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15.11.2017 | Ergonomie + HMI | Nachricht | Onlineartikel

Neues Head-up-Display von Continental nutzt DMD-Technik

Autor:
Patrick Schäfer

Das Continental-Head-up-Display mit Digital-Micromirror-Device-Technologie (DMD) soll zu den hellsten und größten seiner Klasse gehören. Es geht in zwei Fahrzeugen von Lincoln (Ford) in Serie.

DMD wird erstmals bei einem Head-up-Display eingesetzt und löst die bislang verwendete TFT-Technik (Thin Film Transistor) ab. Mithilfe einer Spiegeloptik und einer bildgebenden Einheit (Picture Generating Unit, PGU) werden die grafischen Elemente wie bei digitalen Kino-Projektoren erzeugt. Dank Zwischenbildschirm, sequentiellem Farbmanagement und einem Linsen-basierten optischen Pfad soll das Bild heller und schärfer als bei herkömmlichen Head-up-Displays sein. Selbst mit einer polarisierenden Sonnenbrille soll es klar ablesbar sein.

"Unsere Lösung schließt die Lücke zwischen dem klassischen Head-up-Display und Augmented Reality Head-up-Displays und bietet ein besseres Bild bei größerer Anzeigefläche", so Dr. Frank Rabe, Leiter der Continental-Geschäftseinheit Instrumentation & Driver HMI. Durch die größere Anzeigefläche können mehr Informationen angezeigt werden. Dadurch wird die Redundanz zwischen Head-up-Display und Kombiinstrument in den Lincoln-Modellen reduziert. 

Das neue Head-up-Display ist seit diesem Jahr im Lincoln Continental integriert und wird ab 2018 auch im Lincoln Navigator verfügbar sein. Die DMD-Technik bildet bei Continental die Basis für Augmented Reality Head-up-Displays.

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