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03.05.2013 | Entsorgung | Im Fokus | Onlineartikel

Bewusster Materialeinsatz muss Rohstoffspirale durchbrechen

Autor:
Julia Ehl

Anlässlich des 12. Treffens des am Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) angesiedelten International Resource Panels (IPR) haben die Wissenschaftler des Ressourcenrats zwei Studien vorgelegt, die die Folgen des steigenden Rohstoffverbrauchs im Bereich der Metalle aufzeigen.

Der weltweite Bedarf an Rohstoffen hat sich in den letzten 30 Jahren verdoppelt. Wurden 1980 noch rund 35 Milliarden Tonnen an Rohstoffen verbraucht, waren es im Jahr 2010 schon rund 70 Milliarden Tonnen. Einen wichtigen Anteil an Rohstoffen nehmen die Metalle ein. Auch hier muss die Frage nach der Verfügbarkeit der Metalle gestellt werden.

Das IPR - ein seit 2007 unabhängig arbeitendes Gremium von Wissenschaftlern aus Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern, das sich mit der Steigerung der Ressourceneffizienz beschäftigt - hat nun zwei Studien zum Themenfeld der Metalle und deren Verfügbarkeit vorgelegt. Die erste zum Themengebiet der Metallressourcen vorgelegte Studie "Environmental Risks und Challenges of Anthropogenic Metals Flows and Cycles" behandelt die Umweltrisiken und Herausforderungen beim Einsatz von Metallen. Innerhalb der zweiten Studie "Metal Recycling - Opportunities, Limits, Infrastructure" wird die Verbesserung des Recyclings von Metallen betrachtet.

Hans Mertens befasst sich in seinem Buchkapitel "Recycling von metallischen Werkstoffen und metallhaltigen Abfällen" mit den allgemeinen Verfahrenstechniken für das Metallrecycling und betrachtet detailliert das Recycling von Eisenwerkstoffen, Aluminiumwerkstoffen, Kupfer und Nickelwerkstoffen, Bleiwerkstoffen und Bleiverbindungen, Zinkwerkstoffen, Edelmetallen und Edelmetallsalzen, Titan- und Tantalwerkstoffen und deren jeweilige Abfälle.

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