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2022 | Book

Wie ein lebendiges Stadtviertel entsteht

Erkenntnisse aus der Wiener Development-Serie „Wohnen und Arbeiten“

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About this book

Zwölf große Wiener Wohnsiedlungen werden hier vor den Vorhang geholt. Sie repräsentieren das städtebauliche Wiener Pioniermodell „Wohnen und Arbeiten“, dessen zugrundeliegendes Prinzip der Nutzungsmischung im Wien der 80er und 90er Jahre beispielgebend umgesetzt wurde. Es liefert erprobte städtebauliche Vorgangsweisen und politische Strategien für die Umsetzung sozial und wirtschaftlich erfolgreicher Bauprojekte ohne öffentliches Investment. Ziel und Resultat sind Wohnzufriedenheit, Integration, Umwelt- und Klimaschutz in der Großstadt.

Table of Contents

Frontmatter
Kapitel 1. Die Grundlagen
Zusammenfassung
Wie kam es zu den „Wohnparks“ des Wiener Wohnen und Arbeiten? Was verstehen wir unter „Nutzungs-Mischung“? Was ist eigentlich eine einheitliche „Siedlung“ oder „Anlage“ und was sind bloß „Gebäude neben einander“? Welche Siedlungen sind zur Dokumentation und Auswertung ausgewählt und warum? In welchem Umfeld ähnlich gearteter Developments befinden sich die als beispielgebend dokumentierten Anlagen? Welche Instrumente stehen einer Gebietskörperschaft zur Verfügung, um ohne eigenes Investment Siedlungen mit Nutzungs-Mischung zu erzielen? Was sollte über die Stadt Wien bekannt sein, um die dokumentierten Beispiele zu verstehen? Die Antworten auf diese grundlegenden Fragen finden sich im ersten Kapitel.
Manfred Wasner
Kapitel 2. Die Fallstudien
Zusammenfassung
Gefragt nach den bedeutenden Beispielen aus Wien zur aktuellen Stadt- und Immobilen- Entwicklung auf der Welt mögen Viele die „Gemeindebauten“ für ein Viertel der Wiener Bevölkerung nennen, – besonders die vorbildlich sanierten aus der Zwischenkriegszeit. Manche kennen die in stattlichen Mengen erfolgte geförderte „Sockelsanierung“ bewohnter Gründerzeithäuser. Einige kennen den Grüngürtel auf mehr als der Hälfte der Stadtfläche mit den 120 Quadratkilometern „Schutzgebiet Wald-und-Wiesengürtel“. Gar nicht so Wenigen gilt die gelungene soziale Durchmischung der Stadtgebiete als kaum erreichbare Zielvorstellung. Doch die „Wohnparks“ des „Wohnen und Arbeiten“? Diese Initiative der Stadt, im Rahmen derer von 1987 bis 2001 Siedlungen mit Nutzungs-Mischung zwar mit Wohnbauförderung aber ohne eigenes Investment der Stadtgemeinde auf rund 700.000 Quadratmeter Nutzfläche für mehr als 10.000 Bewohnende und rund 4000 Arbeitende geschaffen wurden, ist drauf und dran, von der Fachwelt vergessen zu werden!
Manfred Wasner
Kapitel 3. Interviews mit den Mitgliedern der Expertinnen und Experten- Gruppe
Zusammenfassung
Personen, die in maßgeblicher Stellung an der Entwicklung der dokumentierten Siedlungen des „Wohnen und Arbeiten“ mitgewirkt haben oder die aus Sicht jenes Fach- oder Nutzungsbereichs, das sie vertreten, maßgeblich sind, melden sich hier zu Wort. Sie beantworten die Fragestellungen aus ihrer jeweiligen Sicht. Die Frage, warum wir Siedlungen mit Nutzungs-Mischung wollen, wird kompetent beantwortet.
Manfred Wasner
Kapitel 4. Vergleichende Auswertungen und Analysen
Zusammenfassung
Wie wendet die Gebietskörperschaft die ihr zur Verfügung stehenden Instrumente an, um die dokumentierten Siedlungen mit Nutzungs-Mischung zu bewirken? Welche Anforderungen stellt jede einzelne der unterschiedlichen Nutzungen, aus denen die dokumentierten Siedlungen mit Nutzungs-Mischung bestehen, an Investierende, Entwickelnde und Politik? In diesem Kapitel ist dies alles handhabbar zusammengestellt. Ein „Baukasten“ für die Projektentwicklung von Anlagen mit Nutzungs-Mischung!
Manfred Wasner
Kapitel 5. Die Erkenntnisse aus den dokumentierten Siedlungen
Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die wesentlichen Erkenntnisse aus der Dokumentation und der Analyse der elf dokumentierten Anlagen des Wiener „Wohnen und Arbeiten“, der vier dokumentierten Nachfolge-Anlagen mit Nutzungs-Mischung sowie der drei ergänzend dokumentierten Anlagen zusammengestellt.
Manfred Wasner
Kapitel 6. Erinnerungen des Verfassers
Zusammenfassung
Fakten sind das Eine. Wie Fakten zustande kommen, ist das Andere. Ohne den Aspekt des sozialen Lebens rund um jene „unbeweglichen Sachen“, die der Volksmund „Immobilien“ nennt, wären die dokumentierten Siedlungen nicht zustande gekommen.
Manfred Wasner
Kapitel 7. Nachspann
Zusammenfassung
Ein Blick auf das Wissenswerte im Hintergrund macht Vieles verständlicher. Etwa die Rolle, die der Verfasser beim Zustandekommen der dokumentierten Siedlungen eingenommen hat, wie die Haupt- Investorin in das „Wohnen und Arbeiten“, die ARWAG Holding AG, aus dem gemeinnützigen Bereich heraus entwickelt wurde, wer in welchem Jahr die entscheidenden politischen Positionen einnahm, und was die verwendeten Fachbegriffe nun genau bedeuten.
Manfred Wasner
Metadata
Title
Wie ein lebendiges Stadtviertel entsteht
Author
Manfred Wasner
Copyright Year
2022
Electronic ISBN
978-3-658-35101-4
Print ISBN
978-3-658-35100-7
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-35101-4