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2015 | Buch

Entrepreneurship

Unternehmensgründung, Businessplan und Finanzierung, Rechtsformen und gewerblicher Rechtsschutz

verfasst von: Oliver Pott, André Pott

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Buchreihe: Springer-Lehrbuch

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Über dieses Buch

Das Thema „Entrepreneurship“ ist eine wirtschaftswissenschaftliche Disziplin, der heute eine hohe Bedeutung zugesprochen wird. Als Querschnittsfach umfasst das Entrepreneurship Komponenten anderer wirtschaftswissenschaftlicher Bereiche wie volkswirtschaftliche, industrieökonomische, gründungstheoretische und rechtliche Elemente.

Das Buch führt anhand zahlreicher konkreter Praxisbeispiele in die Unternehmensgründung ein und zeigt den gesamten Gründungsprozess von der Entwicklung und Analyse einer Geschäftsidee über die Erstellung eines Businessplans bis hin zur Finanzierung einer Neugründung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
1. Grundlagen und Einführung
Zusammenfassung
Im Kapitel „Grundlagen und Einführung“ geht der Autor zunächst auf die verschiedenen relevanten Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit der Unternehmensgründung ein. Im Anschluss werden die Prozesse der Existenzgründung, in Kombination mit praxisbezogenen Fallstudien, veranschaulicht dargestellt. Zusätzlich wird ein Überblick über die verschiedenen Gründungsszenarien dargeboten, bevor die einzelnen Gründungsphasen und deren Implikationen selbst beleuchtet werden. Neben den groben Eckpunkten werden in diesem Zusammenhang auch Voraussetzungen und Einflussfaktoren (z. B. das situative Umfeld) dargestellt und deren Bedeutung für die Unternehmensgründung aufgezeigt. Die Gründerpersönlichkeit bzw. das Gründerteam stehen dabei im Mittelpunkt der Betrachtung. Der Geschäftsidee kommt als zentraler Ausgangspunkt für die Unternehmensgründung im einführenden Kapitel ebenfalls eine große Bedeutung zu Teil. Neben den Fallstudien, welche beispielhafte Entwicklungsmöglichkeiten von der Idee bis zur Gründung eines Unternehmens aufzeigen, sind es vor allem auch die im Kapitel aufgezeigten Analysemethoden, mit Hilfe derer das Potential einer Geschäftsidee ermittelt werden kann. Abschließend wird die Gründungssituation in Deutschland analysiert und detailliert dargestellt. Zudem wird die Entwicklung innerhalb Deutschlands im europäischen Vergleich erörtert.
Oliver Pott, André Pott
2. Geschäftsmodell, Geschäftsplanung und unternehmerische Handlungsstrategien
Zusammenfassung
Ein Geschäftsmodell zielt darauf ab, eine Geschäftsidee mit der größtmöglichen Wertschöpfung umzusetzen. Ein Geschäftsmodell gibt wieder, wie eine Geschäftsidee inhaltlich umgesetzt wird, wie ein Unternehmen zu diesem Zweck strukturiert und organisiert wird und wie die Planung, Umsetzung und Kontrolle des Geschäftsmodells diesbezüglich gestaltet ist. Das Geschäftsmodell gibt somit Antwort auf die Fragestellungen wer, wie, wo, wann und womit an der Bereitstellung eines Produkts oder einer Dienstleistung beteiligt ist. Es ist auf die effiziente und effektive Gestaltung von Prozessen als Kernelemente der Wertschöpfungskette ausgerichtet.
Im Kapitel „Geschäftsmodell, Geschäftsplanung und unternehmerische Handlungsstrategien“ wird dabei mit einem Unterkapitel „Long Tail“ insbesondere auch auf das Thema Nischenmärkte eingegangen. Diese sind heutzutage für den Aufbau und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle für Gründer von großem Interesse.
Oliver Pott, André Pott
3. Konstituierende Gründungsprozesse – Rechtsformen und Rechtsformenvergleich aus Sicht des Unternehmers
Zusammenfassung
Bei einer Unternehmensgründung stehen für den Unternehmer die Umsetzung seiner Geschäftsidee und der Erfolg seines Unternehmens im Vordergrund. Eher stiefmütterlich werden die rechtlichen Aspekte behandelt. Dies kann sich in der Folgezeit für den Unternehmer negativ auswirken. Daher sollten vor einer Unternehmensgründung bzw. zeitnah mit der Unternehmensgründung wichtige rechtliche Aspekte geklärt werden. Im Kapitel „Konstituierende Gründungsprozesse – Rechtsformen und Rechtsformenvergleich aus Sicht des Unternehmers“ wird schwerpunktmäßig darauf eingegangen, welche steuerlichen Auswirkungen die gewählte Rechtsform hat, welcher Haftung die Gesellschafter mit der jeweiligen Rechtsform unterliegen, welche Aufwendungen vor allem im Bereich der Buchhaltung mit der jeweiligen Wahl der Rechtsform einhergehen und wie sich die praktikable Handhabung der Unternehmensführung unterscheidet.
Oliver Pott, André Pott
4. Gewerblicher Rechtsschutz
Zusammenfassung
Das Kapitel „Gewerblicher Rechtsschutz“ behandelt die Bedeutung des geistigen Eigentums für die Unternehmung. Mit dem Schutz der Geschäftsidee sichert sich ein Unternehmen seine Existenzgrundlage und sein wertvollstes Firmen Know-How. Ohne den Aufbau eines gewerblichen Rechtsschutzes besteht die Gefahr, dass ein Dritter den Rechtsschutz für sich beansprucht und somit das eigene Recht an der Nutzung einer Idee erlischt.
In diesem Zusammenhang wird im Detail erläutert, welche Möglichkeiten der Gründer oder das Gründungsteam hat, sein Wissen vor Nachahmung o.Ä. zu schützen.
Neben den technischen Schutzrechtsmöglichkeiten wie Patenten oder Gebrauchsmustern kommen auch die nichttechnischen Schutzrechte wie das Markengesetz, das Geschmacksmustergesetz oder die geschäftliche Bezeichnung für den Schutz des firmeneigenen Wissens (auch in Kombination) in Frage. Zudem wird die Bedeutung des gewerblichen Rechtsschutzes gegenüber weiteren Formen des geistigen Eigentums sowie gegenüber dem Wettbewerbsrecht abgegrenzt.
Oliver Pott, André Pott
5. Der Businessplan und unternehmerisch relevante Teilfinanzpläne
Zusammenfassung
Nachdem der Unternehmer seine Geschäftsidee einer ausführlichen Machbarkeitsanalyse (Feasibility Study) unterzogen hat, stellt sich die Frage nach der Umsetzbarkeit und Finanzierung der Idee. Im nächsten Schritt der Gründung wird zu diesem Zweck ein Businessplan geschrieben.
Im Kapitel „Businessplan und unternehmerische Teilfinanzpläne“ werden alle relevanten Aspekte bezüglich der Erstellung eines Businessplans aufgeführt. Neben der Bedeutung der tatsächlichen Kundenbedürfnisse, einer umfassende Analyse des Marktumfeldes sowie möglicher Konkurrenten und der Gefahr durch Substitutionsprodukte, ist im Rahmen der Businessplan-Erstellung die Auseinandersetzung mit Finanzierungsmöglichkeiten sowie Produktionsmöglichkeiten von großer Bedeutung. Auf Basis dieser Daten lassen sich anschließend die Erfolgsaussichten der Geschäftsidee bewerten und während der Gründungsphase sowie dem späteren Geschäftsbetrieb kontrollieren.
Der Businessplan kann ferner als Standardinstrument im Rahmen einer Unternehmensgründung bezeichnet werden.
Oliver Pott, André Pott
6. Finanzierung und Controlling aus unternehmerischer Sicht
Zusammenfassung
Das Hauptziel eines Unternehmens ist die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit in jeder Unternehmensphase. Die Sicherung der Liquidität dient der Finanzierung zukünftiger Investitionen und ist ein Muss um mögliche Krisen unbeschadet zu überstehen. Hier sind vor allem Schwächen in den frühen Phasen einer Unternehmung einerseits, andererseits in Wachstumsphasen festzustellen. Gründer unterschätzen die Bedeutung der Liquiditätssicherung. Durch die Differenzierung von Innen- und Aussenfinanzierung (Mittelherkunft) und weiter von Eigen- und Fremdkapital (Rechtsstellung der Kapitalgeber) ist eine völlig individuelle Gestaltung der Finanzstruktur aus unternehmerischer Sicht möglich.
Neben der Betrachtung der einzelnen Finanzierungsphasen im Zuge einer Firmengründung, werden im Kapitel „Finanzierung und Controlling aus unternehmerische Sicht“ vor allem auch die verschiedenen Möglichkeiten zur Finanzierung eines Unternehmens aufgeführt. Darüber hinaus kommt den Analysebetrachtungen des Finanzhaushaltes eine große Rolle zu Teil, mit welchen der Unternehmenserfolg durch effektive Kontrolle gewährleistet werden soll.
Oliver Pott, André Pott
7. Wachstum und Wachstumsmanagement
Zusammenfassung
Ein Unternehmen sieht sich noch im Zuge der Gründungsphase und in Verbindung mit den ersten, erfolgreichen Schritten im Markt, mit einem der größten Unternehmensziele konfrontiert: Wachstum. Wachstum ist für ein Unternehmen von großer Bedeutung, um Investitionen und Anfangsverluste kompensieren und darüber hinaus Gewinn erwirtschaften zu können. Mit einem Blick auf die Gesamtheit aller neu gegründeten Unternehmen kann festgestellt werden, dass nur ein kleiner Anteil die Wachstumsphase erreicht. Eine Vielzahl von Unternehmen scheiden bereits vorab, entweder freiwillig oder gezwungener Maßen, aus dem Markt aus.
Im Kapitel „Wachstum und Wachstumsmanagement“ werden die verschiedenen Formen, die Einflussfaktoren und das Potenzial für Wachstum aufgezeigt. Anschließend werden die unterschiedlichen Wachstumsarten aufgezeigt. Anhand der Wachstumsstrategien wird sodann verdeutlich, welche Möglichkeiten ein Unternehmer hat, Wachstum zu erzielen.
Abschließend wird der Blick auf die Barrieren und Herausforderungen gerichtet, welche im Zuge des Unternehmenswachstums auftreten können, und wie das Unternehmen adäquat darauf reagieren kann.
Oliver Pott, André Pott
8. Sonderformen des Entrepreneurship
Zusammenfassung
Neben der klassischen Form der Unternehmensgründung gelten in der Praxis weitere, unterschiedliche Formen des Kaufes und der Übernahme eines Unternehmens als Sonderformen des Entrepreneurships. Im Themenbereich des Unternehmenskaufes sind so beispielsweise der Share und der Asset Deal voneinander abzugrenzen. Abhängig von der jeweiligen Unternehmensform des zu erwerbenden Unternehmens und anderen Rahmenbedingungen wie z. B. der Art der Übernahme, kann jeweils die eine oder die andere Form die größten Einsparpotentiale oder Kostenvorteile für den Käufer mit sich bringen.
Im Themenbereich der Unternehmensübernahme wird im folgenden Kapitel auf das Management-buy-out und auf den Leveraged-buy-out eingegangen. Anhand von bekannten Beispielen aus der Praxis wird die Relevanz dieser Themen dargestellt. Ist der Kauf- oder Verkaufsentschluss gefasst, muss die passende Methode zur Unternehmensbewertung gewählt werden. Hierzu werden im Kapitel „Sonderformen des Entrepreneurships“ folgend auch die in der Praxis am häufigsten verwendeten Bewertungsverfahren vorgestellt und diesbezügliche Anwendungsratschläge gegeben.
Oliver Pott, André Pott
9. Unternehmensverkauf und Exit-Strategien
Zusammenfassung
Auch wenn die Thematik Unternehmensverkauf und Exit-Strategien im Zusammenhang mit Unternehmensgründungen auf den ersten Blick paradox klingen, so ist sie doch eine mögliche Option für Gründer oder das Gründungsteam, ein Gewinnmaximum mit der Unternehmung zu erzielen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, das Unternehmen für andere Projekte, Interessen oder aufgrund anderer privater oder geschäftlicher Gründe zu verlassen.
Neben dem Ablauf und den Möglichkeiten, ein Unternehmen zu verlassen, werden im Kapitel „Unternehmensverkauf und Exit-Strategien“ zunächst die einzelnen Arten und Formen der Exit-Strategien, deren Eigenschaften und Erfolgsdeterminanten vorgestellt. Anschließend werden darüber hinaus auch die rechtlichen Aspekte bezüglich des Unternehmensverkaufs beleuchtet und weiterhin auch Details zur Unternehmensnachfolge erläutert.
Oliver Pott, André Pott
10. Steuerrecht für Entrepreneure
Zusammenfassung
Die steuerrechtlichen Betrachtungen einer Unternehmensgründung spielen werden in diesem Kapitel bearbeitet.
Oliver Pott, André Pott
Backmatter
Metadaten
Titel
Entrepreneurship
verfasst von
Oliver Pott
André Pott
Copyright-Jahr
2015
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-46413-7
Print ISBN
978-3-662-46412-0
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-46413-7

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