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Über dieses Buch

Thomas Kunze setzt sich mit der Bewertung repetitiver Tätigkeiten in der Automobilindustrie auseinander. Er erbringt einen Nachweis zur Konvergenzvalidität der Ergonomic Assessment Worksheet (EAWS)-Sektion 4 durch die Gegenüberstellung von Bewertungsergebnissen mit der Leitmerkmalmethode manuelle Arbeitsprozesse (LMM-mA), der Occupational Risk Assessment (OCRA)-Checkliste und dem Strain Index (SI). Der Autor entwickelt und evaluiert ein Grobscreening zur praktikablen Anwendung von EAWS-Sektion 4 an repräsentativen Arbeitsplätzen der Automobilindustrie.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Das erste Kapitel der vorliegenden Dissertation dient als Einführung in das Thema und stellt den Rahmen der Untersuchungen dar. Neben der Motivation werden das Forschungsziel und die Struktur der Arbeit aufgezeigt. Diese gilt als Orientierung für die anschließenden Kapitel.
Thomas Kunze

Kapitel 2. Stand der Wissenschaft und Praxis

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird der aktuelle Stand der Wissenschaft und Praxis für die Arbeit relevanten Themen aufgezeigt. Zunächst werden die Regelungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in Europa und die ergänzenden, nationalen Gesetzgebungen beispielhaft an Deutschland, Schweden und Spanien thematisiert. Die nachfolgenden Kapitel setzen sich mit der Begriffsabgrenzung zwischen Gefährdung und Risiko sowie Belastung und Beanspruchung auseinander.
Thomas Kunze

Kapitel 3. Vorstudie I: Überprüfung der Konvergenzvalidität von EAWS-Sektion 4

Zusammenfassung
Um den Einsatz von EAWS-Sektion 4 in der Automobilindustrie gewährleisten zu können, werden Informationen über die Erfüllung der Hauptgütekriterien benötigt. Hierzu zählen abgesicherte Untersuchungen zur Validität. Die EAWS-Sektion 4 weist die Konvergenzvalidität mit dem Vergleich zum OCRA-Index nach (Lavatelli et al., 2012, S. 4440-4442).
Thomas Kunze

Kapitel 4. Vorstudie II: Ermittlung der Bedarfe an die Bewertung von repetitiven Tätigkeiten

Zusammenfassung
Mit Ausnahme der BMW AG und MAN SE basieren die Verfahren zur Bewertung körperlicher Belastungen der deutschen Automobilhersteller auf den Entwicklungsständen des EAWS und bewerten ausschließlich körperliche Ganzkörperbelastungen. Die Bewertung repetitiver Tätigkeiten fand bislang keine Berücksichtigung. Um spezifisches Wissen, Erfahrungen und Meinungen zur Bewertung repetitiver Tätigkeiten in der Automobilindustrie ermitteln zu können, kann das Interview als geeignetes Verfahren herangezogen werden (Phillips, 1971, S. 18-19).
Thomas Kunze

Kapitel 5. Vorstudie III: Erhebung des Einflusses von EAWS-Sektion 4 auf das Gesamtergebnis

Zusammenfassung
Sowohl die Aufbereitung des aktuellen Standes von Wissenschaft und Praxis als auch die Aussagen der Interviewteilnehmer schreiben den Belastungen durch repetitive Tätigkeiten in der Automobilindustrie eine zukunftsweisende, hohe Bedeutung zu. Insbesondere der Wandel der Automobilindustrie durch Produktivitätsdruck, regelmäßige Maßnahmen zur Produkt- und Prozessverbesserung, höhere Arbeitsdichte und sinkende Taktzeiten werden als Argumente für den Anstieg der Belastungen durch repetitive Tätigkeiten benannt (siehe Kapitel 4.4). Die wachsende Bedeutung wird durch bisherige Untersuchungen in der Automobilindustrie untermauert, in denen gesundheitliche Beschwerden im Hand-Arm-Bereich identifiziert wurden (siehe Kapitel 2.6).
Thomas Kunze

Kapitel 6. Hauptstudie I: Entwicklung des Grobscreenings zur Anwendung von EAWS-Sektion 4

Zusammenfassung
Im Rahmen der Experteninterviews in Kapitel 4 wurde ein Grobscreening zur praktikablen Anwendung von EAWS-Sektion 4 in der Automobilindustrie gefordert. Grobscreening-Verfahren zur Beurteilung körperlicher Belastungen dienen nach Hartmann et al. (2013, S. 111) „als orientierende Erfassung und Bewertung körperlicher Belastungsfaktoren“. Belastungsfaktoren werden als Risikofaktoren bezeichnet, wenn eine große Wahrscheinlichkeit von Beschwerden oder sogar Erkrankungen vorliegt (Kaiser, 2016, S. 89-90).
Thomas Kunze

Kapitel 7. Hauptstudie II: Evaluierung des Grobscreenings zur Anwendung von EAWS-Sektion 4

Zusammenfassung
Die durchgeführten Untersuchungen zum Grobscreening im Kapitel 6 ergaben als alleinige quantitative Messgröße die Gelenkbewegungen über die Anzahl an realen Aktionen pro Minute. Dabei konnten 24 reale Aktionen pro Minute als Obergrenze zu einem möglichen Risiko und ab 44 reale Aktionen pro Minute als Obergrenze zu einem hohen Risiko in der EAWS-Sektion 4 abgeleitet werden. Diese Messgröße ist im folgenden Kapitel zu prüfen.
Thomas Kunze

Kapitel 8. Zusammenfassung, Diskussion und Ausblick

Zusammenfassung
In Kapitel 8 werden die Untersuchungsergebnisse zusammengefasst (Kapitel 8.1), kritisch die Ergebnisse diskutiert (Kapitel 8.2) und zukünftige Studien in einem Ausblick abgeleitet (Kapitel 8.3).
Thomas Kunze

Backmatter

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