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Über dieses Buch

Gemeinden haben es immer wieder mit Veränderungsprozessen zu tun, die für Beteiligte und Betroffene eine große Herausforderung darstellen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stören. Infrastrukturprojekte, Gemeindefusionen und -kooperationen, Betriebsansiedlungen und auch die Thematik der Asylbewerber und -berechtigten sind Beispiele dafür. Doch welches Konfliktpotential liegt in Veränderungsprozessen speziell im öffentlichen Bereich und wie gehen die Initiatoren damit am besten um?

Das Buch richtet sich an Gemeindeverantwortliche und höhere Verwaltungsbeamte und stellt konkretes Handwerkszeug vor, mit dessen Hilfe sie konfliktbeladene Projekte selbst begleiten oder aber Moderationsbedarf von außen besser abschätzen können. Die Instrumente dazu stammen z. B. aus Prozessmanagement, Projektmanagement, Change Management und Strategieentwicklung. Die Autorin erläutert, welche Rolle Kommunikation und vor allem die richtigen Fragen für den konstruktiven Austausch spielen. Sie stellt Konfliktpräventionsmaßnahmen ebenso vor wie mediative Strategien, Interventionsmöglichkeiten und die Chancen, die Bürgerbeteiligungskonzepte bieten. Viele der theoretischen Grundlagen werden mit Beispielen aus der Praxis erläutert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Veränderung ist leicht, man muss nur das Richtige tun!

Niemand wird die Aussage im Titel des Kapitels bestreiten und sie ist durchaus zutreffend. Der Teufel sitzt wie immer im Detail und oft genug lesen oder sehen wir Beispiele von missglückten Veränderungsprozessen oder Projekten in den Medien. Ich bin sicher, Sie, geschätzter Leser, haben einige aktuelle Beispiele präsent.

Christa Fischer-Korp

Kapitel 2. Veränderungsprozesse steuern – gesellschaftlichen Zusammenhalt gewährleisten: Was heißt das?

Es müssen nicht immer die Schwarzen Schwäne von Talib (Der Schwarze Schwan, Dt. Taschenbuchverlag, München, 2012) sein, die uns gänzlich unverhofft zu einer Veränderung zwingen, es gibt andere, oft schon vorhersehbare Ereignisse, die uns Veränderungen aufdrängen. Der Klimawandel, der mit Veränderungen in der Land- und Forstwirtschaft, dem Auftauen des Permafrostes, Wetterkapriolen, Erwärmung der Meere, dem Anstieg des Meeresspiegels, Dürren, sintflutartigen Regenfällen, usw. einhergeht, gebietet uns, uns anzupassen und Veränderungen einzuleiten. Der Ausstieg aus der fossilen Energiegewinnung, der Einstieg in die alternative Energieerzeugung, die Nutzung von neuen Technologien, die umfassende Digitalisierung, Big Data, aber auch Migrationsbewegungen aufgrund von Kriegen und aus Hoffnungslosigkeit für junge Menschen in vielen Gebieten, Immigration in Länder mit guter Wirtschaftsstruktur und hohen Sozialleistungen, ebenso wie geopolitische Veränderungen in Ost und West, Landflucht, Zuzug in die Städte und vieles mehr gebieten uns, uns diesen neuen Gegebenheiten anzupassen.

Christa Fischer-Korp

Kapitel 3. Über Konflikte

Überall wo Menschen miteinander zu tun haben, kann es zu Konflikten kommen, und der öffentliche Bereich ist dementsprechend auch nicht davor gefeit.

Christa Fischer-Korp

Kapitel 4. Komplexität und ihre Bedeutung im öffentlichen Bereich

Komplexität ist die Gesamtheit aller voneinander abhängigen Merkmale, die in einem vielfältigen, aber ganzheitlichen Beziehungsgefüge (System) stehen. Unter Komplexität wird die Vielfalt der Verhaltensmöglichkeiten der Elemente und die Veränderlichkeit der Wirkungsverläufe verstanden.

Christa Fischer-Korp

Kapitel 5. Interkulturelle Kompetenz

Politische Führungskräfte im öffentlichen Bereich brauchen ein hohes Maß an interkultureller Kompetenz, um mit den unterschiedlichen Interessengruppen, Personen, Bürgern und Institutionen gut umgehen zu können und auch adäquate Wege des Verständnisses und der Partizipation für alle zu finden. Die Unterschiede zwischen den einzelnen gesellschaftlichen Mitgliedern können beispielsweise in ihrer.

Christa Fischer-Korp

Kapitel 6. Kommunikation

Überall, wo Menschen mit Menschen zu tun haben, braucht es zur gegenseitigen Verständigung das, was wir landläufig Kommunikation nennen. Miteinander reden zu können, uns verständigen zu können, das ist das Schmiermittel des Handelns, unseres Erfolges.

Christa Fischer-Korp

Kapitel 7. Mediation und mediative Strategien

Mediation ist ein hervorragendes, bewährtes, strukturierendes Verfahren, um Konflikte zu klären und den Konfliktpartien dabei zu helfen, gemeinsame und tragfähige Lösungen selbstständig zu finden. Mediative Strategien anwenden heißt, die wichtigen Bestandteile der Mediation in Verfahren, Prozessen oder Projekten zu verwenden, sie strategisch einzusetzen, da sie für die Klärung von Konfliktpotenzial sorgen und damit konfliktpräventiv sind. Mit ihnen kann für regen Diskurs mit maximaler Konfliktbearbeitung gesorgt werden, indem unterschiedliche Auffassungen und Emotionen zugelassen werden.

Christa Fischer-Korp

Kapitel 8. Tipps aus der Verhaltensökonomie

Die Verhaltensökonomie ist ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften. Eines der Untersuchungsgebiete ist das scheinbar irrationale Verhalten von Menschen. Mit dem Ultimatumspiel in Abschn. 2.4.5. sind wir bereits in die Materie eingetaucht. Es gibt so etwas wie Fairness, tief in uns verankert, und die Entscheidung, kein Geld zu nehmen, wenn nicht fair geteilt wird.

Christa Fischer-Korp

Kapitel 9. Führung im Wandel: Hilfestellung durch das „Ehrenamt“ in Belangen des öffentlichen Bereiches

Aus vielen Facetten des öffentlichen Bereiches ist das Ehrenamt gar nicht mehr wegzudenken. Freiwillige Feuerwehr, Freiwillige Rettung, Engagement für Vereine, Engagement für Menschen mit Beeinträchtigung, für Kinder, für Senioren, für Obdachloseninitiativen, für Reparaturwerkstätten, für den Tierschutz, für sozial Schwache, für Umweltorganisationen und in den letzten Jahren in großem Umfang zur Betreuung von Asylbewerbern und von Asylberechtigten. Von vielen Städten und Gemeinden wurden Plattformen im Internet aufgebaut, um Parallelstrukturen zu vermeiden und um das Engagement der vielen, vielen Freiwilligen zu kanalisieren.

Christa Fischer-Korp

Backmatter

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