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24-07-2018 | Versicherungsvertrieb | Nachricht | Article

Clark nimmt Sparkassenlager ins Visier

Author:
Alexa Michopoulos
1 min reading time

Das Insurtech Clark hat mit der Online-Bank 1822direkt einen neuen Kooperationspartner gefunden. Im Juni hatte die Direktbank ING Diba dem Unternehmen die Zusammenarbeit aufgekündigt, da das Institut eine exklusive Vertriebskooperation mit der Axa Versicherung schloss.

Zwar arbeitet Clark auch mit anderen Kreditinstituten wie der genossenschaftliche Direktbank PSD Bank Hannover, der Direktbank N26, der niederländischen Direktbankmarke NIBC Direct, der Deutschen Kreditbank AG (DKB) sowie der Versicherungskammer zusammen, die ING-Kooperation hatte dem Robo Advisor für Versicherungen aber den Weg zu acht Millionen potenziellen Kunden eröffnet.

Gespräche mit anderen Sparkassen laufen

Durch die Zusammenarbeit mit der 1822direkt, einer Tochter der Frankfurter Sparkasse, erhält das Fintech nun Zugang zu einem vielen kleineren Kreis an Nutzern. Zwar hat das Kreditinstitut nur rund 600.000 Kunden. Aber durch die Kooperation hat Clark nun einen Fuß in die Tür des Sparkassenlagers gesetzt. Man sei in fortgeschrittenen Gesprächen mit weiteren Banken im Sparkassenlager, so Clark-Vorstand Marco Adelt gegenüber dem "Handelsblatt".

Kunden der Direktbank werden auf der Homepage noch bis 30. September mit einer Gutschrift von 20 Euro umworben, ihre Versicherungsverträge digital von Clark verwalten und prüfen zu lassen. Das Unternehmen bietet auf Wunsch auch persönliche Beratung via Telefon, E-Mail und Chat und einen Schadenservice an. Die Kooperation der Online-Bank mit dem Insurtech Gestafe, die seit 2016 bestand, ist hingegen ausgelaufen.

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