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2023 | OriginalPaper | Chapter

6. Zusammenfassung

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Zusammenfassung

In dieser Arbeit wurde ein Verfahren zur Charakterisierung der leitungsgebundenen Störaussendungen von leistungselektronischen Fahrzeugkomponenten vorgestellt. Bei der Entwicklung von Fahrzeugkomponenten werden entwicklungsbegleitend und am Ende des Entwicklungszeitraumes Hardware-Tests nach CISPR 25 [16] durchgeführt. Damit wird die EMV der Komponente und nach der Integration die EMV des Gesamtfahrzeuges sichergestellt. Die Komponententests erfolgen in einer genormten Prüfumgebung, die standardisierte industrieübergreifende Prüfungen gewährleistet. Ein Risiko entsteht dadurch, dass die Prüfumgebung nicht die Zielumgebung der Komponente im Fahrzeug abbildet. Durch veränderte Randbedingungen, wie beispielsweise abweichenden Leitungslängen oder einem veränderten Massebezug, verändert sich die Störcharakteristik einer Komponente im Fahrzeug. Herausfordernd wird dieser Umstand, wenn dadurch unzulässige Unverträglichkeiten entstehen, die erst zum Zeitpunkt der Integration in das Fahrzeug auftreten. Zum Zeitpunkt der Integration in das Gesamtfahrzeug ist es deutlich zeit- und kostenaufwendiger, Designänderungen vorzunehmen, als zu früheren Zeitpunkten. In Wissenschaft und Technik gibt es unterschiedliche Ansätze, die sich dieser Herausforderung annehmen. Ein Ansatz ist die Charakterisierung des Störverhaltens mittels einer ESQ. Eine ESQ kann in eine Simulationsumgebung eingebunden und so die Auswirkungen einer veränderten Umgebung auf die Störcharakteristik simuliert werden. Das hier vorgestellte Verfahren bietet einen Ansatz, bei dem eine Komponente messtechnisch charakterisiert wird. Eine messtechnische Charakterisierung ermöglicht, im Gegensatz zu einem simulierten Modell der ESQ, die Berücksichtigung des nicht-idealen Verhaltens der Komponente in dem ESQ-Modell. Die Messung erfolgt kontaktlos, mit einer geringen Rückwirkung auf die Störcharakteristik, da nicht in die Komponente eingegriffen werden muss, um einen Messabgriff zu ermöglichen. Die dennoch vorhandene Rückwirkung wird, durch eine vorherige Kalibrierung des Messaufbaus, in der Messdatenauswertung berücksichtigt.

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Metadata
Title
Zusammenfassung
Author
Teresa Tumbrägel
Copyright Year
2023
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-42557-9_6

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