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Über dieses Buch

Die Vorräte an fossilen Brennstoffen sind einmalig und begrenzt. Das bei ihrer Nutzung entstehende CO2 verstärkt vermutlich den Treibhauseffekt der Atmosphäre. Dadurch gewinnt die pflanzliche Biomasse als erneuerbare Energiequelle immer mehr an Bedeutung, zumal sie gleichzeitig weitgehend CO2-neutral ist. Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit der Verwendung von Rapsöl als Treibstoff, mit Festbrennstoffen aus Reststoffen (Holz, Stroh) und mit speziell angebauten Energiepflanzen zur direkten thermischen Nutzung. Die zentralen Fragen sind: Welchen Beitrag zur Energieversorgung Deutschlands kann die Biomasse leisten? - Inwieweit kann die CO2-Belastung der Atmosphäre durch die energetische Nutzung von Biomasse gesenkt werden? - Kann durch den Anbau von Energiepflanzen die Agrarstrukturkrise entschärft werden, ohne daß zusätzliche ökologische Probleme entstehen? Das Buch gibt klare, wissenschaftlich begründete Empfehlungen an die politischen Entscheidungsträger, Landwirte und die Energiewirtschaft.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Zusammenfassung
Landwirtschaft und Energiewirtschaft stehen vor entscheidenden Umwälzungen und müssen mit grundlegenden Strukturveränderungen fertig werden. Die Energiewirtschaft ist durch das Versprechen der Bundesregierung, den CO2-Ausstoß der Bundesrepublik bis zum Jahre 2005 um 25 % gegenüber der Emission im Jahre 1987 zu senken, in die Pflicht genommen, soweit wie möglich zur Realisierung dieses weitgesteckten Zieles beizutragen. Das bedeutet Energieeinsparmaßnahmen, rationelle Energieverwendung und die sukzessive Substitution fossiler Energieträger durch regenerative Energien, die gleichzeitig weitgehend CO2-neutral sind. Unter den zur Verfügung stehenden Optionen aus Sonnen-, Wind-, Wasser- und Geoenergie kam der indirekten Nutzung der Sonnenenergie über pflanzliche Biomasse global schon immer eine besondere Bedeutung zu (Brennholz!). An dieser dominierenden Rolle der Biomasse innerhalb der Palette der regenerativen Energieträger wird sich auch in absehbarer Zeit nichts ändern: Ihre Nutzung kann noch ausgeweitet werden (Wasserkraft hingegen stößt hier in Deutschland bereits an Grenzen) und ist entweder bereits wirtschaftlich oder durch relativ kostengünstige Maßnahmen in den Bereich der Wirtschaftlichkeit zu rücken (was für die direkte Solarenergie- und Windenergienutzung noch nicht absehbar ist).
Holger Flaig, Hans Mohr

2. Stellungnahmen

Zusammenfassung
Bei den im folgenden abgedruckten Stellungnahmen handelt es sich um Meinungsäußerungen. Der Text wurde von den Herausgebern lediglich formal bearbeitet und dem Layout angepaßt. Für den Inhalt zeichnen ausschließlich die Autoren verantwortlich.
Ekkehard Löhle, Hans-Hinrich Dölle, Ludger Reddemann

3. Gutachten

Zusammenfassung
Die wissenschaftliche Verantwortung für die im folgenden abgedruckten Gutachten liegt bei den jeweiligen Autoren. Die Herausgeber haben den Autoren lediglich einige Vorschläge unterbreitet und im Bedarfsfall das Layout der Beiträge dem gewünschten Druckbild angepaßt. Die Gutachten wurden im Anschluß an den Workshop aktualisiert und spiegeln den Stand des Wissens von Ende Januar 1993 wider.
Christian Ahl, M. Dambroth, Ludwig Leible, Detlev Wintzer, Werner Kleinhanß, B. A. Widmann, Konrad Scheffer, L. Dimitri, A. Strehler, Henry Busch, Erich Ortmaier, Hermann Lüschen, Siegfried Rettich, H. Mohr, Julian Nida-Rümelin

4. Workshop und Diskussion

Zusammenfassung
Der Beitrag gliedert sich in Fragen zu bestimmten Themenkomplexen. Die auf dem Symposium darauf erarbeiteten Antworten und Angaben aus der Literatur ergänzen sich der besseren Lesbarkeit wegen zu einem einheitlichen Text. Workshop-Äußerungen sind entweder explizit als solche bezeichnet oder dadurch erkennbar, daß Hinweise auf Gutachten oder ein Literaturzitat fehlen oder die indirekte Rede verwendet wird.
Holger Flaig, Hans Mohr

5. Synopse

Zusammenfassung
Der vorliegende Band ist der Abschlußbericht des Projekts „Energie aus Biomasse — eine Chance für die Landwirtschaft?“.
Roland Lindner

6. Für den eiligen Leser: Ein Frage- und Antwortspiel

statt einer Zusammenfassung
Ohne Zusammenfassung
Holger Flaig, Hans Mohr

Backmatter

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