deutschen und britischen Lebensversicherungen. Unterschieden wird daher – je nach Investitionsgegenstand – zwischen Fonds mit US-amerikanischen, britischen und deutschen Zweitmarktpolicen.

Petra Brockmann

4. Anwendung agencytheoretischer Konzepte auf das Kontraktdesign von Kreditgenossenschaften

Mit Hilfe des Grundmodells der Prinzipal — Agent — Theorie werden nun die verschiedenen Beziehungen einer Primärgenossenschaft verdeutlicht.

Willi Müller

2. Die 7 Mythen der Spitzenleistung

Oder: Was soll das mit dem Fitnessprogramm? Wir sind doch erfolgreich!

Wie mit jedem neuartigen Programm und mit ungewohnten Ideen, ist es auch mit dem Thema „Unternehmensfitness“: Es ranken sich diverse Mythen um diesen Begriff und um das Erreichen von Spitzenleistung. Viele Personen und Unternehmen sind alleine deshalb nicht erfolgreicher, weil Sie bewusst oder unbewusst an Mythen glauben, die sie am Vorangehen hindern. In diesem Kapitel lernen Sie die 7 wichtigsten Mythen kennen und wie Sie diesen entgegenwirken können.

Volkmar Völzke

Chapter 7. Gliederung der Fallstudien

Die Fallstudien sind – mit Ausnahme der Fallstudie 9: SNI AG, Paderborn – nach folgendem Muster gegliedert, das allerdings bei den einzelnen Unternehmen etwas variieren kann.

Karl-Klaus Pullig

6. FiRMa – Finanzen Rundum Managen

Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Erfahrungsbericht der Volksbank Bitburg eG. Sie startete 2013 ein Projekt mit dem Ziel, die klassischen und in der Regel getrennten Geschäftsfelder einer Bank, das Firmenkundengeschäft mit dem Private Banking intensivst zu verzahnen. Die Betrachtung des Unternehmers als Ganzes – also sowohl dessen unternehmerischen wie auch privaten Belange – standen im Fokus der Konzeptarbeit. Entwickelt wurden bessere und vor allem vernetzte Lösungen bei finanziellen Themenstellungen für den Unternehmer und dessen Familie. Grundlage für die Entwicklung des neues Betreuungskonzeptes FiRMa – Finanzen Rundum Managen – waren Workshops mit anspruchsvollen Unternehmerkunden. Sie formulierten herausfordernde Anforderungen an einen strategischen finanziellen Partner, deren Umsetzung sich die Volksbank Bitburg eG zur Aufgabe machte. Eine Ausweitung der Geschäftsbasis – insb. bei privaten Lebensthemen wie die Absicherung der Familie und den Aufbau einer angemessenen Altersvorsorge – und damit Erhöhung der Erträge, sind Zielsetzung und inzwischen belegbare Entwicklung.

Harald Wirtz, Ewald Seifried

3. Strategien

Jede Strategie bezweckt, längerfristig durch geeignete Maßnahmen einen gewünschten Zustand herzustellen. Auch volkswirtschaftliche Strategien versuchen, unvorhersehbare aber auch wahrscheinliche Entwicklungen vorweg zu nehmen und die künftige Entwicklung durch geeignete Maßnahmen soweit als möglich zu steuern. Dazu braucht es neben der Extrapolation vertrauter Entwicklungen Kreativität, Flexibilität und die Bereitschaft, Brüche und Überraschungen vorherzusehen und sozusagen antizipatorisch darauf zu reagieren.In diesem Kapitel werden die Zielrichtungen formuliert, in welche konkrete Maßnahmen, die im Kap. 4 konkretisiert werden, gehen müssten.

Christian J. Jäggi

Nord-Strategie: So verbessere ich meine materielle Zufriedenheit

Mitarbeiter anständig zu bezahlen, lohnt sich auch für Unternehmen. Der Ökonom und Nobelpreisträger Paul Krugman schrieb in der „New York Times“ (zitiert nach Werner 2015): „Wenn man Arbeiter besser bezahlt, bleiben sie länger im Unternehmen, die Moral ist besser und sie sind produktiver.“ Man kann zwar darauf hoffen, dass der eigene Arbeitgeber das auch so sieht, aber selbstverständlich ist es nicht. Eher ist das Gegenteil der Fall! Unsere Befragung hat gezeigt: Etliche Arbeitnehmer sind höchst unzufrieden mit den materiellen Leistungen ihrer Firma. Stellvertretend zeigt das die folgende Auswahl an Zitaten (siehe Abb. 11).

Martin-Niels Däfler, Ralph Dannhäuser

11. Alternative Wege und Erfolgsfaktoren bei der Unternehmensnachfolge

Bei etwa 135.000 Familienunternehmen steht nach Schätzung von IfM, Bonn, eine Nachfolgeregelung an. Die Überleitung auf die nächste Generation bereitet häufig Probleme. So erfordert die Altersversorgung der Senioren oft die entgeltliche familiäre Nachfolgeregelung (Verkauf, Leibrente, Nießbrauch, Verpachtung). Damit sind nennenswerte finanzielle Belastungen verbunden. Auch die von Familien angestrebte „Verteilungsgerechtigkeit“ lässt familiäre Nachfolgen oft scheitern. Ein Verkauf dieser Familienunternehmen macht eine angemessene Versorgung des Unternehmers und dessen Ehepartner sowie Verteilungsgerechtigkeit bei mehreren Erben in Form von liquidem Vermögen möglich. Streit in der Familie kann so verhindert werden. Gleichzeitig kann das Familienvermögen risikoärmer angelegt werden.

Karl A. Niggemann

32. Das Bilanzanalyseverfahren der Sparkassen-Finanzgruppe aus dem Blickwinkel der Unternehmen

Von mittelständischen Unternehmen, die sich bei Kreditinstituten finanzieren, werden Jahresabschlüsse als Dokumentation der wirtschaftlichen Verhältnisse angefordert, da § 18 des Kreditwesengesetzes (KWG) dies bei größeren Krediten verlangt. Konkret haben sich alle Kreditinstitute die wirtschaftlichen Verhältnisse ihrer Kreditnehmer, im Besonderen durch Vorlage von Jahresabschlüssen, offen legen zu lassen, wenn die insgesamt gewährten Kredite 750.000 € übersteigen. Mit den „Leitlinien des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes zur Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse eines Kreditnehmers“ bestehen für diesen Bereich in der Sparkassen-Finanzgruppe einheitliche Handlungsgrundlagen.

Dr. Dietmar Haase, Thomas Int-Veen

3. Sollkonzept

Ausgehend von den Stärken und Schwächen der persönlichen finanziellen Verhältnisse, die die verschiedenen Analysen im Rahmen der Istaufnahme ergeben haben, wird das Sollkonzept erstellt. Das Sollkonzept hat die Aufgabe, einen Zielzustand der persönlichen Finanzplanung zu definieren, der mit Hilfe der sich anschließenden Maßnahmenplanung auch erreicht werden soll.

Günter Schmidt

1. Geschäftsmodelle

Schon seit längerer Zeit ist zu beobachten, dass sich der Staat mehr und mehr aus einer umfassenden sozialen Verantwortung für seine Bürger zurückzieht und dem Individuum immer größere Selbstbestimmung in Fragen der finanziellen Absicherung persönlicher Lebensrisiken und insbesondere der Altersvorsorge übergibt. Dies bedeutet für jeden von uns (natürliche Personen und private Haushalte) die Notwendigkeit einer genauen Disposition unserer finanziellen Zukunft durch eine persönliche Finanzplanung.

Günter Schmidt

8. Nichts dem Finanzamt schenken – Steuervorteile kennen und nutzen

Um Geld und Kapital steueroptimal arbeiten zu lassen, um legale steuerminimierende Gestaltungen zu nutzen und um planen zu können, ist steuerliches Grundwissen bares Geld wert. Unter diesem Blickwinkel sind für den Anleger besonders Kenntnisse der Einkommensteuer sowie der Erbschaftsteuer und der Schenkungsteuer unabdingbar.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

7. Investitionen in Immobilien zur Eigennutzung und zur Vermietung

Zu einem gut strukturierten Privatvermögen gehören, besonders in Niedrigzinsphasen wie in den letzten Jahren, neben Aktien, Anleihen und anderen Anlagen auch Immobilien. Als alleinige Anlage zum Vermögensaufbau ist sie allerdings nicht zu empfehlen.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

3. Langfristige Geldanlage: Aktien, Anleihen und weitere Anlagemöglichkeiten

Der Wert einer bestimmten Geldanlagemöglichkeit ergibt sich aus dem Vergleich zu anderen Geldanlagemöglichkeiten. Die absoluten Werte müssen dabei hinsichtlich der Zeit und des Risikos vergleichbar gemacht werden. Hierfür wird ein Vergleichszinssatz, der sich am Markt bei einem ähnlichen Risiko und einer ähnlichen Anlagedauer bildet, herangezogen. Mit diesem wird das einer Geldanlage zugeordnete Risiko widergespiegelt. Zudem erlaubt der Zins, Zahlungsströme, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfolgen, intertemporal, also in der Zeit, zu verschieben und damit einen Wert in der Gegenwart zu ermitteln. In diesem Kapitel werden langfristige Kapitalanlagen vorgestellt, bei denen die Ermittlung des Risikos und die Dauer der Investition eine entscheidende Rolle spielen und diese in der Verzinsung widergespiegelt werden. Der Zins macht damit als Ausdruck des bewerteten Risikos und der Zeit Anlagemöglichkeiten vergleichbar.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

1. Langfristige Vermögensplanung zur Absicherung Ihrer Ziele

In „Geldanlage und Steuer 2016“ werden die verschiedenen Anlagemöglichkeiten mit deren jeweiligen Merkmalen bezüglich ihrer Chancen und Risiken, ihrer Rentabilität sowie der steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten dargestellt und Zusammenhänge aufgezeigt. Dabei bietet die wachsende Angebotsvielfalt unzählige Möglichkeiten der Geldanlage, aber auch vielfältige Risiken wie Zinsänderungsrisiken, Wechselkursrisiken oder Aktienkursrisiken.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz

4. Vision of Global Clean Energy

E.M.E. Group investiert, der Unternehmer profitiert

Dieses Kapitel widme ich unseren geliebten Kindern Louisa (9), Felix (6) und Fabian (21), denn diese spielen am Ende dieses Kapitels stellvertretend für alle anderen Kinder eine entscheidende Hauptrolle.

Markus A. Stromenger

4. Modul 4 Finanzplanung

Die Aufgabe der Finanzplanung ist es, den kurz-, mittel- und langfristigen Bedarf an Finanzmitteln und die Möglichkeiten ihrer Bereitstellung ermitteln und so aufeinander abzustimmen, dass die finanzielle Liquidität und Sicherheit des Unternehmens gewährleistet sind. Dazu müssen aus allen Teilbereichen des Unternehmens die Finanzmittelbedarfe ermittelt werden, künftig verfügbare Finanzmittel abgeschätzt und Bedarfsprioritäten festgelegt werden.

Manfred Wünsche

3. Einflussfaktoren auf die deutsche Wohneigentumsquote

Zum Themenbereich Wohnimmobilien und -eigentum im Allgemeinen sowie zu den Determinanten der Wohneigentumsquote im Besonderen finden sich in Deutschland vergleichsweise wenige wissenschaftliche Beiträge. Das vorliegende Material ist aus Gründen der thematischen Ausrichtung und/oder des Alters sowie der methodischen Vorgehensweise von oft nur peripherer Relevanz. Dies mag nicht zuletzt auf die in Deutschland im internationalen Vergleich sehr eingeschränkte Datenverfügbarkeit (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, 2010) zurückzuführen sein. So gibt das Statistische Bundesamt erst seit 2004 einen Häuserpreisindex für Bestandsimmobilien heraus und auch die Datenerfassung über eine Kooperation mit regionalen Gutachterausschüssen erreicht bisher nur einen geografischen Abdeckungsgrad von weniger als der Hälfte aller Bundesländer (Dechent, 2008c).

Dr. Verena Bentzien

8. Sparen für den Führerschein

Im Folgenden präsentieren wir einen Vorschlag für eine Unterrichtseinheit zur praxisorientierten Erarbeitung wesentlicher finanzmathematischer Grundlagen der Zinsrechnung. Der Unterrichtsvorschlag ist für einen Einsatz im Mathematikunterricht in der Sekundarstufe I vorgesehen. Die Unterrichtseinheit ist detailliert ausgearbeitet und beinhaltet zahlreiche Aufgabenvorschläge. Wünschenswert wäre jedoch eine Zusammenarbeit mit Politik, Wirtschaft oder Verbraucherbildung. Bei der Konzeption wurden die unter der Leitidee „Zahl“ zusammengefassten „Bildungsstandards im Fach Mathematik für den Mittleren Schulabschluss“ (vgl. KMK 2004, S. 10) berücksichtigt.

Peggy Daume

15. Tag: Werden Sie im Umgang mit Geld noch erfolgreicher

Hand aufs Herz: Sind Sie mit der Höhe Ihres Einkommens als Verkäufer und Ihrem bisher ersparten Vermögen vollkommen zufrieden? Wenn nein, dann kommt heute ein wichtiges Thema auf Sie zu! Wenn ja, dann werden Sie bei diesem Thema vielleicht noch etwas dazulernen.

Dieter Kiwus

3. Erfahrungen in den Fallstudienregionen

Das Kapitel beinhaltet Ergebnisse einer qualitativen Analyse der wirtschaftlichen Resilienz in deutschsprachigen Regionen, wobei hier fünf Regionsgruppen (Leitindustrieregionen, urbane Dienstleistungsregionen, altindustrielle Regionen, kleine Großstadtregionen ohne eindeutiges Oberzentrum und ländlich-periphere Regionen) unterschieden werden.

Rüdiger Wink, Laura Kirchner, Florian Koch, Daniel Speda
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