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Über dieses Buch

Für Betroffene gilt: Kopf hoch, denn gegen Kopfschmerzen kann etwas getan werden!

Verständlich und informativ erklärt der bekannte Schmerzforscher Hartmut Göbel den Betroffenen, was aktuell über Entstehung und Therapie von Kopfschmerzen und Migräne bekannt ist. Die 6. Auflage wurde auf den neuesten Stand der Wissenschaft gebracht.

Plus für den Alltag: Checklisten, Fragebogen und ein Kopfschmerzkalender helfen bei der Dokumentation. So können Betroffene die Schmerzauslöser rechtzeitig erkennen und gezielt vermeiden.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Kopfschmerzen muss man nicht einfach hinnehmen

Viele Menschen mühen sich mit einem langen Leidensweg ab, bevor sie einen Arzt aufsuchen. Viele andere waren in der ärztlichen Sprechstunde, haben jedoch enttäuscht die wissenschaftliche Medizin verlassen. Oftmals wird den Betroffenen mit Vorurteilen von verschiedensten Seiten begegnet.
Hartmut Göbel

2. Wie Schmerzen entstehen

Kopfschmerz ist Kopfschmerz – und damit hat sich die Sache!? Zur großen Überraschung vieler Menschen gibt es jedoch möglicherweise mehr Kopfschmerzformen als Schmetterlingsarten! Die moderne Medizin unterscheidet heute über 252 Formen von Kopfschmerzen.
Hartmut Göbel

3. Kopfschmerzhäufigkeit und Folgen

Kopfschmerzerkrankungen sind so häufig, dass es kaum einen Menschen gibt, der Kopfschmerzen nicht kennt. Das belegen auch neue Untersuchungen zur Epidemiologie von Kopfschmerzen.
Hartmut Göbel

4. Wie die richtige Kopfschmerzdiagnose gestellt wird

Da die Migräne und der Kopfschmerz vom Spannungstyp einerseits die häufigsten Kopfschmerzerkrankungen sind und andererseits zur Erzielung eines optimalen Therapieerfolgs unterschiedlich behandelt werden müssen, sollte jeder wissen, welche Kopfschmerzform bei ihm besteht. Die Migräne und der Kopfschmerz vom Spannungstyp sind für 92% aller Kopfschmerzen verantwortlich. Die Wahrscheinlichkeit, an einer der beiden Kopfschmerzformen zu leiden, ist also sehr groß! Die häufigste Komplikation einer fehlgeleiteten Kopfschmerzbehandlung ist der Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch. Schließ lich ist der Clusterkopfschmerz eine besonders schwere primäre Kopfschmerzerkrankung, der unbedingt schnell erkannt werden muss. Es gibt eine sehr einfache Möglichkeit, wie Sie selbst herausfinden können, ob einer oder mehrere dieser genannten Kopfschmerztypen wahrscheinlich bei Ihnen besteht: Verwenden Sie den Kopfschmerz- Schnelltest (◘ Abb. 4.1). Der Schnell-Test basiert auf den wichtigsten Fragen zum Kopfschmerzbild und zum Kopfschmerzverlauf. So klärt er mit wenigen Fragen, welche Kopfschmerzdiagnosen wahrscheinlich sind. Wichtig bereits hier: Man kann gleichzeitig oder auch nachfolgend an zwei oder mehr Kopfschmerztypen erkrankt sein. Es geht also nicht um ein »entweder/oder«. Sondern sehr häufig um ein »sowohl/als auch«! Das ist der Schlüssel zur wirksamen Behandlung.
Hartmut Göbel

5. Migräne

Karl Marx, Siegmund Freud und Wilhelm Busch litten ebenso unter Migräne wie Marie Curie, Königin Elisabeth II oder Horst Köhler. In Deutschland haben fast 18 Millionen Menschen Migräne, wobei ca. doppelt so viele Frauen wie Männer betroffen sind. Selbst Kinder bleiben nicht verschont, und die Zahl der Betroffenen nimmt zu.
Hartmut Göbel

6. Kopfschmerz vom Spannungstyp

Der Kopfschmerz vom Spannungstyp (◘ Abb. 6.1) wird aufgrund seines zeitlichen Verlaufes in zwei Formen unterteilt, einen episodischen und einen chronischen Kopfschmerz vom Spannungstyp.
Hartmut Göbel

7. Medikamentenübergebrauch-Kopfschmerz (MÜK)

Eine sehr große Gefahr bei chronischer Anwendung von Medikamenten zur Behandlung der Migräneattacke ist, dass nach zu häufigem Gebrauch der Medikamente das Kopfschmerzleiden verschlimmert werden kann. Dies gilt sowohl für Schmerzmittel (Analgetika) als auch für spezielle Migränemittel.
Hartmut Göbel

8. Clusterkopfschmerzen

Es eskalieren unvermittelt unvorstellbar schwerste Schmerzattacken von 15–180 Minuten Dauer einseitig im Augenbereich, der Stirn oder der Schläfe. Die Häufigkeit beträgt bis zu 8 Attacken pro Tag. Zusätzlich zu den Schmerzen treten Augenrötung, Augentränen, Verstopfung der Nase, Nasenlaufen, vermehrtes Schwitzen im Bereich von Stirn und Gesicht, Verengung der Pupille, Hängen des Augenlides, Schwellung der Augenlider und körperliche Unruhe mit Bewegungsdrang auf.
Hartmut Göbel

9. Verschiedenartige Kopfschmerzformen ohne strukturelle Veränderungen im Nervensystem

Neben den bekannten primären Kopfschmerzformen Migräne, Kopfschmerz vom Spannungstyp und Clusterkopfschmerzen gibt es eine Reihe weiterer Kopfschmerzformen, bei denen im Nervensystem mit den normalen Routine-Untersuchungsverfahren keine strukturellen Veränderungen aufgedeckt werden können. Diese Kopfschmerzformen treten auch häufig bei Migränepatienten zwischen den Migräneattacken auf.
Hartmut Göbel

10. Sekundäre Kopfschmerzen

Bei den sekundäre Kopfschmerzen sind die Kopfschmerzen Symptom einer durch klinische Untersuchungen fassbaren Erkrankung. Die internationale Kopfschmerzklassifikation umfasst 96 verschiedene Hauptdiagnosen von sekundären Kopfschmerzen. Im Hinblick auf die möglichen Ursachen dieser Kopfschmerzen kann jedoch noch eine erheblich größere Anzahl von spezifischen Erkrankungen unterschieden werden. Beispielsweise kann eine Vielzahl von Infektionskrankheiten mit den unterschiedlichsten Erregern zu Kopfschmerzen führen. Auch können die verschiedenartigsten Substanzen Kopfschmerzen erzeugen.
Hartmut Göbel

11. Unkonventionelle Behandlungsverfahren

Bevor Therapieverfahren in der Wissenschaft guten Gewissens empfohlen werden können, müssen die Methoden ihre Wirksamkeit und ihre Verträglichkeit in strengen Prüfungen unter Beweis gestellt haben. Dafür gibt es mehrere Gründe:
  • Patienten haben von unwirksamen Methoden keinen Nutzen.
  • Patienten können durch eventuelle Nebenwirkungen Schaden nehmen.
  • Die Versichertengemeinschaft muss für nutzlose Therapieverfahren zahlen.
Hartmut Göbel

12. Serviceteil: Medikamente, Informationen und Adressen

Eine Auflistung der mehreren Hundert Schmerz- und Migränemittel würde verwirren. Aus diesem Grund sollen nachfolgend nur die wichtigsten Substanzgruppen und einige Markennamen aufgelistet werden, mit denen der Autor eigene Erfahrungen hat und die er aus der täglichen Praxis persönlich kennt (◘ Tab. 12.1 – ◘ Tab. 12.4). Die Substanzen sind alphabetisch aufgelistet ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Beurteilung der Effektivität und Qualität.
Hartmut Göbel

Backmatter

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