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2011 | Buch

Erfolgsfaktoren der Innovativität von kleinen und mittleren Unternehmen

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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
1. Einleitung
Zusammenfassung
Die Innovativität eines Unternehmens, also die Fähigkeit, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und erfolgreich am Markt einzuführen, ist von entscheidender Bedeutung für dessen Wettbewerbsposition und für den mittel- bis langfristigen Unternehmenserfolg (Blundell, Griffith, & Van Reenen, 1999; Brockhoff, 1999; Capon, Farley, & Hoenig, 1990; Channey & Devinney, 1992; Christensen, Suarez, & Utterback, 1998; Clark & Fujimoto, 1991; Geroski, Machin, & Van Reenen, 1993; Hauschildt & Salomo, 2007; Urban & Hauser, 1993).
Rudolf Dömötör
2. Innovation und Mittelstand
Zusammenfassung
Im Zusammenhang mit kleinen und mittleren Unternehmen wird in wirtschaftspolitischen Debatten gerne die Bezeichnung „Rückgrat der Wirtschaft“ verwendet. Schließlich sind in nahezu allen westlichen Ländern mehr als 90% aller Unternehmen KMU. In Österreich haben gar 99,6% der Unternehmen nicht mehr als 250 Mitarbeiter. Gleichzeitig beschäftigen diese Unternehmen 61,5% aller österreichischen Arbeitnehmer (WKO, 2010).
Rudolf Dömötör
3. Innovationserfolgsfaktorenstudien: Entwicklung und Stand der Forschung
Zusammenfassung
Die Identifikation von Faktoren, die den Erfolg von Unternehmen beeinflussen, ist eine seit langem dominierende Fragestellung in der betriebswirtschaftlichen Forschung. Vor allem in der Organisations-, Strategie- und Unternehmensführungsliteratur finden sich zahlreiche Arbeiten, deren Ziel darin besteht, jene Determinanten zu ermitteln, die den Erfolg oder Misserfolg von Unternehmen nachhaltig beeinflussen. Die Grundannahme der sogenannten Erfolgsfaktorenforschung ist, dass einige wenige Variablen über den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens entscheiden.
Rudolf Dömötör
4. Kritik an der Erfolgsfaktorenforschung
Zusammenfassung
Mit der zunehmenden Aufmerksamkeit, die die Erfolgsfaktorenstudien in den 1980erJahren erlangten, wuchs auch die Kritik an ihnen. So schließen etwa Hauschildt und Salomo (2007) aus der Beobachtung, dass die zuvor dargestellten Meta-Analysen von Montoya-Weiss und Calantone (1994), Balachandra und Friar (1997) und Henard und Szymanski (2001) nicht zu identischen Ergebnissen kommen, dass die bisherige Forschung mit erheblichen Defiziten behaftet zu sein scheint. Im Folgenden werden die wichtigsten Kritikpunkte, die gegen die Erfolgsfaktorenforschung vorgebracht werden, gruppiert nach (1) allgemeiner Kritik, (2) inhaltlicher Kritik und (3) methodischer Kritik vorgestellt und diskutiert. Auf Basis dieser Kritikpunkte werden die Forschungsfragen der vorliegenden Arbeit abgeleitet. Abbildung 7 gibt eine Übersicht über Kapitel 4.
Rudolf Dömötör
5. Messung des Innovationserfolgs
Zusammenfassung
Eine wesentliche Voraussetzung für die Durchführung von Erfolgsfaktorenstudien ist die Bestimmung einer Innovationserfolgsgröße, zu der die potenziellen Erfolgsfaktoren in Bezug gesetzt werden. Griffin und Page (1993, 1996) zählen 75 unterschiedliche Maßzahlen, die zur Messung des Innovationserfolgs in Wissenschaft und Praxis eingesetzt werden. Im vorigen Kapitel wurde gezeigt, dass in der Verwendung unterschiedlicher Innovationserfolgsgrößen in Erfolgsfaktorenstudien eine Ursache für divergierende Ergebnisse dieser Studien vermutet wird. Im Rahmen dieses Abschnitts wird zunächst eine Systematisierung der Innovationserfolgsmessung vorgenommen (Kapitel 5.1). Darauf aufbauend werden die unterschiedlichen in Erfolgsfaktorenstudien verwendeten Innovationserfolgsgrößen dargestellt (Kapitel 5.2). Im Anschluss daran wird ein Überblick über die bedeutendsten Erfolgsmaßzahlen für die Unternehmensebene, den für die vorliegende Arbeit relevanten Messbereich, gegeben (Kapitel 5.3).
Rudolf Dömötör
6. Bisherige Innovationserfolgsfaktorenstudien an KMU
Zusammenfassung
Die überwiegende Mehrzahl der bisherigen Innovationserfolgsfaktorenstudien wurde an Großunternehmen durchgeführt (Ernst, 2002; Hauschildt & Salomo, 2007). Mehrere Autoren bezweifeln die Übertragbarkeit der Ergebnisse dieser „klassischen“ Innovationserfolgsfaktorenforschung auf kleine und mittlere Unternehmen (de Jong & Vermeulen, 2006; Hauschildt & Salomo, 2007; Kleinknecht, 1987; Pattikawa, Verwaal, & Commandeur, 2006; Van der Panne, Van Beers, & Kleinknecht, 2003). Nachdem in Kapitel 2 dieser Arbeit bereits innovationsbezogene Charakteristika von KMU (z.B. hohe Flexibilität und geringe Ressourcenausstattung) sowie deren Besonderheiten beim Management von Innovationen (geringe Formalisierung und mangelnde systematische Marktorientierung) dargestellt wurden, werden in diesem Abschnitt die Befunde der wenigen an KMU durchgeführten Innovationserfolgsfaktorenstudien vorgestellt. Die Ergebnisse dieser Studien werden in weiterer Folge auf Gemeinsamkeiten mit und auf Unterschiede zu Erfolgsfaktorenstudien bei Großunternehmen hin analysiert.
Rudolf Dömötör
7. Methodik der empirischen Untersuchung
Zusammenfassung
Die in den vorigen Kapiteln abgeleiteten Forschungsfragen sollen im Rahmen einer empirischen Studie untersucht werden. Dieses Kapitel erläutert die Methodik, die hierzu eingesetzt wird. Der Aufbau ist wie folgt (vgl. Abbildung 9): Zunächst wird der Ablauf der Untersuchung beschrieben und ein Modell zur Innovativität von KMU präsentiert (Kapitel 7.1). Darauf aufbauend werden das Erhebungsinstrument und die Operationalisierung der abhängigen und unabhängigen Variablen dargestellt (Kapitel 7.2). Die der Untersuchung zugrunde liegenden Stichproben werden in Kapitel 7.3 vorgestellt.
Rudolf Dömötör
8. Ergebnisse der empirischen Untersuchung
Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der empirischen Erhebung präsentiert. Zunächst wird analysiert, ob die Signifikanzmuster der potenziellen Erfolgsfaktoren robust hinsichtlich unterschiedlicher abhängiger Variablen sind (Kapitel 8.1). In weiterer Folge wird untersucht, ob die bedeutendsten Innovationserfolgsfaktoren, die bei Studien mit Großunternehmen identifiziert wurden, auch bei mittelständischen Unternehmen zwischen innovationserfolgreichen und weniger innovativen Unternehmen differenzieren (Kapitel 8.2). Auf Basis dieser Ergebnisse wird analysiert, welche unterschiedlichen Vorgehensweisen bei KMU verfolgt werden, um innovativ erfolgreich zu sein (Kapitel 8.3). Ein zusammenfassender Überblick über die Ergebnisse rundet das Kapitel ab (Kapitel 0). Abbildung 12 stellt den Aufbau des Kapitels dar.
Rudolf Dömötör
9. Zusammenfassung und Diskussion
Zusammenfassung
Im abschließenden Kapitel dieser Arbeit werden die Ergebnisse der empirischen Untersuchung diskutiert (Kapitel 9.1) und deren Implikationen für Wissenschaft und Praxis erörtert (Kapitel 9.2). Darauf aufbauend werden die Limitationen der durchgeführten empirischen Untersuchung und Möglichkeiten für weitere Forschungsarbeiten aufgezeigt (Kapitel 9.3). Abbildung 14 liefert einen Überblick zu Kapitel 9.
Rudolf Dömötör
Backmatter
Metadaten
Titel
Erfolgsfaktoren der Innovativität von kleinen und mittleren Unternehmen
verfasst von
Rudolf Dömötör
Copyright-Jahr
2011
Verlag
Gabler
Electronic ISBN
978-3-8349-6552-3
Print ISBN
978-3-8349-2738-5
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-8349-6552-3

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