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21-11-2023 | Vertriebskanäle | Nachricht | Article

Budgets werden knapper

Author: Eva-Susanne Krah

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Deutsche Bundesbürger werden zum diesjährigen Weihnachtsfest nicht so spendabel sein wie in den Vorjahren. Die Inflation und damit steigende Kosten hinterlassen Spuren im Handel.

Laut einer Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY legt zwar der Online-Vertriebskanal für Ausgaben zum Fest weiter zu, doch die Warenkörbe insgesamt betragen im Durchschnitt nur noch bei 250 Euro. Das ist der niedrigste Wert seit 2014. Im Vorjahr 2022 waren es noch 252 Euro. Vor der Pandemie wollten Bundesbürger sogar noch 281 Euro durchschnittlich für Weihnachtseinkäufe ausgeben. Das zeigen Ergebnisse der repräsentativen Umfrage unter mehr als 1.000 erwachsenen Verbrauchern in Deutschland, die Ende Oktober/Anfang November 2023 durchgeführt wurde. Demnach planen 40 Prozent der Deutschen Einsparungen bei ihren Geschenkbudgets. 

Stationärer Vertrieb lässt Federn

Besonders den stationären Vertrieb trifft es: Nur noch 39 Prozent der Käufer begeben sich zum Beispiel für ein Shoppingerlebnis in stationäre Einkaufszentren oder Shopping-Malls. Die Mehrheit der Befragten nutzt für Weihnachtseinkäufe das Internet. Der Erlebnisanbieter Mydays hat in einer gemeinsamen Studie mit der Marktforschungsplattform Appinio aber festgestellt, dass nur drei Prozent ihre Weihnachtsgeschenke ausschließlich online kaufen. Im Vergleich zu anderen Altersgruppen suchen vor allem die 18- bis 24-jährigen (25 Prozent) Kunden für den Geschenkkauf eher stationäre Ladengeschäfte auf. 

Auch in europäischen Nachbarmärkten wird gespart

Wie die Lowell Gruppe festgestellt hat, sieht es in den europäischen Nachbarmärkten Deutschlands zum Weihnachtsgeschäft ähnlich aus: 27 Prozent der Schweden und 35 Prozent der Briten wollen bei den Geschenken aufs Geld achten. Aber auch in anderen Lebensbereichen sitzt das Geld nicht mehr locker: In Deutschland gehen Kunden beispielsweise vor allem beim Reisen und in der Freizeit auf Sparkurs. 37 Prozent geben weniger Geld für Urlaub aus, 30 Prozent sparen bei den Hobbies und 25 Prozent bei Lebensmitteln. In Schweden und Großbritannien. In Schweden machen Konsumenten vor allem 

  • beim Urlaub Abstriche (38 Prozent), gefolgt von 
  • Lebensmitteln (33 Prozent) und 
  • Freizeitaktivitäten (28 Prozent) einen Ausgabenstopp. 

Im Vereinigten Königreich stehen Investments für Hobbies und Freizeit mit 37 Prozent sogar auf Platz eins der Sparmaßnahmen.

Weniger knauserig sind Kunden allerdings, wenn es um das Sparen für den eigenen langfristigen Vermögensaufbau geht. So legen in Deutschland zwei Drittel (66 Prozent) monatlich Geld beiseite, genauso in Großbritannien (67 Prozent). Spitzenreiter im Sparen sind Kunden im hohen Norden: drei von vier Schweden (75 Prozent) legen jeden Monat Geld zurück.

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