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13.06.2019 | Ergonomie + HMI | Nachricht | Onlineartikel

Continental und Leia entwickeln neues 3-D-Display

Autor:
Patrick Schäfer

Continental und Leia arbeiten am "Natural 3-D Lightfield Instrument Cluster". 3-D-Animationen sollen Komfort und Sicherheit im Fahrzeug erhöhen. Das neue HMI-System soll bis 2022 serienreif sein.​​​​​​​

Continental und Leia Display System entwickeln ein 3-D-Display für Fahrzeug-Innenräume. "Diffractive Lightfield Backlighting" heißt die Technik von Leia, bei der Lichtleiter mit Beugungsgittern und Nanostrukturen unter dem Display-Panel für einen natürlichen 3-D-Effekt sorgen. "Wir brechen das Licht nicht, wir beugen es und lenken es so exakt dahin, wo es für den optimalen 3D-Effekt benötigt wird". sagt Kai Hohmann, Product Manager Display Solutions bei Continental. 

Als Anwendungsbeispiele werden Warnungen der Fahrerassistenzsysteme, Richtungsangaben vom Navigationssystem oder die grafische Darstellung der Einparkhilfe genannt. Die 3-D-Bilder können ohne spezielle Brillen von allen Sitzplätzen aus gesehen werden. Dabei wird das 3-D-Bild des Lightfield-Displays aus acht Perspektiven des gleichen Objekts zusammengesetzt. Je nach Blickposition können diese leicht variieren, sodass der Blick auf das Display mit dem Blickwinkel des Betrachters "wandert".

3-D-Display soll bis 2022 Serienreife erlangen

In Smartphone-Displays kommt die Lightfield-Technik bereits zum Einsatz. Nun soll sie das "Smartphone auf Rädern", das automatisierte Fahrzeug der Zukunft, erobern. "Für uns ist der Pkw eine größere, immersivere Version eines Smartphones mit voller Erfassung der Umgebung in 3-D. Somit ist die Umsetzung unseres wachsenden Lightfield-Ökosystems mit Virtual-Reality-Gaming, Video-Streaming, Social-Sharing oder sogar E-Commerce im Fahrzeug eine logische Konsequenz", sagt David Fattal, Mitgründer und CEO von Leia Inc.

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