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19.01.2018 | Energiewende | Infografik | Onlineartikel

Wie gerecht empfinden die Deutschen die Energiewende?

Autor:
Julia Ehl

Eine Studie hat erstmals gemessen, für wie gerecht die Deutschen die Energiewende halten. Die Energiewende trifft auf breite Zustimmung, kritisiert wird die soziale Schieflage bei der politischen Umsetzung.

Innerhalb des Sozialen Nachhaltigkeitsbarometers wurden erstmals die sozialen Dimensionen der Energiewende  gemessen. Zusammen mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Kopernikus-Projekt Energiewende-Navigationssystem (ENavi) und im Rahmen der dynamis-Kooperation des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS), der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft sowie der 100 prozent erneuerbar Stiftung wurde die Studie durchgeführt und wird zukünftig jährlich wiederholt.

Mit 88 Prozent wird die Energiewende nach wie vor von der großen Mehrheit der Deutschen befürwortet. Die Zustimmung ist unabhängig von Bildungs-, Einkommens- und Altersgruppen und politischen Präferenzen. Bei den Themen Gerechtigkeit, Kosten, Steuerung und Bürgernähe überwiegen dagegen skeptische Einschätzungen. 73 Prozent der Deutschen sind davon überzeugt, die Energiewende führt zu höheren Strompreisen. Eins schlechte Bewertung erhalten  alle im Bundestag vertretenen Parteien. 23 Prozent der Deutschen attestieren keiner der Parteien ein "bestes Konzept".

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