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About this book

In diesem Lehrbuch entwickeln die Autoren ein Konzept für ein ganzheitliches Management, das die Bereiche Wissensmanagement, Organisationales Lernen und Innovationsmanagement verbindet. Wissen, Lernen und Innovation bilden die Grundlage für die Wettbewerbsfähigkeit und den Erfolg eines Unternehmens. Neben Basiswissen zu diesen drei grundlegenden Bereichen stehen die Anwendung im Unternehmen sowie neue Trends und Gestaltungsanforderungen im Rahmen der Digitalisierung und beim Einsatz von KI im Mittelpunkt dieses praxisorientierten Lehrbuchs. Die Besonderheiten kollektiven Wissens, digitales und spielbasiertes Lernen sowie Kreativitätstechniken und agile Methoden sind nur einige der Aspekte, die die Autoren beschreiben und hinsichtlich ihrer Anwendung in Unternehmen analysieren. Zahlreiche Fallstudien und Beispiele aus der Unternehmenspraxis veranschaulichen das Konzept. Kontrollfragen und -aufgaben zu jedem Kapitel sichern den Lernerfolg.Für die zweite Auflage wurde das Buch neu strukturiert und um aktuelle Themenbereiche ergänzt, wie z.B. Auswirkungen der Digitalisierung auf Management und Wissensarbeit, Digitalisierung von Unternehmens- und Geschäftsmodellen sowie Einsatzmöglichkeiten der Künstlichen Intelligenz.

Table of Contents

Frontmatter

Das Modell des integrierten Wissens- und Innovationsmanagements

Frontmatter

1. Wissens- und Innovationsmanagement in einer dynamischen Umwelt

Zusammenfassung
Zur Einführung in ein integriertes Wissens- und Innovationsmanagement auf der Basis der aktuellen technischen Entwicklungen werden in Kap. 1 zunächst die begrifflichen und wissenschaftlichen Grundlagen des Gebietes skizziert. Was ist eine Wissenschaft von Wissensmanagement, organisationalem Lernen und Innovation und was kann sie für die Gesellschaft leisten? In welchen begrifflichen Rahmen von ihren Objekten Unternehmen und Management ist diese Wissenschaft einzuordnen? Wie soll das integrative Konzept des Wissens- und Innovationsmanagements gestaltet werden? Das sind die grundlegenden Fragen dieses Kapitels.
Rolf Franken, Swetlana Franken

2. Technologien als Chancen und Anforderungen an das Management der Zukunft

Zusammenfassung
Das Wissensmanagement wird vor allem durch die Entwicklung der Technik bestimmt, die wir hier in einem kurzen Überblick darstellen wollen. Dies betrifft vor allem die Computertechnik, die Sensorik und die Kommunikationstechnik, aber auch die „virtuelle Technik“: Künstliche Intelligenz (KI), Maschinelles Lernen und Blockchain. Hinzu kommen die Robotik, 3D-Druck und die Kombinationen dieser Bereiche. Alle diese Entwicklungen werden von uns zur Gestaltung unserer Welt eingesetzt. Die Politik entwickelt auf dieser Basis neue gesellschaftliche Visionen wie die Industrie 4.0.
Dies sind Prämissen, die das Wissensmanagement sowie das Lernen und die Innovationstätigkeit von Unternehmen bestimmen und im Weiteren für die Entwicklung unserer Theorie zugrunde gelegt werden müssen.
Rolf Franken, Swetlana Franken

Teil II

Frontmatter

3. Basismodell: Wissen und Handeln

Zusammenfassung
Als Grundlage für die Diskussion von Wissensproblemen wird in diesem Kapitel ein funktionales Modell von Wissen und Handeln für Individuen und Unternehmen eingeführt. Dabei werden verschiedene Wissensformen (beschreibendes, prozessuales und wertendes Wissen; explizites und implizites Wissen; usw.) und Grundfunktionen der Wissensverarbeitung (Wahrnehmung, Handeln) dargestellt und in Bezug auf kollektive Einheiten durch die notwendige Funktion der Kommunikation ergänzt. Die Entwicklung einer kollektiven Wissenswelt schafft neue Probleme, wie die Bewertung von Wissen in einer Gemeinschaft und die Standardisierung der Kommunikation durch Ontologien, deren Ansätze dargestellt werden.
Rolf Franken, Swetlana Franken

4. Wissensmanagementsysteme

Zusammenfassung
Für die Unterstützung des Wissensmanagements wurden traditionell spezifische Wissensmanagementsysteme entwickelt. Einige von ihnen sollen in diesem Kapitel kurz dargestellt und diskutiert werden. Zunächst werden die Funktionen eines allgemeinen Wissensmanagementsystems dargestellt und dann spezifische Systeme wie Dokumentenmanagementsysteme und Wissensgemeinschaften diskutiert. Als besonderes Beispiel für die Unterstützung von Managementfunktionen wird der Einsatz von Multiagentensystemen für die Produktionsplanung und -steuerung auf strategischer und operativer Ebene vorgestellt. Abschließend werden einige Thesen zur Veränderung der Planung und Steuerung in Unternehmen durch den Einsatz von Technik aufgestellt.
Rolf Franken, Swetlana Franken

5. Wissensorientierte Gestaltung des Unternehmens (Digitalisierung)

Zusammenfassung
Wir leben in einer sich digitalisierenden Welt. Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen und wird es vermutlich nie sein. Anhand verschiedener Prognosen und Studien (Brynjolfsson & McAfee, Gartner und eigene Überlegungen) wollen wir aufzeigen, was passiert und was weiter auf uns zukommen wird.
Unternehmen haben die Aufgabe, sich selbst zu gestalten, aber es gibt keine Vorlage, wie. Ausgehend von einem Beschreibungsmodell für Unternehmen auf der Basis des Business Model Canvas von Osterwalder und Pigneur sollen in diesem Kapitel Ideen und Tendenzen der Digitalisierung in den verschiedenen Komponenten des Modells aufgezeigt werden, die die Grundlage für die Selbstgestaltung von Unternehmen bilden. Von der Produktgestaltung bis zur Gestaltung des Bewertungssystems (Kosten) müssen viele Komponenten parallel gestaltet werden, wobei alle Einzelkomponenten miteinander verbunden sind und in ihren Abhängigkeiten gedacht und geplant werden müssen. Jedes einzelne Unternehmen ist davon betroffen und sollte seine Position im Prozess der Digitalisierung bestimmen und umsetzen.
Rolf Franken, Swetlana Franken

Lernen in Unternehmen

Frontmatter

6. Theoretische Grundlagen des Lernens

Zusammenfassung
Die moderne Wirtschaft und Gesellschaft zeichnen sich durch eine hohe Dynamik aus, die von einem explosionsartigen Zuwachs von Wissen und den Möglichkeiten digitaler Technologien begleitet wird. Der Erfolg von Unternehmen hängt immer stärker von ihrer Fähigkeit ab, sich an die neuen Bedingungen anzupassen (und diese sogar vorauszusehen), ihr Wissen kontinuierlich zu aktualisieren, neue Geschäftsmodelle, Produkte und Prozesse zu entwickeln. Nur Unternehmen, die in der Lage sind, auf die in der Wirtschaft und Gesellschaft stattfindenden Veränderungen mit Lernprozessen auf allen Ebenen und in allen Bereichen zu reagieren, haben dauerhaft eine Chance, die für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit notwendige Innovationskraft zu entfalten. Allerdings basiert eine Lernende Organisation auf dem individuellen Lernen jedes einzelnen Beschäftigten, deswegen werden zunächst die Grundlagen des individuellen Lernens betrachtet, vor allem die Lernkonzepte im Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus sowie der individuelle und der gruppenbezogene Lernprozess.
Rolf Franken, Swetlana Franken

7. Organisationales Lernen

Zusammenfassung
Ein Unternehmen, das in der dynamischen komplexen Umwelt erfolgreich agieren will, muss sich kontinuierlich weiterentwickeln und sein Wissen über sich selbst und die Außenwelt ständig erneuern – das ist die Aufgabe des organisationalen Lernens. Das zentrale Problem beim Lernen von Unternehmen besteht darin, sinnvolle Lernprozesse der Mitarbeiter zu initiieren und zu steuern, damit das ganze Unternehmen langfristig lernfähig und lernbereit ist. Das organisatorische Lernen basiert auf individuellem Lernen (vgl. Kap. 6), geht jedoch über dieses hinaus. Wissensaustausch und Lernen bei Mitarbeitenden und Arbeitsteams müssen institutionalisiert, koordiniert und auf die Unternehmensziele orientiert werden. Auf der Basis bekannter Theorien des organisationalen Lernens werden in diesem Kapitel die Möglichkeiten der praktischen Gestaltung des Lernens in Unternehmen auf der individuellen, Gruppen-, organisationalen und überorganisationalen Ebene aufgezeigt und anhand konkreter Beispiele beschrieben.
Rolf Franken, Swetlana Franken

Innovationsmanagement

Frontmatter

8. Theoretische Grundlagen der Innovation

Zusammenfassung
Großkonzerne, Mittelständler oder Startups – alle Unternehmen müssen für eine permanente Entwicklung und Erneuerung ihrer Produkte, Prozesse und ihrer Geschäftsmodelle sorgen, um langfristig erfolgreich zu sein. Innovationen sind für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen von großer Bedeutung. Durch erfolgreiche Innovationen erhalten Wissensarbeit und Lernprozesse in Unternehmen ihre Vollendung und Bestätigung: Aus Wissen und Ideen entstehen Produkte, die zu wirtschaftlichem Erfolg und der Marktposition des Unternehmens beitragen und seine Zukunftschancen sichern. Globalisierung, technischer Fortschritt und hart umkämpfte Käufermärkte führen zu immer kürzeren Produktlebenszyklen, zu einer erheblichen Angebotsausweitung und einem enormen Innovationsdruck auf Unternehmen. Die Innovationen können nicht dem Zufall überlassen werden, sondern erfordern ein systematisches Management. In diesem Kapitel werden die Definitionen der Innovation sowie die Innovationstypen nach Gegenstandsbereich, Auslöser und Neuheitsgrad betrachtet. Außerdem werden die Aufgaben und Dimensionen des Innovationsmanagements beschrieben.
Rolf Franken, Swetlana Franken

9. Innovationsstrategie

Zusammenfassung
Die Innovationsstrategie zeigt die Ausrichtung künftiger Innovationen auf und beschreibt, mit welchen Produkten, Dienstleistungen oder Geschäftsmodellen das Unternehmen in der Zukunft wettbewerbsfähig sein will. Sie basiert auf der Gesamtstrategie des Unternehmens, berücksichtigt die unternehmensrelevanten Megatrends in der Gesellschaft und Wirtschaft, vor allem die Technologie und Kundenbedürfnisse. Innovationsstrategie soll konkret, umsetzungsorientiert und verständlich sein. Die Entwicklung der Innovationsstrategie erfolgt in einzelnen vordefinierten Schritten, beginnend mit der Zukunfts- und Trendforschung. Wichtige Ergebnisse der Strategieentwicklung sind Technologie- und Produktportfolio, Entscheidungen über die Neuausrichtung des Geschäftsmodells, organisatorische Gestaltung der Innovationsarbeit und Gestaltung des Innovationsprozesses in Unternehmen.
Rolf Franken, Swetlana Franken

10. Ideenfindung und Ideenumsetzung

Zusammenfassung
Am Anfang jeder Innovation steht eine Idee. Ideen können unterschiedlichen Quellen entspringen: Sie können von einem Erfinder stammen, der in seiner Garage tüftelt, oder aus einer Universität, die Grundlagenforschung betreibt, oder auch aus der Abteilung für Forschung und Entwicklung (F&E) eines Unternehmens im Rahmen einer vorgegebenen Innovationsstrategie. Oft werden die alten und neuen Komponenten zu innovativen Lösungen neu kombiniert, wobei an dem Entstehungsprozess mehrere Personen beteiligt sind. Es ist sinnvoll, verschiedene Innovationsquellen in Betracht zu ziehen, um die Anzahl und die Qualität von Ideen zu erhöhen. Das aktuelle Innovationsgeschehen in Unternehmen wird zunehmend mit der Wissensarbeit verknüpft, da die Komplexität der Produkte und Prozesse die Beteiligung von Spezialisten aus diversen Bereichen und Disziplinen erfordert. Das Wissen der beteiligten internen und externen Akteure stellt die entscheidende Ressource für die Innovationsarbeit dar. Damit aus dem Wissen neue Ideen entstehen, sollte die Kreativität und Motivation der Beteiligten mit gezielten Maßnahmen angeregt und gefördert werden, wobei es um spezielle Kreativitätstechniken und agile Entwicklungsmethoden gehen kann. Verschiedene Wege und Instrumente der internen und externen Ideenfindung sowie der Ideenumsetzung werden in diesem Kapitel thematisiert.
Rolf Franken, Swetlana Franken

11. Steigerung der Innovationsfähigkeit von Unternehmen

Zusammenfassung
Angesichts der immer spezifischer werdenden Kundenbedürfnisse in gesättigten Käufermärkten, steigender Wirtschaftsdynamik und zunehmend kürzeren Produktlebenszyklen können nur diejenigen Unternehmen langfristig erfolgreich sein, die in der Lage sind, auf Dauer schneller als ihre Konkurrenten neue Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle zu implementieren. Die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens wird daher zunehmend bedeutender. Studien belegen, dass die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens sowohl durch persönliche Faktoren wie Kreativität, Lernfähigkeit und Motivation von einzelnen Menschen als auch durch organisatorische Faktoren wie Ressourcen, Strukturen, Kultur und Führung beeinflusst wird. In diesem Kapitel werden die vielfältigen Einflussfaktoren auf die Innovationsfähigkeit von Unternehmen mit praktischen Beispielen ihrer Gestaltung diskutiert.
Rolf Franken, Swetlana Franken
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