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Über dieses Buch

Dieses Buch beschreibt die anlagentechnischen Komponenten für die Wärmeversorgung von Gebäuden sowie die Anlagentechnik und die dazugehörigen Parameter. Es wird beschrieben, wie die Parameter für eine energieeffiziente Auslegung zu wählen sind. Auf diese Weise hilft das Buch dem Praktiker bei einer kundenorientierten und energieoptimierten Umsetzung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Zusammenfassung
Die häufigste Art der Wärmeübertragung zur Beheizung von Gebäuden erfolgt heute über Heizflächen, welche vom Heizmedium Wasser durchflossen werden. Die Wärmeleistung der Heizflächen wird durch die Vorlauftemperatur und den Volumenstrom bestimmt. Die Vorlauftemperatur wird in der Heizzentrale am Heizungsregler in Abhängigkeit von der Außentemperatur eingestellt. Die Einstellung des Volumenstroms erfolgt an den Heizflächen durch Eingriffe der Thermostatventile, welche eine bestimmte Raumtemperatur gewährleisten sollen. Die Rücklauftemperatur kann als Antwort auf die Einstellungen von Vorlauftemperatur und Volumenstrom angesehen werden.
Wolfgang Heße

2. Verbrauchs-Kosten-Darstellungen

Zusammenfassung
Eine erste Orientierung zur Wärmeversorgung erhält man mit Verbrauchs-Kosten-Darstellungen. Grundlage hierfür sind Jahresrechnungen, die Verbrauch und Kosten ausweisen. Um die Versorgungseinheiten miteinander vergleichen zu können, ist ein Bezug auf die Versorgungsfläche sinnvoll.
Wolfgang Heße

3. Meteorologische Grundlagen

Zusammenfassung
Zur Beurteilung der Energieeffizienz sind die beiden meteorologischen Daten Außentemperatur und Globalstrahlung sinnvoll. Während die Außentemperatur die wesentliche Einflussgröße für den Wärmeverbrauch von Gebäuden ist, kann die Globalstrahlung als Beurteilungsmaß für den Energieertrag thermischer Solaranlagen genutzt werden.
Wolfgang Heße

4. Beurteilung des Wärmeverbrauchs von Gebäuden

Zusammenfassung
Grundlage für die in diesem Abschnitt dargestellten Berechnungen sind Verbrauchsinformationen aus Gas-, Elektro- und Wärmezählern.
Wolfgang Heße

5. Heizungsanlagen

Zusammenfassung
Der hydraulische Anschluss der Heizkörper von Heizungsanlagen erfolgt in der Regel als Einrohr- oder Zweirohr-System. Abb. 5.1 zeigt beide Systeme schematisch mit dem pumpennächsten Heizkörper und mit vertikaler Rohrführung.
Wolfgang Heße

6. Trinkwasser-Erwärmungsanlagen

Zusammenfassung
Die häufigste Art der Wärmeversorgung von Gebäuden beinhaltet die beiden Verbrauchs-Komponenten für Heizung und für TWWB. Am Beispiel des Gebäudes nach Abb. 4.​8 wurden jährliche Verbrauchsanteile von 74,5 % für Heizung und 25,5 % für TWWB ermittelt. Damit ist die Energieeffizienz der TWWB ebenfalls von Interesse. Mit steigendem Wärmedämmstandard der Gebäude steigt der Verbrauchsanteil für die TWWB.
Wolfgang Heße

7. Regelungseinrichtungen

Zusammenfassung
In den Kap. 4, 5 und 6 wurde gezeigt, dass die im Rahmen der Bemessung berechneten Normleistungen für Heizungs- und TWWB-Anlagen zum Teil deutlich höher als die tatsächlich erforderlichen Nennleistungen sind. Folglich sind die Brenner und die Stellventile zu groß bemessen, und die Einstellungen der Regelungen müssen an die tatsächlichen Betriebsbedingungen angepasst werden.
Wolfgang Heße

8. Verbesserung der Energieeffizienz

Zusammenfassung
Die im Kap. 4 vorgestellte Methode zur Darstellung der Versorgungsverhältnisse als Wärmeleistung in Abhängigkeit von der Außentemperatur basiert auf monatlich verfügbaren Zählerständen für den Wärmeverbrauch. Sind wie zum Beispiel bei Heizkesseln keine Wärmezähler vorhanden, so müssen diese Werte auf anderem Wege beschafft werden. Das kann durch eine manuelle Erfassung vor Ort mit den Angaben zu Datum/Uhrzeit und Zählerstand erfolgen. Diese Verbrauchserfassung kann oft durch Hausmeister erfolgen. In Kommunen werden in der Regel monatlich die Verbrauchsdaten der Liegenschaften erfasst und stehen damit für eine Auswertung zur Verfügung.
Wolfgang Heße

9. Energieeffizienz ausgewählter Anlagentechniken

Zusammenfassung
In diesem Abschnitt werden unterschiedliche Anlagentechniken zur Bereitstellung und Anwendung von Wärmenergie vorgestellt. Die Auswahl ist bestimmt durch die vom Autor durchgeführten Untersuchungen. Zunächst werden anhand eines Bilanzschemas die Art der Wärmeversorgung und die verfügbaren Verbrauchsinformationen dargestellt. Die Beurteilung der Energieeffizienz erfolgt für die Wärmeanwendung nach der im Abschn. 4.2. beschriebenen Methode als Wärmeleistung in Abhängigkeit von der Außentemperatur und für die Wärmebereitstellung durch Effizienzkoeffizienten wie zum Beispiel den Nutzungsgrad.
Wolfgang Heße

Backmatter

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