Skip to main content
main-content
Top

Hint

Swipe to navigate through the articles of this issue

05-01-2021 | Originalarbeiten/Originals | Issue 1/2021

Forschung im Ingenieurwesen 1/2021

Vorteile der digitalen Fahrzeugantriebsentwicklung bei der Zuverlässigkeitstestplanung

Journal:
Forschung im Ingenieurwesen > Issue 1/2021
Authors:
Peter Fietkau, Sabine Sanzenbacher, Bruno Kistner

Zusammenfassung

Die digitale Antriebsentwicklung bedient sich maßgeblich der neu entwickelten Methoden virtuelle Hardwareentwicklung, virtuelle Softwareentwicklung und datengetriebene Entwicklung. Für die virtuelle Hardwareentwicklung wurde eine Systematik entworfen, die alle Phasen des Entwicklungsprozesses sowie alle Komponenten berücksichtigt. Dies erlaubt eine gesamtheitliche, virtuelle Antriebsstrangentwicklung. Bei der virtuellen Softwareentwicklung kommt eine verwandte Systematik zum Einsatz, welche den systematischen Aufbau von virtuellen Entwicklungsumgebungen über den ganzen Produktentwicklungsprozess hinweg ermöglicht. Kernelement der datengetriebenen Entwicklung ist die zentrale Ablage aller Daten aus Simulation, Prüfstand, Fahrerprobung und Feld in einem Datenmanagementsystem. Darauf aufbauend können mithilfe von BigData- und KI-Methoden datengetriebene Modelle erzeugt, Korrelationen gefunden und Analysen, z. B. zu Beanspruchungsverteilungen im Feldeinsatz durchgeführt werden.
Im zweiten Teil des Beitrags wird die Zuverlässigkeitstestplanung vorgestellt. Sie ermittelt die Anzahl der benötigten Tests für eine Freigabe nach definierten statistischen Kriterien. Zunächst werden statistische Grundlagen der Planung sowie die Einbindung von Vorkenntnissen beschrieben. Anschließend wird die entwickelte Verbindung mit der digitalen Entwicklung vorgestellt. Durch Einbindung der Ergebnisse datengetriebener Analysen in Form von Beanspruchungsverteilungen im Feld kann die Auslegung optimiert und die Anzahl an Versuchen reduziert werden. Weiteres Potenzial bietet die virtuelle Hardwareentwicklung. Sie erzeugt digitale Baustufen mit definierter Zuverlässigkeit, welche als Vorkenntnisse in die Planung einfließen kann. In Summe ist somit eine weitere Reduktion der notwendigen Versuchszahl pro Baustufe als auch der Anzahl an real geprüften Baustufen an sich möglich.

Please log in to get access to this content

To get access to this content you need the following product:

Springer Professional "Wirtschaft+Technik"

Online-Abonnement

Mit Springer Professional "Wirtschaft+Technik" erhalten Sie Zugriff auf:

  • über 69.000 Bücher
  • über 500 Zeitschriften

aus folgenden Fachgebieten:

  • Automobil + Motoren
  • Bauwesen + Immobilien
  • Business IT + Informatik
  • Elektrotechnik + Elektronik
  • Energie + Umwelt
  • Finance + Banking
  • Management + Führung
  • Marketing + Vertrieb
  • Maschinenbau + Werkstoffe
  • Versicherung + Risiko

Testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.

Springer Professional "Technik"

Online-Abonnement

Mit Springer Professional "Technik" erhalten Sie Zugriff auf:

  • über 50.000 Bücher
  • über 380 Zeitschriften

aus folgenden Fachgebieten:

  • Automobil + Motoren
  • Bauwesen + Immobilien
  • Business IT + Informatik
  • Elektrotechnik + Elektronik
  • Energie + Umwelt
  • Maschinenbau + Werkstoffe




Testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.

Literature
About this article

Other articles of this Issue 1/2021

Forschung im Ingenieurwesen 1/2021 Go to the issue

Premium Partners

    Image Credits