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06-05-2024 | Vertriebstools | Im Fokus | Article

Neue digitale Prozesse sollen Performance im Vertrieb verbessern

Author: Barbara Bocks

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Viele Unternehmer arbeiten gerade daran, unternehmensweit ihre Prozesse zu verbessern. Was sich in den Firmen bereits durch mehr Fokus auf digitale Prozesse verändert hat und wie es weitergeht.

Unternehmer sehen derzeit in der Prozessoptimierung den größten Hebel für mehr Produktivität. So antworteten 77 Prozent der Befragten einer aktuellen Studie der Staufen AG auf die Frage, was ihre Leistungsfähigkeit verbessern würde, mit mehr Effizienz in den Prozessen. Für die Studie hat das Team der Staufen AG Anfang des Jahres 2024 bei 209 Industrieunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz nachgefragt.

Unternehmen versuchen ihre Produktivität außerdem unter anderem dadurch zu erhöhen, dass sie

  • ihre Mitarbeiter und deren Fähigkeiten weiterentwickeln (57 Prozent), 
  • Silos aufbrechen (44 Prozent) 
  • und die Kundenzufriedenheit steigern (25 Prozent).

Zu den Abteilungen, in denen Unternehmer vor allem Verbesserungsbedarf sehen, zählen die Produktion und der Vertrieb (jeweils 55 Prozent) noch vor der Beschaffung (37 Prozent) und der Forschungs- und Entwicklungsabteilung (35 Prozent). Einen Überblick bietet die nachfolgende Grafik:

Mehr Produktivität durch neue Technologien

Acht von zehn Unternehmen gehen davon aus, durch neue Technologien erheblich produktiver arbeiten zu können. Mithilfe von Datenanalysen können Unternehmer zum Beispiel Schwachstellen schnell identifizieren und Ergebnisse verbessern. Davon gehen 31 Prozent der Befragten aus; 52 Prozent stimmten der Aussage eher zu und 40 Prozent sind der Meinung, dass sie das Potenzial von Datenanalysen für verbesserte Ergebnisse noch besser ausschöpfen können. Dieser Aussage stimmen 46 Prozent eher zu.

Für die Firmen, die bereits mehr Wert auf digitale Prozesse legen, haben sich neben der Unternehmenskultur aktuell die folgenden Punkte verändert:

  • 64 Prozent entscheiden aktuell stärker datenbasiert und weniger oft nach Bauchgefühl.
  • 60 Prozent sagen, dass es weniger Herrschaftswissen gibt und der Zugang zu Daten besser geworden ist.
  • 39 Prozent gaben an, dass ihre Entscheidungswege schneller geworden sind.
  • Nur 18 Prozent geben an, dass die Hierarchien aufgebrochen wurden.

Für eine langfristig erfolgreiche Transformation setzt Staufen-Partner Martin Becker auf Operational Excellence, um über die kontinuierliche Verbesserung in einzelnen Bereichen zu einer ganzheitlichen Optimierung der Organisation zu gelangen: "Entscheidend ist das Zusammenspiel von fachlichem Know-how und dem Einsatz digitaler Analysetools, um die wichtigsten Hebel zu identifizieren." 

Auf diese Weise würden sich Unternehmen aus Sicht des Experten "nicht im Klein-Klein verzetteln, sondern erzielen mit möglichst geringem Aufwand den größtmöglichen Performance-Boost – der sich dann auch in kürzester Zeit positiv auf die Gewinn- und Verlustrechnung auswirkt."

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