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Über dieses Buch

In der Integration von Informatikapplikationen wird in Zukunft ein großes Potential für Unternehmen liegen. Dabei steht die Datenintegration, d.h. die gemeinsame Nutzung derselben Daten durch verschiedene Programme, im Vordergrund. Ein Hindernis bei der Realisierung dieses Zieles stellt ungeplante Redundanz in Form synonymer und homonymer Datenelemente dar. Traditionelle Datenbankentwurfsmethoden bieten zur Lösung dieses Problems nur in geringem Ausmaß Lösungen an. Dieses Buch beschreibt eine Methode und ein computerunterstütztes Werkzeug zur Vermeidung ungeplanter Redundanz. Zentraler Bestandteil ist ein Verfahren zur inhaltlichen Beschreibung von Datenelementen mit Hilfe von Deskriptoren. Durch diese Vorgehensweise wird es möglich, auch große Mengen an Datenelementen inhaltlich zu vergleichen. Die Methode ist so konzipiert, daß sie ohne große Mühe in bestehende Softwareentwurfswerkzeuge, z.B. Data Dictionaries, eingebaut werden kann. Die gute Verständlichkeit des Verfahrens hat dazu geführt, daß zur Zeit verschiedene Unternehmen, Behörden und Unternehmensberatungen dabei sind, das Konzept praktisch zu realisieren. Die methodische und empirische Fundierung macht das Konzept nicht nur für Praktiker der Softwareentwicklung, sondern auch für Studenten der Wirtschaftsinformatik interessant.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
In vielen Unternehmungen muss ein ständig wachsender Teil des EDV-Budgets für die Aufrechterhaltung, Verbesserung und Verwaltung bestehender Informationssysteme verwendet werden. Für Neuentwicklungen stehen dann nur wenig finanzielle Mittel zur Verfügung. Gleichzeitig besteht jedoch ein ständig wachsender Bedarf an neuen Informationssystemen, um die Konkurrenzfähigkeit langfristig zu erhalten.
Walter Brenner

2. Grundlagen

Zusammenfassung
Das betriebliche Informationssystem dient der Aufnahme, Verarbeitung, Speicherung und Abgabe betrieblich relevanter Informationen. Als Bestandteil des betrieblichen Führungssystems (vgl. Ulrich H. 2 S. 195 ff.) ist seine Gestaltung eine wichtige Managementaufgabe (vgl. Heinen S. 772, Kirsch/Klein S. 24, Drucker S. 481).
Walter Brenner

3. Entwurf Betrieblicher Datenelemente

Zusammenfassung
Der Entwurf betrieblicher Datenelemente erweitert die Informationsbedarfsanalyse des projektorientierten Datenentwurfs zu einem Hilfsmittel für den systematischen Entwurf zentraler Datenbestände. Aus den Ausführungen zur Informationsbedarfsanalyse (vgl. 2.2.2.) ging hervor, dass es in diesem Bereich bis jetzt nur wenig Methoden und Werkzeuge gibt.
Walter Brenner

4. Sammeln von Datentypen

Zusammenfassung
Beim Entwurf integrierter Informationssysteme ist die Unterscheidung einer unternehmungsweiten und einer projektbezogenen Gestaltungsebene ein wichtiges Gliederungskriterium (vgl. 2.2.2.).
Walter Brenner

5. Suche Nach Synonymen Datenelementen

Zusammenfassung
Im Anschluss an das Sammeln von Datentypen wird innerhalb der Entwurfstätigkeit ‘Suche nach synonymen Datenelementen’ jedes Datenelement einzeln daraufhin untersucht, ob in der bestehenden Entwurfsdatenbank bereits inhaltsgleiche Elemente existieren.
Walter Brenner

6. Suche Nach Homonymen Datenelementen

Zusammenfassung
Steht als Ergebnis der Synonymsuche fest, dass es zu einem neuen Datenelement noch kein inhaltsgleiches in der Entwurfsdatenbank gibt, wird innerhalb der Homonymsuche ein eindeutiger Bezeichner bestimmt.
Walter Brenner

7. Anlegen von Datenelementen

Zusammenfassung
Das Anlegen von Datenelementen bildet den Abschluss des Entwurfs betrieblicher Datenelemente. Ziel dieser Entwurfstätigkeit ist die Aufnahme neuer Datenelemente in die Entwurfsdatenbank. Sie kann nur durchgeführt werden, wenn als Ergebnis des Sammeins feststeht, dass ein bestimmtes Datenelement benötigt wird, die Synonymsuche gezeigt hat, dass noch kein inhaltsgleiches vorhanden ist und sich der vorgesehene Bezeichner in der Homonymsuche als eindeutig erwiesen hat.
Walter Brenner

8. Prototyp

Zusammenfassung
Im Anschluss an die detaillierte Darstellung der einzelnen Bestandteile des Entwurfs betrieblicher Datenelemente wird an einem Prototyp demonstriert, wie die bisher einzeln vorgestellten Werkzeugteile zusammenhängen. Ziel dieses Kapitels ist es, am Entwurf eines Datenelements zu zeigen, wie die Synonym- und Homonymsuche sowie das Anlegen von Datenelementen mit Computerunterstützung vorgenommen werden. Dabei wird sowohl ein Beispiel für den Dialogablauf des Werkzeuges, als auch Einblick in das Vorgehen beim Entwurf betrieblicher Datenelemente gegeben.
Walter Brenner

9. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Mit der Konzeption einer Methode und eines Werkzeuges für den Entwurf betrieblicher Datenelemente wurde ein Hilfsmittel für den systematischen Aufbau datenintegrierter Informationssysteme geschaffen. Sein Einsatz unterstützt die Einhaltung der in Abschnitt 2.1. aufgestellten Eindeutigkeitskriterien für die Gestaltung zentraler Datenbestände. Bereits während der Informationsbedarfsanalyse wird die Aufnahme synonymer und homonymer Datenelemente in ein betriebliches Informationssystem weitgehend verhindert.
Walter Brenner

Backmatter

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