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31.08.2017 | Energienutzung | Infografik | Onlineartikel

Energiekosten für deutsche Industrie sinken weiter

Autor:
Julia Ehl

​​​​​​​Der Energiekosten-Index für Industrie hat ein neues Mehrjahrestief erreicht. Gegenüber dem Vorjahr sind die Preise für die Beschaffung von Öl, Gas und Strom für die deutsche Industrie weiter gesunken.

Trotz EEG-Umlage und uneinheitlichen Preistrends für Brennstoffe ist die Belastung der deutschen Industrie mit Energiekosten  im März 2017 auf ein neues Mehrjahrestief gesunken. Gegenüber dem Vorjahr fiel der durch das European Climate Foundation (ECF) veröffentlichte Energiekosten-Index (EKI) um 11,3 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit dem Beginn der Berechnungen im Jahr 2010. Der Rückgang gegenüber März 2016 um insgesamt 8,8 Prozent ist auf die gesunkenen Energiekosten zurückzuführen. Für die Beschaffung von Öl und Gas mussten Unternehmen 17,7 Prozent und für Elektrizität 6,1 Prozent weniger aufbringen.

Der EKI wird vom Öko-Institut und dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung ermittelt und bildet die Belastung der deutschen Industrie mir Energiekosten ab. Aktuelle Energiepreis- und Konjunkturerhebungen sowie historische Strukturdaten liegen dem Index zugrunde. Der EKI weist die Kosten gemessen am Bruttoproduktionswert der Industrie (Energiestückkosten) aus, also die relative Kostenbelastung, und wird monatlich ermittelt.

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