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Über dieses Buch

Effizienzeffekte in einer regenerativ basierten Energieversorgung rücken immer stärker in den Fokus. Mit dem Beginn der Umstellung der Stromversorgung auf erneuerbare Energien entstehen andere Anforderungen an die Effizienz im gesamten Energiesystem. Dies erfordert Betrachtungen auf einem breiten thematischen Spektrum, von den allgemeinen Anforderungen an ein Energiesystem, über die verschiedenen Spielarten von Energieefizienz bis hin zur Effizienten Angleichung von angebot und Nachfrage. Dabei wird auch auf grundlegende begriffliche, physikalische und wirtschaftliche Aspekte eingegangen, die Lesern mit unterschiedlichem fachlichem Hintergrund den Zugang ermöglichen und die Möglichkeit eröffnen, die Systematik der Energiewende zu ordnen und in ein eigenes Koordinatensystem zu stellen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Energie in Physik und Wirtschaft

Zusammenfassung
Energie ist eine grundlegende physikalische Größe. Gleichzeitig ist Energie ein wichtiges Thema in Politik, Wirtschaft und Ökologie.
Matthias Günther

2. Warum brauchen wir ein neues Energiesystem?

Zusammenfassung
Die Energiepolitik arbeitet sich seit einiger Zeit am Begriff der Energiewende ab. Der Terminus Wende deutet darauf hin, dass eine generelle Neuorientierung der Energieversorgung ansteht oder dass eine solche zumindest angestrebt wird.
Matthias Günther

3. Energieeffizienz

Zusammenfassung
In der allgemeinsten Lesart bezieht sich der Effizienzbegriff auf das Verhältnis eines Aufwands zu dem mit diesem Aufwand erreichten Nutzen. Effizientes Arbeiten im allgemeinen Sinne heißt, ein Arbeitsergebnis mit geringem Zeit-, Personal- oder Kapitalaufwand zu erbringen. Energieeffizienz bedeutet, eine Energiedienstleistung mit geringem energetischem Aufwand bereitzustellen. Insofern eine Quantifizierung möglich ist, ist das Verhältnis Energieertrag/aufgewandte Energie die Maßzahl für die Effizienz: Je größer der Wert, desto höher die Effizienz.
Matthias Günther

4. Erneuerbare Energien

Zusammenfassung
Der zweite Begriff, der die zwei zentralen Strategien für den Aufbau eines umweltschonenden, zuverlässigen und bezahlbaren Energiesystems kennzeichnet, ist der der erneuerbaren Energien.
Matthias Günther

5. Effizienzgewinne durch erneuerbare Energien

Zusammenfassung
Das Kernkapitel dieses Buches behandelt die Effizienzeffekte der Nutzung erneuerbarer Energien.
Entsprechend der beschriebenen Eigenschaften der Dekarbonisierungs- und der Effizienzstrategie sind es politisch weithin anerkannte Ziele, die Nutzung erneuerbarer Energien auszubauen und die Energieeffizienz zu erhöhen. In vielen Ländern haben die Regierungen entsprechende Zielmarken ausgegeben. Auch in Deutschland hat die Bundesregierung Zielvorstellungen zum Ausbau der erneuerbaren Energien und zur Reduktion des Energieverbrauchs in Zahlen gegossen. Dabei wird für 2050 ein Anteil der Endenergie aus erneuerbaren Energien von 60 % genannt und ein Anteil an der Stromerzeugung von 80 %. Gegenwärtig ist Deutschland beim Endenergieanteil bei etwa 13 % angekommen, bei der Stromerzeugung bei etwa einem Viertel.
Matthias Günther

6. Effiziente Angleichung von Angebot und Nachfrage im Stromsektor

Zusammenfassung
Im Bereich der elektrischen Energie müssen sich Erzeugung und Last in den vorhandenen Netzen stets die Waage halten. In Netzen selbst kann ohne die Integration spezieller Speichereinrichtungen keine elektrische Energie gespeichert werden. Das Netz allein kann nicht als Senke für überflüssigen Strom oder als Quelle für fehlenden Strom dienen. Es müssen also Maßnahmen ergriffen werden, um Erzeugung und Last jeweils aufeinander abzustimmen.
Matthias Günther

7. Energieeffizienz im regenerativ basierten Energiesystem

Zusammenfassung
Die erneuerbaren Energien haben im Stromsektor bereits einen hohen Anteil erreicht. Etwa ein Viertel des Stroms wird gegenwärtig aus erneuerbaren Quellen gewonnen. Selbst Optimisten hatten kaum so bald mit einem derart hohen Anteil gerechnet. Trotzdem bilden fossil befeuerte thermische Kraftwerke immer noch das Rückgrat der Stromerzeugung. Sie erzeugen gegenwärtig etwa 60 % des Stroms – und sie stellen zu einem großen Teil die benötigte regelbare Energie zur Verfügung.
Matthias Günther

8. Kosten

Zusammenfassung
Die politische und öffentliche Wahrnehmung der Energiewende wird zurzeit stark von wirtschaftlichen Debatten geprägt. Die technische Umsetzbarkeit der Transformation des Energiesystems ist demgegenüber eher in den Hintergrund getreten. Die Debatte wird dabei vorrangig vor dem Hintergrund der gestiegenen EEG-Umlage und mit der Besorgnis um insgesamt steigende Energiekosten geführt, die von privaten Haushalten und Unternehmen zu tragen sind. Teilweise wird diese Besorgnis noch von der Sorge um die Leistungsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft insgesamt flankiert. Die Diskussion hat durchaus das Potenzial, die Energiewende als solche in öffentlichen Misskredit zu bringen und die gegenwärtige breite Unterstützung zu unterminieren.
Matthias Günther

Backmatter

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