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Über dieses Buch

Die spektakuläre Entwicklung der Energiepreise macht den gedankenlosen Verbrauch von Energie für die Bürger und die Unternehmen auch in den reichen Industrieländern zunehmend zum teuren Luxus. Dabei sind der Bezug von Heizöl oder Erdgas, das Tanken von Benzin oder auch der Strom aus der Steckdose nur vordergründig das Ziel unserer Wünsche.

Was aber steckt eigentlich dahinter? Indem wir diese Energien z.B. in Heizkesseln oder Motoren verbrauchen, wandeln wir sie in „Nutzenergie", wie Wärme oder Arbeit um. Damit erfüllen wir die von uns gewünschten „Energiedienstleistungen", wie die Beheizung oder Beleuchtung von Räumen, den Betrieb stationärer oder mobiler Antriebe und weiteres mehr.

Die beiden Autoren stellen die komplexen Zusammenhänge zu diesem Thema systematisch und wissenschaftlich fundiert dar. Gegliedert nach den verschiedenen Energiedienstleistungen werden die physikalisch-technischen Gesetzmäßigkeiten sowohl bei der Umwandlung in Nutzenergie als auch bei deren Wirksamwerden im Sinne der Energiedienstleistung aufgezeigt. In diesem Kontext erschließen sich sowohl die quantitative Bedeutung der einzelnen Energieverbrauchsbereiche als auch die vielfältigen Wege und Möglichkeiten einer rationelleren Energienutzung.

Das Buch wendet sich an Ingenieure in der Energieversorgung und Energieberatung, die technisch machbare, wirtschaftlich optimierte Lösungen bereitstellen sollen, sowie an Studierende der Energietechnik und Energiewirtschaft

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung und Grundbegriffe

Zusammenfassung
Die Energietechnik ist eine unverzichtbare Grundlage, die Abhängigkeit menschlichen Handelns und Wirkens von den Umweltbedingungen zu lockern und als human empfundene Lebensbedingungen zu schaffen. Die Verfolgung dieses Zieles führte schon immer und führt auch weiterhin zu Eingriffen in die Ökologie. Damit beeinflussen die Auswirkungen dieser Eingriffe wiederum die Lebensgestaltung des Menschen (Schaefer et al. 1995).

2. Deckung von Prozesswärmebedarf

Zusammenfassung
Die Prozesswärme verursachte in Deutschland im Jahre 2005 einen Endenergieverbrauch von insgesamt 2.415 PJ, das sind 26,3 % des Gesamtverbrauchs aller Sektoren (vgl. Abb.1.3).

3. Raumheizung und Klimatisierung

Zusammenfassung
Der große energiewirtschaftliche Stellenwert der Raumheizwärme wird daraus deutlich, dass auf sie rd. ein Drittel des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland entfällt, vgl. Abb. 1.3. Dies ist der größte einheitliche Bedarfsposten, wenn man den Bedarf an mechanischer Energie für mobile und für stationäre Anwendungen getrennt betrachtet.

4. Beleuchtung

Zusammenfassung
Beleuchtung als Energiedienstleistung bezieht ihre Bedeutung in erster Linie aus der besonderen Rolle, die der Nutzenergieform Licht in den Wechselbeziehungen zwischen dem Menschen und seiner Umwelt zukommt. Licht vermittelt nicht nur optische Informationen, sondern übt auf den Menschen unmittelbar psychologische, ästhetische und physiologische Wirkungen aus (Hentschel 1994).

5. Stationäre Antriebe

Zusammenfassung
Viele Energiedienstleistungen, namentlich in der Fertigungs- und Verfahrenstechnik, basieren auf einem Bedarf an mechanischer Arbeit als Nutzenergie. Der entsprechende Betrag an „Aktivenergie“ wird von einer Arbeitsmaschine geliefert, welche ihrerseits von einer Kraftmaschine (= Motor) angetrieben wird.

6. Energieanwendung im Verkehr (Transportwesen)

Zusammenfassung
Maßgebend für die Entwicklung des Endenergieumsatzes im Verkehr sind die Verkehrsleistungen im betrachteten Zeitraum sowie der spezifische Energiebedarf der einzelnen Verkehrsmittel.

7. Gewinnen und Verarbeiten von Daten

Zusammenfassung
Die exakte analytische Bestimmung von energietechnischen Vorgängen oder Abläufen an einer Anlage anhand von Kenndaten und Algorithmen ist in geschlossener Form nicht möglich. Dazu sind die Verknüpfungen der energetischen Bestimmungsgrößen mit fertigungstechnischen und betriebswirtschaftlichen Bedingungen sowie mit den beispielsweise von der Umwelt, vom Bedienungspersonal etc. herrührenden Einflüssen zu komplex.

Backmatter

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