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Über dieses Buch

Flexibilität, Motivation und Kreativität sind in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Ihre kunden- und marktgerechte Nutzung zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit sind eine aktuelle Herausforderung an Führungskräfte aller Hierarchieebenen. Innovative organisa­ torische Konzepte wie Total Quality Management, Change Management oder das Konzept der lernenden Organisation sollen den sich ändernden Marktbedingungen gerecht werden. Führungskräfte erkennen jedoch immer häufiger, daß bei der Einführung neuer Arbeitsstrukturen Widerstände der Mitarbeiter abgebaut und effektive Verhaltens­ änderungen angestrebt werden müssen. In den herkömmlichen Strukturen sind die Tätigkeitsfelder der Mitarbeiter streng vorge­ geben. In der modernen industriellen Produktion jedoch soll der Mitarbeiter seine Krea­ tivität und seine geistigen Fähigkeiten in den Problemlösungsprozeß einbringen. Er soll analysieren und die richtigen Entscheidungen treffen, er soll lernfähig sein und sein Verhalten ändern. Somit gestaltet er innovativ Prozeß, Produkt, Organisation und Technik. Es gilt, Arbeitsbedingungen zu schaffen, die die Einbeziehung der Mitarbeiter ermöglichen. Es gilt, die Leistungsbereitschaft und das Leistungsvermögen der Mitarbeiter zu erhöhen wie auch die Fähigkeit der Führungskräfte, dies zu fördern. Daher erlangt der Mensch mit seinem Anspruch an persönlichkeitsfördernde Aufgaben im Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Dieser Hintergrund bildet den inhaltlichen Rahmen dieses Buches. Es richtet sich an Führungskräfte, leistungsbewußte Mitarbeiter, Studenten und vor allem Praktiker, die sich mit Arbeitsgestaltung und Arbeitsorganisation, Personalmanagement und -ent­ wicklung sowie Total Quality Management beschäftigen. Ihnen vermittelt das Buch konkrete Hinweise, Handlungskonzepte und Methoden.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Der Mitarbeiter als Erfolgsfaktor im Unternehmen

Zusammenfassung
Im Zeitalter der Landwirtschaft gehörte noch das Land zu den wertvollsten Ressourcen. An die erste industrielle Revolution, gekennzeichnet durch die Entwicklung der Kraftmaschinen und die Frage nach der Energieumwandlung, schloß sich die zweite industrielle Revolution mit der Entwicklung der Produktionstechnik und der Nutzung des damals wichtigsten Produktionsfaktors, der ›Zeit‹, durch arbeitsorganisatorische Maßnahmen an (Bild 1.1).
Hans-Jörg Bullinger

2. Aufgabenschwerpunkte

Zusammenfassung
Der in unserer Gesellschaft vollzogene Wertewandel hat Auswirkungen auf Markt, Führungs- und Arbeitsstrukturen in Unternehmen (Bild 2.1). Aufgrund dieses Wertewandels steigt die Bedeutung auch derjenigen Werte, die wichtig für das Verhältnis des Mitarbeiters zum Unternehmen sind. Die Übereinstimmung mit den Zielsetzungen des Unternehmens und die Identifikation des Mitarbeiters mit dem Unternehmen stellt die Herausforderung dar, der es sich zu stellen gilt.
Hans-Jörg Bullinger

3. Motivationstheoretische Grundlagen

oder ›Wie motiviere ich meine Mitarbeiter?‹
Zusammenfassung
Die im folgenden Kapitel drei erläuterten motivationstheoretischen Grundlagen sind Ansatzpunkte, um die dargestellten Voraussetzungen für eine größere Leistungsentfaltung des Mitarbeiters zu bewirken.
Hans-Jörg Bullinger

4. Reservoir verborgener Ressourcen

...Werte, Unternehmenskultur und Unternehmensethik
Zusammenfassung
Grundlegendes über die Erwartungshaltung der Mitarbeiter, über Werte im Unternehmen und der Gesellschaft und deren Veränderungsprozeß sowie Unternehmenskultur, -ethik, -vision, -leitbilder, und -strategien finden sich in diesem vierten Kapitel.
Hans-Jörg Bullinger

5. Führung zur Verhaltensänderung

Zusammenfassung
›Nach einer 1995 erschienenen Studie von Watson Wyatt zur Unternehmens- und Personalführung, an der sich rund 1900 Topmanager aus Kanada, Frankreich, Deutschland, Japan, Großbritannien und den USA beteiligten, steht die Entwicklung von Führungskräften unter den personalpolitischen Herausforderungen der nächsten fünf Jahre an erster Stelle.‹ (Hauser und Hempler 1995).
Hans-Jörg Bullinger

6. Anforderungen an die Mitarbeiter

Zusammenfassung
Auf der einen Seite haben Mitarbeiter Anforderungen an das Unternehmen, in dem sie tätig sind, sei es Sicherheit des Arbeitsplatzes, leistungsbezogenes Entgelt, Möglichkeiten, persönliche Wertvorstellungen umsetzen zu können oder weitgehende soziale Absicherung (wie z. B. Altersversorgung etc.). Auf der anderen Seite werden von einer innovativen Unternehmensorganisation Anforderungen an die Mitarbeiter gestellt. Dies fordert nicht nur das analytische und rein funktionalistische Denken, sondern die ganzheitliche Denkweise zur Gesamtbetrachtung der Ziele und Aktionen des Unternehmens, die direkt zur Zielerreichung beitragen und komplexen, dynamischen Erfordernissen genügen Bullinger 1995).
Hans-Jörg Bullinger

7. Motivations- und Kreativitätsfaktoren aus Arbeitsgestaltung und Arbeitsorganisation

...Arbeitsplatzgestaltung
Zusammenfassung
Die Ressourcen von Mitarbeitern werden dann optimal genutzt, wenn sie soweit wie möglich gemäß ihren Bedürfnissen und Interessen arbeiten und lernen (Coulson-Thomas 1996). Auch ein in jeder Hinsicht angepaßter Arbeitsplatz mit einem optimalen Umfeld ist eine Voraussetzung für ein effizientes Arbeiten und steigert Motivation und Kreativität.
Hans-Jörg Bullinger

8. Motivationsfaktor Arbeitsentgelt

Zusammenfassung
Obwohl die monetäre Entlohnung nicht mehr als alleiniger Motivationsfaktor ausreicht, besitzt sie doch eine entscheidende Bedeutung. Die unterschiedlichen Formen der zielgerichteten Entgeltgestaltung werden in diesem achten Kapitel dargestellt.
Hans-Jörg Bullinger

9. Methoden und Techniken zur Förderung von Kreativität und Innovation

...Freiräume für die Mitarbeiter — Voraussetzung für kreative und innovative Ansätze
Zusammenfassung
Die fundamentalen Bausteine, ohne die ein Unternehmen im Zeitalter des schnellen technischen und gesellschaftlichen Wandels nicht wettbewerbsfähig ist, sind kreative Prozesse und deren marktorientierte Umsetzungen, die Innovationen. Einflußfaktoren auf kreative Prozesse sowie verschiedene Methoden, Techniken und Maßnahmen, um ein kreativitätsörderndes Umfeld zu erreichen, zeigt dieses neunte Kapitel.
Hans-Jörg Bullinger

10. Neue Wege der Mitarbeiterbeteiligung? — Beispiel Betriebliches Vorschlagswesen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel soll, als ein Baustein im Maßnahmen- und Strategiekatalog eines Unternehmens, eine neues Konzept des Betrieblichen Vorschlagswesens dargestellt werden, um die Motivation und die Nutzung der Kreativität zu steigern.
Hans-Jörg Bullinger

Backmatter

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