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Über dieses Buch

Erfahren Sie in diesem Buch, wie sich ein erfolgreiches Software-Startup am Weltmarkt etabliert

Die Industrie befindet sich weltweit in einem gewaltigen Umbruch und entwickelt sich immer mehr zur Softwarewelt. Dies steigert die Nachfrage nach IT-Spezialisten rund um den Globus. In Deutschland fehlen in den Unternehmen mittlerweile über 120 000 IT-Experten, in den USA verweisen Vertreter der großen Tech-Konzerne auf 500 000 offene Stellen. Die weltweit hohe Nachfrage nach qualifizierten Entwicklern lässt sich aus Gründersicht geschickt ausnutzen, denn in vielen Unternehmen wird die Frage lauten, ob diese dringend benötigten Ressourcen selbst aufgebaut oder ob mit externen Anbietern kooperiert werden soll.

Dieser externe Anbieter könnten zukünftig Sie sein – mit Ihrem neu gegründeten Software-Startup

Die zweite Auflage des Buches wurde inhaltlich grundlegend überarbeitet und mit aktuellen Erfahrungen aus der Berater- und Gutachtertätigkeit des Autors erweitert. Diverse Daten und Statistiken wurden aktualisiert und neue Technologien und IT-Trends berücksichtigt. Folgende Themenschwerpunkte werden hier vorgestellt:

Chance Selbstständigkeit für MINT-Absolventen mit innovativen Geschäftsideen.Die typischen Fragestellungen vor der Gründung: Teambildung, Kapitalbeschaffung, Rechtsform, Firmensitz und Firmenname.Die Schlagzahl erhöhen: Bewältigen der mentalen und organisatorischen Anfangshürden.Zusammenstellen und Führen von Entwicklerteams.Marketing und Vertrieb von Tech-Produkten und innovativen Dienstleistungen.Nur Vollgas geht nicht: Finden der richtigen Work-Life-Balance.Guidelines für die Erstellung professioneller SoftwarePraxis-Tipps und Handlungsempfehlungen, die dem angehenden Startup-Unternehmer Geld sparen und ihn vor den typischen Fallstricken bewahren.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Kap. 1 gibt eine Einführung in das Buch und definiert die Zielgruppe. Viele Gründer haben nur sehr unklare Vorstellungen, was sie als Unternehmer zukünftig erwartet. Der Autor beschreibt aus unterschiedlichen Perspektiven, warum es sich lohnt, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen.

Christian Demant

Empfehlungen zur Gründung und zum Aufbau eines Unternehmens

Frontmatter

2. Der Mensch Unternehmer

In Kap. 2 werden die fachlichen und charakterlichen Anforderungen an die Person des Unternehmers besprochen. Die Bereitschaft Neues zu lernen und sich permanent fortzubilden ist absolut elementar für eine Führungskraft in der IT-Industrie. Disziplin und körperliche Fitness sind weitere wichtige Voraussetzungen. Der erfolgreiche Abschluss eines Studiengangs im MINT-Bereich ist eine solide Grundlage für die Gründung eines technologieorientierten Unternehmens. Aktuelles Fachwissen im Bereich Softwareentwicklung hilft, angestellte Entwickler zu führen und in Projektbesprechungen Klartext zu reden. Gute Englisch-Kenntnisse verbunden mit einer soliden Allgemeinbildung unterstützen zukünftige geschäftliche Aktivitäten auf internationaler Ebene.

Christian Demant

3. Das richtige Lebensalter

In Kap. 3 wird besprochen, zu welchem Zeitpunkt der Sprung in die Selbstständigkeit aus Sicht der Person des Gründers sinnvoll ist. Time-to-Market Erwägungen in Bezug auf das zu vermarktende Produkt spielen meistens die größte Rolle bei jeglicher Zeitplanung für eine Unternehmensgründung. Wer mit dem Gedanken spielt sich selbstständig zu machen, ist auch häufig am Nachdenken, ob das geplante Vorhaben im Rahmen der persönlichen Lebensplanung zum richtigen Zeitpunkt kommt. Um eine Aussage über das richtige Lebensalter zu einer Unternehmensgründung zu machen, gilt es mehrere Einflussfaktoren zu betrachten und diese einigermaßen ausbalanciert unter einen Hut zu bringen. Für Gründer mit Familie ergeben sich durch die zusätzliche Arbeitsbelastung nicht unerhebliche Risiken.

Christian Demant

4. Partnersuche

In Kap. 4 wird die große Bedeutung des Gründerteams für den zukünftigen Erfolg des Unternehmens diskutiert. Für einen Gründer ist es eine zentrale Frage, ob er eine Unternehmensgründung alleinverantwortlich oder zusammen mit Partnern angehen soll. Gründen im Team bringt für unerfahrene Erstgründer überwiegend Vorteile. Führungsteams vergrößern den Angebotsumfang des Unternehmens und geben den Kunden zusätzlich Vertrauen und Sicherheit. In Führungsteams kann allerdings die Entscheidungsfindung schwierig werden und Konflikte über die Verteilung der Arbeitslasten sind an der Tagesordnung.

Christian Demant

5. Ein Name für das Projekt

Ohne Firmenname lässt sich kein Unternehmen gründen. In Kap. 5 werden unterschiedliche Methoden zur Findung eines Firmennamens vorgestellt. Der Firmenname steht zukünftig im Mittelpunkt der Marketing-Aktivitäten des Unternehmens und sollte daher sorgfältig gewählt werden. Um eine mögliche Markenrechtsverletzung zu vermeiden, sollte rechtzeitig ein Patentanwalt beratend hinzugezogen werden.

Christian Demant

6. Kapitalbeschaffung

In Kap. 6 werden unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten diskutiert. Vor Kontakt mit einem potenziellen Geldgeber sollten die Gründer in einem ersten Schritt den tatsächlichen Kapitalbedarf für ihre Unternehmensgründung im Rahmen einer Finanzplanung realistisch einschätzen. Die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Finanzierungsoptionen werden nachfolgend erläutert. Aus verschiedenen Gründen kann es interessant sein, einen Investor an dem neuen Unternehmen zu beteiligen. Eine längere Abhandlung erfolgt zum Thema „Business-Angels“. Der Autor hat einige Jahre in einem Business-Angels Netzwerk mitgearbeitet und kennt daher die Problematik aus Sicht beider Parteien: Kapitalgeber und Kapital suchender Gründer.

Christian Demant

7. Rechtsform

In Kap. 7 widmet sich der Autor der Wahl einer geeigneten Rechtsform für das neu zu gründende Unternehmen. Zuerst wird die große Bedeutung einer Haftungsbeschränkung erläutert, die für die beteiligten Gesellschafter z. B. über die Gründung einer GmbH zu erreichen ist. Der Autor erläutert die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Rechtsformen und gibt Empfehlungen für eine geeignete Gesellschaftsform für ein technologieorientiertes Startup.

Christian Demant

8. Firmensitz

Der Firmensitz und die Wahl der Räumlichkeiten für das erste Büro sind wichtiger Bestandteil des Unternehmens-Marketings. In Kap. 8 wird diskutiert, welche Kriterien bei der Wahl des Firmensitzes Beachtung finden sollten. Es gilt dabei die persönlichen Interessen der beteiligten Gründer zu berücksichtigen, der Standort des Unternehmens sollte allerdings auch die Anwerbung von qualifiziertem Personal unterstützen. Insbesondere junge und hoch qualifizierte Entwickler haben recht hohe Erwartungen an die zukünftige Arbeitsumgebung.

Christian Demant

9. Ausstieg aus dem Angestelltenverhältnis

Kap. 9 adressiert diejenigen Gründer, die sich aktuell in einem Angestelltenverhältnis befinden und dieses ordnungsgemäß beenden müssen, bevor sie sich ihrer neuen Unternehmung widmen können. Der Autor gibt Tipps, was bei einer Kündigung zu beachten ist und wie aus Sicht des Arbeitnehmers ein Kündigungsgespräch geführt werden sollte. Je nach Reaktion der Kollegen kann die verbleibende Zeit am „alten“ Arbeitsplatz durchaus unbequem und schwierig werden.

Christian Demant

10. Die ersten 100 Tage

Die ersten 100 Tage nach dem Notartermin werden von den meisten Startup-Gründern als eine besonders intensive Phase erlebt. Eine Vielzahl von Herausforderungen ist zu meistern, zudem muss jeder Gründer in seine neue Rolle als Unternehmer hineinfinden. Insbesondere für Erstgründer stellen die zahlreichen Veränderungen innerhalb einer kurzen Zeit eine Belastung dar. In Kap. 10 wird besprochen, welchen besonderen Aufgaben sich ein Gründer in den ersten Monaten seiner unternehmerischen Tätigkeit stellen muss.

Christian Demant

11. Optimierung der Routine-Aufgaben

Inhaber eines Unternehmens sind gefordert, eine Vielzahl von administrativen Aufgaben zu erledigen. In Kap. 11 wird vorgestellt, wie mithilfe von einigen gut überlegten Prozessen der Zeitbedarf für diese notwendigen, aber unproduktiven Tätigkeiten reduziert werden kann. Auch bei den Abläufen im Büro gilt es immer wieder zu reflektieren und kleine Verbesserungen und Optimierungen einfließen zu lassen. Ziel ist es, durch gute Organisation möglichst viel Arbeitszeit für strategisch wichtige Aufgabenstellungen, wie Entwicklung, Marketing und Vertrieb zur Verfügung zu haben. Der Autor gibt diverse Empfehlungen aus der eigenen Berufspraxis.

Christian Demant

12. Einstellen von Mitarbeitern

In kleinen IT-Unternehmen ist der Erfolg in den Ressourcen der beteiligten Programmierer und Ingenieure begründet. Das Anwerben und Einstellen neuen Personals ist ein zeitaufwändiger Vorgang, sollte aber aufgrund der großen Bedeutung für die Entwicklung des Unternehmens sehr konzentriert angegangen werden. In Kap. 12 werden die dazu erforderlichen Schritte ausführlich vorgestellt, angefangen von der Ansprache der Bewerber mittels Stellenanzeige bis zur Anstellung. Der Autor berichtet aus seiner langjährigen Erfahrung als Personalverantwortlicher und zeigt auf, welche besonderen Herausforderungen auf den Gründer im Rahmen der Mitarbeiterakquise zukommen können.

Christian Demant

13. Führen von Entwicklerteams

Das Führen eines Teams von Entwicklern ist eine besondere Herausforderung. In Kap. 13 erläutert der Autor ein Führungskonzept, das auf einer Kombination von Fördern und Fordern basiert. Voraussetzung für eine produktive Zusammenarbeit ist eine gute Kommunikation innerhalb des Entwicklerteams und innerhalb des Unternehmens. Die Kommunikation zu organisieren ist eine wesentliche Aufgabe für jede Führungskraft. Um für Mitarbeiter als Arbeitgeber attraktiv zu sein, gilt es zusätzlich für einen stabilen und verlässlichen organisatorischen Rahmen zu sorgen.

Christian Demant

14. Kündigung von Mitarbeitern

Einem Mitarbeiter im persönlichen Gespräch eine Kündigung auszusprechen, gehört zu den schwierigsten Aufgaben im Verantwortungsbereich eines Unternehmers. In Kap. 14 wird im Detail besprochen, wie ein Kündigungsgespräch vorbereitet und durchgeführt werden sollte. Der Autor erläutert, welche Vorteile eine sofortige Freistellung des Mitarbeiters im unmittelbaren Anschluss an die Kündigung für alle Beteiligten bringt. Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, einem ausgeschiedenen Mitarbeiter ein Arbeitszeugnis zu schreiben. Wie diese Aufgabe pragmatisch und mit möglichst wenig Arbeitsaufwand erledigt wird, bildet den Abschluss des Kapitels.

Christian Demant

15. Marketing und Vertrieb

Marketing und Vertrieb sind zwei wichtige Prozesse innerhalb der Unternehmensaktivitäten. Techniker und Ingenieure kümmern sich meistens zu sehr um das Produkt und viel zu wenig um den Verkauf. Kap. 15 gibt einen Überblick über die Aufgaben, die ein Unternehmer im Bereich Marketing und Vertrieb angehen sollte. Dabei unterscheidet sich die Vorgehensweise grundlegend in Abhängigkeit davon, ob man Produkte oder Dienstleistungen anbietet und ob man im B2C- oder B2B-Bereich tätig ist.

Christian Demant

16. Fortbildung: Lesen, Konferenzen und Tagungen

Unternehmer in technologieintensiven Branchen sollten das eigene Wissen permanent auf dem neuesten Stand halten. Lesen ist auch heute noch eine hervorragende Methode, um sich zu informieren. Lesen kostet allerdings sehr viel Zeit. In Kap. 16 wird diskutiert, was Sie als Unternehmer lesen sollten und mit welchen Methoden Sie die gelesene Information produktiv weiterverwenden können. Ergänzend wird erläutert, welchen Beitrag die Teilnahme an Konferenzen und Tagungen für das „lebenslange Lernen“ leisten kann.

Christian Demant

17. Verbandsarbeit

Verbände und Vereinigungen dienen der gemeinsamen Interessenvertretung. Der Autor verfügt über langjährige Erfahrung als Mitglied in unterschiedlichen Verbänden. In Kap. 17 wird vorgestellt, welche Argumente es für eine Mitgliedschaft in einem Verband gibt und welche Chancen sich für das eigene Unternehmen durch Nutzung einer Verbandsplattform ergeben können.

Christian Demant

18. Konfliktmanagement, Trennung und Insolvenz

Auch unter den Inhabern eines Unternehmens sind Konflikte an der Tagesordnung. In Kap. 18 wird erläutert, welche typischen Konfliktursachen es gibt. Entsprechend der Devise „leave it, love it or change it“ gibt der Autor Empfehlungen zur Beilegung von Konflikten innerhalb der Führungsmannschaft. Sollte eine Trennung unausweichlich sein, dann wird im Kapitel vorgestellt, wie ein Anteilseigner aus einem ursprünglich von ihm mitgegründeten Unternehmen aus eigener Initiative wieder herauskommen kann.

Christian Demant

19. Externe Dienstleister

Schon vor Beginn Ihrer eigentlichen unternehmerischen Tätigkeit müssen Sie als Gründer mit externen Dienstleistern zusammenarbeiten. Ohne die Unterstützung eines Rechtsanwalts und eines Steuerberaters lässt sich kaum die notarielle Gründung eines Unternehmens vorbereiten. Aufgrund der Vielzahl von Anbietern und der Intransparenz in einigen Branchen ist es für einen jungen Unternehmer eine große Herausforderung den passenden Dienstleister zu finden. In Kap. 19 berichtet der Autor aus über 25 Jahren Praxis von seinen Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Dienstleistern und Beratern.

Christian Demant

20. Networking

Ein umfangreiches persönliches Netzwerk ist eine wichtige Hilfestellung für jeden Unternehmensgründer. Über ein Netz von Kontakten kommt man meist schnell und unbürokratisch an Informationen und kann sich in schwierigen Entscheidungsprozessen eine zweite Meinung einholen. Ein umfangreiches Netzwerk kann Ihnen als Gründer Zeit, Stress und Kosten sparen. In Kap. 20 wird diskutiert, wie man ein Netzwerk aufbaut und längerfristig pflegt. Der Autor berichtet aus seiner Erfahrung, welche Vorteile ein Unternehmer aus einem persönlichen Netzwerk ziehen kann.

Christian Demant

21. Work-Life-Balance

Unternehmerischer Erfolg auf Kosten der Gesundheit ist wertlos. Für viele Selbstständige ist Vollgas ein Dauerzustand. In den ersten Jahren einer Unternehmensgründung kann ein weit überdurchschnittlicher Einsatz durchaus erforderlich sein, längerfristig sollte sich jeder Unternehmer um eine Balance zwischen Arbeit und Privatleben bemühen. In Kap. 21 werden mögliche Maßnahmen dafür vorgestellt. Der Autor berichtet aus eigener Erfahrung, wie er für sich nach Jahren im Arbeitswahn einen stabilen Gleichgewichtszustand herstellen konnte.

Christian Demant

22. Ausblick: Expandieren

Für ein Startup gibt es nach dem erfolgreichen Markteintritt verschiedene Zukunftsoptionen. Insbesondere in der Hightech-Branche sollte sich ein Unternehmen ambitionierte Wachstumsziele setzen, denn nur diese halten das Unternehmen und den Unternehmer in Bewegung. Technologische Führerschaft reicht oftmals nicht, um eine top erfolgreiche Firma zu werden. Gerade auch im Softwarebereich ist die Liste von Unternehmen lang, die mit einer top Software bzw. einer erstklassigen App auf den Markt gekommen sind und dennoch nach einiger Zeit von einem der großen etablierten Unternehmen rechts überholt wurden, um anschließend in der Versenkung zu verschwinden. Technologisch großartige Produkte erzeugen nicht automatisch Weltklasse-Unternehmen. Um ein Unternehmen auf einen anhaltenden Wachstumskurs zu bringen, spielen weitere Faktoren wie das Management und die Organisation eine wichtige Rolle.

Christian Demant

Empfehlungen für Unternehmens-Gründer zur Erstellung professioneller Software

Frontmatter

23. Vom Prototyp zum Produkt

Ein gut funktionierender Prototyp kann die Idee für eine Unternehmensgründung liefern. Bis sich das Produkt am Markt erfolgreich verkaufen lässt, ist meist noch vieles zu leisten. In Kap. 23 wird ausführlich diskutiert, warum insbesondere Absolventen die eigene Leistung über- und den noch vor ihnen liegenden Weg bis zu einer kommerziellen Vermarktung des Produktes unterschätzen.

Christian Demant

24. Architektur und Evolvierbarkeit von Software

Fachpresse und Fachkonferenzen widmen sich seit Jahren ausgiebig den unterschiedlichsten Architekturthemen. In Kap. 24 stellt der Autor ausführlich seine Sichtweise auf das Thema Software-Architektur dar. Programmierer in Startups sollten sich von den diversen Hype-Themen nicht nervös machen lassen und das Thema Architektur pragmatisch angehen. Architektur darf niemals zum Selbstzweck verkommen. Eine gute Kenntnis der gängigen Entwurfsmuster und regelmäßiges Anwenden der „Clean Code“ Prinzipien hilft, auch umfangreicher werdende Softwareprojekte langfristig wartbar zu halten.

Christian Demant

25. Programmier-Richtlinien

Verbindliche Programmier-Richtlinien helfen einem Team von Softwareentwicklern, die Arbeit zu organisieren und den Quellcode wartbar zu halten. Ohne feste Regeln für die Gestaltung und Dokumentation der Software herrscht schnell Chaos und personelle Veränderungen im Team können sich mangels Standardisierung negativ auf den weiteren Entwicklungsprozess auswirken. In Kap. 25 wird dargestellt, wie Entwickler in einem Startup an das Thema pragmatisch herangehen können.

Christian Demant

26. Fehlersuche und Fehlerbehandlung

Zu viele Fehler in einem Softwareprodukt können für den Hersteller sehr schnell existenzbedrohend werden. Einerseits sollten bereits bei der Implementierung mit großer Anstrengung Fehler vermieden werden, andererseits ist es wichtig, im Fehlerfall die Ursache für die Probleme sehr schnell zu lokalisieren. In Kap. 26 wird vorgestellt, wie mithilfe einer Protokollierung der Anwendungsereignisse der Aufwand für die Fehlersuche reduziert werden kann. Aus Sicht des Autors sollte Software bereits bei der ersten Auslieferung über die hier vorgestellten Diagnosemöglichkeiten verfügen.

Christian Demant

27. User Interfaces im Smartphone-Zeitalter

Mit dem iPhone wurde die Ära des Mobile Computings eingeläutet. In Kap. 27 wird diskutiert, welche Auswirkungen die mobilen Geräte und deren Bedienbarkeit auf sämtliche Bereiche der interaktiven Anwendung von Computersystemen haben. Auch ein kleines IT-Unternehmen kann Produkte mit gutem Design und guter Usability liefern. Die Verantwortlichen müssen nur die strategische Bedeutung dieser Produktmerkmale verstehen und entsprechend im Unternehmen handeln.

Christian Demant

28. Interfaces und Erweiterungs-Schnittstellen

Öffentliche Interfaces und Erweiterungs-Schnittstellen (Plug-in Schnittstellen) können eine Software aufwerten und zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor werden. In Kap. 28 wird besprochen, welche Aspekte dabei für das Unternehmen und den Software-Entwicklungsprozess relevant sind. Über Erweiterungs-Schnittstellen können viele Aufgabenstellungen vom Anwender eigenverantwortlich gelöst werden, ohne personelle Unterstützung vom Hersteller der Software. Mithilfe von Schnittstellen hat ein Hersteller die Chance, ein „digitales Ökosystem“ um die eigenen Softwareprodukte herum aufzubauen. Programmierer, die die Schnittstellen nutzen und damit Geld verdienen können, empfehlen das Produkt weiter und beeinflussen den Markt.

Christian Demant

29. Sonderwünsche der Kunden

Im Gespräch mit Kunden ergibt sich häufig die Situation, dass der Wunsch nach funktionalen Änderungen oder Erweiterungen der Software an den Hersteller herangetragen wird. Verbesserungsvorschlag und Sonderwunsch trennen allerdings Welten. In Kap. 29 berichtet der Autor über seine Erfahrungen im Umgang mit Kundenforderungen.

Christian Demant

30. Sichere Softwarelizenzierung

Eine sichere Lizenzierung ist Voraussetzung, um als Anbieter mit Software Geld zu verdienen. In Kap. 30 beschreibt der Autor mögliche Methoden zur Softwarelizenzierung. Ausgehend vom Stand der Technik wird erläutert, welche unterschiedlichen Aspekte bei der Implementierung einer entsprechenden Unternehmensstrategie von den Gründern eines Software-Startups zu berücksichtigen sind.

Christian Demant

31. Software-Dokumentation

Sowohl die Hersteller von Standardsoftware als auch die Lieferanten von kundenspezifischer Individualsoftware sind gesetzlich verpflichtet dem Kunden „Programminformationen“ zu überlassen. Diese Dokumentation dient der Information und der Unterstützung der Anwender bei der Nutzung einer Software oder eines Gerätes. Die Software- bzw. Produkt-Dokumentation ist immer auch eine Art Visitenkarte des Unternehmens. In Kap. 31 wird diskutiert, wie ein junges Unternehmen mit begrenzten Personal-Ressourcen an diese Aufgabe pragmatisch herangeht.

Christian Demant

32. Versions-Strategie

Das Veröffentlichen neuer Softwareversionen sollte niemals ungeplant erfolgen, sondern im Rahmen einer entsprechenden Update- bzw. Upgrade-Strategie wohlüberlegt durchgeführt werden. In Kap. 32 wird erörtert, welche Randbedingungen dabei zu berücksichtigen sind. Upgrades können erhebliche Umsätze generieren, wenn es gelingt zum richtigen Zeitpunkt zu einem angemessenen Preis die richtigen Features bereitzustellen.

Christian Demant

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