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Über dieses Buch

Die Entrepreneurship Education an Hochschulen hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Im Rahmen von Programmen zur Unternehmerausbildung sollen Studierende sowohl motiviert als auch befähigt werden, zukünftig unternehmerisch tätig zu werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie als Existenzgründer ein eigenes Unternehmen gründen oder als Unternehmensnachfolger ein bestehendes fortführen. Die Arbeit betrachtet diese beiden Zielgruppen der Entrepreneurship Education und leitet spezifische Unterschiede für die Ausgestaltung der Ausbildungsmodule anhand von zwei empirischen Studien ab. Im Rahmen der Nachfolgerstudie werden exemplarisch Einflussfaktoren auf den Nachfolgeerfolg untersucht und ihre Bedeutung anhand von Strukturgleichungsmodellen analysiert. Weiterhin werden etablierte Unternehmerausbildungs-Programme miteinander verglichen, um so Lehrinhalte, -methoden und Ausbildungsstufen besser aufeinander abstimmen zu können. Schließlich werden Empfehlungen für die Weiterentwicklung der universitären Ausbildungscurricula herausgearbeitet.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Themenfelder Entrepreneurship, Unternehmensgründung und Unternehmensnachfolge spielen eine zunehmend wichtigere Rolle sowohl in der Wirtschaftspraxis als auch hinsichtlich der wissenschaftlichen Forschung. Dieses Interesse begründet sich zum einen aufgrund der Tatsache, dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) 99,7 Prozent der Unternehmen ausmachen und 70,5 Prozent aller Arbeitsplätze sowie 83,1 Prozent aller Ausbildungsstellen in Deutschland stellen. Zum anderen bestätigen aktuelle Studien seit 2005 einen Rückgang der Gründungszahlen (wobei 2008 seit Jahren erstmalig ein negativer Gründungssaldo ermittelt wurde) sowie eine zukünftig größer werdende Nachfolgerlücke, welche insbesondere bei KMU aufgrund einer höheren Stilllegungsquote auftritt.
Nadine Uebe-Emden

Kapitel 2. Grundlagen zur Ableitung einer Definition des Unternehmerbegriffs

Zusammenfassung
Um die Ausbildung zum Unternehmer näher untersuchen zu können, müssen zunächst die relevanten Begrifflichkeiten voneinander abgegrenzt werden. Im Mittelpunkt der Betrachtungen steht der Unternehmerbegriff, welcher zwar häufig benutzt wird, für den jedoch keine einheitliche Definition existiert. Obwohl eine Vielzahl von Theorien im Bereich Entrepreneurship besteht, fehlt eine einheitliche und eindeutige Begriffsabgrenzung. Um dieser Arbeit eine Definition des Unternehmers zugrunde legen zu können, erfolgt zunächst eine Herleitung über die historische Begriffsentwicklung sowie die bestehenden Forschungsströme.
Nadine Uebe-Emden

Kapitel 3. Entrepreneurship Education

Zusammenfassung
Entrepreneurship Education ist eine verhältnismäßig junge wissenschaftliche Disziplin. In den USA hat sich die Entrepreneurship-Forschung schneller verbreitet als in anderen Ländern. Die erste Lehrveranstaltung zu diesem Thema fand 1947 an einer amerikanischen Hochschule statt. In den 1960er-Jahren begründete sich die Entrepreneurship Education als Forschungsfeld zunächst in den USA und später auch weltweit.
Nadine Uebe-Emden

Kapitel 4. Anforderungen der Existenzgründer an die Entrepreneurship Education

Zusammenfassung
Nachdem Existenzgründer und Unternehmensnachfolger als Zielgruppen der Unternehmerausbildung an Hochschulen mit noch bestehendem Forschungsbedarf identifiziert wurden, werden nachfolgend die spezifischen Anforderungen beider Gruppen analysiert. Um Unterschiede zwischen den Zielgruppen aufzeigen zu können und Vergleichsmöglichkeiten zu erhalten, war es notwendig, zwei getrennte Studien durchzuführen, die aber zumindest in Teilabschnitten ein vergleichbares Fragebogendesign aufweisen.
Nadine Uebe-Emden

Kapitel 5. Anforderungen der Unternehmensnachfolger an die Entrepreneurship Education

Zusammenfassung
Die Literatur zur Unternehmensnachfolge sowohl im Bereich der Familienunternehmen als auch im Bereich des strategischen Managements ist umfangreich. Bevor das Forschungsfeld „Unternehmensnachfolge“ näher betrachtet wird, soll zunächst eine Definition des Begriffes vorgenommen werden. Bisher werden unterschiedliche Begrifflichkeiten zur Beschreibung der Unternehmensnachfolge verwendet, wie Unternehmernachfolge oder auch Generationswechsel.
Nadine Uebe-Emden

Kapitel 6. Gegenüberstellung und Interpretation der beiden Studien

Zusammenfassung
Die große Anzahl von ca. 70.000 Familienunternehmen, die jährlich in den kommenden Jahren übergeben werden müssen, zeigt den hohen Bedarf an Unternehmensnachfolgern. Alternativen sind sowohl die familieninterne Nachfolge als auch die Weitergabe an familienexterne Nachfolger. In der Literatur wird zudem ein Trend beschrieben, der auf der einen Seite einen Rückgang der familieninternen Lösungen und auf der anderen Seite eine Zunahme der familienexternen Nachfolgelösungen anzeigt.
Nadine Uebe-Emden

Kapitel 7. Fazit und Ausblick

Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit überprüfte anhand von zwei parallel aufgebauten, empirischen Studien bei Existenzgründern und Unternehmensnachfolgern die zielgruppenspezifischen Anforderungen an eine Entrepreneurship Education an Hochschulen. Dabei wurde zunächst für beide Zielgruppen bestätigt, dass aus Praxissicht eine Ausbildungslücke bezüglich des Bedarfes an praxisorientierter Ausbildung und der tatsächlichen Praxisorientierung des Studiums besteht. Weiterhin demonstrierten die Studienergebnisse die hohe Bedeutung von Lehrmethoden außerhalb der Hochschule im Vergleich zu den klassischen Lehrmethoden innerhalb der Hochschule aus Sicht der Befragten.
Nadine Uebe-Emden

Backmatter

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