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2023 | OriginalPaper | Chapter

5. Zentrale Untersuchungsergebnisse

Authors : Jonas König, Hanna Willwacher, Torge Ziemer, Zarina Feller, Axel Piesker, Colin Delargy, Jan Ziekow, Lech Suwala, Hans-Hermann Albers, Janet Merkel, Jan Porth

Published in: Gleichwertige Lebensverhältnisse

Publisher: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Im folgenden Kapitel werden zentrale Ergebnisse zu Wirtschafts- und Governance-Strukturen sowie zur Förderpraxis der sechs untersuchten Arbeitsmarktregionen vorgestellt. Zunächst erfolgt eine Gegenüberstellung der Untersuchungsregionen anhand verschiedener sozioökonomischer Indikatoren (vgl. Abschn. 5.1). Anschließend werden die einzelnen Arbeitsmarktregionen im Detail betrachtet (vgl. Abschn. 5.2 bis 5.7): Hier erfolgt zunächst eine Analyse der regionalen Wirtschaftsstruktur, gefolgt von einer Betrachtung der regionalen Förderpraxis und der Regional-Governance, auch anhand ausgewählter Beispiele regionaler Initiativen und Netzwerke.

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Footnotes
1
Vgl. Bundesagentur für Arbeit (2020). Die Angaben beziehen sich auf sozialversicherungspflichtig Beschäftige am Arbeitsort. Das dargestellte Zeitintervall 2013–2019 deckt die mittelfristige Entwicklung bis zum Ausbruch der Covid-19-Pandemie ab.
 
2
Vgl. Frenken et al. (2007).
 
3
Vgl. Gort (1962).
 
4
Vgl. Berry (1971).
 
5
Berechnet wird das Entropie-Maß, in dem die Werte der einzelnen Anteile mit dem natürlichen Logarithmus ihres Kehrwerts gewichtet und dann aufaddiert werden (Jacquemin & Berry, 1979).
 
6
Burstedde & Risius (2017).
 
7
Vgl. Regionaldatenbank Deutschland; Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz.
 
8
Allein im Jahr 1969 sollen nach einem Bericht der Wochenzeitung ZEIT in der Stadt Pirmasens 62 Mio. Paar Schuhe in etwa 300 Fabriken gefertigt worden sein. Vgl. Schmeling (2018).
 
9
Vgl. Ludewig et al. (2007, S. 29 f.).
 
11
Vgl. Abdalla et al. (2018); Ludewig, Otto & Stabler (2007), S. 31, 33 f.; Regionaldatenbank Deutschland.
 
13
Eigene Berechnung auf Grundlage von Ludewig, Otto & Stabler (2007), S. 14; Regionaldatenbank Deutschland. Vgl. auch Abdalla et al. (2018); Schmeling (2018).
 
14
Eigene Berechnung auf Grundlage von Regionaldatenbank Deutschland; Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz. Das Ausmaß der demografischen Schere wird umso deutlicher mit Blick auf den Landesdurchschnitt in Rheinland-Pfalz, bei dem der Anteil der Altersgruppe ab 65 Jahre bei 21,7 %, und der der Altersgruppe der unter 20-Jährigen bei 23,9 % liegt.
 
15
Entwicklung BIP/Einw. 2000–2018 in €: + 9200; Entwicklung Einkommen privater Haushalte/Einw. 2000–2017 in €: + 6400, Entwicklung Anzahl Arbeitslose 2001–2019: -47,5 % (total: −4.000). Vgl. Regionaldatenbank Deutschland; Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz.
 
16
Vgl. Regionaldatenbank Deutschland (2020); Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (2020). Ähnlich äußern sich auch Abdalla et al. (2018).
 
24
https://​www.​deutsche-schuhfachschule.​de/​ (zuletzt abgerufen am 30.04.2023).
 
27
Der Standort Pirmasens befindet sich auf dem Gelände einer ehemaligen US-Kaserne auf der Husterhöhe; der Standort Zweibrücken auf dem Gelände der Kreuzbergkaserne, der ehemaligen Liegenschaft der US-Armee auf dem Zweibrücker Kreuzberg.
 
54
Neben der Hochschule Kaiserslautern sind Akteure wie die TU Kaiserslautern, das Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens oder der Klebstoffproduzenten Kömmerling beteiligt.
 
58
„Mehr Natur und Kultur erleben“, „Mehr Leben in der Region“ und „Mehr Leben in der Region“, https://​pfaelzerwaldplus​.​de/​lag/​leader-region/​.
 
84
Denkbar sei hier u. a. der Einsatz digitaler Tools bei der Verteilung von Arbeitszeiten oder zur Optimierung des Materialflusses.
 
87
Die Westpfalz entspricht den Arbeitsmarktregionen Pirmasens und Kaiserslautern.
 
97
Beispielsweise sei der Gründungsort der ZRW die Stadt Zweibrücken gewesen, die Geschäftsstelle befinde sich wiederum in Kaiserslautern.
 
113
Wirtschaftsförderungs-GmbH Lüneburg (2020), S. 1; https://​www.​hansestadtlueneb​urg.​de/​Home-Hansestadt-Lueneburg/​Stadt-und-Politik/​Verkehr.​aspx; Schiller (2014, S. 81 f.).
 
116
Vgl. Pries (2001, S. 4–11).
 
117
Vgl. Hagedorn (1915).
 
119
Vgl. Redding & Sturm (2008, S. 1770).
 
120
Vgl. Sander (1988, S. 13–15).
 
121
Vgl. Ritter (1982, S. 83–90).
 
122
Vgl. Redding & Sturm (2008).
 
123
Vgl. Sander (1988, S. 13–17).
 
124
Vgl. Bürkner (1999, S. 280).
 
125
Vgl. Bürkner (1999, S. 284).
 
126
Vgl. Ziegler (1992, S. 8).
 
127
Beschluss des Bundestags vom 2. Juli 1953.
 
128
Gesetz zur Förderung des Zonenrandgebiets (Zonenrandförderungsgesetz) vom 5. August 1971.
 
129
Vgl. Bürkner (1999, S. 281).
 
130
Vgl. Bürkner (1999, S. 283).
 
131
Vgl. Bürkner (1999, S. 285).
 
132
Vgl. Bürkner (1999, S. 288).
 
133
Bürkner (1999, S. 288).
 
134
Bürkner (1999, S. 292).
 
135
Vgl. Seidel & von Ehrlich (2015, S. 22).
 
136
Vgl. Seidel & von Ehrlich (2015).
 
137
Vgl. Schiller et al. (2014, S. 10 und S. 82 f.).
 
140
Vgl. Benecke & Enkelmann (2020, S. 306).
 
141
Vgl. Schiller et al. (2014, S. 11).
 
142
Vgl. Schiller et al. (2014, S. 18).
 
143
Vgl. Schiller et al. (2014, S. 24).
 
146
Wirtschaftsförderungs-GmbH Lüneburg (2020, S. 3).
 
149
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.
 
151
Niedersächsische Staatskanzlei, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (2015).
 
152
Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (2006).
 
153
Niedersächsische Staatskanzlei, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutze (2015).
 
154
Niedersächsische Staatskanzlei, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutze (2015).
 
160
Vgl. Allianz für Fachkräfte Nordostniedersachen (2018).
 
162
Vgl. OECD (2015).
 
163
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Lüneburg (2016).
 
164
Sechs Unternehmen machten hierzu keine Angaben.
 
165
52 Unternehmen machten hierzu keine Angaben.
 
166
Zwei Unternehmen machten hierzu keine Angaben.
 
167
Vgl. Anokhin & Wincent (2012).
 
170
https://​www.​mw.​niedersachsen.​de/​startseite/​themen/​wirtschaft/​grundungen_​und_​start_​ups/​start_​up_​initiative/​start_​up_​zentren/​start-up-zentren-178188.​html bzw. Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit Verkehr und Digitalisierung & Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur (2020).
 
171
Vgl. Benecke/Enkelmann (2020, S. 303 f.); https://​ratsinfo.​stadt.​lueneburg.​de/​bi/​vo020.​asp?​VOLFDNR=​8725; Vorlage VO/8722/19.
 
172
Vgl. Benecke/Enkelmann (2020, S. 304).
 
174
Vgl. Benecke/Enkelmann (2020, S. 305).
 
175
Vgl. Benecke/Enkelmann (2020, S. 306).
 
176
Vgl. Benecke/Enkelmann (2020, S. 306).
 
177
Benecke/Enkelmann (2020, S. 306 f.) bzw. https://​startups-lueneburg.​de.
 
178
Vgl. Benecke/Enkelmann (2020, S. 304).
 
180
Bürgerinformationssystem Stadt Lüneburg: https://​ratsinfo.​stadt.​lueneburg.​de/​bi/​vo020.​asp?​VOLFDNR=​8725; Vorlage VO/8722/19.
 
181
Vgl. auch Enkelmann/Benecke (2020, S. 308).
 
182
Vgl. Dorn (2019).
 
183
Vgl. Dorn (2019, S. 12).
 
185
Hierbei handelte es sich um einen Einkaufsverband.
 
186
Als sonstige Gründe für die Netzwerkkooperation wurden Netzwerke allgemein, die gemeinsame Werbung bzw. das gemeinsame Marketing und die umfassendere Beratung von Kunden genannt.
 
191
Vgl. Regionaldatenbank Deutschland.
 
192
Vgl. ebd.
 
193
Vgl. BBSR 2020: Inkar-Datenbank.
 
194
Vgl. ebd.
 
197
Landesregierung NRW (1968, S. 54–55).
 
200
BBSR 2020: Inkar-Datenbank.
 
202
BBSR (2020): Inkar-Datenbank. Erläuterung: Anteil der Ein- und Auspendler an den SV Beschäftigten am Wohnort in % / Pendlersaldo je 100 SV Beschäftigte am Arbeitsort.
 
203
Ebd.
 
204
Angabe in Prozent.
 
205
Angabe in Prozent.
 
206
Anteil der Ausländer an den Einwohnern in Prozent.
 
207
Anteil der SV Beschäftigten am Arbeitsort von 15 bis unter 30 Jahre an den SV Beschäftigten in Prozent.
 
208
Studierende an wissenschaftlichen Hochschulen und Fachhochschulen je 1.000 Einw.
 
209
Anteil der Arbeitslosen an den zivilen Erwerbspersonen in Prozent.
 
210
Anteil der Arbeitslosen, 1 Jahr und länger arbeitslos, an den Arbeitslosen in Prozent.
 
211
Anteil der Arbeitslosen 55 Jahre und älter an den zivilen Erwerbspersonen 55 Jahre und älter.
 
212
Empfänger von Leistungen nach SGB II je 1000 Einwohner.
 
220
Fünf Unternehmen machten hierzu keine Angaben.
 
221
Vier Unternehmen machten hierzu keine Angaben.
 
222
Ein Unternehmen verwies auf die Dauer der Genehmigungen. Ein Unternehmen gab an, dass es ein viel zu großer Dschungel an Förderthemen sei. In der Zeit „mache man lieber Umsatz“. Ein Unternehmen wies daraufhin, dass es kein Förderprogramm gebe, in welches das Unternehmen (Anzahl Mitarbeiter und Umsatz) hineinpasse.
 
223
Hierbei wurden nur die Programme berücksichtigt, die auch konkret benannt wurden. Zwei Unternehmen gaben an, verschiedene Förderprogramme genutzt zu haben, machten hierzu jedoch nur allgemeine Angaben (Mittel der KfW- und NRW-Bank sowie verschiedene Forschungs- und Entwicklungsprojekte).
 
224
27 Unternehmen machten hierzu keine Angaben.
 
225
Ein Unternehmen nannte keine Bereiche.
 
227
Expertenkommission Masterplan Wissenschaft (2018, S. 34).
 
228
Ebd., S. 34.
 
229
Ebd., S. 34.
 
230
Expertenkommission Masterplan Wissenschaft (2018, S. 7).
 
233
Vgl. ebd.
 
234
Vgl. ebd.
 
237
Andere Netzwerkpartner, mit denen die Unternehmen zusammenarbeiteten, waren Verbände/Kammern.
 
238
Als weitere Gründe für die Netzwerkkooperation wurden die Projektakquise, die Stärkung der Region und die Kundengewinnung angegeben.
 
240
Im Jahr 2017 lag das BIP/Einwohner bei 72,9 % des Durchschnitts der GRW-Gebiete und bei 62,6 % Gesamtdeutschlands.
 
241
Vgl. Rafalski (2020).
 
242
Vgl. Seifert et al. (1998).
 
244
Veränderung der Kaufwerte für Bauland in € je qm 2012/2013–2016/2017: 30,40. Durchschnittliche Kaufwerte für <Bauland in € je qm 2017/22.017: 82,00.
 
246
Die Entwicklung der durchschnittlichen Haushaltseinkommen betrug von 2012–2017 17,4 %, das Bruttoinlandsprodukt stieg um 24 %.
 
247
Vgl. Institut der deutschen Wirtschaft (2020).
 
249
Vgl. Complan & Prognos AG (2013).
 
250
2010 wurde die Fachhochschule Eberswalde in Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH) umbenannt.
 
251
„Die niedrigsten Gründungszahlen in der Wissenswirtschaft in Brandenburg wies im Zeitraum von 1997 bis 2018 die Raumordnungsregion Uckermark-Barnim auf.“ Mit 1,43 Gründungen je 10.000 Einwohner im Jahr 2018, hat sich die Gründungsintensität in den letzten 20 Jahren mehr als halbiert (Vgl. Ihle et al., 2020).
 
253
Mehrere Gesprächspartner weisen allerdings darauf hin, dass Studierende der HNEE zunehmend in die Region ziehen und nicht mehr überwiegend ihren Wohnstandort in Berlin wählen.
 
254
Vgl. Franz (2017).
 
255
Im Rahmen der Brandenburger Innovationsgutscheine werden etwa Erstkontakte von KMU mit Hochschulen in Form von Beratungen, Machbarkeitsstudien (100 %) oder Labortätigkeiten gefördert oder kurzfristig umsetzbare Forschungs- und Entwicklungsprojekte (50 %) gefördert.
 
256
Vgl. Landkreis Barnim (o. J.).
 
257
Ein Unternehmen machte hierzu keine Angaben.
 
258
Vier Unternehmen machten hierzu keine Angaben.
 
276
Vgl. IWH (2011, S. 41).
 
277
Vgl. IWH (2011, S. 44).
 
279
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (2019, S. 8).
 
281
Vgl. Leibnitz-Institut für Länderkunde (2017, S. 1); Stadt Leipzig (2020, S. 98).
 
285
Vgl. Stadt Leipzig (2020, S. 8).
 
290
Im Hinblick auf das hier dargelegte Forschungsprojekt soll der Themenkomplex „Kohleausstieg“ allerdings weitgehend ausgeklammert werden, weil er ein Sonderfall regionalpolitischer Bemühungen darstellt. Nichtsdestoweniger bleibt der Strukturwandel des mitteldeutschen Braunkohlereviers eine zentrale Herausforderung, aber aufgrund der vorgesehenen Mittelzuflüsse auch eine besondere Entwicklungschance für die AMR.
 
291
Gemeinschaftsausschuss der Sächsischen Wirtschaft (o. J.).
 
293
Eine Einordnung der Mittelzuflüsse mithilfe von Vergleichsregionen ist aufgrund fehlender Daten leider nicht möglich.
 
296
Ein Unternehmen machte keine Angaben.
 
297
Zwei Unternehmen machen hierzu keine Angaben.
 
298
Drei Unternehmen machten hierzu keine Angaben.
 
301
Stadt Leipzig (2020, S. 54).
 
311
Vgl. Aust et al. (2000).
 
312
Vgl. Industrie- und Handelskammer Erfurt (2018).
 
313
IN diesem Zusammenhang sei nochmals auf das Phänomen der „passiven Sanierung“ hingewiesen, das sich in vielen ostdeutschen Arbeitsmarktregionen beobachten lässt. Passive Sanierung ergibt sich dadurch, dass ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus der Erwerbstätigkeit ausscheiden und gleichzeitig jüngere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Region verlassen. Beide Dynamiken können eine rein statistische Verbesserung von Daten bewirken, die pro SV-Beschäftigte bzw. pro Einwohner ausgewiesen sind.
 
314
Vgl. Industrie- und Handelskammer Erfurt (2018).
 
318
Dieses Problem stellt sich insbesondere in den ländlichen Teilen der Arbeitsmarktregion und betrifft, wie angedeutet, vor allem Familienunternehmen, die sich insbesondere durch eine besondere Verwurzelung in der Region auszeichnen und somit neben Arbeitsplätzen ebenso als Identitätsanker fungieren.
 
320
An dieser Stelle sei ergänzt, dass nach Einschätzung mehrerer Interviewpartner vereinzelte Unternehmensgründungen im Bereich Umwelt, Nachhaltigkeit, Ernährung, Soziales und Gesundheit potenziell neue Entwicklungspfade für den ländlich geprägten Süden der Arbeitsmarktregion aufzeigen.
 
321
Vgl. Freistaat Thüringen (2014).
 
326
15 Unternehmen machten hierzu keine Angaben.
 
327
Die kreisfreie Stadt Eisenach und der Wartburgkreis haben im April 2019 einen Fusionsvertrag unterzeichnet. Im Zuge der Umsetzung des Vertrags wird die Stadt Eisenach zum Jahresbeginn 2022 in den Wartburgkreis eingegliedert. Bad Salzungen wird Kreisstadt bleiben; Eisenach den Titel „große Kreisstadt“ bekommen. Welche Folgen die Neugliederung für die Organisation der Wirtschaftsförderung und die Regional Governance allgemein haben wird, ist Gegenstand laufender Diskussionen und damit noch nicht absehbar.
 
331
Vgl. Adam (1998).
 
332
Im Jahr 2010 waren es 40 Mitglieder.
 
334
Satzung des Vereins zur Regionalentwicklung und Tourismus „Rhönforum e. V.“ (Stand: 14.10.2008).
 
Metadata
Title
Zentrale Untersuchungsergebnisse
Authors
Jonas König
Hanna Willwacher
Torge Ziemer
Zarina Feller
Axel Piesker
Colin Delargy
Jan Ziekow
Lech Suwala
Hans-Hermann Albers
Janet Merkel
Jan Porth
Copyright Year
2023
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-42431-2_5