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2014 | Book

Zur Berücksichtigung motivationaler Faktoren im Qualitätsmanagement

Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung

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About this book

In der führungstheoretischen Auseinandersetzung wird der Einfluss der Mitarbeitermotivation auf den unternehmerischen Erfolg immer stärker diskutiert. Qualitätsmanagementsysteme berücksichtigen durch Konzepte wie das der Mitarbeiterorientierung punktuell motivationale Aspekte der Arbeitsplatzgestaltung im Hinblick auf Qualitätssicherung. Der Einfluss motivationaler Aspekte auf die Qualität von Weiterbildung ist im erziehungswissenschaftlichen Kontext bislang wenig untersucht worden. Ausgehend von der Analyse des im pädagogischen Feld am häufigsten implementierten Qualitätsmanagementsystems zeigt Mario Dieninghoff eine mögliche Verankerung motivationsrelevanter Dimensionen der Organisations- und Arbeitsplatzgestaltung in Qualitätsmanagementsystemen auf.

Table of Contents

Frontmatter
1. Einleitung
Zusammenfassung
Qualität avancierte in den vergangenen Jahrzehnten zu dem Modewort in der betriebswirtschaftlichen Auseinandersetzung schlechthin. Seit den 1990er Jahren steht
  • »(…) in der nationalen Bildungsdebatte mit Blick auf die globale Konkurrenz aktuell das Streben nach mehr Exzellenz und Wettbewerbsfähigkeit neben Diagnosen von Leistungsschwäche und Versäumnissen (…)« (Galiläer, 2005, S. 9).
Mario Dieninghoff
2. Qualitätsmanagement in der Weiterbildung
Zusammenfassung
»Qualität in der Erwachsenenbildung – eine neue Mode?« (Knoll, 2002, S. 72), so führt Jörg Knoll in die Betrachtung der Qualitätsthematik für den Bereich der Weiterbildung ein. Für viele der in der Weiterbildung Beschäftigten ist die Qualitätsthematik eine neue herausfordernde Angelegenheit, wenngleich eine ähnliche Systematik in der stetigen Professionalisierung des eigenen beruflichen Handelns in der Weiterbildung schon vorher anzutreffen gewesen war (vgl. Hartz, 2010, S. 5/Knoll 2002, S. 72). Die Bedeutung von Qualitätsentwicklung und das öffentliche Interesse hinsichtlich der Leistungsfähigkeit einer Organisation nehmen zu. So kam es, dass Qualitätsmanagement in den vergangenen Jahren als eines der Kerngeschäfte von Bildungsorganisationen verstanden wurde (vgl. Bülow-Schramm, 2006, S. 9-11).
Mario Dieninghoff
3. Die Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung
Zusammenfassung
Die LQW als Gegenstand dieser Untersuchung soll anschließend in ihren Grundzügen näher vorgestellt werden. Die Entstehung des Modells orientiert sich an den spezifischen Entwicklungen der Weiterbildungslandschaft. Die Nachvollziehbarkeit einer zunehmenden Nutzung der LQW in Wirtschaftsorganisationen und die spezielle Ausrichtung an pädagogischen Erfordernissen bedingt eine bildungswissenschaftliche, lern- und organisationstheoretische Grundlegung des Modells, die neben dem Aufbau und Ablauf des Verfahrens in diesem Kapitel thematisiert werden.
Mario Dieninghoff
4. Motivation als Konzept des Qualitätsmanagements
Zusammenfassung
Die motivationstheoretischen Erkenntnisse und Termini zeichnen sich durch eine Vielfalt an Perspektiven und Forschungsansätzen aus. Diese haben jeweils unterschiedlichen Einfluss auf das Konzept der Motivation. Um dem Leser die fachliche Auseinandersetzung und Einordnung der Arbeit zu ermöglichen, sollen die Grundströmungen in ihren wichtigsten Aussagen nachgezeichnet werden, bevor diese eine fachliche Einordnung über den Zusammenhang von Qualität und Motivation (sowohl in Wirtschaftsunternehmen als auch im pädagogischen Feld) erfahren.
Mario Dieninghoff
5. Der Job Diagnostics Survey (JDS)
Zusammenfassung
Ausgehend von den motivationstheoretischen Erarbeitungen im vorherigen Kapitel wird an dieser Stelle das Job Characteristics Model in seiner historischen Entstehung betrachtet, die zunehmend den Menschen in seiner Wichtigkeit für ein Unternehmen erkennt. Der theoretische Aufbau des Modells und das sich daraus ableitende Analyseverfahren bilden die Grundlage des Verständnisses der deduktiven Kategorienbildung der empirischen Untersuchung.
Mario Dieninghoff
6. Empirischer Teil
Zusammenfassung
Die Güte einer wissenschaftlichen Untersuchung hängt maßgeblich von der Transparenz des Erkenntnisinteresses und der intersubjektiven Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse ab (vgl. Lamnek & Krell, 2010). In diesem Sinne sollen im nachfolgenden Kapitel sowohl das zu Grunde gelegte forschungstheoretische als auch – praktische Verständnis skizziert werden. Letzteres zeichnet sich durch die Transparenz grundlegender methodischer Entscheidungen aus, die zur theoriegeleiteten Ableitung des Untersuchungsinstruments führen.
Mario Dieninghoff
7. Ergebnisse
Zusammenfassung
Die Darstellung der Untersuchungsergebnisse erfolgt in drei Schritten. Im ersten Schritt werden die Vorteile der quantitativ deskriptiven Analysemethoden für die qualitativ gewonnenen Daten genutzt (vgl. Kapitel 6.3). Hierzu erfolgt ein differenzierter Gesamtüberblick der vorgenommenen Kodierungen. Eine frequenzanalytische Aufbereitung der Kodierungshäufigkeiten und deren quantitative Darstellung dienen dazu.
Mario Dieninghoff
8. Erträge der Untersuchung
Zusammenfassung
Die theoretische Auseinandersetzung in dieser Arbeit galt vordergründig der Rechtfertigung einer Erhebung und möglichen Verankerung von Mitarbeitermotivation innerhalb des Qualitätsmanagements. Es stellte sich heraus, dass organisationale Qualität ein standpunktbezogener Begriff ist, welcher in Bezug auf das Lernen nicht allgemeingültig und eindimensional formuliert werden kann. Diese individuelle Ausgestaltung sollte sich nicht nur auf Lernende beziehen, sondern ebenfalls Mitarbeiter einer Organisation ins Blickfeld nehmen.
Mario Dieninghoff
Backmatter
Metadata
Title
Zur Berücksichtigung motivationaler Faktoren im Qualitätsmanagement
Author
Mario Dieninghoff
Copyright Year
2014
Electronic ISBN
978-3-658-06290-3
Print ISBN
978-3-658-06289-7
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-06290-3

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