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Über dieses Buch

Dieses Fachbuch gibt Unternehmern, Führungskräften und Betriebsräten konkrete Hilfestellung bei der Einführung oder Weiterentwicklung von Beteiligungsmodellen im Mittelstand. Finanzielle Mitarbeiterbeteiligung bietet weitreichende Vorteile: Die Mitarbeiter partizipieren direkt am Erfolg des Unternehmens und erfahren Wertschätzung, die Unternehmen wiederum schaffen sich ein Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb um qualifizierte Fach- und Führungskräfte, erzielen eine bessere Performance und bilden Eigenkapital. Die Autoren stellen die Grundlagen und die praktische Umsetzung verschiedener Modelle der Erfolgs- und Kapitalbeteiligung vor. 12 aktuelle Fallstudien verdeutlichen individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Diese Auflage berücksichtigt die aktuelle, ab dem 01.07.2021 maßgebliche Steuerförderstruktur.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung in die Mitarbeiterbeteiligung

Zusammenfassung
Der Mitarbeiterbeteiligung werden eine Vielzahl positiver Effekte auf die Unternehmenseffizienz zugeschrieben. Dieses Kapitel definiert zunächst das Instrument der Mitarbeiterbeteiligung und beantwortet nachfolgend diverse Fragen: Welche Erwartungen bestehen von Seiten der Unternehmen und der Beschäftigten? Welche Unternehmen beteiligen ihre Mitarbeiter? Welche Mitarbeiter nehmen das Angebot wahr? Welche Effekte, positiv wie negativ, schreibt die Wissenschaft der Mitarbeiterbeteiligung zu und welche Effekte finden sich in der Beteiligungspraxis wieder? Ist die Ertragslage von Unternehmen, die Beteiligungsmodelle einsetzen, tatsächlich besser als diejenige von Konkurrenzunternehmen?
Stefan Fritz, Hans J. Schneider

2. Erfolgsbeteiligung

Zusammenfassung
Die Erfolgsbeteiligung ist ein personalwirtschaftliches Entgeltsystem, das eine Vielzahl von Formen und Komponenten kennt. Welche Gestaltungsform die passende ist, hängt von den betriebsindividuellen Gegebenheiten und den verfolgten Zielen ab (Bußmann. Finanzielle Mitarbeiterbeteiligung und betriebliche Mitbestimmung. Eine kombinierte Anwendung in mittelständischen Unternehmen. Akademiker Verlag, Saarbrücken, 2015, S. 14 ff.).
Im Rahmen der Gestaltung eines Erfolgsbeteiligungsmodelles sind mehrere Fragen zu beantworten, wie z. B.: Stehen Leistungsaspekte im Vordergrund oder geht es um eine „gerechte“ Gewinnverteilung? Sollen Systeme implementiert werden, die auf den einzelnen Mitarbeiter wirken, oder stehen gruppenorientierte Modelle im Fokus, die den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit verstärken sollen?
Strategische Ansatzpunkte bei der Wahl der optimalen Beteiligungsform sind die zeitlichen Horizonte (Short- oder Long-Term-Incentives), die motivationspsychologischen Wirkungsmechanismen und die Entscheidung darüber, welche Ausgangsbasis als Grundlage der Beteiligung gewählt wird. Hier bieten sich die Komponenten Leistung, Ertrag, Gewinn oder Unternehmenswert an. Arbeits- und Steuerrecht liefern weitere Rahmenbedingungen für die Ausgestaltung der Beteiligungsformen, wobei genügend Raum für individuelle Lösungen besteht.
Stefan Fritz, Hans J. Schneider

3. Erfolgsbeteiligung mit Personalsystemen

Zusammenfassung
Personalwirtschaftliche Systeme können in vielfacher Weise mit Erfolgsbeteiligungskonzepten verbunden werden. Als besonders geeignet für eine solche Koppelung haben sich in der betrieblichen Praxis die Leistungsbeurteilung und die Zielvereinbarung herausgestellt. Dennoch sind die Erfahrungen nicht uneingeschränkt positiv. Die Hauptproblematik liegt darin, dass fehlerhafte Personalsysteme auch die Erfolgsbeteiligung in Misskredit bringen. Somit beinhaltet eine Verknüpfung die Gefahr kontraproduktiver Auswirkungen.
Stefan Fritz, Hans J. Schneider

4. Gewinnbeteiligung

Zusammenfassung
Die Bilanzgewinnbeteiligung ist die in Deutschland am meisten praktizierte Form der Erfolgsbeteiligung. Sie besitzt vor allem in der praktischen Anwendung gegenüber einer Beteiligung am Ertrag des Unternehmens bzw. an der Leistung einzelner oder aller Mitarbeiter wesentliche Vorteile. Durch einen wohlüberlegten und gut strukturierten Aufbau einer Gewinnbeteiligung ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, ein Modell individuell an die Erfordernisse und Wünsche von Unternehmen und Mitarbeitern anzupassen, um gezielte Anreizwirkungen zu erreichen.
Stefan Fritz, Hans J. Schneider

5. Wertorientierte Erfolgsbeteiligungen

Zusammenfassung
Die Mehrheit der Erfolgsbeteiligungssysteme beruht auf Leistungs- oder Erfolgskriterien. Bei den wertorientierten Erfolgsbeteiligungen, die insbesondere durch einen wachsenden und an Bedeutung gewinnenden Startup-Sektor an Bedeutung gewinnen, richtet sich der Fokus auf die Wertentwicklung des Unternehmens. Unterschieden werden die wertorientierten Erfolgsbeteiligungen mit Bezug auf Gesellschaftsrechte und virtuelle Modelle. Ein Erfolgsanteil fällt dann an, wenn der Unternehmenswert während der Modelllaufzeit gestiegen ist. In diesem Kapitel wird aufgezeigt, wie Erfolgsbeteiligungsmodelle am Unternehmenswert ausgerichtet werden können, welche Formen in der Praxis angewendet werden und welche Vor- und Nachteile sich mit dieser Beteiligungsform verbinden.
Stefan Fritz, Hans J. Schneider

6. Grundfragen der Kapitalbeteiligung

Zusammenfassung
Der Einstieg in die Mitarbeiterkapitalbeteiligung verlangt die Beantwortung einiger grundsätzlicher Fragen: Welche Beteiligungsmodelle sind am besten geeignet, um die gesetzten Ziele zu erreichen? Ist eine Darlehenslösung ausreichend oder eine Beteiligung am Eigenkapital vorzuziehen? Oder ist eine Beteiligungsform zwischen Eigen- und Fremdkapital die Ideallösung? Sollen die Mitarbeiter direkt beteiligt werden oder ist die Zwischenschaltung einer Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft sinnvoll? Dieses Kapitel erklärt die Unterschiede zwischen den Beteiligungsformen und liefert erste Antworten.
Stefan Fritz, Hans J. Schneider

7. Fremdkapitalbeteiligung der Mitarbeiter

Zusammenfassung
Mitarbeiter können als Fremdkapitalgeber am Arbeit gebenden Unternehmen beteiligt werden. In diesem Kapitel werden die Beteiligungsformen Mitarbeiterdarlehen, partiarisches Darlehen, Nachrangdarlehen, Schuldverschreibung sowie Wandelschuldverschreibung und Mitarbeiterguthaben dargestellt, ihre jeweiligen Vor- und Nachteile diskutiert sowie die steuerlichen Auswirkungen angesprochen.
Stefan Fritz, Hans J. Schneider

8. Mezzanine Beteiligung

Zusammenfassung
Wenn es um die Verknüpfung der Eigenschaften von Fremd- und Eigenkapitalbeteiligung der Mitarbeiter geht, stellen mezzanine Beteiligungsformen einen guten Kompromiss dar. Mitarbeiter als stille Gesellschafter in direkter wie indirekter Form und die Genussrechtsbeteiligung bieten sich hier an und finden eine immer höhere Akzeptanz. In diesem Kapitel werden die Charaktermerkmale der mezzaninen Beteiligung dargestellt und in diesem Rahmen die Beteiligungsformen direkte und indirekte Beteiligung sowie das Genussrecht im Detail dargestellt. Zudem kommen die Rahmenbedingungen einer mezzaninen Beteiligung zur Sprache.
Stefan Fritz, Hans J. Schneider

9. Beteiligung der Mitarbeiter am Eigenkapital von Unternehmen

Zusammenfassung
Je nach Gesellschaftsform des Arbeit gebenden Unternehmens bieten sich hieran angelehnt unterschiedliche Formen an, über die Mitarbeiter am Eigenkapital beteiligt werden können. Mitarbeiter können somit über diese Beteiligungskonstellation auf eine Ebene mit den Alt-Gesellschaftern gestellt werden. Aus diesem Grunde finden sich Eigenkapitalbeteiligungen überwiegend auf der Ebene der Führungskräfte oder von Fachkräften mit besonderem Stellenwert in den Unternehmen. Die zur Disposition stehenden Formen der Eigenkapitalbeteiligung werden in diesem Kapitel dargestellt und vor dem Hintergrund einer Beteiligung der Beschäftigten bezüglich ihrer Vor- und Nachteile kritisch betrachtet. Aus dieser Diskussion lassen sich unmittelbar Hinweise für die Umsetzung in die Beteiligungspraxis ableiten. Darüber hinaus werden die steuerlichen Aspekte einer Eigenkapitalbeteiligung thematisiert.
Stefan Fritz, Hans J. Schneider

10. Finanzierungskomponenten der Mitarbeiterkapitalbeteiligung

Zusammenfassung
Die Beteiligung des Mitarbeiters am Kapital des Arbeit gebenden Unternehmens kann unterschiedlich finanziert werden. Als Finanzierungsquellen stehen Eigenleistungen des Mitarbeiters und/oder eine Zuwendung des Arbeitgebers zur Verfügung. Aber auch die Förderkomponenten der öffentlichen Hand sind wichtige Elemente, die eine besondere Beachtung verdienen. Das Kapitel stellt die historische Entwicklung der Förderung in Deutschland dar und zeigt die aktuell bestehenden rechtlichen Bestimmungen für Deutschland und Österreich auf.
Stefan Fritz, Hans J. Schneider

11. Erarbeitung und Einführung eines Beteiligungsmodells

Zusammenfassung
Die Einführung eines Mitarbeiterbeteiligungsmodells sollte durchdacht, systematisiert und geplant erfolgen. Nur dann ist eine höchstmögliche Erreichung der angestrebten Ziele wahrscheinlich. Die in diesem Kapitel enthaltenen Empfehlungen und Anregungen, die übersichtlich in vier Phasen aufgeteilt sind, sollten Schritt für Schritt abgearbeitet werden. So ist garantiert, dass keine wesentlichen Überlegungen außer Acht gelassen werden.
Stefan Fritz, Hans J. Schneider

12. Praxisbeispiele

Zusammenfassung
Dieses Kapitel enthält die im Buch erwähnten Praxisbeispiele in tabellarischer Form.
Stefan Fritz, Hans J. Schneider
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