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05-05-2020 | Zeitmanagement | Infografik | Article

Digitalisierung ist für Personalabteilungen Neuland

Author:
Andrea Amerland
1:30 min reading time

Die Personalabteilungen in Deutschland arbeiten noch immer überwiegend anlaog und sind einer Studie zufolge kaum digitalisiert. HR-Manager sind daher in viele administrative Aufgaben verstrickt und wenig zufrieden.
 

Der zeitliche Aufwand für Verwaltungsaufgaben frisst in Deutschlands Personalabteilungen die meisten Ressourcen. 42 Prozent ihrer Arbeitszeit, also rund 17 Stunden pro Woche, müssen HR-Manager für Administration aufwenden. 89 Prozent der rund 500 von Bitkom Research und Personio befragten Personaler finden diesen Anteil zu hoch. Aber da aktuell in mehr als der Hälfte der Unternehmen digitale HR-Tools Mangelware (54 Prozent) sind, wird sich wohl an dieser Arbeitssituation so schnell nichts ändern. 

Besonders viel HR-Administration in kleinen Unternehmen

Für eine hohe Arbeitszufriedenheit sorgt der hohe Anteil an administrativen Routinen unter Personalern allerdings nicht gerade. Denn bei jedem Vierten entspricht der Berufsalltag nicht den Erwartungen (28 Prozent). Besonders in kleineren Unternehmen müssen HR-Manager viele Verwaltungsaufgaben hinnehmen. So verbringen Personaler in Unternehmen mit 50 bis 99 Mitarbeitern durchschnittlich 13 Tage mehr im Jahr mit administrativen To Dos als etwa HR-Abteilungen in Unternehmen mit 200 bis 499 Mitarbeitern. 

Für Personalentwicklung, People Management oder strategische Fragestellungen bleibt angesichts dieser Ressourcenverteilung im Human Resources Management keine Zeit. Obwohl sich ein Großteil der Befragten Entlastung durch Software-Lösungen erhofft, haben lediglich sechs Prozent die meisten HR-Prozesse bereits digitalisiert beziehungsweise zwei Prozent sogar alle. Auch hierbei gibt es je nach Unternehmensgröße Unterschiede. Während fast keines der Unternehmen mit 50 bis 99 Mitarbeitern alle HR-Prozesse digitalisiert hat (0,4 Prozent), sind es bei den Firmen mit 100 bis 199 Mitarbeitern bereits acht Prozent. In großen Organisationen (200 bis 499 Mitarbeiter) ist der HR-Digitalisierungsgrad mit 30 Prozent am höchsten. 

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