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06.12.2017 | Ergonomie + HMI | Nachricht | Onlineartikel

Continental modifiziert digitalen Rückspiegel Proviu Mirror

Autor:
Patrick Schäfer

Continental hat seinen digitalen Außenspiegel Proviu Mirror überarbeitet. Das Kamerasystem für Nutzfahrzeuge soll dem Fahrer nun einen noch besseren Überblick verschaffen.

Proview Mirror wurde erstmalig 2014 präsentiert. Auf beiden Seiten des Fahrzeugs sind statt der Außenspiegel jeweils zwei Kameras angebracht. Die Aufnahmen werden auf zwei Displays rechts und links an der A-Säule in der Kabine übertragen. Wurden bislang im Display die einzelnen Bilder übereinander angezeigt, werden die Sichtfelder nun zu einer Aufnahme kombiniert. Mit dieser Darstellungsform soll der Fahrer die gesamte Fahrzeugumgebung auf einen Blick erfassen können. "Durch die Merged-View-Darstellung erhält der Fahrer einen noch besseren Überblick von der aktuellen Verkehrssituation. Dieses lückenlose Überprüfen leistet einen großen Beitrag zum vorausschauenden Fahren und hilft, Unfälle zu vermeiden", fasst Dr. Michael Ruf, Leiter der Business Unit Commercial Vehicles & Aftermarket bei Continental, die Vorteile zusammen. 

Zusätzlich sind die Displays gewachsen und haben nun ein Seitenverhältnis von 16:9. Mit der Full-HD-Auflösung erhält der Fahrer kontrast- und detailreichere Bilder. Optional gibt es noch ein zentrales Display für den Bereich des Frontspiegels. Für die Zukunft plant Continental zudem, das System als Fahrassistenzsystem intelligenter zu gestalten: "Wir arbeiten schon heute daran, dass unser System dem Fahrer die relevanten Sichtfelder und Informationen zum genau richtigen Zeitpunkt übermittelt", so Produktmanager Tobias Schmalriede. 

Das Kamerasystem optimiert die Aerodynamik und kann laut Hersteller den Kraftstoffverbrauch um ein bis zwei Prozent senken. Proviu Mirror erfüllt die gesetzlichen Anforderungen für indirekte Sichtgeräte (UN ECE R46), die Standards für Kamera-Monitorsysteme nach ISO 16505:2015 sowie die Standards für funktionale Sicherheit für Straßenfahrzeuge (ISO 26262).

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