Skip to main content
main-content

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Im Zuge der New-Economy-Euphorie der Jahrtausendwende sind in nahezu allen Branchen eine Vielzahl digitaler Marktplätze entstanden, von denen viele im Zuge der bald darauf einsetzenden Ernüchterung wieder vom Markt verschwunden sind. Vor allem für den Agrarsektor wurde aufgrund seiner großen Anzahl räumlich verteilter Marktteilnehmer ein besonders hoher Anteil digitaler Handelstransaktionen vorhergesagt [Goldmann Sachs, 1999]. Rückblickend stellt sich die Frage, was die Gründe für die Dezimierung dieser digitalen Marktplätze der frühen Stunde waren und ob sich die Entwicklung hätte vorhersagen lassen. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, daß keineswegs alle digitalen Marktplätze erfolglos sind. Welche Faktoren maßgeblich zum Erfolg dieser siegreichen digitalen Marktplätze beigetragen haben, wird sowohl theoretisch als auch empirisch untersucht.
Michael Clasen

2. Digitale Marktplätze in der Literatur

Zusammenfassung
Bevor in den nächsten Kapiteln eigene Untersuchungen zu digitalen Marktplätzen vorgestellt werden, soll zunächst ein kurzer Überblick über die bisher zu diesem Themenbereich publizierte Literatur gegeben werden. Hierzu wurde die als relevant erachtete Literatur kategorisiert und mit wenigen Worten beschrieben. Auf wichtige inhaltliche Aspekte dieser Veröffentlichungen wird nicht in diesem Kapitel, sondern später im weiteren Text an entsprechender Stelle eingegangen. Eine tabellarische Auflistung der in diesem Kapitel vorgestellten Literatur ist ebenfalls im Anhang A zu finden.
Michael Clasen

3. Untersuchungen zur Handelsaktivität auf digitalen Marktplätzen im Agrar- und Ernährungssektor

Zusammenfassung
Bevor in einer großzahlig angelegten Untersuchung die Erfolgsfaktoren digitaler Marktplätze identifiziert werden, wurde zunächst in vier Voruntersuchungen speziellen Fragestellungen nachgegangen. Die erste Voruntersuchung befaßt sich mit der Frage, wie die Handelsaktivität eines digitalen Marktplatzes effizient ermittelt werden kann. Darüber hinaus wurde untersucht, ob der sich Mitte 2001 abzeichnende Rückgang digitaler Marktplätze auf einen einsetzenden Konsolidierungsprozeß oder ein generelles Scheitern dieser Form von Marktvermittlung hindeutet. Hierzu wurde der Umschlag von fünf digitalen, landwirtschaftlichen Marktplätzen über einen Zeitraum von sechs Monaten gemessen. Neben der Feststellung, daß die Erhebung von Umschlagszahlen digitaler Marktplätze extrem aufwendig ist, brachte diese Voruntersuchung erste qualitative Erkenntnisse über den Handel auf landwirtschaftlichen, digitalen Marktplätzen.
Michael Clasen

4. Transaktionskosten und digitale Marktplätze

Zusammenfassung
Einige wenige organisierte Marktplätze, wie z.B. frühe Formen von Wochenmärkten, mögen mehr oder weniger spontan in einem emergenten Prozeß entstanden sein. Der weit überwiegende Teil aller organisierten Marktplätze wurde jedoch von Einzelunternehmern oder Gruppen von Unternehmern mit dem Ziel geschaffen, den Betreibern dieser Märkte einen ökonomischen Profit zu verschaffen [Rosen, 1983, S. 306]. Da nach Rosen [1983, S. 303] in einer dynamischen Umwelt kein Markt perfekt ist, bietet sich dem Unternehmer immer wieder die Möglichkeit, neue Formen organisierter Märkte zu kreieren. Somit ist es wenig verwunderlich, daß auch durch die allgemeine Verfügbarkeit des Internets neue digitale Formen von Marktveranstaltungen entstanden sind. Da die meisten digitalen Marktplätze mit etablierten, konventionellen Marktveranstaltungen um Kunden und Handelsvolumen konkurrieren, muß es digitalen Marktplätzen entweder gelingen, a) anderen (konventionellen) Marktplätzen Marktanteile abzunehmen oder b) den Markt für Marktdienstleistung auszuweiten und neue Kundengruppen zu erschließen [Müller, 2002, S. 44], für die es bisher nicht lohnend war, über einen organisierten Markt Handel zu betreiben. In beiden Fällen ist es notwendig, das interne Kostenniveau des neuen Marktplatzes so zu gestalten, daß die Dienstleistung, Markttransaktion’ zu einem konkurrenzfähigen Preis angeboten werden kann.
Michael Clasen

5. Untersuchungsdesign der empirischen Analyse digitaler Marktplätze der Agrar- und Ernährungsindustrie

Zusammenfassung
Dieses Kapitel ist in drei Abschnitte unterteilt und stellt das Design der empirischen Erhebung zur Überprüfung der im vorigen Kapitel abgeleiteten Hypothesen dar. Aufbauend auf den Erkenntnissen der Voruntersuchung zur Umschlagshäufigkeit auf digitalen Marktplätzen (Kapitel 3.1.2) wird zunächst darauf eingegangen, wie der Erfolg digitaler Marktplätze in dieser Untersuchung gemessen wurde. Anschließend wird beschrieben, wie die im vorigen Kapitel aufgestellten Hypothesen operationalisiert und die unabhängigen Variablen erhoben wurden. Der Aufbau und die Durchführung der Datenerhebung ist Gegenstand von Abschnitt 5.3.
Michael Clasen

6. Ergebnisse der empirischen Untersuchung

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird zunächst ein Überblick über den Markt für digitale Marktplätze der Agrar- und Ernährungsindustrie gegeben und anschließend werden die Erfolgsfaktoren digitaler Marktplätze vorgestellt. Der Abschnitt 6.1 beschäftigt sich mit der Entwicklung der Anzahl digitaler Marktplätze der Agrar- und Ernährungsindustrie seit 1996, der Verteilung der Marktplätze auf einzelne Länder, den gehandelten Produkten, den Eigenschaften dieser Marktplätze und der Aufteilung der Marktanteile. Anschließend werden in Abschnitt 6.2 die aus der Transaktionskostentheorie abgeleiteten Hypothesen zu den Erfolgsfaktoren digitaler Marktplätze anhand der erhobenen Daten statistisch getestet.
Michael Clasen

7. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Handel spielt in allen modernen, arbeitsteiligen Volkswirtschaften eine zentrale Rolle. Grundlegendes Element eines jeden Handelsvorganges ist die Kommunikation zwischen den Handelspartnern. Es verwundert daher kaum, daß das Erscheinen neuer Kommunikationstechnologien häufig neue Formen des Handels hervorgebracht hat. Nach der einsetzenden Kommerzialisierung des Internets Mitte der 1990er Jahre, dauerte es daher auch nicht lange, bis innovative Unternehmer auch das World Wide Web für die Abwicklung von Markttransaktionen nutzten. Der durch Unternehmergeist geprägten Phase innovativer Vielfalt folgte eine Phase der Selektion durch den Wettbewerb. Was für die Betreiber der gescheiterten Marktplätze mit einem finanziellen Verlust endete, ist für die empirische Forschung eine große Chance, da in einer sehr überschaubaren Zeitspanne eine große Variationsbreite einer neuen Art von Marktplätzen entstanden und zum Teil wieder vom Markt verschwunden ist.
Michael Clasen

8. Summary

Abstract
Trade is a requirement for the wealth of nations through the division of labor. For the execution of a transaction, communication between the trading parties is necessary. Therefore new communication technologies often generated new kinds of trade. The opening of the Internet in the middle of the 1990s for commercial purposes resulted in the creation of new digital markets, using the Word Wide Web for communication. After a phase of innovative diversity, induced by entrepreneurial spirit, the intense competition resulted in extensive consolidation. The failure of unsuccessful markets bears tremendous opportunities for research, because not only the establishment of new organized markets but also factors affecting their failure can be studied.
Michael Clasen

9. Literatur

Ohne Zusammenfassung
Michael Clasen

10. Anhang

Ohne Zusammenfassung
Michael Clasen
Weitere Informationen