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16-02-2016 | Windenergie | Schwerpunkt | Article

Vertikale Kleinwindkraftanlage für den weltweiten Einsatz

Author: Sabine Voith

1:30 min reading time

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Wissenschaftler erfinden seit langem verschiedenste Bauweisen von Windkraftanlagen. Die Hürde der Marktfähigkeit hat eine isländische Firma mit einer vertikalen Kleinwindkraftanlage genommen.

Eine isländische Firma konstruiert und fertigt vertikal ausgerichtete Kleinwindenergieanlagen, die für extreme Wetterbedingungen wie starke Windverhältnisse genauso ausgelegt sind wie für windarme Standorte. Hergestellt werden aktuell zwei Produktlinien. Eine Linie eignet sich für die Energiegewinnung an Telefonmasten oder Kontrolltürmen. Die Anlagen gibt es in den Leistungsklassen 300, 600 und 1.000 Watt und sie widerstehen auch eisigen Temperaturen.

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Windkraft

Bevor wir zu den eigentlichen Anwendungen kommen, werde ich noch einen Schritt zurück machen und beim Wind selbst anfangen – seine Entstehung und die Randbedingungen für seine Nutzung. Gefolgt werden diese Bemerkungen durch eine Ergänzung der physika


Eine weitere Anlage wird für den privaten Sektor gefertigt, zur Installation an Häusern. Die 1.000-Watt-Anlagen werden gefertigt aus Edelstahl, Karbonfasern und hochfestem Aluminium. Die Geräuschemission liegt bei unter 35 Dezibel. Die Wartung der Kleinwindkraftanlage ist laut Hersteller fast null.

Vorteile dieser vertikal ausgerichteten Windkraftanlagen:

  • stabile Bauweise
  • breite Einsatzmöglichkeit
  • geringe Geräuschemission
  • keine Windausrichtung erforderlich
  • keinen Einfluss auf die Fauna
  • geringe Wartung

2017 erobern die Anlagen den internationalen Markt

Die Anlagekonzepte, die bereits zum Patent angemeldet sind, wurden laut Unternehmen erfolgreich in der Praxis getestet. Noch sind die Windkraftanlagen in der Testphase, doch sie sollen noch in diesem Halbjahr in Island zu kaufen sein, den internationalen Markt möchte das Unternehmen 2017 erschließen.

Springer-Autor Erich Hau geht im Buchkapitel „Bauformen von Windkraftanlagen“ auf die „skurrilsten Formen“, wie er schreibt, von Windkraftanlagen ein. Auf Seite 68 beschreibt er die historische Entwicklung von Rotoren mit vertikaler Drehachse, nennt Praxisbeispiele und geht auf die Vor- und Nachteile der Bauform ein.

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