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About this book

Die Beiträge des vorliegenden Bandes bilden unterschiedliche Ebenen des Zeitbezugs wissenschaftlicher Weiterbildung ab und geben aus konzeptioneller und empirischer Perspektive zeitbezogene Einblicke in ein dynamisch wachsendes Feld. Zeit in der wissenschaftlichen Weiterbildung gilt als äußerst knappe Ressource, die häufig schwieriger bereitzustellen ist als monetäre Ressourcen. Dies gilt für Weiterbildungsnachfragende und Teilnehmende ebenso wie für Angebotsgestaltung und Hochschulorganisation.​

Table of Contents

Frontmatter

Zeit in der wissenschaftlichen Weiterbildung: eine Einleitung

Zusammenfassung
In der Einleitung werden der Zeitbezug des Lernens Erwachsener – insbesondere in der abschlussbezogenen wissenschaftlichen Weiterbildung – herausgestellt, die Gliederung des Bandes mit den einzelnen Beiträgen präsentiert sowie die Synchronisationsherausforderungen unterschiedlicher Temporalordnungen in der wissenschaftlichen Weiterbildung theoretisch gedeutet.
Wolfgang Seitter

Nachfrage

Frontmatter

Work-Learn-Life-Balance. Temporale Vereinbarkeitsstrategien von berufsbegleitenden Studierenden in der wissenschaftlichen Weiterbildung

Zusammenfassung
Im folgenden Artikel wird der Frage nachgegangen, welche Strategien berufsbegleitende Studierende anwenden, um die Bereiche Erwerbsarbeit, Lernen und Leben auf der temporalen Ebene zu vereinbaren. Dabei konnten aus dem Datenmaterial einerseits Strategien auf der individuellen Ebene als auch im Kontakt mit anderen Personen herausgearbeitet werden.
Kerstin Schirmer

Zeitliche Rahmenbedingungen von Angeboten wissenschaftlicher Weiterbildung aus der Sicht institutioneller Adressaten und Adressatinnen

Zusammenfassung
Im Mittelpunkt des vorliegenden Beitrags steht die Frage, wie Lernzeiten für wissenschaftliche Weiterbildung generiert werden können. In den Blick genommen werden dabei Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber als institutionelle Stakeholder und Partner bei der Entwicklung von Angeboten der wissenschaftlichen Weiterbildung. Es werden die wichtigsten Faktoren für eine Passung zwischen individuellen und institutionellen Adressaten und Adressatinnen dargestellt.
Bianca Fehl

Individuumsbezogene Zeitbudgetstudie – Konzeptionen zur Erhebung der Zeitverausgabung von Teilnehmenden wissenschaftlicher Weiterbildung

Zusammenfassung
Der Beitrag stellt ein Forschungsprojekt zur Zeitverausgabung von Teilnehmenden wissenschaftlicher Weiterbildung in der zweiten Förderphase des Verbundprojekts „WM3 Weiterbildung Mittelhessen“ vor. Grundlage hierfür ist die Betrachtung des aktuellen Forschungsstandes zu den Thematiken der Zeitvereinbarkeit in der Weiterbildung sowie dem (Lern-)Zeitbudget unter methodisch-konzeptionellen sowie thematischen Gesichtspunkten.
Anika Denninger, Ramona Kahl, Sarah Präßler

Angebot

Frontmatter

Zeitformate in der wissenschaftlichen Weiterbildung

Zusammenfassung
Angebote von wissenschaftlicher Weiterbildung an Hochschulen werden in der Regel berufsbegleitend studiert. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie Hochschulen wissenschaftliche Weiterbildung zeitlich organisieren. Dabei spielt für die Teilnehmenden vor allem die Frage nach beruflicher/familiärer Vereinbarkeit von Weiterbildungsangeboten in zeitlicher Hinsicht eine entscheidende Rolle. Dieser Beitrag analysiert die verschiedenen Möglichkeiten der zeitlichen Angebotsgestaltung von wissenschaftlicher Weiterbildung an hessischen Hochschulen und geht dabei auf die diversen Zeitformate, in denen die Angebote organisiert werden, ein.
Carolin Fürst

Blockseminare in der wissenschaftlichen Weiterbildung

Zusammenfassung
Der Faktor „Zeit“ spielt in der Lehre der wissenschaftlichen Weiterbildung, die eine erhöhte Teilnehmenden- und Zielgruppenorientierung aufweist, eine zentrale Rolle. Insbesondere die Zeitknappheit der – beruflich und/oder familiär eingebundenen – Lernenden sowie ein inhärenter Verwertungsanspruch bilden hier besondere Voraussetzungen. Eine mögliche Antwort auf diese Bedingungen stellen zum einen kompakt konzipierte Präsenzveranstaltungen dar, zum anderen beeinflussen diese Voraussetzungen die Blockseminare maßgeblich. Dieser Beitrag fokussiert die methodisch-didaktische Konzipierung von Blockseminaren unter zeitbezogenen Aspekten und präsentiert daran anschließend zwei beispielhafte Ablaufpläne.
Sandra Habeck, Heike Rundnagel

Organisation

Frontmatter

Zeit für wissenschaftliche Weiterbildung an Hochschulen: Ressourcen und Strategien

Zusammenfassung
Die Bedeutung des Zeitaspekts bei der Einführung wissenschaftlicher Weiterbildung an Hochschulen aus Sicht des organisationsinternen Personals ist Gegenstand des Beitrags. Die Materialgrundlage bildet die Reanalyse eines Forschungsprojekts zu förderlichen und hinderlichen Beteiligungsbedingungen an wissenschaftlicher Weiterbildung. Ausgangsthese ist, dass Zeit einen zentralen Ermöglichungsfaktor für die erfolgreiche Institutionalisierung wissenschaftliche Weiterbildung an Hochschulen darstellt. Diese Perspektive wird anhand der drei Themenfelder strukturell-organisationale Zeitressourcen, individuell-personelle Zeitverausgabungsstrategien und angebotsbezogene Zeitorganisation entwickelt. Im Ergebnis sind bislang die Beteiligten gefordert, eine zeitliche Kompatibilität der wissenschaftlichen Weiterbildung mit den vorhandenen Aufgabensegmenten herzustellen, was administrativ-struktureller wie personeller Ressourcen, Unterstützungsstrukturen und einer bedarfsorientierten Angebotsgestaltung bedarf.
Ramona Kahl, Franziska Lutzmann

Organisationszeit der wissenschaftlichen Weiterbildung

Zusammenfassung
Der vorliegende Beitrag fokussiert die Bedeutung von Organisationszeit bei der Implementierung wissenschaftlicher Weiterbildung an Universitäten. Ausgehend von einem systemtheoretischen Zeitbegriff wird die These entfaltet, dass die Einführung wissenschaftlicher Weiterbildung angesichts der systemspezifischen Eigenzeit von Universitäten zeitliche Synchronisationsprobleme mit der internen und externen Organisationsumwelt aufwirft. Auf Grundlage eines DFG-Projekts wird aufgezeigt, wie Universitäten Zeit organisieren, um empirisch identifizierte Probleme der Synchronisation zu bearbeiten. Im Ergebnis lässt sich die Implementierung wissenschaftlicher Weiterbildung als Synchronisation entwicklungsgebundener Ungleichzeitigkeiten konturieren.
Melanie Franz

Passungen

Frontmatter

Anrechnung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen: strukturelle Zeitersparnis und prozedurale Zeitverausgabung

Zusammenfassung
Der Artikel zeigt, welche Rolle ‚Zeit‘ in Bezug auf Anrechnungsverfahren einnimmt und was dies für die Hochschulen, aber auch für die Studierenden bedeutet. Hierbei spielt das Thema Beratung eine wichtige Rolle, da diese viel Zeit in Anspruch nimmt, wenn sie gut vorbereitet und professionell durchgeführt werden soll.
Helmar Hanak

Zeit als Aushandlungsfaktor zwischen Unternehmen und Mitarbeitern im Kontext der wissenschaftlichen Weiterbildung

Zusammenfassung
Der folgende Artikel stellt die Ergebnisse einer Fallstudie über temporale Aushandlungsfaktoren im Matching-Prozess zwischen Unternehmen und Mitarbeiter dar, wenn diese im Rahmen der betrieblichen Weiterbildung ein berufsbegleitendes Studium anstreben. Dabei fungiert Zeit als dynamisch-kritisches Element im Aushandlungsprozess.
Kerstin Schirmer
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