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18.11.2012 | Energietechnik | Im Fokus | Onlineartikel

Operative Vorbereitung auf Stromausfälle

Autor:
Andreas Burkert

Termin 20.November 2012 / Sankt Augustin

Damit bei einem Stromausfall die Versorgung rasch wieder hergestellt wird, haben Stromnetzbetreiber, Feuerwehr und Behörden Checklisten entwickelt, anhand derer sie vorgehen. Da sich Netzstrukturen und Muster von Verbrauchs- und Erzeugerquellen regional stark unterscheiden, lässt sich kein Allheilmittel der Vorbereitung entwickeln. Aufgrund der unterschiedlichen regionalen Netzstrukturen und der vielfältigen Muster von Verbrauchs- und Erzeugerquellen lässt sich kein Allheilmittel der Vorbereitung entwickeln. Ein Workshop soll den Verantwortlichen bei Behörden und Industrie Gelegenheit bieten, ihre individuellen Strategien auszutauschen und zu diskutieren.

Die Veranstaltung richtet sich an Planer und Akteure bei Energieversorgern, Behörden und Rettungskräften, die sich mit Notfallplänen und der Durchführung von Gegenmaßnahmen bei Stromausfällen beschäftigen. Solange ein Stromausfall zeitlich und lokal begrenzt ist, erscheinen die Auswirkungen und erforderlichen Gegenmaßnahmen überschaubar. Wirkt sich aber ein Stromausfall aufgrund von Sicherheitsschaltungen des Netzes und der Kraftwerke überregional aus oder sind durch Witterungsbedingungen größere Regionen betroffen, stellen sich unmittelbar Fragen nach öffentlicher Ordnung und Erhalt der gesellschaftlichen und industriellen Rahmenbedingungen.

Experten der Gefahrenabwehr und Stromversorgung präsentieren unterschiedliche Szenarien. Zum einen wird die Komplexität eines Stromnetzes und seine Abhängigkeiten illustriert, zum anderen werden die Konsequenzen eines Netzes mittels Versorgungsszenarien und ihren Abhängigkeiten veranschaulicht. Und drittens werden insbesondere auch konstruktive Vorgehensweisen für eine Schadenseingrenzung vorgestellt, um beispielhaft Denkanstösse für regionale und kommunale Maßnahmenpläne zu geben.

Vortragende der Konferenz

Prof. Dr. Thomas Rose, Leiter Forschungsbereich Risikomanagement und Entscheidungsunterstützung, Fraunhofer FIT


Einsatzplanungen der Feuerwehr Köln für einen lange anhaltenden, großflächigen Stromausfall

Peter Hartl, Branddirektor, Berufsfeuerwehr Köln


Notfallmanagement in Hochspannungsnetzen der Rhein-Ruhr Verteilnetz GmbH

Thomas Lehmann, Leiter Netzführung, RWE Rhein-Ruhr Verteilnetz GmbH

Michael Görgen, Netzführung, RWE Rhein-Ruhr Verteilnetz GmbH


Die Netzführung als aktiver Partner im behördlichen Notfall- und Krisenmanagement

Lars Michael Lohrberg, stellv. Gruppenleiter Querverbund Leitstelle, RheinEnergie AG


Notfallszenarien eines Stromausfalls

Dr. Frank Altenbrunn, Berliner Feuerwehr


Fähigkeiten des THW zur Unterstützung bei Stromausfällen

Dr. Heiko Werner, Referatsleiter, Technisches Hilfswerk


Projekt InfoStrom: Benutzer-orientierte Modellierung von Gegenmaßnahmen

Dr. Gertraud Peinel, Fraunhofer FIT

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.12.2008 | Vorworte | Ausgabe 12/2008

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